Postbox 2.5 – das bessere Mailprogramm für den Mac

Mail.app, das Mailprogramm von OSX ist langsam in die Jahre gekommen. Erst mit der in wenigen Wochen erscheinenden neuen Version wird sich hier etwas ändern. Wer nicht so lange warten will oder nach einer Alternative sucht, sollte einmal dem hier vorgestellten Programm eine Chance geben.

Das auf der Codebasis von Thunderbird entwickelte Programm Postbox steht ab dem 29.6. in der neuen Version 2.5 zur Verfügung. Und spätestens mit dieser Version erweist sich das Programm als einer der besten Mailprogramme, das es derzeit für den Mac (aber auch Windows) gibt.

Neuerungen in der Postbox 2.5

Subjektiv hat Postbox in dieser Version einiges an Geschwindigkeit gewonnen. Aber auch an der Oberfläche hat sich eine Menge getan. Mac-Anwender kommen in den Genuss eines neuen monochromen Set für die Symbolleiste. Auf Wunsch steht aber auch die klassische farbige Variante zur Verfügung. Gewechselt wird zwischen beiden nach einem Rechtsklick auf die Leiste selbst.

Neue Optik von Postbox 2.5

Gerade auf größeren Monitoren schafft die vertikale Nachrichtenansicht mehr Übersicht. Eine Funktion, die in Mailapp ja leider erst durch eine Erweiterung erreicht wird. Und in der Leiste der eingerichteten Ordner werden die ungelesenen Elemente jetzt in einer separaten Blase dargestellt und nicht mehr in der Beschriftung des Ordners. Auch die Ansicht einer einzelnen Nachricht wurde übersichtlicher gestaltet. Insgesamt hat dieses Lifting dem Programm gut getan.

Auch die Arbeitsgeschwindigkeit hat sich rein subjektiv enorm verbessert. Das Einlesen besonders großer Ordner bei Google Mail hatte sich ab und an für mich zur Geduldsprobe entwickelt.

Bewährte Funktionen wie die “Schnellantwort” und die Ansicht von Nachrichten in Form von Tabs sind natürlich weiterhin dabei.

Erweiterbar mit Plug-Installation

Dank der ähnlichen Codebasis kann Postbox mit Erweiterungen für Thunderbird ergänzt werden. Allerdings ist es ratsam, lediglich die Ergänzungen zu verwenden, die die Entwickler von Postbox auf einer eigenen Seite im Internet zum Download zur Verfügung stellen. Dazu zählen so bekannte Plug-ins wie der Provider für Google Calendar oder auch Lightning. So ergänzen Sie die ohnehin schon umfangreichen Funktionen einfach per Mausklick.

Beste Zusammenarbeit mit Google Mail und IMAP

Wenn Sie Postbox zusammen mit Google Mail betreiben wollen, werden Sie den Schalter “Archivieren” zu schätzen wissen, denn er übernimmt die gleiche Funktion wie das Archivieren von Nachrichten im Browser-Interface. Kennzeichnen Sie eine Nachricht mit einem Mausklick, erhält diese in Google Mail den Status “Starred”.

Über die Optionen können Sie alle Ordner des Programms mit den Pendants bei Google verbinden. So landen Ihre gesendeten Elemente gleich in der richtigen Kategorie. Genauso einfach ist die Einrichtung auch anderer IMAP-Systeme. Postbox bietet sich damit insbesondere auch für die Nutzer von Google Mail an, die lieber einen Client einsetzen wollen.

Optionen von Postbox 2.5

Gute Zusammenarbeit mit OS X

Postbox fügt sich sehr gut in das Umfeld des Betriebssystems ein. Wenn Sie Omnifocus für das Management Ihrer Aufgaben einsetzen, senden Sie Elemente problemlos aus dem Posteingang an das Programm.

Der Editor greift auf Ihr Adressbuch zurück, optional können Sie über die Sidebar auch das interne Adressbuch des Programms einsetzen. Wenn Sie in den Optionen die entsprechende Einstellung setzen, nutzen Sie bei Bedarf Spotlight, um nach einer Nachricht zu suchen.

Mit einer leichten Anpassung können Sie Mac OS sogar dazu bewegen, dass Postbox für die Integration in iCal verwendet, damit Sie über das Programm auch Einladungen an die Teilnehmer von Besprechungen versenden können.

Fazit

Postbox 2.5 ist ein wirklich durchdachter Mailclient, der gerade bei einem hohen Mailaufkommen sinnvoll unterstützt. Für knapp 20 Euro eine durchaus lohnenswerte Investition!

Über Stephan Lamprecht (479 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

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