Perfektes Backup für WordPress mit updraft (WordPress)

Egal, ob Sie Ihr Blog geschäftlich einsetzen oder einfach aus Spaß an der Freunde schreiben. Können Sie aufgrund eines technischen Problems nicht mehr darauf zugreifen, wird Sie der Verlust empfindlich treffen. Im schlimmsten Fall sind alle Ihre kostbaren Beiträge verloren. Deshalb sollte wirklich jeder Blogger das Thema Datensicherung ernst nehmen. Zwar verspricht nahezu jeder Hosting-Anbieter, das Datenbanken und Dateien regelmäßig gesichert werden, aber wollen Sie sich wirklich darauf verlassen?

Was Sie sichern müssen

Um bei Bedarf keine Zeit mit der Wiederherstellung Ihres Blogs zu verlieren, sollten Sie darauf achten, dass Sie möglichst alle Inhalte sichern. Generell ist das auch manuell möglich. Zu einem kompletten Backup gehören:

  • Template und Theme-Dateien: Natürlich nur die, die Sie einsetzen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie manuell Änderungen an den Dateien vorgenommen haben.
  • Datenbank: Das Herzstück Ihres Blogs. Darin lagern nicht nur die Beiträge sondern auch die Einstellungen vieler Plug-Ins und des Blogs selbst.
  • Upload-Verzeichnis: Wenn Sie Bilder in Ihren Beiträgen verwenden, werden diese im Upload-Verzeichnis abgelegt. Darauf greift dann die Mediathek zu.

Um möglichst aktuell zu sein, ist es also empfehlenswert, diese Elemente täglich zu sichern. Das macht dann schon etwas Mühe, zumal Sie die Sicherung ja auch noch an einem anderen Ort aufbewahren sollten, also idealerweise nicht auf dem Server, auf dem das Blog selbst liegt. Zum Glück gibt es einige Plug-Ins für WordPress, die Ihnen diese Arbeit abnehmen. Dazu gehört auch Updraft, das mit WordPress 3.0 und höher läuft.

Installation

Um die Erweiterung zu installieren, gehen Sie wie gewohnt vor. Loggen Sie sich als Administrator in Ihre Installation ein und wechseln Sie in den Abschnitt «Plugins» und klicken Sie dort auf «Installieren» am oberen Bildschirmrand. Geben Sie in das Suchfeld «updraft» ein. Wenige Augenblicke später erhalten Sie die Trefferliste und können auf den Link «Installieren» klicken.

Damit wird das Programm auf den Server geladen und kann dann von Ihnen aktiviert werden.

Einrichtung

Sobald das Plug-in von Ihnen aktiviert wurde, können Sie die Optionen über den Bereich «Einstellungen» ändern. Klicken Sie dort auf «updraft».

Einstellungen updraft

Das Programm sollte Ihnen auf der Seite zurückmelden, dass es Schreibrechte für das Verzeichnis der Backup-Dateien besitzt. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie mit einem FTP-Programm zunächst die Rechte verändern. Die eigentlichen Einstellungen nehmen Sie im unteren Teil des Bildschirmfensters vor. Legen Sie zunächst das Intervall fest. Sie haben dort die Wahl zwischen täglicher, wöchentlicher oder monatlicher Sicherung.

Zur Besonderheit von updraft gehört, dass die Software im Gegensatz zu anderen Lösungen die gesicherten Dateien nicht nur auf dem Server ablegt, sondern diese auch in der Cloud speichern kann. So übertragen Sie die Sicherung auf Wunsch per FTP auf einen anderen Server oder nutzen den Amazon Web Service (AWS) dazu. Natürlich ist es auch möglich, einfach eine E-Mail zu versenden. In Abhängigkeit Ihrer Auswahl müssen Sie anschließend die Zugangsdaten hinterlegen.

Empfehlenswert ist es, eine Mailadresse zu hinterlegen, an die das Programm eine kurze Nachricht sendet, sobald das Backup erfolgreich abgeschlossen wurde. Um Platz auf dem Server zu sparen, aktivieren Sie die Option «Delete Local Backup». In diesem Fall werden die lokal im Backup-Verzeichnis hinterlegten Dateien gelöscht, sobald die Sicherung erfolgreich an den anderen Server übergeben wurde.

Vergessen Sie das Speichern der Einstellungen nicht.

Fazit

Das Plug-in funktioniert so einfach wie seine Konfiguration. Sie brauchen kein Experte zu sein, um die Konfiguration erfolgreich zu erstellen und um den Rest kümmert sich die Erweiterung.

Über Stephan Lamprecht (479 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

2 Kommentare zu Perfektes Backup für WordPress mit updraft (WordPress)

  1. Hallo,

    ich habe gerade Updraft installiert und bekomme folgende Meldung…

    „Backup directory specified is accessible via the web. This is a potential security problem. Enable .htaccess support to allow Updraft to automatically deny web access.“

    Was muss ich mit der .htaccess machen?

    Gruß

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  1. Verbessern Sie die Sicherheit von WordPress » Computer und Internet » Der Lifehacker

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