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Tools zum Zeitsparen 1 – Keyboard Maestro (Mac)

20. März 2012

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Eines der Geheimnisse der Produktivität besteht darin, Dinge möglichst rasch zu erledigen und unnötige Arbeiten zu vermeiden. Wir alle erledigen am Computer ständig immer wieder die gleichen Aufgaben. Am Morgen das Öffnen des Mailprogramms und aller Anwendungen, die für die Tagesarbeit benötigt werden. Sicherlich rufen auch Sie häufig immer wieder die gleichen Internetadressen auf oder nutzen in E-Mails die gleichen Formulierungen. Werden solche Aufgaben automatisiert oder die Zeit für deren Erledigung verkürzt, sparen Sie eine beachtliche Menge Zeit. Zeit, die Sie in die Bearbeitung von wirklich wichtigen Dingen stecken können.

In einer losen Folge möchte ich Ihnen an dieser Stelle Anwendungen im Detail vorstellen, die mir dabei helfen, Zeit einzusparen und Dinge effizienter zu erledigen. Den Anfang macht ein Programm, das ich an dieser Stelle schon öfter erwähnt habe: Keyboard Maestro

Was ist Keyboard Maestro?

Das für den Mac angebotene Programm ist eine Art von Makroeditor. Es kann für seinen Nutzer eine Reihe von Aktionen ausführen, die sich durch verschiedene Ereignisse starten lassen. Ein solches Ereignis muss nicht nowendigerweise ein bestimmtes Tastenkürzel sein, sondern Keyboard Maestro überwacht das System, sodass auch der Wechsel zu einer anderen Anwendung als Auslöser für eine Aktion genutzt werden kann.

Die Aktionen, die miteinander verbunden werden können, sind extrem vielseitig. Das Programm kann in einer Anwendung Menüeinträge auswählen oder den Druck auf Tasten emulieren. Sie können die Zwischenablage auslesen oder auch Automator-Aktionen ausführen. Sie können sogar andere Skripte ansteuern.

Was das Programm so interessant macht, sind die Möglichkeiten mit Verzweigungen und Variablen zu arbeiten. Doch dazu gleich noch mehr.

Wie spart Keyboard Maestro Ihnen Zeit?

Das Werkzeug gehört zu der Art von Programmen, die einem den Einstieg nicht ganz leicht machen. Das hat weniger mit seiner Oberfläche oder der Dokumentation zu tun. Beide sind gut gelungen, aber Sie müssen sich auf diese vielen Optionen und Funktionen einlassen, um den vollen Nutzen aus der Software zu ziehen.

Ein paar Beispiele aus meinem Alltag, wofür ich Keyboard Maestro einsetze:

  • Statt immer wieder die gleichen URLs aufzurufen, lasse ich das Keyboard Maestro tun. Mit einem Tastenkürzel kann ich so mehrmals am Tag schnell meine bevorzugten Nachrichtensites aufrufen.
  • Einloggen in meine Blogs: Dazu lassen sich die Software die Anmeldemaske von WordPress aufrufen und dann auch gleich die notwendigen Informationen eintragen.
  • Um mich nicht mehr darüber zu ärgern, dass ich zu vorschnell meinen Browser geschlossen habe, erhalte ich jetzt eine zusätzliche Abfrage.
  • Mit einem Tastenkürzel erzeuge ich aus einem Markdown-Text gleich mehrere unterschiedliche Ausgabeformate durch die Ansteuerung von Pandoc.

Wenn Sie Keyboard Maestro einmal ausprobieren, sollten Sie sich fragen, welche Aufgaben Sie regelmäßig ausführen, um dann zu prüfen, wie Sie das gewünschte Ergebnis mit der Software erreichen können.

Nachrichtensites mit Keyboard Maestro aufrufen

Ich schaue mehrfach am Tag bei verschiedenen Online-Magazinen und Zeitungen vorbei. Meist in einer kurzen Pause. Natürlich habe ich diese Medien auch als Bookmark in meinem Browser gesetzt, aber mit Keyboard Maestro genügt ein Tastendruck, um alle Seiten unmittelbar aufzurufen.

Den eigentlichen Ablauf des Makros können Sie dem Bildschirmfoto entnehmen. Um dahin zu kommen, legen Sie zunächst eine neue Gruppe (Group) mit einem Klick auf das Pluszeichen an. Oder markieren eine bestehende Gruppe.

URLs mit Keyboard Maestro aufrufen

Unter Makros fügen Sie dann ebenfalls mit einem Klick auf das Pluszeichen ein neues Makro ein und definieren zunächst im rechten Bereich des Fensters den Auslöser (Trigger). Keyboard Maestro kennt die Aktion Open a URL, die als einzigen Parameter die gewünschte Adresse erwartet.

Wenn Sie den Namen einer Aktion bereits kennen, aber nicht wissen, zu welcher Kategorie der Eintrag gehört, markieren Sie am besten All Actions und tragen dann einen Teil des Begriffs in die Suchmaske ein.

Sobald das Grundgerüst Ihres Makros steht, können Sie es mit einem Klick auf Try ausprobieren, um im Zweifelsfall noch Änderungen vorzunehmen.

Markdown-Referenzen mit Keyboard-Maestro setzen

Damit meine Quelltexte noch aufgeräumter aussehen, bevorzuge ich in Markdown die klassische Referenz für Internetadressen. So finden sich alle URLs am Ende eines Artikels. Das Einfügen einer solchen Referenz ist aber mit einiger Schreibarbeit versehen. Diesen Prozess habe ich mit einem Makro in Keyboard Maestro beschleunigt.

Dazu kopiere ich im Browser die Adresszeile. Gebe ich das Kürzel in meinem Editor ein, fragt mich das Programm jetzt nach der gewünschten Referenznummer sowie dem Text, der im Artikel als Linktext stehen soll. Beide Eingaben werden in Form einer Variable gespeichert. Am Ende werden dann die Inhalte der Variablen mit dem Inhalt der Zwischenablage wieder ausgegeben. Keyboard Maestro kann auch mit solchen Variablen rechnen, sodass es bei einer Abwandung des Skripts gereicht hätte, den Startwert für die Referenznummer einzutragen. Aber für meine Zwecke genügt dieser Ansatz vollkommen.

Referenz für Markdown in Keyboard Maestro setzen

Nie mehr aus Versehen Chrome beenden

Ein letztes kleines Beispiel aus meinem Arbeitsalltag: Ab und an sind die Finger schneller als der Kopf. So ist es mir häufiger passiert, dass ich den Browser Chrome mit dem klassischen Tastenkürzel beendet habe, mich dann aber darüber ärgerte, weil ich eine Seite noch gar nicht für das spätere Lesen aufgenommen hatte. Deswegen habe ich mich Keyboard Maestro eine entsprechende Schleife eingebaut.

Sicherheitsabfrage in Keyboard Maestro

Fazit: 36 Dollar, die sich lohnen

Eine Lizenz von Keyboard Maestro kostet 36 US-Dollar. Eine Investition, die sich aber wirklich lohnt, denn die Vielzahl an Automatisierungsmöglichkeiten spart Ihnen letztlich viel Arbeitszeit und damit auch wieder Geld.

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Einfaches Schriftenmanagement unter Ubuntu

29. August 2011

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Bestimmt kennen Sie das: Wer einige der größeren Office-Pakete unter Linux installiert, hat schnell eine Menge an verschiedenen Schriftarten auf dem System. Aber was verbirgt sich hinter den Namen? Wie sehen die Schriftarten konkret aus? Das Programm Font Manager unterstützt Sie bei der Verwaltung der installierten Schriften. Damit behalten Sie besser den Überblick und können alle Arbeiten rund um die Schriften schnell und einfach erledigen.

Installation

Die Paketsammlungen der meisten Distributionen enthalten das Tool. Öffnen Sie das Software-Center und geben Sie in das Suchfeld am oberen Rand Font Manager ein. Sie erhalten als Treffer das Programm Schriftartenverwaltung. Installieren Sie das Programm wie Sie dies gewohnt sind.

Schriften im Überblick

Der Font Manager liefert Ihnen zu jeder installierten Schrift eine Vielzahl an Informationen. Unterhalb der Liste sehen Sie einen Probetext. Diesen ändern Sie bei Bedarf in der Schriftgröße und können außerdem über das Listenfeld oberhalb der Vorschau zwischen verschiedenen Schnitten wählen, sofern denn welche vorhanden sind.

Über die Schieberegler unter der Vorschau verändern Sie den Betrachtungsmaßstab. So erkennen Sie auch feinste Nuancen des Fonts. Genügt die Vorschau nicht, klicken Sie auf Character Map, um sich die enthaltenen Zeichen anzusehen. Optional tragen Sie einen abweichenden Mustertext ein. Dazu reicht ein Klick auf Custom Text.

Ein Font im Font-Manager unter Ubuntu

Sehr gelungen ist auch der Vergleich von Schriften. Dieser funktioniert intuitiv. Sie klicken auf Compare Fonts und markieren eine Schriftfamilie. Mit einem Klick auf das Pluszeichen nehmen Sie den Fonts in den Vergleich auf. So legen Sie sich bei Bedarf Ihre eigenen “Musterbücher” an.

Schriftenvergleich im Font-Manager

Fonts organisieren und deaktivieren

Der Font Manager kann aber auch noch mehr. Sie werden wahrscheinlich nicht ständig die vollständige Auswahl an Schriften benötigen. Durch das Deaktivieren einzelner Fonts erleichtern Sie sich die Übersicht in den Auswahllisten Ihrer Anwendungen.

Sie können bei Bedarf einzelne Schriften deaktivieren. Dazu markieren Sie deren Eintrag und klicken auf das Kreuz rechts neben der Liste der Fonts. Der Name der Schrift wird augenblicklich durchgestrichen. Bei Manipulationen an Schriften sollten Sie berücksichtigen, dass die Änderungen für eine Anwendung erst dann sichtbar werden, wenn diese neu gestartet wird. Denn dann liest das Programm die vom System angebotenen Schriften neu ein. Speichern Sie also Ihre Arbeit und rufen Sie LibreOffice oder auch Scribus erneut auf, damit Sie auf die aktuelle Schriftenliste zugreifen.

Eine sehr hilfreiche Option des Font Manager ist die Verwaltung von Sammlungen. Mit einem Klick auf das Pluszeichen am unteren linken Bildschirmrand legen Sie eine solche Kollektion an. Nachdem Sie einen Namen vergeben haben, können Sie bereits damit beginnen, Schriften der Sammlung hinzuzufügen. Das geht sehr komfortabel mit der Maus. Klicken Sie einen oder mehrere Fonts an und ziehen Sie die Einträge auf den Namen einer Sammlung.

Mit dieser Option gruppieren SIe Ihre Schriften beispielsweise thematisch. Mit einem Klick auf das Kreuz unter den Sammlungseinträgen deaktivieren Sie alle Schriften, die zur Kollektion gehören.

Schriften exportieren

Eine der sinnvollsten Funktionen des Font-Managers ist aus meiner Sicht die Möglichkeit, eine Schriftenkollektion exportieren zu können. Damit nehmen Sie die Schriften, die Sie auf einem anderen System benötigen einfach mit und installieren sie dort.

Klicken Sie hierzu den Eintrag der Sammlung mit der Maus an und drücken Sie anschließend auf das Disketten-Symbol am unteren Rand des Fensters. Sie haben jetzt die Wahl zwischen drei Optionen:

  • Export als Archiv
  • Export als Musterbuch (Sample Sheet)
  • Kopieren der Sammlung

Legen Sie das Ziel für den Export fest und bestätigen Sie mit OK. Auch bei der Installation einer solchen Sammlung kann Ihnen der Font Manager helfen.

Schriftenexport Font-Manager Ubuntu

Neue Fonts unter Ubuntu installieren

Das Programm kann selbstverständlich auch neue Schriftarten installieren. Dazu klicken Sie auf den Schalter mit den Zahnrädern. Im Menü aktivieren Sie dann den Eintrag Install Fonts. Navigieren Sie anschließend in das Verzeichnis, in dem sich die Schriftarten befinden. Nachdem Sie durch Anklicken die Einträge markiert haben, bestätigen Sie die Auswahl.

Nachdem Font Manager die Schrift installiert hat, muss das Programm neu gestartet werden. Damit werden auch die Fonts-Verzeichnisse neu durchsucht. So haben Sie den aktuellen Stand im System.

Neustart nach Schrifteninstallation

Der Font Manager ist sicherlich eine der pfiffigsten Anwendungen unter Linux, die es für die Verwaltung Ihrer Schriftsammlung gibt.

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Perfekte Backups für Alle – Deja Dup (Linux)

23. März 2011

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Während es für Windows keinen Mangel an Programmen für die Datensicherung gibt, lassen sich die Anbieter von Backup-Lösungen für Mac OS schon an wenigen Fingern abzählen. Noch dünner wird das Angebot dann für die Nutzer von Linux. Wenn Sie regelmäßig einen Linux-Server sichern müssen, gehören Sie mit Sicherheit zu den Experten und wissen, welche Tools Sie für die Datensicherung einsetzen können. Für Anwender, die ihre persönlichen Daten oder einige weitere Ordner regelmäßig zum Schutz gegen Datenverluste speichern wollen, gibt es mit Deja Dup jetzt eine Software, die diese Aufgabe übernimmt.

Installation

Die Installation können Sie unter Ubuntu direkt aus dem Software-Center heraus vornehmen. Das Programm richtet sich unter Systemwerkzeuge ein. Nach dem Start der Software, werden Sie von der Klarheit der Oberfläche sicherlich überrascht sein. Das Programm zeigt sich dabei ähnlich elegant wie sonst nur Apps für den Mac.

Funktional und schlicht: Oberfläche von Deja Dup

Backup starten

Klicken Sie einfach auf Sichern. Das Programm führt Sie jetzt durch die nächsten Schritte. Sie müssen zunächst den Ort für das Backup definieren.

Als Ziel für die gesicherten Dateien stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

  • Ein Verzeichnis auf dem eigenen System
  • Ein freigegebener Ordner im Netzwerk oder auf einem NAS
  • Ein Verzeichnis auf einem FTP-Server
  • Oder in der Cloud mittels Amazon Web Storage

Backupziel festlegen

Für ein so schlankes Programm eine durchaus bemerkenswerte Auswahl. Wählen Sie also Ihr Backup-Medium aus. Im Falle eines Servers klicken Sie auf Verbinden, um sicherzustellen, dass der Server auch verfügbar ist.

Im nächsten Schritt definieren Sie, welche Verzeichnisse und Dateien Sie sichern wollen. Im unteren Bereich des Dialogs schließen Sie umgekehrt bestimmte Ordner von der Sicherung aus. Sie erhalten noch eine Zusammenfassung.

Backupdaten aussuchen

Mit einem Klick auf Sichern starten Sie das Backup.

Wenn Sie eine Verschlüsselung der gesicherten Daten aktiviert haben, fragt Sie die Software nun nach dem Kennwort. Am Ende dieser ersten Sicherung bietet Ihnen Deja Dup an, einen Zeitplan für die regelmäßige Sicherung aufzustellen.

Sicherung läuft

Diese Optionen finden Sie auch erneut in den Einstellungen der Software, die Sie mit Bearbeiten, Einstellungen erreichen. Die angebotenen Registerkarten sind selbsterklärend.

Backup wiederherstellen

Auch das Rückspielen von Daten ist sehr elegant und einfach gelöst. Klicken Sie auf Wiederherstellen. Das Programm durchsucht nun den zuletzt angegebenen Speicherort nach Sicherungsdateien. Legen Sie im ersten Dialog fest, ab welchen Zeitpunkt Sie zurücksichern wollen.

Wiederherstellung Deja Dup

Im nächsten Schritt legen Sie fest, ob die ursprünglichen Speicherorte genutzt werden sollen. Alternativ definieren Sie ein abweichendes Verzeichnis, um die wiederhergestellten Versionen zu speichern.

Die Software ist ein wirklich einfach zu bedienendes Werkzeug für das tägliche Backup von wichtigen Dateien. Nicht mehr oder nicht weniger. Wer allerdings lediglich eine Datei aus dem Backup benötigt, wird mit dieser Software nicht glücklich werden. Denn das Programm spielt immer eine komplette Sicherung zurück. Dafür können allerdings selbst Einsteiger nichts verkehrt machen.

Titelgrafik: Andreas Morlok / pixelio.de

 

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So bewahren Sie Ihr Display vor schaden und verhindern eingebrannte Bilder (Mac)

14. März 2011

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Wird ein Bild auf einem Leuchtschirm über längere Zeit angezeigt und nicht bewegt, kann es sich in die Leuchtschicht eines Monitors richtig gehend einbrennen. Das Ergebnis ist ein Durchscheinen dieses Ursprungsbildes sobald Sie eine Aktion durchführen. Diesen Effekt können Sie an vielen Geldautomaten in der Praxis beobachten.

Das sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch nicht gut für die Augen. Wenn Sie jetzt der Meinung sind, dass dieses Phänomen ja nur auf den klassischen Röhrenmonitoren auftreten kann, irren Sie leider. Selbst hochwertige LCD-Display wie das Cinema von Apple sind gegen dieses Problem nicht immun. Das räumt auch Apple auf seinen offiziellen Seiten ein. Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem Display haben, sollten Sie handeln!

Zur Vorbeugung: Menu Eclipse

Besonders gefährdet sind sehr helle Bereiche auf der Arbeitsfläche, die sich nur selten verändern. Dies ist bei Ihrem Mac natürlich die Menüleiste. Das kleine Tool Menu Eclipse setzt genau dort an. Zum einen können Sie das Menü dimmen. Sobald Sie mit der Maus darauf zeigen, wird die Leiste wie üblich dargestellt.

Einstellungen Menueclipse

Der zweite Effekt: In regelmäßigen Abständen „schrubbt“ Menu Eclipse über das Menü. Dabei wird für einige Augenblicke Zeile um Zeile die komplette Farbe entfernt. Für das Auge als schwarzer Strich sichtbar, der über den Menübereich wandert. Dies ist nicht störend und wird ebenfalls sofort unterbrochen, sobald Sie mit der Maus in die Nähe des Menüs gelangen. Für knapp 2 Dollar eine sinnvolle Investition, diesen kritischen Bereich entschärft.

Eingebrannte Bilder entfernen

In der Knowledge-Base von Apple wird beschrieben, wie sich bereits eingebrannte Bilder wieder entfernen lassen. Wem das zu aufwändig ist, sollte sich einmal LCD Scrub ansehen. Das Tool wird als Trialversion angeboten und arbeitet als Bildschirmschoner. In der kostenfreien Version allerdings nur für wenige Minuten, in denen nur leichte Persistenzen behoben werden können. Sicherlich sind die 17 Dollar für die Vollversion kein Schnäppchen, aber im Vergleich mit dem Neukauf eines Displays auch wiederum keine zu hohe Investition.

Einstellungen LCD Scrub

Die Einbindung des Programms ist sehr einfach. Laden Sie Archiv auf den Mac, entpacken Sie es und installieren Sie es mit einem Doppelklick als Bildschirmschoner. Damit es seine Arbeit verrichten kann, müssen Sie allerdings die Energieeinstellungen Ihres Macs anpassen. Das ist allerdings sehr gut in der Anleitung der Software beschrieben.

Wenn Sie lange Freude an Ihrem teuren LCD-Display haben wollen, ist die Anschaffung dieser Werkzeuge eine lohnende Investition!

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Lizenzschlüssel aus Registry sichern (Win)

23. Februar 2011

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Wenn Sie Software über das Internet kaufen, kennen Sie das. Direkt im Shop wird Ihnen meist bereits der Lizenzschlüssel angezeigt. Später erhalten Sie dann noch eine Mail mit den gleichen Informationen. Wenn diese aber aus irgendeinem Grund verschwindet, ist guter Rat teuer. Sofern der Hersteller noch erreichbar ist, können Sie sich Ihren Schlüssel erneut zusenden lassen. Die Bearbeitung einer solchen Anfrage dauert aber. Das smarte Programm LicenseCrawler aus deutschen Landen hilft Ihnen beim Zusammenstellen Ihrer wertvollen Lizenzschlüssel.

Das Werkzeug wird als kostenlose Freeware vertrieben. Über eine Spende freut sich der Programm-Autor natürlich. Besuchen Sie die Seite des Projekts und laden Sie sich aus den angebotenen Quellen die aktuelle Version auf Ihren Rechner.

Entpacken Sie das Archiv in einem Verzeichnis Ihrer Wahl. Eine Installation ist nicht notwendig. LicenseCrawler ist damit auch von einem USB-Stick aus lauffähig.

Zur Ausführung der Software benötigen Sie Administratoren-Rechte. Diese verschaffen Sie sich über einen Rechtsklick auf die Datei. Wählen Sie im Kontextmenü Als Administrator ausführen.

Admin-Rechte verschaffen

Wählen Sie mit den Listenfeldern aus, welchen Teil der Registry Sie untersuchen wollen. Mit einem Klick auf Start Search beginnen Sie mit dem Durchsuchen Ihres Computers. Während seiner Arbeit präsentiert Ihnen das Programm kleine Info-Fenster, in denen Ihnen Hinweise auf andere Tools und Angebote gegeben werden.

LicensCrawler bei der Arbeit

Das kleine Werkzeug arbeitet sehr schnell und gründlich. Gefundene Serienschlüssel stellt der Helfer übersichtlich in Form einer Liste dar. Mit einem Klick auf Daten speichern Sie das Ergebnis optional in Form einer Textdatei. Das Programm arbeitete problemlos unter Windows Vista und 7.

Fazit: Blitzsauber programmiert und praktisch.

Empfehlenswert
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Backup ohne Mühe mit Ainvo Copy (Win)

22. Februar 2011

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Die Daten des Computers täglich zu sichern gehört nicht gerade zu den Dingen, die Spaß machen. Je weniger Aufwand damit verbunden ist, desto besser, oder? Mac Anwender besitzen mit Time Machine ja ein Tool, das den Aufwand für die Datensicherung so gering wie möglich hält. Ainvo Copy verspricht, die Mühe ebenfalls gering zu halten. Private Anwender dürfen die Software kostenfrei einsetzen.

Laden Sie sich die aktuelle Programmversion auf Ihren Rechner herunter und installieren Sie die Software mit dem Aufruf der ausführbaren Datei. Nach dem Programmstart begrüßt Sie das Werkzeug mit einer optisch sehr aufgeräumt wirkenden Oberfläche.

Die noch leere Übersicht zeigt Ihnen alle angelegten Aufgaben. Hier können Sie verschiedene Backup-Szenarien hinterlegen. Mit einem Klick auf Add fügen Sie der Liste einen neuen Eintrag hinzu.

Anlage neues Backup

Damit blendet Ihnen das Programm eine Reihe von Eingabezeilen ein. Klicken Sie zunächst doppelt auf den Eintrag Backups in local and networks folders. In diesem Bereich legen Sie das Ziel der gesicherten Dateien an. Klicken Sie erneut auf Add. Wählen Sie nun einen Ordner auf Ihrem System oder einem NAS aus. Klicken Sie auf die Schaltfläche Back.

Definition des Backup-Ziels

Führen Sie einen Doppelklick auf Template aus. Die Symbole in der Leiste ändern sich. Sie definieren in diesem Bereich jetzt Dateien und Ordner, die bei der Datensicherung berücksichtigt werden sollen. Um das vollständige Verzeichnis der Dokumente zu sichern, genügt ein Mausklick. Weitere Dateien oder Ordner fügen Sie über File und Folder hinzu.

Wieder bringt Sie ein Klick zurück. Im Abschnitt Schedule wird mit einem Klick auf Add ein Dialog sichtbar, über den Sie die Zeitpunkte zur Ausführung der Sicherung definieren. Über die Optionen am rechten Programmrand sind alle erdenklichen Konstellation möglich.

Zeitplan anlegen

Schließlich gibt es noch den Abschnitt Filters. Dort aktivieren Sie die optionale Kompression der gesicherten Dateien.

Mit der Zurückschaltfläche können Sie zur Übersicht der Aufgaben gelangen. Über die Schalter in der Symbolleiste starten Sie eine Sicherung auch manuell, unabhängig von eventuell hinterlegten Ausführungszeiten.

Sie werden in der Software vergeblich nach Optionen zur Wiederherstellung Ihrer Daten suchen. Ähnlich wie Time Machine kopiert das Programm die ausgewählten Elemente lediglich auf den externen Zieldatenträger. Dort wird somit ein Abbild Ihres Dateisystems zu einem früheren Zeitpunkt erstellt. Alle Daten bleiben lesbar und können mit den Suchfunktionen von Windows auch gefunden werden.

Dieser Ansatz ist extrem einfach und unkompliziert. Und im Falle eines Falles greifen Sie jederzeit auf Ihre gesicherten Dateien zurück.

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Archive ohne Mac-Ballast: Compress Files (Mac)

22. Februar 2011

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Wer als Mac-Nutzer häufiger mit Windows-Anwendern Archive tauscht, kennt die Nachfragen, was es denn mit diesen rätselhaften Dateien wie “.DS_Store” auf sich hat. Wenn alles funktioniert, sollten sich Ihre auf dem Mac gepackten Archive auch problemlos unter Windows entpacken und lesen lassen. Das, was beim Empfänger für Aufsehen sorgt, sind Ordner und Dateien, die der Mac vor Ihren Augen versteckt. Diese haben nichts mit den Dateien zu tun, sondern enthalten Informationen darüber. Dazu gehört beispielsweise die Etikettierung.

Windows-Nutzer können damit natürlich nichts anfangen, aber wenn Sie ein Archiv erstellen, werden die Dateien automatisch ergänzt. Mit dem Programm Compress Files greifen Sie zu einer Alternative zum eingebauten Packer Ihres Macs. Das Werkzeug hilft Ihnen dabei, “saubere” Archive, also ohne die Zusatzinfos zu erstellen.

Das Einpacken der Metainformationen könnten Sie auch durch die Nutzung der Konsole verhindern, aber einfacher und schneller geht es mit diesem Programm.

Einfachste Anwendung

Auf der Seite des Herstellers können Sie sich eine kostenlose Trialversion herunterladen. Die Vollversion erhalten Sie aus dem Appstore. Die Installation ist so oder so komfortabel und mit wenigen Mausklicks erledigt. Nachdem Sie das Programm aufgerufen haben, begrüßt Sie die Anwendung mit einem sehr einfach gehaltenen und übersichtlichen Aussehen. Über die obere Leiste haben Sie die Wahl zwischen drei Aktionen:

  • Compress: Damit erstellen Sie ein Archiv im gewünschten Format.
  • Email: Sie erstellen ein Archiv, das Sie anschließend sofort versenden wollen.
  • Archive: Auch dabei wird ein Archiv erzeugt, anschließend aber in einem speziellen Archivordner verschoben. Wenn Sie diesen regelmäßig sichern oder auf einen externen Datenträger brennen, können Sie sich so ein spezielles Datenarchiv anlegen.

Bildschirm Compress Files

Das Programm kann Archive in folgenden Formaten erzeugen:

  • ZIP
  • tar
  • tar.gz
  • tar.bz2
  • xar
  • 7z
  • dmg

Beachten Sie sollten Sie allerdings, dass das Programm keine Archive entpacken kann.

Die Software unterstützt Drag & Drop. Sie können also im Finder zunächst die Dateien und Ordner auswählen, die Sie packen wollen. Diese Auswahl ziehen Sie anschließend mit der Maus in das Programmfenster. Vorher legen Sie dort mit dem Optionsschalter fest, ob auf die Metainformationen des Mac verzichtet werden soll (Omit Finder Desktop files). Außerdem definieren Sie über das Listenfeld Format, was für ein Packformat Sie nutzen wollen.

In den Einstellungen des Programms können Sie auf die Arbeit des Programms noch weiteren Einfluss nehmen. Üblicherweise wird das Archiv in dem Ordner erstellt, in dem auch die Ausgangsdateien liegen. Wenn Sie dies ändern wollen, rufen Sie die Einstellungen auf und wechseln in den Abschnitt General. Unter Advanced installieren Sie Dienste auf Ihrem Mac, so dass Sie direkt aus dem Finder heraus, ein Archiv mit Compress anlegen können.

Einstellungen Compress Files

Fazit

Compress Files ist eine clevere Anwendung, die Ihnen die Arbeit auf der Konsole spart, um die Datenüberhang des Macs zu vermeiden, der Windows-Nutzer nur irritiert. Die Oberfläche ist schick und minimalistisch. Die Lizenz kostet 12 Euro. Der Preis ist aus meiner Sicht gerade noch in Ordnung.

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