Kalibrieren Sie den Akku Ihres Windows-Notebooks

Abbildungen Fernbedienung als Header für Jaksta

Das Kalibrieren eines Akkus ist nicht nur für die Besitzer eines Macbooks wichtig. Auch in einem von Windows oder Linux angetriebenen Notebook kümmert sich ein kleiner Mikroprozessor um den Ladestrom und die Überprüfung des Ladezustands. Und damit dieser möglichst korrekt angezeigt wird, gilt es gelegentlich den Akku zu kalibrieren.

Herstellerhinweise beachten!

Hardwarehersteller empfehlen üblicherweise eine Neukalibrierung des Akkus im Abstand von 2-3 Monaten. Die Kalibrierung läuft dabei so ab:

  • Der Akku wird vollständig aufgeladen.
  • Danach wird die Batterie fast bis zur vollständigen Entladung genutzt.
  • Und anschließend wieder aufgeladen.

Einige Notebook-Hersteller haben ihren Geräten für diesen Ablauf ein kleines Programm spendiert, dass nicht nur den Vorgang überwacht, sondern auch an die Kalibrierung erinnern kann. Ein Vermerk im Kalender tut es allerdings ganz genauso. Bevor Sie sich an das Kalibrieren machen, ist es aber empfehlenswert, im Handbuch des Notebooks nachzulesen, was dort zu diesem Thema zu finden ist.

Akku kalibrieren – Schritt für Schritt

Um mit der Kalibrierung zu beginnen, laden Sie den Akkus des Notebooks zunächst zu 100 Prozent auf. Arbeiten Sie die nächsten zwei Stunden wie gewohnt mit dem Gerät weiter, lassen es aber dabei an der Stromversorgung. Damit schließen Sie aus, dass der Akku noch thermisch durch den Prozess der Aufladung verändert ist. Trennen Sie danach die Stromversorgung und wechseln Sie in die Systemsteuerung. Unter „Hardware und Sound“ suchen Sie nach den „Energieoptionen“.

Klicken Sie dort neben „Ausbalanciert“ auf „Energiesparplaneinstellungen ändern“. Aktivieren Sie unter „Akku“, dass weder der Bildschirm ausgeschaltet wird, noch abgedunkelt wird. Damit leert sich der Akku schneller. Klicken Sie ebenfalls auf „Erweiterte Energieeinstellungen ändern“. Unter „Akku“ definieren Sie eine kritische Größe von 5% und definieren Sie, dass der Rechner beim Erreichen dieser Grenze in den Ruhezustand wechselt.

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Nun heisst es Geduld zu haben. Arbeiten Sie einfach mit Ihrem Notebook, bis der kritische Wert erreicht wird. Der Rechner wird dann in den Ruhezustand wechseln.

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Lassen Sie das Gerät jetzt einige Stunden in diesem Zustand. Im Idealfall etwa über Nacht. Am nächsten Morgen verbinden Sie den Computer wieder mit dem Stromnetz und laden den Akku wieder auf. Sie können in der Zeit normal mit dem Notebook weiterarbeiten. Vergessen Sie aber nicht, die Optionen für das Energiesparen wieder an die alten Werte anzupassen, um wieder Strom zu sparen.

Über Stephan Lamprecht (479 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

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