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Bloggen mit Word 2013 – so geht’s

26. September 2013

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Bereits in den Vorgängerversionen baute Microsoft in Word eine Funktion ein, mit der direkt aus der Textverarbeitung heraus ein Blogartikel geschrieben werden konnte. Dabei hatten es die Entwickler dann allerdings etwas gut gemeint. Denn um die in Word angelegten Formatierungen auch online anzeigen zu können, wurde der Quellcode alles andere als übersichtlich und teilweise gab es in Kombination mit Templates rech krude Ergebnisse. Aus solchen Fehlern scheinen die Entwickler gelernt zu haben, denn die Blog-Funktion in Word 2013 ist richtig gut gelungen.

Blog einrichten

Bei der Konfiguration des Blogs werden Sie von Word unterstützt. Wählen Sie zunächst “Datei, Neu”. Aus den angebotenen Vorlagen entscheiden Sie sich für “Blogbeitrag”.

word2013-bloggen-01

Damit starten Sie den Assistenten, der Sie durch die kommenden Schritte führt. Entscheiden Sie sich für “Jetzt registrieren”.

Dialog Blog Registrierung Word 2013

Im nachfolgenden Dialog müssen Sie sich zunächst für einen Anbieter entscheiden. Wenn Sie eine Installation von WordPress einsetzen, ist in der Liste der Anbieter ebenfalls “WordPress” der richtige Eintrag.

Nachdem Sie den Anbieter ausgewählt haben, sind die URL zum Blog sowie die Anmeldeinformationen zu ergänzen.

Eintragung Benutzerkonto Blog

Danach versucht Word, eine Verbindung zum Blog herzustellen. Dazu müssen natürlich Ihre Benutzerdaten übertragen werden. Word bittet Sie um Erlaubnis dafür. Ist die Registrierung erfolgreich abgeschlossen, können Sie Ihren ersten Beitrag beginnen.

Blogartikel in Word verfassen

Nach Abschluss der Registrierung wird die Formatvorlage geladen. Diese bietet einen Ausschnitt der Standardvorlage und ist auf die Formate reduziert, die auch in HTML möglich sind. Lediglich der Abschnitt “Blog” innerhalb des Registers “Blogbeitrag” unterscheidet sich vom Rest des Programms. Denn darüber können Sie die Liste der verfügbaren Kategorien abrufen, um dem Beitrag eine Kategorie zuzuweisen oder einen vorhandenen Beitrag zu öffnen.

Bloggen in Word 2013

Wenn Sie sich für die spätere Registrierung des Blogs entschieden haben, oder ein weiteres Blog eintragen wollen, nutzen Sie den Befehl “Konten verwalten”.

Beim Schreiben stehen Ihnen alle Funktionen aus Word zur Verfügung, also etwa auch die Rechtschreibprüfung. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden, klicken Sie auf “Veröffentlichen”. Mit dem kleinen Pfeil unter dem Schalter übergeben Sie auf Wunsch auch einen Artikel als reinen Entwurf an das Blog.

 

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Wie Sie Ihr WordPress mit CDN77 beschleunigen statt Amazon Cloudfront zu verwenden

22. Juli 2013

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Cloudfront von Amazon dürfte vielen Bloggern als Content Delivery Network bekannt sein. Nicht zuletzt, weil sich der Dienste sehr leicht mit dem Plug-in W3 Total Cache einrichten lässt. Bei meinen Recherchen für einen Artikel rund um das Thema CDN habe ich nach weiteren Alternativen gesucht und bin dabei auf CDN77 gestoßen. Einem CDN-Anbieter, der sogar günstiger als Amazon ist, was Sie als Sitebetreiber aber erst bei sehr viel Datenverkehr bemerken werden.

Ein Content Delivery Network – beschleunigt Ihre Seiten

Nachdem Google & Co die Ladegeschwindigkeiten von Webseiten in das Ranking einbeziehen, sollten alle Sitebetreiber versuchen, die Reaktionszeit der eigenen Seiten zu verbessern. Ein Content Delivery Network (CDN) kann dabei ein gutes Mittel sein. Die Idee dahinter: Wenn ein Besucher Bilder und andere statische Dokumente von einer Site abfordert, stammen diese nicht vom Server – also Ihrem Blog – sondern von einem Knotenpunkt, der sich geographisch in seiner Nähe befindet. Einem Knotenpunkt des CDN. Und die Einrichtung ist dank eines Plug-ins wirklich nicht schwer.

Kostenloser Test möglich

Die Betreiber von CDN77 ermöglichen Ihnen, den Dienst immerhin 14 Tage kostenlos zu testen. Es gibt allerdings eine Einschränkung. In diesen 14 Tagen dürfen Sie nicht mehr als 100 GB verbrauchen. Ist diese Grenze erreicht, werden die Inhalte nicht mehr aus dem Network ausgeliefert.

Sie melden sich auf der Homepage mit einer gültigen Mailadresse an und erhalten binnen weniger Minuten Ihr Passwort. Dann können Sie bereits Ihr erstes CDN anlegen.

CDN bei CDN77.com einrichten

Auf der Seite des Dienstleisters ist das CDN wirklich schnell eingerichtet. Von Ihrem Dashboard aus klicken Sie unter “CDN” auf “Create CDN”. Die Einstellung “Video” ist nur dann wichtig, wenn Sie Bewegtbilder streamen wollen. Diese werden auch etwas anders bepreist. Tragen Sie danach die Adresse Ihrer Site ein und auch die gewünschte URL für das CDN. Dabei ist es durchaus sinnvoll, sich an das Beispiel zu halten und das Content-Netzwerk als Subdomain laufen zu lassen. Mit einem Klick auf “Create CDN” schließen Sie die Einrichtung bereits ab. Am Ende erhalten Sie eine Adresse angezeigt, unter der Ihre Inhalte auf dem Server von CDN77 liegen. Diese Adresse müssen Sie sich aufschreiben oder kopieren Sie einfach in die Zwischenablage.

Einrichtung CDN bei CDN77

CDN77.com bei W3 Total Cache eintragen

Loggen Sie sich anschließend in das Backend von WordPress ein. Über “Performance, General Setting” rufen Sie sich die Optionen des Plug-ins W3 Total Cache auf. Blättern Sie bis zum Bereich CDN herunter, stellen Sie die Option auf “Enable” und wählen Sie aus dem Listenfeld “Generic Mirror” aus. Vergessen Sie das Speichern nicht.

Aktivieren des CDN als Mirror in W3 Total Cache

Wechseln Sie in der Navigation nun in den Abschnitt “CDN”. Unter “Configuration” tragen Sie unter “Replace Site’s hostname with” mit dem Servernamen, den Sie sich bei CDN77.com aufgeschrieben haben.

Damit sind Sie sofort startklar. Mit “Test Mirror” überprüfen Sie die Verbindung. Speichern Sie die Einstellungen.

Wenn jetzt ein Besucher eine Grafik abruft, wird diese aus dem CDN geliefert. Sie können, wenn Sie wollen das System jetzt so laufen lassen. Allerdings gibt es optisch noch eine Unschönheit. Wer sich die Quelltext Ihrer Seiten ansieht oder die Eigenschaften eines Objekts, sieht die eher unschöne URL des CDN. Das sollten Sie ändern.

CName Eintrag für CDN77 anlegen

Um die nächsten Schritte nachvollziehen zu können, benötigen Sie Zugang zu den DNS-Einstellungen Ihres Servers. Die meisten Provider stellen diese glücklicherweise in einem eigenen Bereich mit einfachen Dialogen zur Verfügung. Wechseln Sie dorthin und legen Sie dort einen so genannten “CName-Eintrag” an. Dort lassen Sie jetzt die Subdomain cdn.<ihresite>.<tld> auf den Servernamen von CDN77 zeigen. Speichern Sie den neuen Eintrag ab.

Jetzt wechseln Sie wieder in das Backend von WordPress und in den Abschnitt CDN von W3 Total Cache. Dort drücken Sie unter “Configuration” auf den Schalter “Add CNAME” und tragen dort Ihre Subdomain ein (cdn.<ihresite>.<tld>). Löschen Sie den ersten Eintrag, der die direkt URL zu CDN77 enthält. Speichern Sie die Einstellungen und drücken Sie auf “Test Mirror”. Die grüne Farbe sollte Ihnen anzeigen, dass die Konfiguration funktioniert hat.

Nutzen Sie den CName Eintrag für das CDN

Sie haben CDN77 in diesem Fall als “Origin Pull” konfiguriert. Dies bedeutet, dass die Server des CDN sich die Inhalt selbst von Ihrem WordPress abholen. Dieses Verfahren macht die geringste Arbeit. In einem anderen Artikel werde ich Ihnen zeigen, wie Sie den Service als “Origin Push” einrichten, also die Inhalt selbst auf das System übertragen.

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Datensicherung von WordPress – so sparen Sie Zeit und Mühe

21. November 2011

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Bestimmt machen Sie regelmäßig ein Backup Ihres Arbeitsrechners, vielleicht mit Time Machine oder Genie Timeline. Aber kümmern Sie sich auch genauso regelmäßig um Ihre WordPress-Installation? Ob Sie nun ein Blog betreiben oder die Software als CMS nutzen: Kommt es auf dem Server zu Problemen, bedeutet ein Datenverlust im schlimmsten Fall finanzielle Einbußen, wenigstens aber eine Menge Arbeit, um das System neu aufzusetzen. Beziehen Sie WordPress also unbedingt in Ihre Datensicherungen ein!

Wenn Sie ein auf WordPress basierendes System vollständig sichern wollen, sind drei Bereiche wichtig:

  • Die Datenbank: Hier speichert WordPress Einstellungen, die Kommentare und natürlich auch die Texte Ihrer Seiten und Beiträge.
  • Hochgeladene Dateien und Bilder
  • Template-Dateien

Wie Sie aus eigener Erfahrung wissen, ist die Installation des Programms nicht schwierig und in wenigen Minuten erledigt. Haben Sie eine Sicherung aller drei Bereiche zur Hand, sind Sie schnell wieder online.

Nutzen Sie das WordPress Backup Plug-in

Eine clever Erweiterung für WordPress sichert in regelmäßigen Abständen und automatisch drei wesentliche Bereiche Ihrer Installation:

  • Upload-Ordner: Hier lagern die hochgeladenen Dateien und Bilder.
  • Plug-in-Ordner: So sind Sie im Falle eines Falles wieder schnell am Start.
  • Template-Ordner: Damit steht Ihnen Ihr Layout schnell wieder zur Verfügung.

Sie erhalten das Plug-in wie gewohnt über das Backend von WordPress oder Sie besuchen die Projektseite von WordPress Backup. Nachdem Sie die Erweiterung installiert und aktiviert haben, legt die Erweiterung einen eigene Menüeintrag unter Einstellungen an. Dort können Sie optional Änderungen an den hinterlegten Pfaden vornehmen.

Die Bedienung ist selbst erklärend. Sie definieren, wann das Backup ausgeführt wird und aktualisieren die Optionen. Ist der Zeitpunkt der Sicherung gekommen, werden die Dateien in den eingestellten Verzeichnissen abgelegt.

Einstellung von WordPress Backup

Mit einem FTP-Programm wie CyberDuck, das auch für Windows verfügbar ist, können Sie dann bequem die Daten auf Ihren lokalen Rechner laden. Der Vorteil beim Einsatz von Cyberduck besteht darin, dass Sie hier Verzeichnisse synchronisieren können. Sie müssen sich dann also lediglich einloggen und einen Mausklick ausführen, um Ihre gesicherten Daten auf den lokalen Rechner zu überspielen.

Sicherlich haben Sie bemerkt, dass dieses Erweiterung keine Sicherung der Datenbank vornimmt. Dies erledigt etwa WordPress Database Backup auf ganz einfache Weise. Auch dort tragen Sie lediglich das Sicherungsintervall ein. Anschließend können Sie sich die Sicherung der Datenbank sogar per E-Mail senden lassen.

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iFrames in WordPress einfügen – Fix für das Problem verschwundener iFrames

4. April 2011

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Da haben Sie gerade in der HTML-Ansicht von WordPress einen Artikel von Amazon eingefügt, aber beim Wechseln in den Richtext-Editor ist der Artikel [wpseo]verschwunden[/wpseo]? Dann haben Sie einen [wpseo]IFrame[/wpseo] in [wpseo]Wordpress[/wpseo] einfügen wollen. Einige Codemarkierungen werden von der Software nicht gestattet. Das liegt unter anderem auch daran, dass [wpseo]IFrames[/wpseo] auf WordPress.com nicht erlaubt sind. Glücklicherweise lässt sich das Problem mit einem kleinen Codeschnipsel auf dem Internet beheben.

Damit WordPress das Einfügen von IFrames akzeptiert, gehen Sie so vor:

  1. Suchen Sie nach der Datei functions.php, die sich im Verzeichnis Ihres aktiven Themes befindet.
  2. Öffnen Sie die Datei mit einem Texteditor Ihrer Wahl.
  3. Fügen Sie diesen Codeblock ein:


function add_iframe($initArray) {
$initArray['extended_valid_elements'] = "iframe[id|class|title|style|align|frameborder|height|longdesc|marginheight|marginwidth|name|scrolling|src|width]";
return $initArray;
}
add_filter('tiny_mce_before_init', 'add_iframe‘);


Jetzt müssen Sie die Funktion lediglich erneut speichern und können ab sofort auch IFrames direkt in WordPress nutzen.

Titelgrafik: Gerd Altmann / pixelio.de

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Verbessern Sie die Sicherheit von WordPress

15. Februar 2011

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Wer ein System wie WordPress betreibt, weiß, dass er sich in ein Rennen begibt, das an die Geschichte vom Hasen und Igel erinnert. Kaum ist eine Sicherheitslücke geschlossen, kommen Hacker und Angreifer auf eine neue Idee, wie sie sich Zutritt zum System verschaffen könnten. Ich habe meine berufliche Homepage als Texter ebenfalls mit WordPress umgesetzt und nutze das System dort nicht zum Bloggen, sondern wie inzwischen immer mehr Selbstständige auch als CMS. Ein Angriff oder gar die Zerstörung der Datenbank würden mich empfindlich treffen. Doch mit etwas Arbeit und einem guten Plug-in können auch Sie Ihre WordPress-Installation sicherer machen.

Backup, Backup, Backup

Es kann gar nicht oft genug betont werden. Machen Sie ein regelmäßiges Backup Ihrer Installation. Am besten täglich! Sichern Sie dabei nicht nur die Datenbank sondern alle Dateien Ihres WordPress. Das Plugin Updraft ist ein eleganter und einfacher Weg dafür. Im Falle eines Falles können Sie dann schnell wieder alles auf den aktuellen Stand bringen und verlieren vielleicht die Arbeit weniger Stunden, aber nicht Wochen oder Monate.

Aktualisieren, Aktualisieren

Von großer Wichtigkeit ist auch, dass Sie Ihr System stets auf dem neuesten Stand halten. Werden Sie im Dashboard darüber informiert, dass es eine neue Version gibt, sollten Sie diese umgehend einspielen. Dies funktioniert in aller Regel reibungslos. Das gilt auch für die Plug-ins, die Sie installiert haben. Das macht zwar etwas Mühe und Arbeit, die sich aber lohnt!

Datenbank und Admin-Zugang

Es gibt zwei Dinge, die Sie sofort ändern sollten, weil sie selbst jeder Hacking-Anfänger weiß und sie im Zweifel ausprobieren wird. Wenn die Software neu installiert wird, erhält der Administrator den Benutzernamen admin. Nun kann der Benutzername allerdings nicht nachträglich geändert werden. Trotzdem können Sie diese Sicherheitslücke schließen.

Loggen Sie sich als Administrator in Ihrer Installation ein und wechseln Sie dort in den Abschnitt Benutzer. Fügen Sie einen neuen Benutzer hinzu. Diesem weisen Sie die Rolle “Administrator” zu. Loggen Sie sich mit diesem neuen Konto erneut ein und kontrollieren Sie, dass Sie auch alle Rechte haben. Sie können das alte Konto “admin” anschließend löschen.

Wird während der Installation die Standardprozedur durchlaufen, nutz WordPress die Vorsilbe “wp_”. Auch dies ist ein klassisches Einfallstor. Glücklicherweise nimmt Ihnen ein Plug-in die Änderung in der Datenbank ab. Dazu gleich mehr.

Wp Security Scan

Inzwischen werden einige Erweiterungen für WordPress angeboten, die das System auf kritische Sicherheitslücken untersuchen. WP Security Scan gehört dazu. Die Installation läuft wie gewohnt. Nachdem Sie die Erweiterung aktiviert haben, finden Sie in der linken Navigation einen eigenen Eintrag Security. Klicken Sie darauf, gelangen Sie zu einer Zusammenfassung, die Ihnen einen Status Ihres Systems anzeigt.

Überblick WordPress Sicherheit Scan

Hinweise in roter Farbe deuten auf ein potentielles Sicherheitsrisiko, um das Sie sich umgehend kümmern sollten. Zum Glück zeigt Ihnen das Programm auch an, wie Sie das Problem lösen können bzw. bietet Ihnen auch an, unmittelbar Änderungen vorzunehmen. Da der Autor aber keine Gewährleistung für das reibungslose Funktionieren geben kann, sollten Sie beispielsweise vor der Änderung des Tabellen-Prefix unbedingt ein Backup machen.

Das kleine Werkzeug kann aber noch mehr. Wenn Sie sich für Scanner entscheiden, werden die Zugriffsrechte für die Verzeichnisse überprüft. Auch diesen Hinweis sollten Sie ernst nehmen.

Verzeichnisüberprüfung WordPress

Zum Glück ist die Fehlerbeseitigung nicht sonderlich schwierig. Besorgen Sie beispielsweise ein FTP-Programm wie Cyberduck. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Verzeichnis und nutzen Sie das Kommando Info aus dem Kontextmenü. Damit können Sie die Rechte ganz leicht auf die empfohlenen Einstellungen ändern. Damit sichern Sie Ihr System ab.

Verzeichnisse ändern

Mit ein bisschen Mühe und dieser Ergänzung, verbessern Sie die Sicherheit Ihres WordPress deutlich.

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Perfektes Backup für WordPress mit updraft (WordPress)

20. Dezember 2010

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Egal, ob Sie Ihr Blog geschäftlich einsetzen oder einfach aus Spaß an der Freunde schreiben. Können Sie aufgrund eines technischen Problems nicht mehr darauf zugreifen, wird Sie der Verlust empfindlich treffen. Im schlimmsten Fall sind alle Ihre kostbaren Beiträge verloren. Deshalb sollte wirklich jeder Blogger das Thema Datensicherung ernst nehmen. Zwar verspricht nahezu jeder Hosting-Anbieter, das Datenbanken und Dateien regelmäßig gesichert werden, aber wollen Sie sich wirklich darauf verlassen?

Was Sie sichern müssen

Um bei Bedarf keine Zeit mit der Wiederherstellung Ihres Blogs zu verlieren, sollten Sie darauf achten, dass Sie möglichst alle Inhalte sichern. Generell ist das auch manuell möglich. Zu einem kompletten Backup gehören:

  • Template und Theme-Dateien: Natürlich nur die, die Sie einsetzen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie manuell Änderungen an den Dateien vorgenommen haben.
  • Datenbank: Das Herzstück Ihres Blogs. Darin lagern nicht nur die Beiträge sondern auch die Einstellungen vieler Plug-Ins und des Blogs selbst.
  • Upload-Verzeichnis: Wenn Sie Bilder in Ihren Beiträgen verwenden, werden diese im Upload-Verzeichnis abgelegt. Darauf greift dann die Mediathek zu.

Um möglichst aktuell zu sein, ist es also empfehlenswert, diese Elemente täglich zu sichern. Das macht dann schon etwas Mühe, zumal Sie die Sicherung ja auch noch an einem anderen Ort aufbewahren sollten, also idealerweise nicht auf dem Server, auf dem das Blog selbst liegt. Zum Glück gibt es einige Plug-Ins für WordPress, die Ihnen diese Arbeit abnehmen. Dazu gehört auch Updraft, das mit WordPress 3.0 und höher läuft.

Installation

Um die Erweiterung zu installieren, gehen Sie wie gewohnt vor. Loggen Sie sich als Administrator in Ihre Installation ein und wechseln Sie in den Abschnitt «Plugins» und klicken Sie dort auf «Installieren» am oberen Bildschirmrand. Geben Sie in das Suchfeld «updraft» ein. Wenige Augenblicke später erhalten Sie die Trefferliste und können auf den Link «Installieren» klicken.

Damit wird das Programm auf den Server geladen und kann dann von Ihnen aktiviert werden.

Einrichtung

Sobald das Plug-in von Ihnen aktiviert wurde, können Sie die Optionen über den Bereich «Einstellungen» ändern. Klicken Sie dort auf «updraft».

Einstellungen updraft

Das Programm sollte Ihnen auf der Seite zurückmelden, dass es Schreibrechte für das Verzeichnis der Backup-Dateien besitzt. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie mit einem FTP-Programm zunächst die Rechte verändern. Die eigentlichen Einstellungen nehmen Sie im unteren Teil des Bildschirmfensters vor. Legen Sie zunächst das Intervall fest. Sie haben dort die Wahl zwischen täglicher, wöchentlicher oder monatlicher Sicherung.

Zur Besonderheit von updraft gehört, dass die Software im Gegensatz zu anderen Lösungen die gesicherten Dateien nicht nur auf dem Server ablegt, sondern diese auch in der Cloud speichern kann. So übertragen Sie die Sicherung auf Wunsch per FTP auf einen anderen Server oder nutzen den Amazon Web Service (AWS) dazu. Natürlich ist es auch möglich, einfach eine E-Mail zu versenden. In Abhängigkeit Ihrer Auswahl müssen Sie anschließend die Zugangsdaten hinterlegen.

Empfehlenswert ist es, eine Mailadresse zu hinterlegen, an die das Programm eine kurze Nachricht sendet, sobald das Backup erfolgreich abgeschlossen wurde. Um Platz auf dem Server zu sparen, aktivieren Sie die Option «Delete Local Backup». In diesem Fall werden die lokal im Backup-Verzeichnis hinterlegten Dateien gelöscht, sobald die Sicherung erfolgreich an den anderen Server übergeben wurde.

Vergessen Sie das Speichern der Einstellungen nicht.

Fazit

Das Plug-in funktioniert so einfach wie seine Konfiguration. Sie brauchen kein Experte zu sein, um die Konfiguration erfolgreich zu erstellen und um den Rest kümmert sich die Erweiterung.

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Anthologize: Erstaunliches Plug-in für Publisher (WordPress)

3. November 2010

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Mit Zinepal haben Sie an dieser Stelle vor einigen Tagen einen Dienst kennen gelernt, mit dessen Hilfe Sie aus einem RSS-Feed ein E-Book produzieren können. Wer WordPress ab Version 3.0 einsetzt, kann zu einem Plug-in greifen, mit dem Sie ein ganz individuelles Werk aus Ihren Postings komponieren.

Anthologize installieren Sie wie gewohnt über das Backend von WordPress. Nachdem Sie die Erweiterung aktiviert haben, steht Ihnen in der Navigationsleiste ein neuer Eintrag zur Verfügung. Klicken Sie dort auf «New Project». In diesem ersten Schritt definieren Sie den Titel und optional auch den Untertitel der Publikation. Speichern Sie, um mit der Bearbeitung des Projekts beginnen zu können. Sie gelangen automatisch zur Übersicht der angelegten Projekte. Mit einem Klick auf den Titel, öffnen Sie die Bearbeitungsansicht.

Neues Projekt in Anthologize

Ein E-Book gliedert sich in verschiedene Teile. Deswegen klicken Sie auf der Seite des Projekts auf »New Part«. Auf der nachfolgenden Seite tragen Sie den Namen des Abschnitts ein. Dieser erscheint auch innerhalb des fertigen E-Books. Legen Sie bei Bedarf weitere Abschnitte an. Nach dem Speichern gelangen Sie wieder zur vorherigen Bildschirmseite zurück.

Anlegen eines Abschnitts in Anthologize

Dort finden Sie auf der linken Seite die Beiträge in Ihrem Blog. Die Elemente können Sie mittels der Listenfelder am oberen Rand filtern. Beispielsweise nach Kategorien oder Tags. Blättern Sie durch die Liste der Beiträge. Durch Klicken und Ziehen bewegen Sie dann einen Artikel, der in das Buch aufgenommen werden soll, in den Abschnitt. Mit der Maus können Sie die Artikel jederzeit in eine andere Reihenfolge verschieben.

Filtern von Inhalten

Anthologize legt von den Artikeln Kopien an. Direkt von der Detailseite Ihres Projekts können Sie mit einem Klick auf »Edit« den Beitrag editieren. Wenn Inhalte und Reihenfolge der Artikel Ihren Vorstellungen entsprechen, klicken Sie auf »Export Project«.

Zusammenstellen eines E-Books

Anthologize führt Sie jetzt durch die nächsten Schritte. Auf der ersten Bildschirmseite ergänzen Sie das Projekt um einige zusätzliche Angaben. Dazu zählen die Aufnahme weiterer Autoren und das Erscheinungsjahr.

Die nächste Bildschirmseite bietet genügend Platz, um den Text mit einer Danksagung und Hinweisen zu ergänzen. Außerdem müssen Sie das Export-Format definieren. Sie haben hier die Wahl zwischen EPub, HTML aber auch PDF. Je nach gewählten Typ ändern Sie innerhalb des letzten Dialogs noch einige Einstellungen ab. So richten Sie bei einem PDF dort das Papierformat oder die verwendete Schriftart ein. Nach einem Klick auf Export steht Ihnen wenige Augenblicke später das fertige Dokument zur Verfügung.

Diese Erweiterung für WordPress ist wirklich verblüffend. Das Arbeitsergebnis lässt sich sehen und mit wenigen Mausklicks generieren Sie aus Ihrem Blog ein vollständiges E-Book.

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