Zeit sparen unter Windows – mit XWindows Dock

Das Dock zählt zu den Funktionen meines Macs, an die ich mich sehr schnell gewöhnt habe. Es ist als Schnellstarter fantastisch und, zugegeben, wirklich hübsch anzuschauen. Kein Wunder, dass die Nutzer anderer Betriebssysteme gerade darauf etwas neidisch blicken. In einer kleinen Serie möchte ich Ihnen Docks für Windows und Linux vorstellen.

Den Anfang macht XWindows Dock.

Installation

Sie laden sich die aktuelle Version der Software auf Ihren Rechner und installieren das Programm einfach mit einem Doppelklick. Zusätzlich wird auf der Seite des Projekts eine Datei mit Erweiterungen angeboten. Die Installation dieser Add-ons erfolgt ebenfalls per Doppelklick.

Zu den ersten Plug-ins, die bereits ausgeliefert werden, zählt ein Benachrichtigungsfeld für Google Mail sowie ein Stack. Darin können Sie einen beliebigen Ordner Ihres Systems mit in das Dock legen und von dort darauf zugreifen.

Die Erweiterungen setzen ein aktuelles .Net-Framework voraus. Dieses wird während der Installation automatisch installiert. Dazu ist aber eine Verbindung mit dem Internet erforderlich. Ein paar Megabyte rauschen dann zusätzlich durch die Leitung.

Erster Rundgang durch XWindows Dock

Sie müssen das Dock beim ersten Mal über das Startmenü von Windows aufrufen. Später können Sie in den Optionen festlegen, dass das unmittelbar beim Systemstart ausgeführt wird. Die Optik des Programms ist schon beeindruckend. In 3D erstrahlt vor Ihnen ein Grundbestand an Icons. Dabei ist das Dock oberhalb der Startleiste platziert, so dass es hier zu keinen Überschneidungen kommt.

XWindows Dock Uebersicht

Wenn Sie die Taskleiste automatisch ausblenden lassen, wird die optische Illusion so richtig komplett.

Expose-Funktion inklusive

Das Dock kommt in seinen Funktionen und dem Gefühl dem “Original” schon sehr nahe. Dazu zählt auch, dass eine Anwendung die Aufmerksamkeit des Nutzers durch Springen im Dock auf sich zieht. Enthalten ist sogar eine Expose-Funktion.

Expose Funktion unter Windows

Klickt der Nutzer auf das Icon eines laufenden Programms, werden alle aktiven Fenster der Anwendung in einer kleinen Vorschau dargestellt. Dieser Trick funktioniert auch, mit der Kombination Alt+Klick.

Das Dock mit Anwendungen bestücken

Laufende Programme werden automatisch in das Dock übernommen, sofern Sie dies in den Optionen einrichten. Das Platzieren von Programmen im Dock ist völlig intuitiv. Sie suchen das Programm im Startmenü von Windows aus, klicken auf das Icon, lassen die Maustaste gedrückt und ziehen den Eintrag an die gewünschte Stelle im Dock. Einfacher geht es nicht.

Stack von XWindows Dock unter Windows

Auf Wunsch tauschen Sie das verwendete Icon einer Anwendung, die im Dock platziert ist, gegen ein anderes Bild aus. Dazu klicken Sie das Icon mit der rechten Maustaste an und markieren im Kontextmenü den Eintrag Properties.Per Drag&Drop ziehen dann die neue Grafik in das dafür vorgesehene Feld.

Optionen anpassen

Mit einem Rechtsklick auf eine freie Stelle des Docks können Sie sich mit Preferences die Optionen von XWindows Dock auf den Bildschirm rufen. Dort wechseln Sie beispielsweise zwischen Darstellung in 2D oder 3D. Außerdem legen Sie hier den Start des Programm mit Windows selbst fest.

Optionen von XWindows Dock

Fazit

Die Arbeit mit XWindows Dock macht Spaß. Wer das Plug-in Stacks ausprobiert, wird von der Ähnlichkeit mit dem Dock aus MacOS verblüfft sein. Das Programm ist kostenlos, aber die Entwickler freuen sich über jede Spende. Die haben sie aus meiner Sicht auch redlich verdient.

Titelbild: miraliki / pixelio.de

Über Stephan Lamprecht (479 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

2 Kommentare zu Zeit sparen unter Windows – mit XWindows Dock

  1. Ähem, was ist denn mit der Windows 7 Superbar? Die amcht meiner Meinung nach jede Dock überflüssig!

    Cransington

  2. @cansington: Die ist einfach nicht so stylish. 😉 Aber für alle, die sie optimal einrichten wollen, gibt’s bei PC-Welt einen ganz netten Artikel: http://www.pcwelt.de/ratgeber/Desktop-anpassen-Superbar-von-Windows-7-optimal-einrichten-443368.html

    Ich selber finde das Dock allerdings besser – sieht super aus, lässt sich optimal anpassen und läuft auch unter XP. Und die Einstellungsmöglichkeiten sind wesentlichen größer als bei der Win7-Superbar.

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