So lernt Ihr Kind sich gesund zu ernähren

Essen: Ein Thema, das Eltern immer bewegt, weigern sich die lieben Kleinen doch meist grundsätzlich die Dinge zu essen, die gesund sind und auf den Tisch kommen. Und schnell wird aus einer positiven und eigentlich sinnlichen Zeit des Tages ein Konfliktherd höchsten Grades. Mit etwas Geduld muss das nicht so sein.

Das wichtigste Gebot besteht darin, keinen Druck aufzubauen. Dieser verschafft Kindern lediglich unangenehme Empfindungen und löst das Problem überhaupt nicht. Schon gar nicht sollten Sie in das Horrorkabinett der Pädagogik greifen und Geschichten wie den „Suppenkasper“ aus der Verbannung holen. Falsch ist es aber genauso, wenn Sie bei jeder Mahlzeit klein beigeben und den Nachwuchs in seiner Nahrungsverweigerung unterstützen und Alternativen, gar ungesunde Alternativen anbieten. Wie in allen Erziehungsdingen ist Konsequenz sehr wichtig. Machen Sie Ihrem Nachwuchs deutlich, dass Sie darüber entscheiden, welche Lebensmittel auf den Tisch kommen. Die Kinder dürfen allerdings entscheiden, ob sie diese essen oder nicht. Fest steht aber, dass keine anderen Dinge auf den Tisch gestellt werden, als eben die, die Sie anbieten. Wenn das Kind sich entscheidet, eben nicht zu probieren oder zu essen, respektieren Sie die Entscheidung.

Natürlich geht es nicht darum, wer einen Machtkampf gewinnt, sondern darum, den Nachwuchs an gesunde und ausgewogene Ernährung heranzuführen. Damit dies klappt, müssen zwei wesentliche Voraussetzungen erfüllt sein:

Sie müssen als Vorbild auftreten. Also auch Sie müssen zu Obst und Gemüse greifen. Erklären Sie, dass diese Dinge nicht nur gesund sind, sondern schmecken und für die eigene Gesundheit wichtig sind. Und natürlich müssen Sie eine ausgewogene Ernährung auch anbieten. Drei feste Mahlzeiten, die Sie in aller Ruhe einnehmen und die alle wichtigen Elemente enthalten. Bieten Sie außerdem zwei Snacks an, vorzugsweise Obst, das Sie so platzieren, dass die Kinder einfach zugreifen können.

Kombinieren Sie bei den Mahlzeiten häufig Dinge, von denen Sie wissen, dass die Kinder sie bereits mögen und essen mit noch unbekannten Lebensmitteln.

Ein vielversprechender Ansatz kann es sein, die Kinder beim Zubereiten der Mahlzeiten teilhaben zu lassen. Lassen Sie sie Gemüse putzen oder Obst waschen. So lernen die Kinder etwas über die Rohstoffe und deren Zubereitung. Außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit, dass zugegriffen wird, weil die Identifikation mit der Mahlzeit gegeben ist.

Was aber wahrscheinlich am wichtigsten ist: Behalten Sie Geduld und geben Sie nicht auf!

Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihrem Nachwuchs gesammelt?

Über Stephan Lamprecht (480 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

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