Keine Sentimentalitäten: Entrümpeln Sie!

Die Eintrittskarte zu einem schönen Konzert, das Sie vor zehn Jahren besucht haben, ein Berg voller Zeichnungen Ihres Nachwuchses, ein Freundschaftsband aus längst vergangenen Teenager-Zeiten: in jedem Haushalt sind solche Erinnerungsstücke zu finden, die ihr Dasein in Kartons, Stapeln, Boxen und Kisten fristen.

Und immer, wenn Sie aufräumen, machen Sie einen um diese Dinge einen Bogen?. Viele Menschen, die ihr Leben vereinfachen wollen und konsequent entrümpeln möchten, tun sich schwer mit solchen Erinnerungstücken. Häufig werden sie zur Hand genommen, aber dann nicht entschlossen entsorgt, sondern wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückgelegt.

Rein objektiv betrachtet, handelt es sich bei der Konzertkarte um ein Stück Altpapier und auch das Freundschaftsband hat materiell wenig mehr Wert als den Bruchteil eines Cents. Der Wert, den Sie den Dingen beimessen, stammt ausschließlich aus Ihrer Erinnerung. Solche Dinge aufzubewahren, erwächst häufig aus dem Wunsch heraus, die Vergangenheit festhalten zu können. Das ist aber unmöglich. Die Eintrittskarte bringt Sie Ihrer Jugend nicht mehr näher. Und die erwachsenen Kinder werden nicht plötzlich wieder klein und niedlich, wenn Sie deren Zeichnungen betrachten. Ein paar Tipps, wie Sie den Wunsch nach Erinnerungen und das Entrümpeln unter einen Hut bekommen:

  • Entscheiden Sie bei jedem Ding, das Sie zur Hand nehmen, ob Sie es anderen zeigen oder in Ihrer Umgebung ausstellen wollen. Bejahen Sie die Fragen, dann tun Sie dies auch. Besorgen Sie sich einen Rahmen für eine besonders schöne Kinderzeichnung und hängen Sie diese auf. Keinesfalls gehören solch schöne Stücke wieder in einen Karton! Da Sie nicht unbegrenzt Platz für solche Ausstellungsstücke haben werden, beschränken Sie sich automatisch und werden viel wegwerfen.
  • Digitalisieren Sie, so viel Sie können: Besorgen Sie sich einen flotten Scanner und digitalisieren Sie Ihre alten Fotografien oder auch kleinere Erinnerungsstücke wie Post- oder Konzertkarten. Eine großzügig bemessene Festplatte nimmt deutlich weniger Raum ein, als die vielen Kartons und Kästen, die unbemerkt auf Ihnen lasten.
  • Rufen Sie sich bei jeder Sache in Erinnerung, das an ihr eigentlich nichts besonderes ist, sondern der Wert ausschließlich aus Ihnen heraus entstammt. Das wird Ihnen den Abschied erleichtern.
  • Wenn Sie es wirklich nicht schaffen, sich von einigen Dingen zu trennen, treffen Sie mit sich selbst die Vereinbarung, solche Erinnerungsstücke in einer einzigen Kiste zu sammeln. Alles war darüber hinaus geht, wandert in die Entsorgung!

Sie werden sehen, mit dieser Taktik schaffen Sie es ebenfalls, wirkungsvoll zu entrümpeln und vor allen Dingen auch loszulassen!

Über Stephan Lamprecht (480 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

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