3 Ideen, wie Sie Ihren USB-Stick einsetzen

Bestimmt besitzen auch Sie einen USB-Stick. Die meisten Anwender werden den kleinen Speicher wahrscheinlich zum Transport von Dateien verwenden. Arbeiten das eigene Notebook und der Beamer vor Ort nicht zusammen, ist es schon praktisch, eine Kopie der Präsentation auf dem Stick zu haben, um diese dann schnell auf den Rechner vor Ort zu kopieren.

USB-Sticks eröffnen aber auch tolle weitere Möglichkeiten: Sie sind nicht nur ebenso klein wie ein Taschenmesser, sondern mindestens genauso praktisch.

1: Notfallset zur Systemrettung

Die meisten aktuellen Computer können von einem angeschlossenen USB-Medium gestartet werden. Warum also nicht einen USB-Stick mit einem Betriebssystem versehen, um damit dann einen nicht mehr benutzbaren Computer zu aktivieren? Das ist nicht sonderlich kompliziert.

Sie brauchen dazu natürlich einen USB-Stick, der genügend Speicherkapazität zur Verfügung stellt. Mit Unetbootin können Sie auf einem USB-Stick ein lauffähiges Ubuntu installieren. Damit starten Sie beim Bedarf Ihren Rechner neu und können beispielsweise die Daten aus einer Windows-Partition auf einen Server sichern. Da Ubuntu recht einfach in der Bedienung ist und die vorhandene Windows-Festplatte auch sofort erkennen sollte, wird die Datensicherung mehr als einfach. Unbedingt installieren sollten Sie auf Ihrem Ubuntu-Stick auch einen Virenscanner.

2: Als Arbeitsspeicher nutzen

Windows 7 und Windows Vista können einen angeschlossenen USB-Stick als zusätzlichen Arbeitsspeicher verwenden. Allerdings klappt das nicht mit allen Speicherriegeln. Schließen Sie dazu den Stick an den Computer an. Sobald Windows ihn erkannt und eingerichtet hat, öffnen Sie die Laufwerksverwaltung und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag des Sticks. Wählen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag Eigenschaften.

Readyboost am USB-Stick aktivieren

Unter ReadyBoost dürfen Sie dann optional den Speicher mit für den Arbeitsspeicher nutzen. Aber Achtung: In dieser Zeit steht der Stick nicht für die Speicherung von Daten zur Verfügung. Hier müssen Sie sich also entscheiden.

3: Das mobile Büro

Die meisten Systemadministratoren in Unternehmen haben die Installation neuer Anwendungen durch einen einfachen Anwender unterbunden. Dabei gibt es so viele interessante Programme, die einen produktiver machen: Wenn man denn nur am Arbeitsplatz darauf zugreifen dürfte. Mit einem USB-Stick können Sie das trotzdem.

Fast unüberschaubar ist inzwischen das Angebot an Programmen, die direkt vom USB-Stick laufen. Und immer mehr Programme lassen dem Anwender während der Installation die Wahl, ob er eine portable Variante der Software installieren will.

Für die Nutzer von Windows zählt sicherlich Portable Apps zu einer der wichtigsten Anlaufstellen, um den Speicherstick mit neuen Programmen zu betanken. Wenn Sie einen Mac nutzen, schauen Sie einfach einmal bei Freesmug vorbei. Hier werden Sie mit Sicherheit fündig.

Titelbild:heinz dahlmanns / pixelio.de

Über Stephan Lamprecht (480 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

2 Kommentare zu 3 Ideen, wie Sie Ihren USB-Stick einsetzen

  1. Carsten Neumann // 11. Mai 2011 um 10:24 // Antworten

    Hallo,

    wenn Administratoren die Installation von Programmen unterbunden haben, werden sie auch die Benutzung von USB-Sticks unterbinden (nach meiner Erfahrung letzteres sogar noch eher).

    Dennoch sind die PortableApps eine Empfehlung: Zu Freunden und Verwandten nehme ich manchmal nur noch den Stick mit. Dann habe ich meine gewohnten Programme dabei und hinterlasse trotzdem keine Spuren auf dem PC. Letzteres ist mir sogar noch wichtiger.

    Ciao, Carsten.

  2. 3 sehr praktische Tipps – als mobiles Büro nutze ich meinen Stick schon länger, aber dass man damit den Arbeitsspeicher erweitern kann, war mir neu.
    Eine wirklich Spitzenidee.

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