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Frühjahrsputz für alle Macs

26. März 2013

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Auch wenn gerade in diesen Tagen der Frühling wieder in weite Ferne gerückt zu sein scheint, könnten Sie über die Feiertage Ihrem Mac etwas Gutes tun, und sich mit dem Thema Frühjahrsputz beschäftigen.

Frühjahrsputz am Mac? Wirklich notwendig?

Abgesehen von der Notwendigkeit Tastaturen, Mäuse, Trackpads und auch einmal die Displays einer Reinigung zu unterziehen, wird unter Experten immer wieder darüber gestritten, ob es sich wirklich lohnt, auch dem Betriebssystem Pflege angedeihen zu lassen.

Zu den beiden wichtigsten Gegenargumenten gehören dabei:

  1. Ein Betriebssystem ist kein lebender Organismus. Er »verfettet« nicht.
  2. Die meisten Systemwerkzeuge und Tools können, falsch konfiguriert, mehr Schaden anrichten als nützen.

Gerade dieser zweite Aspekt ist nicht von der Hand zu weisen. Für den Mac werden einige Systemtools angeboten, die allesamt sehr mächtig sind und teilweise auf der Ebene des Systemadministrators arbeiten. Werden an dieser Stelle vorschnell irgendwelche Daten gelöscht oder wichtige Konfigurationen falsch bearbeitet, wird das System instabil oder gar beschädigt.

Agieren Sie also stets vorsichtig!

Natürlich haben die Skeptiker recht damit, dass ein Betriebssystem nicht »verfettet«, aber im Laufe der Zeit sammeln sich auf jedem Rechner unzählige Dateien, die niemand mehr braucht und die längst vergessen sind. Diese Dateien beanspruchen Speicherplatz und bremsen natürlich das System aus. Denn schließlich braucht das Betriebssystem unnötig Zeit, bis es das eigentlich benötigte Dokument auch findet.

Schritt 1: Benötigen Sie wirklich alle diese Programme?

Berufsbedingt gehöre ich ohne Zweifel zu den Software-Junkies. Ich probiere ständig neue Programme aus, die es teilweise auch schaffen, längere Zeit auf meiner Festplatte zu verweilen. Einmal im Jahr jedoch schaue ich mir die Liste der installierten Anwendungen kritisch durch. Wohl niemand, mich eingeschlossen, braucht wahrscheinlich 4 verschiedene Texteditoren auf seinem System. Und das Spezialprogramm, das einmal gute Dienste bei der Lösung eines Problems geleistet hat, ist inzwischen vielleicht auch überflüssig. Als Mac-Nutzer haben Sie es leicht. Ziehen Sie das Programm-Icon einfach auf den Papierkorb und weg damit!

Schritt 2: Suchen Sie nach Platzfressern!

Der aus Versehen in ein falsches Verzeichnis verschobene Film oder auch temporäre Elemente, die Sie gar nicht mehr benötigen. Auch Ihr Dateisystem wird viel Ballast mit sich herumschleppen. Ein kostenloses Programm, das sich bereits viele Jahre im Einsatz bewährt hat, hilft Ihnen dabei, solche Platzverschwender aufzuspüren.

Grand Perspective ist schnell installiert. Nach dem Programmaufruf nutzen Sie das Kommando »File, Scan Folder« um Ihr Homeverzeichnis auszuwählen. Die Software funktioniert natürlich auch mit jedem anderen Ordner auf dem System. Danach beginnt das Werkzeug mit der Untersuchung der Dateien. Dieser Vorgang dauert einen Moment.
Grand Perspective

Ist der Vorgang abgeschlossen, erhalten Sie eine grafische Zusammenfassung Ihres Dateisysteme, die wie ein abstraktes Kunstwerk aussieht. Ihr Augenmerk sollten Sie dabei auf die optisch größten Figuren richten. Sie symbolisieren besonders große Dateien. Wenn Sie mit der Maus darauf zeigen, erhalten Sie am unteren Rand des Fenster den Pfad. Außerdem können Sie über das Kontextmenü auch das Element im Finder ansehen und danach entscheiden, ob Sie es löschen.

Schritt 3: Startobjekte ausmisten

Ein weiterer Schritt in Richtung eines schnelleren Mac besteht in der Durchsicht der Startobjekte. Rufen Sie sich die »Systemeinstellungen« auf. Wechseln Sie dort in »Benutzer & Gruppen« und klicken Sie Ihren eigenen Namen an. Wechseln Sie hier in den Abschnitt »Anmeldeobjekte«. Markieren Sie ein Element, das Sie nicht mehr benötigen und klicken Sie auf die Minus-Taste in diesem Dialog.
Startobjekte aufräumen

Schritt 4: Systemereignisse durchsehen

Das kleine Programm »Konsole« kann ebenfalls Aufschluss über Prozesse geben, die den Mac ausbremsen. Die Software müssen Sie sich aber nur dann ansehen, wenn Sie den Eindruck haben, dass der Mac plötzlich akut langsamer arbeitet. Dann werden Sie meist bei der Durchsicht der Protokolleinträge auf Fehlermeldungen stoßen, wenn etwa eine Anwendung permanent nach einer bestimmten Datei sucht, die aber nicht mehr zu existieren scheint.

Noch mehr Platz schaffen mit CleanMyMac 2

CleanMyMac2 ist ein sehr anwenderfreundliches Programm, das ebenfalls beim Ausmisten des Macs helfen kann. Mit einem Klick auf »Automatische Bereinigung« untersucht die Software Ihr System, wobei dieser erste Scan durchaus eine Weile dauern kann. Dabei werden verschiedene Bereiche untersucht und aufgelistet:

  • Programmreste (Dateien, die zu Programmen gehörten, die aber nicht mehr installiert sind.)
  • Zwischenspeicher / Caches: Sowohl das System selbst als auch viele Anwendungen legen Dateien in Zwischenspeichern ab. Diese lassen sich in aller Regel problemlos löschen.
  • Sprachdateien: In den Programmarchiven der installierten Anwendungen sind auch die Menübefehle in Sprachen enthalten, die Sie wahrscheinlich niemals aktivieren und benötigen. CleanMyMac kann diese Elemente gezielt entfernen.
  • Papierkörbe, beschädigte Objekte: Auch hier verbirgt sich meist Potential, um Platz auf der Festplatte zu sparen.

Auch wenn Sie die automatische Überprüfung gewählt haben, behalten Sie stets die absolute Kontrolle. Denn mit einem Klick auf ein Element gelangen Sie zur Detailseite und wählen hier, sofern Sie im Zweifel sind, einfach das ausgewählte Element ab. Mit knapp 30 Euro ist das Programm aus meiner Sicht eine gute Investition.
CleanMyMac räumt auf

Wenn Sie alle diese Schritte durchführen, haben Sie schon viel in Sachen »sauberer« Mac erreicht. Vom routinemäßigen Durchlaufen der Skripte zur Überprüfung der Benutzerrechte halte ich persönlich nicht so viel. Diese sollten Sie nur dann starten, wenn es tatsächlich Probleme geben sollte und das ist eher selten der Fall.

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Windows 7 aufräumen und mehr Platz auf der Festplatte schaffen

14. Juni 2011

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Die Festplatten in unseren Computern werden immer größer und im gleichen Maße gehen wir immer sorgloser mit diesem Speicherplatz um. Eine Office-Anwendung, die 1 GB Speicherplatz beansprucht (Lotus Symphony)? Kein Problem, oder? Warum sollten Sie sich also auf die Suche nach Verschwendern machen?

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Aber mich macht Unordnung, die ich (scheinbar) nicht beeinflussen kann, einfach nervös. Zum anderen belegen diese Dateien Platz in einem Backup. Damit dauern die Datensicherung länger und ich vergeude meine Sicherheitsmedien oder eben den Platz auf meinem externen Laufwerk.

Windows 7 belegt dank einiger interner Funktionen eine Menge unnötigen Speicherplatz. Es sind aber nicht nur Programme, die im Laufe der Zeit die Festplatte verstopfen. Downloads, die längst vergessen auf der Platte schlummern gehören genauso dazu wie Dateien, die Sie fälschlicherweise an einem anderen Ort abgelegt, aber wieder vergessen haben.

Wiederherstellungspunkte löschen

Während Apple eine solche Funktion höchstwahrscheinlich so laut verkündet hätte, dass selbst der letzte Anwender noch davon erfahren hätte, werden nur die wenigsten Windows-Nutzer etwas mit dem Begriff “Sicherungs-” oder “Wiederherstellungspunkte” anfangen können.

Windows legt in regelmäßigen Abständen ein komprimiertes Abbild an, mit dem sich bei Bedarf ein früherer Systemzeitpunkt wiederherstellen lässt. Diese “Schattenkopien” belegen eine Menge Platz. Die Datenträgerbereinigung kann diese Dateien löschen, um Speicherplatz freizugeben. Allerdings nur dann, wenn Sie das Programm auch als Administrator ausführen.

Hinweis: Sie werden nach dem Löschen der Dateien das System nicht auf die Zeitpunkt vor der Löschung zurücksetzen können. Sie sollten sich also sicher sein, dass Sie dies wollen.

Klicken Sie auf “Start” und geben Sie in die Suchmaske “Datenträgerbereinigung” ein. Windows zeigt Ihnen das Programm Datenträgerbereinigung an. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag und klicken Sie auf “Als Administrator ausführen”.

Datenträgerbereinigung als Admin ausführen

Im ersten Dialog wählen Sie das Laufwerk, das Sie optimieren wollen. Das Werkzeug untersucht jetzt die Platte um zu errechnen, wie viel Platz freigegeben werden kann.

Festplatte durchsuchen mit Datenträgerbereinigung

Innerhalb des ersten Registers zeigt Ihnen das Programm an, wie viel Platz Sie freimachen können. Da Sie die Software als Administrator ausgeführt haben, steht Ihnen hier auch das Löschen der Sicherungsdateien eines Servicepacks zur Verfügung.

Ergebnis der Suche

Klicken Sie in das Register “Weitere Optionen”. Dort finden Sie den Abschnitt Systemwiederherstellung und Schattenkopien. Mit einem Klick auf “Bereinigen” wählen Sie diese zum Löschen aus.

Wiederherstellungspunkte Windows löschen

Windows blendet Ihnen noch einen Warnhinweis ein.

Sicherheitshinweis

Bestätigen Sie die Eingaben. Damit beginnt die Bereinigung.

Platzverschwender ansehen

Das Programm Space Sniffer kann kostenlos genutzt werden, wenn sich der Entwickler auch über eine Spende freut. Sie laden sich die aktuelle Version auf den Rechner herunter und entpacken das Archiv an einen Ort Ihrer Wahl. Nach dem Aufruf legen Sie fest, welche Festplatte Sie untersuchen wollen.

Festplattenauswahl in Space Sniffer

Damit beginnt die Untersuchung. Ein eigene Konsole informiert Sie darüber, wenn die Software auf ein Verzeichnis stößt, das es aufgrund fehlender Rechte nicht einsehen darf.

Lassen Sie Space Sniffer in Ruhe seine Arbeit machen. Am Ende erhalten Sie eine Visualisierung Ihrer Festplatte. Die dargestellten Flächen geben die Proportionen des davon belegten Speicherplatzes wieder.

Übersicht in Space Sniffer

Sie können auf die Elemente doppelt klicken, um tiefer in die Struktur eines Ordners vorzustoßen. So erkennen Sie schnell die Elemente, die am meisten Platz auf der Festplatte belegen. Diese Elemente können Sie auch direkt aus Space Sniffer löschen. Klicken Sie ein Element mit der rechten Maustaste an und nutzen Sie dann den Befehl “Löschen” aus dem Kontextmenü.Sie werden feststellen, dass Sie mit beiden Maßnahmen und Werkzeugen schnell einige Gigabyte an neuem Platz auf der Festplatte gewinnen.

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So bewahren Sie Ihr Display vor schaden und verhindern eingebrannte Bilder (Mac)

14. März 2011

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Wird ein Bild auf einem Leuchtschirm über längere Zeit angezeigt und nicht bewegt, kann es sich in die Leuchtschicht eines Monitors richtig gehend einbrennen. Das Ergebnis ist ein Durchscheinen dieses Ursprungsbildes sobald Sie eine Aktion durchführen. Diesen Effekt können Sie an vielen Geldautomaten in der Praxis beobachten.

Das sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch nicht gut für die Augen. Wenn Sie jetzt der Meinung sind, dass dieses Phänomen ja nur auf den klassischen Röhrenmonitoren auftreten kann, irren Sie leider. Selbst hochwertige LCD-Display wie das Cinema von Apple sind gegen dieses Problem nicht immun. Das räumt auch Apple auf seinen offiziellen Seiten ein. Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem Display haben, sollten Sie handeln!

Zur Vorbeugung: Menu Eclipse

Besonders gefährdet sind sehr helle Bereiche auf der Arbeitsfläche, die sich nur selten verändern. Dies ist bei Ihrem Mac natürlich die Menüleiste. Das kleine Tool Menu Eclipse setzt genau dort an. Zum einen können Sie das Menü dimmen. Sobald Sie mit der Maus darauf zeigen, wird die Leiste wie üblich dargestellt.

Einstellungen Menueclipse

Der zweite Effekt: In regelmäßigen Abständen „schrubbt“ Menu Eclipse über das Menü. Dabei wird für einige Augenblicke Zeile um Zeile die komplette Farbe entfernt. Für das Auge als schwarzer Strich sichtbar, der über den Menübereich wandert. Dies ist nicht störend und wird ebenfalls sofort unterbrochen, sobald Sie mit der Maus in die Nähe des Menüs gelangen. Für knapp 2 Dollar eine sinnvolle Investition, diesen kritischen Bereich entschärft.

Eingebrannte Bilder entfernen

In der Knowledge-Base von Apple wird beschrieben, wie sich bereits eingebrannte Bilder wieder entfernen lassen. Wem das zu aufwändig ist, sollte sich einmal LCD Scrub ansehen. Das Tool wird als Trialversion angeboten und arbeitet als Bildschirmschoner. In der kostenfreien Version allerdings nur für wenige Minuten, in denen nur leichte Persistenzen behoben werden können. Sicherlich sind die 17 Dollar für die Vollversion kein Schnäppchen, aber im Vergleich mit dem Neukauf eines Displays auch wiederum keine zu hohe Investition.

Einstellungen LCD Scrub

Die Einbindung des Programms ist sehr einfach. Laden Sie Archiv auf den Mac, entpacken Sie es und installieren Sie es mit einem Doppelklick als Bildschirmschoner. Damit es seine Arbeit verrichten kann, müssen Sie allerdings die Energieeinstellungen Ihres Macs anpassen. Das ist allerdings sehr gut in der Anleitung der Software beschrieben.

Wenn Sie lange Freude an Ihrem teuren LCD-Display haben wollen, ist die Anschaffung dieser Werkzeuge eine lohnende Investition!

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Systempflege leicht gemacht: Lassen Sie sich über Updates informieren

28. September 2010

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Das Angebot an Software für Mac, Linux und Windows lässt sich kaum noch überschauen. Und sehr schnell landen auf einem System ein Dutzend oder mehr Programme für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke. Die Entwicklung schreitet allerdings zügig voran, und so erscheint beinah wöchentlich ein Update oder ein Patch, das eine Sicherheitslücke schließt. Der integrierte Mechanismus des Mac OS berücksichtigt dabei aber lediglich die Programme aus dem Hause Apple, während sich der Anwender um die Pflege aller anderen Programme kümmern muss. Das kann sich schnell zu einer zeitintensiven Aufgabe ausweiten.

Genau bei diesem Problem hilft die kleine Anwendung AppFresh. Nach der Installation und dem ersten Aufruf durchsucht die Software Ihr System und listet alle gefundenen Anwendungen in einer Tabelle auf. Dabei wird auch die aktuelle Versionsnummer ausgelesen. Als Datenbank nutzt AppFresh die Listen, die bei IUseThis hinterlegt sind. Werden darüber Updates ermittelt, wandert die Anwendung in die entsprechende Kategorie des Programms.

Screen AppFresh

Auf Wunsch kann Ihnen AppFresh auch die aktuellen Programmdateien auf Ihren Rechner laden. Die Funktion, die Programme auch gleich zu installieren, ist aber nicht zu empfehlen. Hier kommt es leider öfter zu Problemen, wie etwa dem Hängenbleiben der Anwendung. Das kleine Werkzeug macht aber auch Spaß, denn es lässt sich als Client für IUseThis anwenden. Markieren Sie eine Anwendung in der Liste, finden Sie zusätzliche Informationen wie die Bewertung anderer Anwender oder deren Kommentare. Mit nur einem Mausklick fügen Sie auf Wunsch auch Ihren eigenen Kommentar hinzu.

Da es nur ganz wenige Anwendungen gibt, die noch von keinem Nutzer bei IUseThis eingetragen worden sind, erleichtert das kleine Programm tatsächlich die Systempflege.

Auch für Windows-Nutzer werden ähnlichen Werkzeuge angeboten. Sumo ist kostenfrei und schnell installiert. Ein Doppelklick genügt, um das Programm zu installieren. Nach dem Programmaufruf durchsucht die Software ebenfalls Ihr System auf der Suche nach installierten Programmen. Im nächsten Schritt klicken Sie auf «Prüfen», um sich einen Überblick zu verschaffen.

Bildschirm Sumo

Mittels kleiner Icons stellt Ihnen SuMo dar, ob ein Update verfügbar ist. Einen Mausklick später besorgen Sie sich die neue Programmversion. Diese Funktion ist allerdings nicht so komfortabel gelöst, wie dies beim Programm für den Mac der Fall ist. Statt mit dem Download zu beginnen, gelangen Sie lediglich zu einer zwischengeschalteten Seite, über die Sie die aktuelle Programmversion über Download.com oder andere Anbieter herunterladen können. Beide Werkzeuge helfen Ihnen dabei, Ihre Systeme auf dem aktuellen Stand zu halten.

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Entfernen Sie Ballast auf Ihrem Windows-System

27. September 2010

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Auf jedem Computer und unter jedem Betriebssystem sammeln sich im Laufe der Zeit jede Menge Dateien, die den kostbaren Speicherplatz verstopfen und sich als Performance-Bremse erweisen können, falls Änderungen an diesen Daten überwacht werden müssen. Zu den Besonderheiten des Mac gehören zusätzlich die nicht benötigten Sprachdateien, die sich auf der Festplatte befinden sowie Programmcode, der nicht für die eingesetzte Prozessorarchitektur gedacht ist, aber mit ausgeliefert wird. Mit CleanMyMac habe ich Ihnen an dieser Stelle bereits ein Programm vorgestellt, das wirkungsvoll gegen diesen Ballast unter Mac OS vorgeht.

Kostenfrei ist BleachBit, das für Windows und Linux angeboten wird. Es kümmert sich um all die Dateien, die von Programmen angelegt und im Zweifel auch einfach zurückgelassen werden. Dazu gehören temporäre Dateien diverser Anwendungen, Log-Dateien oder die Liste der zuletzt verwendeten Elemente.

Was von BleachBit untersucht wird, unterscheidet sich leicht in Abhängigkeit des genutzten Betriebssystems. Die Bedienung ist aber sowohl unter Linux als auch unter Windows identisch. Im linken Bereich des Programmfensters markieren Sie die Elemente, die überprüft werden. Mit einem Klick auf «Vorschau» beginnt BlechBit jetzt damit das System zu untersuchen. Im rechten Bereich des Fensters werden Ihnen die passenden Elemente angezeigt.

Programmfenster BleachBit

Interessant für Sie ist die Zusammenfassung am Ende der Liste. Hier lesen Sie, wie viel Speicherplatz von der Software gewonnen werden kann. Sind Sie mit den Änderungen einverstanden, klicken Sie auf «Löschen», um mit dem Aufräumen zu beginnen. Sie müssen noch eine kurze Sicherheitsabfrage bestätigen. Jetzt beginnt das Programm mit seiner Arbeit. Ein Balken am oberen Bildschirmrand informiert Sie über den Fortschritt.

Regelmäßig eingesetzt hilft BleachBit dabei, Speicherplatz zu sparen und so das System leistungsfähig zu erhalten.

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