Mein Telefonbuch – das Telefonbuch in neuem Gewand

[Trigami-Review]

Logo von Das Telefonbuch

Einmal im Jahr lag in meiner Kindheit und Jugend eine Postkarte in unserem Briefkasten. Auf dieser wurde eine neue Ausgabe von «Das Telefonbuch» angekündigt, das zur Abholung bei der Post bereit lag. Die jüngere Generation vermag sich ja kaum vorzustellen, wie das damals so war, als wir nichts hatten. Aber da es noch kein Internet gab, bestand die einzige Möglichkeit, die Telefonnummer von jemanden herauszufinden, entweder im Telefonbuch nachzuschlagen oder die Auskunft anzurufen. Die Zeiten vor der Liberalisierung des Telefonmarkts waren für einen Anbieter eines Verzeichnisses natürlich deutlich einfacher. Wer einen Telefonanschluss besaß, hatte diesen von der Telekom. Eine andere Möglichkeit gab es nicht. Und wer einen Anschluss hatte, war auch automatisch im Telefonbuch vertreten.

Heute ist die Sache leider viel komplizierter. Mein zentrales Adressbuch sollte eigentlich XING sein und werden, aber leider gibt es genügend Kontakte, die dort eben nicht vertreten sind. Also muss doch ein zweites Verzeichnis her, das ich dann versuche, mit XING zu synchronisieren.

Diese Probleme haben auch die Macher von «Mein Telefonbuch» erkannt. Dahinter steht kein neuer Anbieter, bei dem zu befürchten ist, dass dieser aus finanziellen Gründen schnell wieder die Tore zusperrt, sondern eben der Verlag, der auch «Das Telefonbuch» heraus gibt.

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Die Idee: Nach einer kostenlosen Registrierung kann jeder Anwender seinen Selbsteintrag vornehmen. Er allein entscheidet, welche Informationen dabei öffentlich sichtbar sein sollen und in welchen Medien er steht möchte. Wer nur online angezeigt werden will, kann dies genauso definieren, wie einen Volleintrag im Telefonbuch zu pflegen. Damit nicht jeder einfach irgendetwas einträgt, werden die Informationen verifiziert. Das funktioniert rasch und ist ganz einfach. Nach einem Mausklick wird die hinterlegte Telefonnummer angerufen und eine Computerstimme nennt den persönlichen PIN-Code. Diesen auf der Webseite eintragen und schon ist die Rufnummer freigegeben.

Eigene Datenbestände können auf «Mein Telefonbuch» hochgeladen werden. Damit wird dann die Adresspflege viel einfacher, weil auf einer zentralen Seite alle Informationen hinterlegt werden. Wer beispielsweise Outlook nutzt, kann die Online-Daten dann mit der lokalen Installation abgleichen.

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Über Stephan Lamprecht (480 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

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