Tag Archiv: Windows 7

Verzeichnisinhalte unter MacOS X und Windows 7 ausdrucken

21. November 2011

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Immer wieder einmal möchte man den Inhalt eines Ordners ausdrucken, etwa wenn Sie einen Datenträger für ein Offsite-Backup beschriften wollen. Das gelingt auf der Konsole sowohl unter MacOS X als auch Windows sehr gut.

Verzeichnisinhalt unter MacOS X drucken

Wenn Sie auf dem Mac den Inhalt eines Verzeichnisses drucken wollen, nutzen Sie am besten ein Kommando innerhalb eines Terminals.

Wechseln Sie im Terminal in den gewünschten Ordner. Geben Sie dort ein:

ls −1R >inhalt.txt

Das Kommando ls listet den Inhalt des aktuellen Verzeichnisses auf. Mit dem Paramter «1» legen Sie fest, dass immer nur ein Eintrag pro Zeile genutzt wird. Die Option «R» steht für rekursiv. Bei der Betrachtung werden also auch Unterordner benutzt. Wenn Sie dies nicht wünschen, lassen Sie die Ergänzung weg.

Der zweite Teil des Befehls leitet die Ausgabe des Kommandos in eine Datei mit dem Namen inhalt.txt um. Wenn wieder die Eingabeaufforderung zu sehen ist, können Sie im Finder einfach dieses Datei öffnen und ausdrucken.

Inhalt eines Ordners unter Windows 7 drucken

In leicht abgewandelter Form funktioniert dieses Vorgehen auch unter Windows. Öffnen Sie dort die Eingabeaufforderung und navigieren Sie in das gewünschte Verzeichnis.

Mit dir >inhalt.txt lassen Sie sich ebenfalls den Verzeichnisinhalt in eine Datei schreiben.

In beiden Fällen kopieren Sie den Inhalt der Textdatei über die Zwischenablage einfach in das Programm, mit dem Sie die Beschriftung anlegen wollen.

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Die 5 besten Tastenkürzel für Windows 7

15. August 2011

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Wenn Sie Ihre Produktivität am PC verbessern wollen, prägen Sie sich am besten die Tastenkürzel Ihrer Lieblingsanwendungen und des Betriebssystems ein. Sie erreichen die Funktionen wirklich viel schneller als mit der Maus. Die durchgängige Nutzung der Tastatur hat aber noch einen weiteren Effekt. Dadurch, dass Sie Ihren Blick nicht mehr vom Bildschirm nehmen und ohne die störende Handbewegung zur Maus auskommen, stellt sich bei vielen Anwendern ein sehr positives Arbeitsgefühl ein. Sie beherrschen Ihre Maschine und erreichen so vielleicht sogar dem Status des Flow. Unter Windows 7 sind einige Shortcuts integriert. Die folgenden Kommandos haben sich für mich als Zeitsparer erwiesen:

1. Erweiterung von Senden an im Kontextmenü

Mit Umschalt-Taste+Rechtsklick stehen Ihnen im Kontextmenü Senden an neben den bereits vorhandenen Elementen auch die eingerichteten Ordner Ihres Systems zur Verfügung. Jetzt können Sie eine Datei unmittelbar in einen der angebotenen Ordner kopieren.

2. Eingabeaufforderung direkt aus einem Ordner öffnen

Sie möchten etwas auf der Konsole erledigen? Dann kennen Sie das: Sie öffnen zunächst die Eingabeaufforderung und navigieren zum gewünschten Ordner. Das geht auch schneller. Mit Umschalt-Taste und Rechtsklick erhalten Sie im Kontextmenü die Möglichkeit, direkt die Eingabaufforderung zu öffnen. Schon befinden Sie sich im aktuellen Ordner.

3. Taskbar-Element durchblättern

In der Taskbar zeigt Ihnen Windows 7 die laufenden Anwendungen. Fahren Sie mit der Maus über die Einträge, sehen Sie in einer kleinen Vorschau die Fenster, die zu dieser Anwendung gehören. Drücken Sie jeweils Windows + T um zwischen den Einträgen der Taskbar zu blättern. Mit den Pfeiltasten markieren Sie das Fenster und wechseln mit der Eingabetaste zur Anwendung.

4. Programm als Administrator ausführen

Sie können jede Anwendung, die sich im Startmenü befindet, mit einem Kürzel als Administrator ausführen. Dazu klicken Sie bei gedrückter Strg- und Umschalttaste das Element an. Sie sparen sich damit den Weg über das Menü.

5. Neuen Ordner anlegen

Wie oft legen Sie im Laufe eines Arbeitstages neue Ordner im Dateisystem an? Mit Strg+Umschalt+N geht das viel schneller. Sie brauchen lediglich noch den Namen eingeben. Schon steht Ihnen ein neuer Ordner zur Verfügung.

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So startet Ihr Rechner schneller (Windows)

25. Juli 2011

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Sie haben den Eindruck, dass Ihr Windows-PC immer langsamer startet? Wenn der Systemstart zur Geduldsprobe wird, kann das auf Probleme beim Hochfahren deuten. In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wo Sie für einen schnelleren Systemstart ansetzen können und wie Sie das Hoch- und Heruntefahren von Windows 7 besser überwachen.

Aktivieren Sie die Bildschirmausgaben beim Start

Wie Linux oder auch MacOS (nach dem Drücken von CMD+V beim Start) kann auch Windows direkt auf dem Bildschirm eine Rückmeldung darüber geben, welche Treiber und Komponenten geladen werden. Wenn Sie die Ausgabe dieses sogenannten Verbose Mode beobachten, kommen Sie eventuellen Problemen auf die Spur. Die Protokollierung kann aber den Bootvorgang verlangsamen. Deswegen sollten Sie die entsprechenden Einstellungen nach der Diagnose auch wieder deaktivieren.

Windows kann Ihnen ein ausführliches Protokoll des Bootvorgangs auf die Platte schreiben. Sollte die visuelle Anzeige keine Auffälligkeiten bringen, ist die umfangreiche Datei eine gute Informationsquelle. Etwas komprimierter sind die Meldungen zum Systemstart.

Um die Protokollierung einzuschalten, klicken Sie auf Start und geben Sie das Suchfeld am unteren Rand msconfig ein. Wechseln Sie in das Register Start. Aktivieren Sie dort den Eintrag Betriebssystem-Startinformationen um visuelle Rückmeldung zu erhalten. Soll Windows zusätzlich auch eine Protokoll-Datei anlegen, klicken Sie auf Startprotokollierung. Dieses Protokoll können Sie sich später jederzeit mit einem Editor ansehen. Dazu suchen Sie im Stammverzeichnis der Platte nach der Datei ntbtlog.txt.

Aktivieren Systemprotokoll beim Systemstart

Zusätzlich kann Windows Ihnen auch beim Laden des Desktops und Beenden Statusinformationen liefern. Hierzu müssen Sie allerdings an der Registry arbeiten.

Klicken Sie dazu Start und tragen Sie in das Suchfeld regedit ein. Suchen Sie hier den Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System. Fügen Sie per Rechtsklick im rechten Bereich des Fenster einen neuen Wert im Format 32-bit DWORD ein, geben Sie den Namen VerboseStatus und setzen Sie diesen auf einen Wert von 1.

Treiberinfo aktivieren Windows 7

Wenn Sie nun Windows starten und beenden, erhalten Sie direkt auf dem Schirm Hinweise, auf eventuell nicht gefundene Treiber oder andere Probleme.

Schnellere Hardware, schnellerer Systemstart

Wirklich wahre Wunder wirkt der Austausch der verwendeten Hardware. Gerade wenn das Gerät schon etwas älter ist, beschleunigt die Aufrüstung des Arbeitsspeichers den Systemstart stark. Und wenn Sie statt der klassischen Festplatte eine SSD-Platte einbauen, wird das System noch einmal so schnell.

Startreihenfolge im BIOS ändern

Viele Systeme sind so konfiguriert, dass zunächst geprüft wird, ob ein bootfähiger Datenträger in einem externen Laufwerk vorhanden ist. Erst danach wird das installierte Betriebssystem von der Festplatte gestartet. Diese Reihenfolge können Sie im BIOS des Rechners ändern. Wenn Sie beim Systemstart die Taste Entf drücken (oder die Ihnen vom System angezeigte Taste), betreten Sie das BIOS und können dort unter Boot Order festlegen, dass immer gleich von der Festplatte gestartet wird. Wenn Sie doch einmal von DVD starten wollen, ändern Sie bei Bedarf die Reihenfolge wieder um.

Autostart-Programme überprüfen

Windows lädt eine Reihe von Anwendungen beim Systemstart. Darunter sind auch viele Programme, die Sie selbst nicht für den Autostart vorgesehen haben. Ob Anti-Virus-Software, das Programm für das Homebanking oder Adobes Acrobat. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie automatisch auf vorhandene Updates prüfen. Dazu muss aber ein kleines Programm gestartet werden. Im Laufe der Zeit sammelt sich hier einiges.

Hier hilft Ihnen erneut msconfig. Starten Sie die Software und wechseln Sie hier in das Register Systemstart. Deaktivieren Sie dort die Programme, die Sie nicht benötigen.

Autostart-Programme unter Windows 7

Nicht benötigte Dienste später starten

Neben Programme werden auch sogenannte Dienste geladen. Die bereits erwähnten Update-Funktionen können auch als Dienst implementiert sein. Richten Sie einen verzögerten Start eines solchen Dienstes ein. Damit verzichten Sie nicht auf den Komfort der automatischen Überprüfung, dennoch starten Sie das System schneller.

Geben Sie in das Suchfeld nach dem Klick auf Start den Begriff Dienste ein. Klicken Sie auf den Treffer unter Programme. Sie erhalten jetzt eine Übersicht der vorhandenen Dienste sowie seinen Status.

Verzögerten Start eines Dienstes aktivieren

Jetzt ist lediglich wichtig, dass Sie nicht einen Dienst erwischen, der für die Ausführung von Windows notwendig ist. Generell sollten Sie von allen Einträgen die Finger lassen, die etwas mit der Konfiguration des Netzwerks zu tun haben. Haben Sie beispielsweise einen Service für die Suche nach Updates gefunden, klicken Sie auf den Eintrag doppelt. In den Eigenschaften des Dienstes können Sie unter Starttyp den verzögerten Start aktivieren. Nach meiner Erfahrung kann dies den Systemstart signifikant beschleunigen.

Statische IP-Adresse vergeben

Während des Systemstarts verbringt Ihr Rechner einige Zeit mit dem Aushandeln einer IP-Adresse mit dem Router Ihres Netzwerks. Dies können Sie beschleunigen, in dem Sie dem Rechner eine statische IP-Adresse zuweisen. Wenn Sie beim Router diese Adresse zusätzlich reservieren (lesen Sie dazu bitte im Handbuch des Routers nach), wird die Netzwerkverbindung deutlich schneller eingerichtet.

Öffnen Sie das Netzwerk- und Freigabecenter. Klicken Sie dort auf Adaptereinstellungen ändern. Im nachfolgenden Dialog klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag der Netzwerkverbindung und wählen hier Eigenschaften.

Adaptereigenschaften Netzwerk ändern Windows 7

Wählen Sie aus der Mitte des nachfolgenden Fensters das Internetprotokoll aus. Klicken Sie auf Eigenschaften. Im Register Allgemein können Sie jetzt eine statische Adresse eintragen.

Statische IP-Adresse vergeben Windows 7

Haben Sie weitere Tipps für einen schneller Systemstart?

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Windows 7 aufräumen und mehr Platz auf der Festplatte schaffen

14. Juni 2011

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Die Festplatten in unseren Computern werden immer größer und im gleichen Maße gehen wir immer sorgloser mit diesem Speicherplatz um. Eine Office-Anwendung, die 1 GB Speicherplatz beansprucht (Lotus Symphony)? Kein Problem, oder? Warum sollten Sie sich also auf die Suche nach Verschwendern machen?

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Aber mich macht Unordnung, die ich (scheinbar) nicht beeinflussen kann, einfach nervös. Zum anderen belegen diese Dateien Platz in einem Backup. Damit dauern die Datensicherung länger und ich vergeude meine Sicherheitsmedien oder eben den Platz auf meinem externen Laufwerk.

Windows 7 belegt dank einiger interner Funktionen eine Menge unnötigen Speicherplatz. Es sind aber nicht nur Programme, die im Laufe der Zeit die Festplatte verstopfen. Downloads, die längst vergessen auf der Platte schlummern gehören genauso dazu wie Dateien, die Sie fälschlicherweise an einem anderen Ort abgelegt, aber wieder vergessen haben.

Wiederherstellungspunkte löschen

Während Apple eine solche Funktion höchstwahrscheinlich so laut verkündet hätte, dass selbst der letzte Anwender noch davon erfahren hätte, werden nur die wenigsten Windows-Nutzer etwas mit dem Begriff “Sicherungs-” oder “Wiederherstellungspunkte” anfangen können.

Windows legt in regelmäßigen Abständen ein komprimiertes Abbild an, mit dem sich bei Bedarf ein früherer Systemzeitpunkt wiederherstellen lässt. Diese “Schattenkopien” belegen eine Menge Platz. Die Datenträgerbereinigung kann diese Dateien löschen, um Speicherplatz freizugeben. Allerdings nur dann, wenn Sie das Programm auch als Administrator ausführen.

Hinweis: Sie werden nach dem Löschen der Dateien das System nicht auf die Zeitpunkt vor der Löschung zurücksetzen können. Sie sollten sich also sicher sein, dass Sie dies wollen.

Klicken Sie auf “Start” und geben Sie in die Suchmaske “Datenträgerbereinigung” ein. Windows zeigt Ihnen das Programm Datenträgerbereinigung an. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag und klicken Sie auf “Als Administrator ausführen”.

Datenträgerbereinigung als Admin ausführen

Im ersten Dialog wählen Sie das Laufwerk, das Sie optimieren wollen. Das Werkzeug untersucht jetzt die Platte um zu errechnen, wie viel Platz freigegeben werden kann.

Festplatte durchsuchen mit Datenträgerbereinigung

Innerhalb des ersten Registers zeigt Ihnen das Programm an, wie viel Platz Sie freimachen können. Da Sie die Software als Administrator ausgeführt haben, steht Ihnen hier auch das Löschen der Sicherungsdateien eines Servicepacks zur Verfügung.

Ergebnis der Suche

Klicken Sie in das Register “Weitere Optionen”. Dort finden Sie den Abschnitt Systemwiederherstellung und Schattenkopien. Mit einem Klick auf “Bereinigen” wählen Sie diese zum Löschen aus.

Wiederherstellungspunkte Windows löschen

Windows blendet Ihnen noch einen Warnhinweis ein.

Sicherheitshinweis

Bestätigen Sie die Eingaben. Damit beginnt die Bereinigung.

Platzverschwender ansehen

Das Programm Space Sniffer kann kostenlos genutzt werden, wenn sich der Entwickler auch über eine Spende freut. Sie laden sich die aktuelle Version auf den Rechner herunter und entpacken das Archiv an einen Ort Ihrer Wahl. Nach dem Aufruf legen Sie fest, welche Festplatte Sie untersuchen wollen.

Festplattenauswahl in Space Sniffer

Damit beginnt die Untersuchung. Ein eigene Konsole informiert Sie darüber, wenn die Software auf ein Verzeichnis stößt, das es aufgrund fehlender Rechte nicht einsehen darf.

Lassen Sie Space Sniffer in Ruhe seine Arbeit machen. Am Ende erhalten Sie eine Visualisierung Ihrer Festplatte. Die dargestellten Flächen geben die Proportionen des davon belegten Speicherplatzes wieder.

Übersicht in Space Sniffer

Sie können auf die Elemente doppelt klicken, um tiefer in die Struktur eines Ordners vorzustoßen. So erkennen Sie schnell die Elemente, die am meisten Platz auf der Festplatte belegen. Diese Elemente können Sie auch direkt aus Space Sniffer löschen. Klicken Sie ein Element mit der rechten Maustaste an und nutzen Sie dann den Befehl “Löschen” aus dem Kontextmenü.Sie werden feststellen, dass Sie mit beiden Maßnahmen und Werkzeugen schnell einige Gigabyte an neuem Platz auf der Festplatte gewinnen.

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Schneller arbeiten mit individuellen Tastenkürzeln unter Windows

5. Mai 2011

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Wer einmal mit einem Programmlauncher gearbeitet hat, wird nur schwer auf den Komfort verzichten können, zwischen Programmen und Dateien ausschließlich mit der Tastatur zu navigieren. Leider können aber nicht alle Leser ein Programm wie Launchy auf ihrem Arbeitsrechner installieren. Denn häufig hat die IT-Abteilung das Aufspielen von Software durch den Anwender verhindert. Ist dann auch noch der USB-Port vernagelt, kann also noch nicht einmal eine portable Version eingesetzt werden.

In Windows sind aber bereits von Haus aus einige Funktionen integriert, die Ihnen dabei helfen, allein mit Tastenkürzeln zu arbeiten.

Eigene Tastenkürzel unter Windows einrichten

Viel zu wenige Anwender nutzen die Möglichkeit, eigene Tastenkürzel unter Windows für den Start von Programmen einzurichten. Das mag aber auch daran liegen, dass Microsoft diese Funktion nicht gerade besonders prominent dargestellt hat. Leider behandelt Windows Shortcuts innerhalb des Systems unterschiedlich.

Wenn Sie eine Tastenkombination einem Element zuweisen, das sich innerhalb des Startmenüs oder auf dem Desktop befindet, können Sie damit die Anwendung starten bzw. zur Anwendung wechseln, sofern diese bereits läuft.

Elemente, die sich nicht innerhalb dieser Hierarchie befinden, lassen sich mit dem Kürzel nicht starten. In diesem Fall führt Sie der Shortcut nur zur Anwendung, wenn diese bereits läuft.

Um ein Tastenkürzel zuzuweisen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Element innerhalb des Startmenüs. Rufen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag Eigenschaften auf. Innerhalb des Registers Verknüpfung finden Sie das Feld Tastenkombination.

Tastenkombination unter Windows zuweisen

Klicken Sie in das Feld und führen Sie dann das gewünschte Kürzel aus. Wenn Sie die Eingabe mit OK übernehmen wollen, weist Sie Windows darauf hin, dass Sie dies nur mit Administratorenberechtigung dürfen. Sie müssen also den nachfolgenden Dialog bestätigen. Erst dann ist das Kürzel wirksam.

Schneller Programme unter Windows starten

Ich habe an dieser Stelle bereits häufiger darauf hingewiesen, dass das Suchfeld innerhalb des Startmenüs durchaus mit einem externen Launcher zu vergleichen ist. Denn damit finden Sie Anwendungen und Programme ebenfalls recht schnell.

Denken Sie daran, dass Sie mit der Taste Win oder der Kombination Strg+ESC jederzeit das Startmenü öffnen können. Dabei befindet sich die Schreibmarke bereits im Feld Suchen. Einige Zeichen genügen meist schon, um die gewünschte Anwendung zu finden. Mit den Pfeiltasten navigieren Sie dann innerhalb der Trefferlist.

Läuft das Programm bereits und wird innerhalb der Startleiste als Symbol gezeigt, wechseln Sie mit dem Kürzel Win+<Nummer> schnell dorthin. Die Elemente sind dabei von links nach recht nummeriert. Die Zählung beginnt mit 1.

Titelbild: piu700 / pixelio.de

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3 Zeitspar-Tipps für Windows 7

4. Mai 2011

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Windows 7 zählt sicherlich zu den besseren Versionen des Microsoft-Betriebssystems. Und wie in jeder Version gibt es eine Reihe von Funktionen, die etwas versteckt sind, aber die Arbeit durchaus angenehmer machen.

 

Ordner direkt im Terminal öffnen

Eine meiner persönlichen Lieblingsfunktionen unter Linux ist der Aufruf eines Terminals direkt aus dem Dateimanager heraus. So sparen Sie sich das lästige Navigieren zum gewünschten Verzeichnis innerhalb des Terminals. Auch Windows 7, wo die Konsole ja immer noch als Eingabeaufforderung bezeichnet wird, bietet eine solche Option.

Dazu drücken Sie einmal die [Umschalt]-Taste und klicken mit der rechten Maustaste auf den Ordner. Im Kontextmenü erhalten Sie jetzt die Option Eingabeaufforderung hier öffnen.

Terminal aus Ordner öffnen unter Windows

Google Dokument direkt mit einer Verknüpfung anlegen

Sie wollen schnell eine neues Textdokument oder eine Tabelle bei Google Docs anlegen und dafür eine Verknüpfung auf Ihrem System nutzen? Kein Problem!

Klicken Sie auf dem Desktop oder innerhalb eines Ordners Ihrer Wahl mit der rechten Maustaste und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag Neu, Verknüpfung. Geben Sie in den nachfolgenden Dialog jeweils einen dieser Einträge ein:

http://docs.google.com/?action=newdoc

http://spreadsheets.google.com/ccc?new

http://docs.google.com/?action=new_presentation

http://docs.google.com/drawings/create?hl=en

Klicken Sie dann auf Weiter und legen Sie eine Bezeichnung fest. Jetzt können Sie direkt von Desktop ein neues Dokument anlegen. Dazu ist es bei der erstmaligen Verwendung aber notwendig, dass Sie sich bei Google anmelden.

Google Dokument als Verknüpfung unter Windows

Schnellere Vorschaubilder in der Startleiste

Eine sehr praktische Funktion, sind aus meiner Sicht die Vorschaubilder, die Windows dann einblendet, sobald Sie auf den Eintrag einer laufenden Anwendung in der Startleiste zeigen. Für MacOS habe ich Hyperdock installiert, um auch hier diese Funktion nutzen zu können.

Hinweis: Sie werden in die Registry eingreifen müssen. Ich habe die Anleitung nach besten Wissen und Können zusammengestellt, schließe aber hiermit jede Gewährleistung im Falle eines Falles aus.

Über einen Eingriff in die Registry lassen Sie sich die Vorschaufenster ohne die Verzögerung anzeigen.

Klicken Sie auf das Startmenü und geben Sie in die kleine Maske regedit ein.

Navigieren Sie zu: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced

Klicken Sie im rechten Bereich des Fensters mit der rechten Maustaste und wählen Sie Neu, DWORD-Wert (32-Bit).

Im nachfolgenden Dialog geben Sie ein: ExtendedUIHoverTime.

Geben Sie diesem einen Dezimalwert von 1

Bestätigen Sie die Eingabe und verlassen Sie den Registrierungseditor. Sie müssen sich einmal ab- und wieder anmelden, damit die Änderung wirken kann.

Schnellere Vorschau Windows 7

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