Mit der Salamitaktik bleibt der Haushalt ordentlich

Das »bisschen Haushalt« beschäftigt immer wieder die Gemüter. Ordnung und Sauberkeit in den eigenen vier Wänden aufrecht zu erhalten, ist eine nie enden wollende Arbeit. Wie Sie mit der zeitlichen Investition von wenigen Minuten täglich dennoch dauerhaft Ordnung halten, lesen Sie hier:

Vereinfachen Sie Ihre Wohnung! Ein Raum mit wenigen Utensilien und einem fast leeren Fußboden ist am einfachsten sauber und aufgeräumt zu halten. Beginnen Sie also mit dem Entrümpeln. Stellen Sie sich die Frage: Brauchen Sie das wirklich alles noch?

Legen Sie besonderen Augenmerk auf die Küche. Je weniger dort herumsteht und etwa die Arbeitsplatte blockiert, desto besser. Denn dann wird das Reinigen der Küche ebenfalls einfacher!

Machen Sie auch vor dem Kleiderschrank nicht Halt! Schön, wenn dieser prall gefüllt ist, aber: Ziehen Sie das wirklich alles noch an? Je weniger Sie im Schrank haben, desto weniger müssen Sie waschen oder in der Reinigung abgeben, was ja auch Zeit frisst.

Jeder Raum in Ihrer Wohnung stellt Sie vor Besonderheiten, um dort dauerhaft Ordnung und Sauberkeit mit möglichst wenig Aufwand zu erhalten.

Kinderzimmer:

Schaffen Sie möglichst viel Körbe oder Aufbewahrungsboxen aus Plastik an. Letztere sind besonders einfach zu reinigen. Sortieren Sie hier die Spielzeuge der kleinen Mitbewohner ein. Wichtig: Beschriften Sie diese so, dass auch kleinere Kinder, die noch nicht lesen können, wissen, was sich darin befindet. Wenn es Zeit zum aufräumen ist, landen die Spielsachen in diesen Körben.

Regelmäßiges Entrümpeln: Alle drei Monaten sehen Sie mit Ihrem Kind die Körbe durch. Dinge, die ohnehin kaputt sind, sollten Sie entsorgen. Fragen Sie das Kind direkt, wann es zuletzt mit den Sachen gespielt hat oder überhaupt noch Lust darauf hat. Dies klappt mit Kindern ab einem Alter von 5 Jahren schon sehr gut. Danach werden Ihre Kinder immer noch viele Spielsachen haben, um damit auch reichlich Unordnung zu schaffen, aber wenigstens sind das dann die Spielzeuge, mit denen immer noch gespielt wird.

Badezimmer:

Die einfache Devise für das Badezimmer lautet: Reinigen Sie es, wenn Sie es verlassen! Es dauert nur wenige Minuten, die Bade- oder Duschwanne unmittelbar nach dem Gebrauch auszuspülen und mit einem benutzten Handtuch zu trocknen, um Tropfen- und Kalkflecken vorzubeugen. Auch die Toilette reinigen Sie am besten gleich nach Gebrauch. Entdecken Sie Schmutz, beseitigen Sie ihn gleich. So sammelt sich gar nichts erst an.

Einmal die Woche ist der Fußboden aber auf jeden Fall dran: Bitte gründlich wischen! Aber auch das dauert nur zehn Minuten.

Fußböden:

Einmal die Woche gründlich saugen oder wischen! Das sollte ausreichen, wenn Sie denn regelmäßig aufräumen. Ob Sie dieses Intervall durchhalten oder öfter tätig werden müssen, ist natürlich auch davon abhängig ob Sie allein oder mit Kindern wohnen, denen ja naturgemäß öfter einmal etwas danebengeht.

Für ein paar Krümel zwischendurch bewähren sich so genannte Akku-Besen, mit denen schnell der Fußboden an den kritischen Stellen gereinigt wird.

Es mag paradox klingen, aber versuchen Sie sich bei der Hausarbeit zu entspannen. Nehmen Sie das Staubsaugen des Teppichs nicht als Belastung wahr, sondern folgen Sie den Zügen des Geräts und denken Sie an etwas angenehmes. Viele Menschen stellen dann ganz überrascht fest, dass sie sich plötzlich in einer Art von Meditation wiederfinden. Probieren Sie es aus!

Küche:

Hier gilt das gleiche wie beim Badezimmer auch: Reinigen Sie, sobald Sie es benutzen. Gleich nach dem Kochen wird die Herdplatte gesäubert, schmutziges Geschirr in den Spüler geräumt oder per Hand abgewaschen und auch die Arbeitsplatte feucht gereinigt.

Damit dies auch klappt, sollte möglichst wenige lose in der Küche herumliegen oder die Arbeitsflächen blockieren. Eine Kaffeemaschine und ein Toaster – das sollte reichen. Alles andere befindet sich gut geordnet und verstaut in den Schränken.

Über Stephan Lamprecht (479 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

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