Kleine Tools für die Zwischenablage

Jeder nutzt Sie unzählige Male am Tag: Die Zwischenablage seines Betriebssystems bzw. Desktop. Als dieses nützliche Werkzeug entwickelt wurde, haben sich die Entwickler auf einen schlichten Mechanismus geeinigt. Material, das in die Zwischenablage übernommen wird, überschreibt den bisherigen Inhalt. Erst mit den Office-Programmen änderte sich das Bild und Microsoft ergänzte unter Windows die Zwischenablage um eine History. Wenn Sie nicht gleich zum Office-Boliden greifen wollen, setzen Sie doch einfach auf kleine und kostenlose Werkzeuge, die einfach mehr aus der Zwischenablage machen.

Sofern Sie unter Mac OS arbeiten und sich noch nicht das Werkzeug QuickSilver installiert haben, sollten Sie das schleunigst nachholen, denn dieses Tools verfügt über ein Plugin, das Ihnen eine Historie der Zwischenablage zur Verfügung stellt.

Rufen Sie Quicksilver auf und klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf den kleinen Pfeil. Aus dem Menü entscheiden Sie sich dann für Plug-ins. Unter „Installed“ sollte bereits das Clipboard-Plugin vorhanden sein. Sonst wechseln Sie in den Abschnitt „All Plug-ins“ und markieren Sie es dort zur Installation. Einmal installiert, ist der Umgang mit der Erweiterung sehr einfach.

Optionen von Quicksilver

Um Zugriff auf die History zu bekommen, rufen Sie QuickSilver auf und führen anschließend <CMD>+<L> aus. Es erscheint eine Liste der vorhandenen Einträge. Mit den Pfeiltasten blättern Sie durch die Einträge und übernehmen mit einem Druck auf die Eingabetaste den markierten Eintrag wieder in die Zwischenablage. Das Plugin verfügt auch über eigene Optionen, die SIe mit einem Klick auf das Zahnrad in der Liste erreichen. Dort legen Sie unter anderem fest, wie viele Einträge ausgewertet und dargestellt werden sollen.

Historie der Zwischenablage in Quicksilver

Eine Alternative ist Jumpcut. Sie laden sich die Anwendung auf Ihren Rechner, verschieben den Inhalt des Archivs in Ihren Anwendungsordner und starten das Programm. Es residiert in der Menüleiste und protokolliert zuverlässig die Einträge des Clipboards. Einträge können Sie mit der Maus direkt nach einem Klick auf das Icon wieder aktivieren und anschließend in das aktuelle Fenster einfügen. Eindrucksvoller geht das aber, wenn Sie die Tastenkombination des Programms aufrufen. Mit <ctrl>+<alt>+<v> öffnen Sie ein kleines Fenster. Halten Sie die <ctrl>+<alt>-Tasten gedrückt und blättern Sie mit den Pfeiltasten durch die gespeicherten Einträge. Sobald der gewünschte Eintrag erscheint, lassen Sie die Tasten los und der selektierte Eintrag wird an der aktuellen Cursorposition eingefügt.

Auswahl der Zwischenablage in Jumpcut

Für Windows verrichtet das Programm Clipbox ähnliche Dienste wie Jumpcut. Allerdings müssen Sie dort auf die grafische Auswahl der zu verwendenden Einträge verzichten. Der Download des Archivs genügt. Sie können die ausführbare Datei unmittelbar starten. Mit einem Klick auf das Icon öffnet sich das Kontextmenü, in dem sich die zuletzt in der Zwischenablage gespeicherten Einträge abrufen lassen.

Ein Elemente in Clipbox

Über Stephan Lamprecht (480 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

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