Produktivität – vermeiden Sie diese 5 Fehler!

Auf der Suche nach besseren Leistungen und dem Wunsch nach größerer Produktivität, überdenken viele Menschen in regelmäßigen Abständen ihre Systeme für das produktive Arbeiten. Am Ende kommt dann wenig heraus und im schlimmsten Fall eine Verschlechterung der Arbeitsleistung. Und das, obwohl der Nutzer der Meinung ist, das perfekte Werkzeug gefunden zu haben.
Tappen Sie nicht in die gleiche Falle und begehen Sie nicht einen dieser Irrtümer:

Arbeiten Sie nicht mit zu vielen Werkzeugen

Ständig erscheinen neue Programme für den Computer, das Smartphone oder das Tablet. Jedes verspricht uns, wenn wir nur auf diese App setzten, könnten wir noch mehr Dinge in noch kürzerer Zeit erledigen. Nicht würde mehr vergessen und die Arbeit ginge leichter von der Hand. Das eine Programm scheint perfekt dazu geeignet, Aufgabenlisten zu verwalten. Eine andere App hilft uns dabei, such auf eine Aufgaben zu fokussieren, während ein drittes Programm optimal für die Planung umfangreicher Projekte erscheint.

Damit werden Sie aber auch schnell zum Sklaven Ihrer Systeme und verbringen zuviel Zeit damit, die Datenbestände der verschiedenen Anwendungen auf dem aktuellen Stand zu halten und zu pflegen.

Das perfekte Werkzeug gibt es nicht. Statt mehrere Aufgabenplaner einzusetzen, entscheiden Sie sich nur für ein Programm. Statt auf dem Rechner mehrere Schreibprogramme zu installieren, entscheiden Sie sich für eines. Verringern Sie die Komplexität Ihrer Arbeitsumgebung.

Überplanen Sie nicht

Der Erfolg eines umfangreichen Vorhabens basiert auf Planung. Das steht fest. Vermeiden Sie aber den Hang zur Perfektion. Den perfekten Weg zu einem Ziel gibt es nicht. Wenn Sie einen Weg zum gewünschten Ergebnis gefunden haben, dessen Schritte plausibel sind und der in das Budget passt, machen Sie diesen Weg zu Ihrem Basisplan. Handeln Sie nach dem Motto, dass ein Plan, mit dessen Umsetzung Sie heute beginnen, den perfekten Plan, den Sie erst in der nächsten Woche fertigstellen, auf jeden Fall schlägt.

Setzen Sie kein komplexes System ein

Sie müssen in Ihrem Schreibprogramm mehrere Dialoge durchlaufen, in denen Sie nach der gewünschten Vorlage gefragt werden. Erst danach können Sie mit dem Schreiben beginnen? Die App für das Aufgabenmanagement erwartet zwingend die Eingabe eines Kontexts, einer Priorität oder einer Fälligkeit? Die Werkzeuge, die Sie einsetzen, sollten einfach sein. Überprüfen Sie Ihre Software unter diesem Gesichtspunkt kritisch. Prüfen Sie, ob es nicht eine Alternative gibt.

Hören Sie auf, an den einen Weg zu glauben

Berater und (oft selbsternannte) Experten empfehlen in Büchern und Blogs den Weg, mit dem sie selbst Erfolg hatten. Und nur dieser eine Weg scheint erfolgversprechend. Diesen Ansätzen mangelt es an der Akzeptanz, dass wir alle verschieden sind. Wir arbeiten unterschiedlich, besitzen andere Vorlieben und Neigungen. Beginnen Sie bei sich selbst und hören Sie auf damit, nach dem einen Richtigen Weg zu suchen.

Sie fangen einfach nicht an

Vor lauter Planung und Optimierung vergessen Sie, den ersten Schritt zu machen. Übertragen Sie die alte Weisheit, dass der „Appetit oft mit dem Essen kommt“ auf die Arbeitswelt, fangen Sie einfach mit einer Aufgabe an! Lassen Sie sich von den Aufgabenstellungen immer mehr in den Bann ziehen und Sie werden merken, wie Sie immer konzentrierter arbeiten.

Über Stephan Lamprecht (480 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

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