Tipps für das Nickerchen zwischendurch

Obwohl die medizinische Forschung inzwischen herausgearbeitet hat, dass ein Mittagsschlaf die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Menschen steigert, verweigern sich Unternehmen in der Mehrheit immer noch dem Bedürfnis Ihrer Mitarbeiter, die Mittagspause mit einigen Minuten Schlaf zu füllen. Wohl dem, der dies einrichten kann. Und wenn Sie noch nie ein Mittagsschläfchen gehalten haben, sollten Sie es unbedingt einmal ausprobieren. Angeblich senken Sie damit sogar Ihr Risiko, an einem Herzinfarkt zu erkranken. Damit Sie sich auch erholen, einige Tipps:

  • Sie brauchen eine positive Stimmung: «Ich kann doch sowieso um die Zeit nicht schlafen.», «Das bringt doch nix.» «Ich bin doch kein Großvater …» Falls Ihnen solche Gedanken beim Wort «Mittagsschlaf» kommen, dann dürfen Sie auch davon ausgehen, dass Sie nicht erholt sein werden. Machen Sie sich die Vorteile einer solchen kurzen Erholungspause bewusst. Denken Sie positiv und geben Sie der Ruhepause eine Chance!
  • Regelmäßigkeit ist Trumpf: Wie bei so vielen Dingen ist auch bei diesem Thema Regelmäßigkeit der Schlüssel zum Erfolg. Es ist durchaus möglich, dass Sie die ersten Male tatsächlich nicht einschlafen können oder nicht zur Ruhe kommen. Geben Sie sich und Ihrem Körper die Gelegenheit, sich an dieses Angebot zu gewöhnen und halten Sie sich an feste Zeiten, um sich mittags zur Ruhe zu begeben. Zu dieser Regelmäßigkeit gehören auch feste Rituale oder die immer gleiche Umgebung. Solche Rituale geben uns seit Kindestagen Sicherheit. Es können Kleinigkeiten sein, die Großes bewirken. Der gleiche Stuhl auf dem Sie sitzen, die gleiche Decke, die Sie nutzen werden oder auch nur der Griff zum Einschaltknopf des Handys, der signalisiert: «Ich will jetzt ruhen»
  • Schaffen Sie sich eine positive Umgebung: Der Raum, in dem Sie schlafen, sollte etwas abgedunkelt und nicht wärmer als 18 Grad sein.
  • Sie brauchen kein Bett: Sie brauchen nicht unbedingt Ihr Bett, um ein Schläfchen zu halten. Auf Reisen setzen Sie sich einfach aufrecht in den Sitz und neigen Sie den Kopf leicht. An einem Tisch betten Sie Ihren Kopf auf die flach auf der Tischplatte liegenden Hände und Unterarme.
  • Es kommt nicht auf die Dauer an: Ob Sie erholt aufwachen, ist nicht von der Dauer des Schlafes abhängig, sondern von seiner Qualität. So können vier Minuten Nickerchen zum richtigen Zeitpunkt genauso erholsam sein, wie eine ausdehnte Siesta. Etwa 20 Minuten sollten Sie aber nicht überschreiten.
Über Stephan Lamprecht (479 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

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