Kleine Tipps – große Wirkung. Mit einfachen Mittel schöner und aufgeräumter wohnen

Veränderungen in den eigenen vier Wänden, die zu mehr Komfort und Ordnung führen, sind keine Sache des Geldes. Oft genügen bereits Kleinigkeiten, um einen oder mehrere Bereiche Ihres Hauses dauerhaft besser zu organisieren. Dazu ein paar Kniffe, die sich in der Vergangenheit immer wieder bewährt haben.

Tipps für mehr Ordnung und Organisation im Haushalt

  • Wenn es Ihnen an Schränken mit Türen mangelt, dann greifen Sie zu einem Klassiker. Montieren Sie vor den Regalen an der Decke oder aber in direkt am Regal Rollos, die Sie bei Bedarf herunterziehen. So ist es nicht nur sofort aufgeräumt, sondern der Raum wirkt auch gleich viel ruhiger.
  • Schaffen Sie sich Zonen in Ihrem Haus, an denen Sie bestimmte Dinge erledigen und alles, was dazu benötigt wird, gleich zur Verfügung steht. Ein Papierkorb direkt neben der Eingangstür und in der Nähe des Briefkastens wirkt Wunder, weil Sie Reklame und Umschläge gleich richtig entsorgen können. Ein Ablagekorb direkt beim Eingang kann als Ablage für alle Familienmitglieder dienen, um Geldbörsen, Handys oder Schlüssel abzulegen. So genügen wenige Handgriffe, wenn das Haus verlassen wird.
  • Schaffen Sie sich mindestens ein Beschriftungsgerät an. Ein guter Etikettendrucker kostet nicht die Welt und erleichtert wirklich das Leben. Beschriften Sie damit nicht nur Akten oder Ordner. Auch Schachteln und Boxen in der Küche, Regale im Keller oder der Garage – es gibt unzählige Orte auch in Ihrem Haushalt, wo eine saubere Beschriftung dabei hilft, Unordnung zu vermeiden. Denn für alle Familienmitglieder ist damit klar, was an welchen Ort kommt.
  • Stellen Sie im Wohnzimmer, Schlafzimmer der Küche und am Treppenabsatz in jedem Stockwerk schicke Körbe oder andere Behälter auf. Darin landen alle Dinge, die nicht in diesen Raum gehören oder ihren Weg wieder in das andere Stockwerk finden müssen. Beim Hinaufgehen nehmen Sie einfach das Körbchen mit und räumen die Dinge weg. Dann landet der Korb in diesem Stockwerk an der Treppe. Die Körbe in den Räumen sehen Sie regelmäßig durch und räumen den Inhalt auf.
  • Wo bewahren Sie eigentlich Müllbeutel auf? Warum nicht auf dem Boden des Mülleimers? Dann sind neue Beutel nämlich beim Wechsel sofort griffbereit!
  • Räumen Sie schmutziges Geschirr immer gleich in die Spülmaschine und stellen Sie die Maschine regelmäßig an.
  • Horten Sie eigentlich Dinge, können diese aber aus sentimentalen Gründen einfach nicht wegwerfen? Ich habe neulich Tournee-T-Shirts einiger Bands aus den 90er Jahren gefunden. Wie Sie sich vielleicht vorstellen können, hatte ich damals ein etwas andere Kleidergröße. Aufheben oder Weggeben? Ich habe die Shirts mit meiner Digitalkamera fotografiert, damit ich mich jederzeit wieder daran erinnern kann. Aber die Kleidungsstücke dann doch weg gegeben.
  • Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, in Ihrer Familie mit Farbcodes zu arbeiten? Das lässt sich ganz gut für eine Vielzahl an Dingen durchhalten: Zahnbürsten und Zahnputzbecher, Handtücher und Waschlappen, Trinkflaschen und Brotdosen etc. etc. Gerade kleineren Kindern hilft dies bei der Orientierung.
  • Schaffen Sie sich ein Whiteboard für die Küche oder den Flur an. Notieren Sie darauf Dinge, die zu erledigen oder zu besorgen sind.
  • Behalten oder Weggeben? Wenn Sie unsicher sich, packen Sie solche fraglichen Gegenstände in einen Karton. Notieren Sie darauf das Datum in einem genau einem Jahr. Wenn Sie den Gegenstand nicht vorher benötigt haben, dann werfen sie ihn weg.

Dokumente organisieren

  • Investieren Sie in einen Scanner – damit digitalisieren Sie Artikel und Rezepte, aber auch andere Unterlagen, die Sie platzsparend aufbewahren wollen. Apropos: Der Korb zum Aufbewahren von Altpapier gehört in die direkte Nähe.
  • Für ein paar Euros gibt es in den App-Stores tolle Programme für das Handy, mit deren Hilfe Sie mühelos Visitenkarten digitalisieren können.
  • Besorgen Sie sich eine nett aussehende Schachtel für (private) Quittungen und Belege. Notieren Sie sich einen regelmäßigen Termin, an dem Sie die Belege sortieren.

Putzen und Pflege

  • Putzen Sie einen Raum pro Tag: Sich einen bestimmten Teil der Wohnung oder einen Raum pro Tag vorzunehmen und aufzuräumen, ist weniger anstrengend und zeitaufwändig, als stets das gesamte Heim zu organisieren. Und Sie erreichen das Ziel auch viel schneller, was ja motivierend wirkt.
  • Eines kommt rein, eines kommt heraus: Eine Regel mit ganz großer Hebelwirkung! Wenn Sie sich etwas neu anschaffen, entsorgen Sie am gleichen Tag etwas. Ein neuer Messbecher in der Küche? Weg mit dem Vorgänger! Das gilt aber nicht nur für Dinge, die Sie ersetzen. Lassen Sie es zu einer Gewohnheit werden, etwas zu entsorgen, zu verschenken oder zu spenden, wenn Sie einen neuen Gegenstand angeschafft haben.
  • Bilden Sie niemals Stapel! Niemals!

Welche Tipps haben Sie? Was hat sich bei Ihnen im Kampf gegen Unordnung bewährt?

Über Stephan Lamprecht (480 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

3 Kommentare zu Kleine Tipps – große Wirkung. Mit einfachen Mittel schöner und aufgeräumter wohnen

  1. Das sind wirklich sehr gute Tipps! Wie zum Beispiel der mit den Müllbeuteln im Mülleimer. Darauf wäre ich nicht gekommen!
    Das mit dem aufteilen mache ich schon. Ich hab einen Tag an dem ich nur Wasche. An einem anderen Sauge ich dann mal die ganze Wohnung und an deren REnn ich nur mal mit dem Staubwedel durch. Das klappt gut.

  2. Man braucht keinen Scanner zu kaufen. Wer einen durchschnittlich guten Smartphone besitzt, kann sich im App Store oder Google Play bedienen. „Genius Scan“ oder „Scanbot“ machen das ganz gut. Man kann direkt die PDF-Dateien dann z.B. auf Dropbox speichern.

    Sonst, sehr gute Tipps

  3. Ordnung ist – die Vervollkommnung der Vernunft. Tolle Tips. Klare Köpfe denken weiter 🙂

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