Diese 5 Mac-Funktionen steigern Ihre Produktivität

Auch nach vier Jahren, in denen ich ausschließlich meinen Mac zum Schreiben meiner Artikel nutze, hat die Begeisterung für das System nicht nachgelassen. Seine Stabilität und die vielen Apps, die im Lauf eines Arbeitstages viel Zeit sparen (wie Launchbar oder Alfred, Hazel und Automator), machen den Mac zu einem perfekten System für alle Nutzer, die auf Produktivität Wert legen.

Die folgenden 5 Funktionen Ihres Macs werden viel zu schnell übersehen und sind aus meiner Sicht unterbewertet, steigern aber deutlich die eigene Produktivität.

Arbeitsspeicher freiräumen

In den vergangenen Programmversionen hat Apple viel unter der Haube an der Verwaltung des Speichers verändert. Wenn Sie aber im Laufe des Tages den Eindruck haben, dass der Mac für seine Aufgaben immer länger benötigt, muss es nicht gleich ein kompletter Neustart sein.

Öffnen Sie ein Terminal und geben Sie unter Mavericks ein: sudo purge. Anschließend müssen Sie Ihr Systemkennwort eingeben. In früheren Versionen des Betriebssystems reicht die Eingabe von purge allein. Damit räumen Sie den Arbeitsspeicher wieder frei.

Projektordner im Dock ablegen

Das Dock ist ständig im Blick. Und das führt auch zu einem Gewöhnungseffekt. Denn das Dock kann mehr, als nur die von Apple vorgesehenen Programme starten. Es eignet sich auch bestens dafür, sich eine Verknüpfung zu einem oder mehreren Ordnern anzulegen, die für ein aktuelles Projekt gerade benötigt werden.

Dazu genügt es, den Ordner im Finder anzuklicken, die Maustaste zu halten und dann auf das Dock zu ziehen. Wenn Sie die Verknüpfung nicht mehr benötigen, klicken Sie mit der rechten Taste auf den Eintrag. Unter „Optionen“ entfernen Sie den Ordner wieder.

Bereits vor einiger Zeit habe ich geschrieben, wie Sie die Liste der benutzen Objekte als Stapel im Dock anlegen.

Setzen Sie aktive Ecken ein!

Die Funktion „Aktive Ecken“ ist einfach großartig. Sie bewegen den Mauszeiger in eine Ecke des Bildschirms und automatisch wird eine Aktion ausgeführt. Starten Sie, wenn Sie vom Arbeitsplatz aufstehen, damit einfach den Bildschirmschoner. Oder aber nutzen Sie eine Ecke als Kürzel zum Launchpad.

Um die aktiven Ecken anzupassen, starten Sie die Systemeinstellungen Ihres Macs. Wechseln Sie in den Abschnitt „Mission Control“.

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Dort finden Sie den Schalter „Aktive Ecken“. Wenn Sie diesen Punkt auswählen, blendet Ihnen der Mac einen neuen Dialog ein. Dort ändern Sie anschließend die Optionen.

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Entdecken Sie Spaces für sich

Wenn Sie es noch nicht getan haben, dann probieren Sie unbedingt Spaces aus. Sie haben mehrere Arbeitsflächen auf Ihrem Mac, warum also alle geöffneten Fenster nur auf einer davon ablegen? Mit Mission Control rufen Sie sich die Übersicht der angelegten Schreibtische auf. Darauf sehen Sie die Miniaturen der geöffneten Fenster bzw. Apps.

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Etwas unscheinbar am rechten Rand ist ein Pluszeichen angebracht. Mit einem Klick darauf legen Sie einen weiteren „Space“ an. Die Arbeitsflächen können Sie zum Beispiel thematisch oder aufgabenbezogen einsetzen. So habe ich eine Arbeitsfläche mit E-Mail und Twitter belegt, während ein anderer Schreibtisch der produktiven Arbeit gewidmet ist. Wenn Sie die Spaces mit Aktiven Ecken kombinieren, schalten Sie blitzschnell um. Tastenkürzel oder Wischgesten gehen natürlich auch.

Den Finder meiden

Irgendwie will man bei Apple vielleicht noch den Herstellern von anderen Dateimanagern eine Chance lassen. Anders ist es für mich kaum zu erklären, dass der Finder dermaßen lieblos entwickelt wird. Wenn Sie ein Dokument verschieben wollen, brauchen Sie den Dateimanager unter Mavericks nicht mehr. Klicken Sie einfach auf den kleinen Pfeil neben dem Dateinamen in der Titelleiste des Dokuments. Hier vergeben Sie nicht nur eine neue Bezeichnung. Wenn Sie den Ordner ändern, wird die Datei auch direkt verschoben.

Welche Tipps für mehr Produktivität am Mac haben Sie?

Über Stephan Lamprecht (479 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

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