Tun Sie etwas gegen Aufschieberitis

Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht gelegentlich an Aufschieberitis leidet. Die meisten unter uns werden unangenehme Aufgaben gern aufschieben, schließlich sind wir alle nur Menschen. Der ständig vor sich hergeschobene Anruf beim Zahnarzt ist nur ein Beispiel dafür. Zum Problem wird das Aufschieben erst dann, wenn es regelmäßig geschieht, Sie also ständig Dinge vor sich her schieben und sich auch dabei ertappen, dass Sie immer weniger schaffen. Drei kleine Hinweise, wie Sie vielleicht dennoch mit dem Anfangen anzufangen.

Angst überwinden

Aufschieberitis kann das Ergebnis von Ängsten sein. Angst ist aber eine sehr extreme Emotion, die uns lähmen kann. Sie tritt in vielen Erscheinungsformen und Ausprägungen auf. Angst vor der Aufgabe selbst. Angst davor zu scheitern. Wer die Ängste zulässt, wird zwangsläufig zögern und sich eine andere Aufgabe suchen.

Vermeiden Sie in dieser Situation ein schlechtes Gewissen. Akzeptieren Sie, dass Sie gerade jetzt diese Aufgabe nicht in Angriff nehmen können und wenden Sie sich etwas anderem zu. Wichtig ist dabei, dass Sie auf ihre innere Stimme hören und Ihre Gefühle überprüfen. Wenn die Angst verschwunden ist, wenden Sie sich in diesem Moment der aufgeschobenen Aufgabe zu. Überfordern Sie sich nicht dabei, sondern erledigen Sie einen kleinen Teil davon. Hauptsache, Sie fangen an!

Trainieren Sie Ihre Stärke!

Ein Gegenspieler zur Angst ist Ihr Wille. Es ist ein langwieriger Prozess, aber Sie können Ihren Willen genauso trainieren, wie Ihre geistigen Fähigkeiten. Wichtig dabei ist nur, dass Sie Willen nicht mit Zwang verwechseln. Wenn Sie sich selbst zwingen wollen, eine Aufgabe in Angriff zu nehmen, wird das scheitern. Versuchen Sie in den Zeiten, in denen Sie aufschieben und sich eigentlich mit anderen Dingen beschäftigen wollen, ein klares Bild über Ihre Ziele zu entwickeln. Was wollen Sie eigentlich erreichen? Was ist Ihr Traum?

Fragen Sie sich, wie Sie diesen Traum erreichen können und versuchen Sie einen Bezug zu Ihrer aktuellen Aufgabe herzustellen. Wenn Sie das Ziel wirklich erreichen wollen, dann werden Sie auch den nächsten Schritt gehen müssen.

Schalten Sie Ablenkungen aus

Wenn Sie die Möglichkeit haben, wechseln Sie den Ort, an dem Sie arbeiten. Räumen Sie die Dinge weg, die Sie ablenken. Gehen Sie offline und trennen Sie die Netzwerkverbindung. Es gibt viele unterschiedliche Ablenkungsquellen. Sie werden selbst am besten wissen, welchen Verlockungen Sie gern nachgeben. Verringern Sie die Alternativen, etwas anderes zu tun.

Nehmen Sie im Zweifel Hilfsanbgebote war. Denn Aufschieberitis ist immer das Symptom für etwas anderes, nicht das Problem an sich.

Über Stephan Lamprecht (480 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

1 Kommentar zu Tun Sie etwas gegen Aufschieberitis

  1. RT @slamprecht: bloggt: Tun Sie etwas gegen Aufschieberitis http://www.der-lifehacker.de/2011/03/tun… #aufschieberitis #prokrastination

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren sowie Zugriffe zu analysieren. Diese Informationen geben wir an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details Details

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close