Welche Diagrammformen nutzen Sie wann? (Office)

Excel und Powerpoint bietet dem Anwender eine reiche Auswahl an Diagrammtypen, mit denen Zahlen visualisiert werden können. Aber nicht jedes Diagramm vereinfacht dem Leser die Orientierung in den Daten. Jede Diagrammform eignet sich für bestimmte Konstellationen am besten.

Das Kreisdiagramm zeigt am besten, welchen Anteil an einer Gesamtheit einzelne Daten haben. Sie visualisieren damit Anteile, prozentuale Anteile und untermauern Sätze wie «X Prozent entfielen auf». Nutzen Sie nicht mehr als sechs Segmente. Müssen mehr Daten aufgelistet werden, stellen Sie fünf ausführlich dar und sammeln Sie die anderen in der letzten Rubrik. Diese können Sie durch ein zweites Diagramm im Detail vorstellen. Sie sollten ausgehend von der 12 Uhr Linie vom größten zum kleinsten die Daten gruppieren.

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Mit dem Säulendiagramm stellen Sie am besten Veränderungen über die Zeit dar. Sie können damit sehr gut Steigerung, Rückgang oder Stagnation im Wochen-, Monats- Quartals- oder Jahresverlauf zeigen. Das Säulendiagramm illustriert am besten Schwankungen, Wachstum, Steigerungen oder auch negative Entwicklungen.

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Mit dem Balkendiagramm können Sie einzelne Objekte gegenüberstellen und bewerten. Wenn Sie also zeigen wollen, ob Werte größer oder kleiner, schlechter oder gleich sind, ist diese Form am besten geeignet. Wählen Sie die Balkenbreite immer größer als den Balkenabstand. Hängen wichtige Aussagen an den Grafiken, tragen Sie die Zahlen neben den Balken ab. Verwenden Sie deshalb immer gerundete Zahlen, da sich diese leichter einprägen. Ordnen Sie die Balken der Größe nach.

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Mit Doppelbalken oder Punktdiagrammen können Sie den Zusammenhang zwischen zwei Variablen darstellen. Diese Diagramme eignet sich also sehr gut dazu, Korrelationen darzustellen und Aussagen wie «relativ zu» oder «verändert sich nicht parallel zu» zu unterstützen.

Kurvendiagramme sollten Sie einsetzen, wenn Sie darstellen wollen, wie häufig ein bestimmtes Objekt in verschiedenen Größenklassen auftritt. Diese Diagramm sind gut für Häufigkeiten und Verteilungen geeignet. Nutzen Sie maximal sechs bis sieben Säulen, sonst wird das Diagramm zu voll. Achten Sie darauf, dass die Breite der Säule größer als der Säulenabstand ist.

Über Stephan Lamprecht (480 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

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