Datumsangaben in natürlicher Sprache erfassen (Win, Mac)

Wäre es nicht schön, wenn Ihr Computer Sie zumindest bei Zeitangaben direkt verstehen könnte? Wenn Sie einen Termin vereinbaren, müssen Sie in fast jeder Software identische Schritte durchlaufen: Sie tragen entweder das exakte Datum manuell ein oder klicken auf einen kleinen Kalender, um dort das Datum zu markieren. Wenn wir aber über eine Terminvereinbarung nachdenken, oder uns überlegen, bis wann eine Aufgabe erledigt sein soll, denken wir anders als die Geräte es erwarten: “In zwei Wochen muss die Präsentation fertig sein”, oder “Übermorgen muss ich dieses Telefonat führen”. Damit kann der Computer nichts anfangen. Oder vielleicht doch?

Outlook 2010

Nur die wenigsten Anwender wissen wahrscheinlich, dass sie in Outlook 2010 in den Datumsfelder durchaus mit Eingaben in natürlicher Sprache arbeiten können. Ob im Kalender, im Aufgabenmodul oder dem Eintragen einer Nachverfolgung: statt der Eingabe eines Datums können Sie hier auch mit Begriffen arbeiten:

  • Heute
  • Morgen
  • Übermorgen
  • Diesen Montag, nächsten Montag (funktioniert natürlich mit allen Wochentagen)
  • Nächste Woche, 1 Woche, 2 Wochen
  • in 10 Tagen

Sobald Sie nach der Eingabe in ein anderes Feld weiterschalten, wertet Outlook die Eingabe aus und setzt das entsprechende Datum ein.

Auf dem Mac: QuickCal nutzen

QuickCal heißt eine Anwendung für den Mac, die ICal oder auch Ihren Google Kalender mit einer solchen Funktion nachrüstet. Dabei kann die Software auch aus Launchern wie Launchbar, Quicksilver oder Alfred angesprochen werden. Das Programm steht Ihnen per Tastenkürzel oder einen Eintrag in der Menüleiste zur Verfügung.

Eingabe mit QuickCal

QuickCal ist sehr gut lokalisiert, sodass es bei der Nutzung deutscher Zeitangaben keine Probleme geben sollte. Wichtig ist, dass Sie immer mit der Beschreibung des Termins Ihre Eingabe beginnen. Anschließend geben Sie die Zeit ein. Ein Tastendruck später und das Element ist in ICal eingetragen.

Über Stephan Lamprecht (479 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

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  1. Termine viel leichter erfassen mit Fantastical (Mac) › Der Lifehacker

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