Tag Archiv: screenshots

Markierung für Screenshot vor dem Auslösen ändern (Mac)

8. August 2013

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Bestimmt kennen Sie das Tastenkürzel cmd-umschalt-4 auf ihrem Mac. Damit können Sie einen völlig freien Bereich des Bildschirms aufnehmen. Der Mauszeiger verändert sein Aussehen und Sie ziehen einen Rahmen um den Bereich auf, den Sie als Screenshots speichern wollen. Wenn Sie während der Arbeit bemerken, dass Sie einen Teil des Bildschirms nicht richtig einbezogen haben, können Sie den markierten Bereich mit der Maus verschieben.

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Drücken Sie die Leertaste und lassen Sie diese gedrückt, bewegt sich die Markierung über den Bildschirm, wenn Sie die Maus bewegen. Lassen Sie die Leertaste und die Maustaste los, wird das Bildschirmfoto aufgenommen.

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Mit SnagIt Internetseiten zu PDF-Dateien machen (Win)

11. Februar 2011

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SnagIt gehört zu den Programmen, die ich unter Windows und Mac OS häufiger nutze. Das Programm macht sich bei jedem Autoren, der regelmäßig Bildschirmfotos anfertigen muss, schnell unentbehrlich. Natürlich könnte man diese auch mit den integrierten Funktionen von Windows oder Mac anlegen, aber Spezialwerkzeuge sind hier deutlich vielseitiger. In der Windows-Version gibt es eine sehr interessante Funktion, mit der Sie aus einer Internetseite ein PDF erstellen. Dabei bleibend die Links auf der Seite weiterhin klickbar.

Starten Sie Snagit und wählen Sie aus dem Bereich Profiles den Eintrag Web page as PDF with links.

Auswahl des Profils in SnagIt

Klicken Sie auf Capture und wechseln Sie zu Ihrem Browser. SnagIt zeigt Ihnen an den Rändern der aktuellen Seite farbige Pfeile an. Klicken Sie mit der Maus auf einen dieser Pfeile, um die Seite in der entsprechenden Richtung durchzublättern. Anschließend blendet Ihnen die Software einen Hinweis ein, der Sie darüber informiert, dass in diesem Schritt jetzt die Links auf der Seite zusammengestellt werden. Dieser Vorgang kann einen Augenblick dauern. Erst wenn dieser Vorgang beendet ist, zeigt Ihnen die Software den Dialog zum Speichern der Datei an.

Speichern Webseite als PDF

Wenn Sie das erzeugte PDF mit dem Reader öffnen, verfügen Sie über eine vollständige Seite, auf der alle Links anklickbar sind. In der Mac-Version ist diese Funktion nicht in der gleichen Weise vorhanden. Damit können Sie zwar auch eine Internetseite vollständig abfotografieren und das Ergebnis direkt aus der Software heraus als PDF exportieren. Die Links gehen Ihnen dabei allerdings verloren.

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Snagit vs. Snapz Pro: Welches Programm für Screenshots? (Mac)

15. November 2010

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Wie jedes andere Betriebssystem bietet auch Mac OS eine Funktion, mit der sich per Tastenkombination schnell der Inhalt des Bildschirms aufnehmen und in einer Bilddatei speichern lässt. In den allermeisten Fällen reicht diese Funktion bereits aus. Anders sieht es aus, wenn die Bildschirmfotos Teil von Schulungsunterlagen und etwa nur bestimmte Bereiche des Programmfensters aufgenommen werden sollen. Möchten Sie lediglich ein aktives Menü abbilden, ist die Aufgabe mit der eingebauten Funktion etwas fummelig und erfordert in den meisten Fällen Aufwand für die Nachbearbeitung. So greifen Profis und Autoren zu externen Programmen, die einfach mehr Möglichkeiten bieten. Ein Klassiker für Mac OS ist Snapz Pro. Es ist seit Jahren bewährt und hat dabei seine einfache Oberfläche bewahren können. Mit Snagit liegt nun ein Klassiker der Windows-Welt erstmals für den Mac vor. Grund genug, sich beide Programme einmal genauer anzusehen.

Installation und Einrichtung

Beide Anwendungen können Sie vor dem Erwerb einer Lizenz auf Herz und Nieren prüfen. Auf den Herstellerseiten wird eine Testversion zum Download angeboten. Da sich die Programme recht tief in das System einbinden, genügt es nicht, die DMG-Dateien in den Anwendungsordner zu ziehen. Stattdessen bieten beide ein übersichtliches Setup, das Sie durch die notwendigen Schritte geleitet. Während Snapz Pro bereits lokalisiert vorliegt, müssen die Nutzer von Snagit noch auf deutsche Dialoge verzichten.

Snapz Pro bindet sich als Dienst auf dem System ein und wird über das korrespondierende Anmeldeobjekt unmittelbar beim Systemstart geladen. Wenn Sie nichts anderes einstellen, belegt die Software die auf dem Mac ohnehin verfügbaren Tastenkürzel für die Bildschirmaufnahmen. Snagit starten Sie als Anwendung über den Programmordner, können aber natürlich auch dort den Aufruf beim Systemstart einrichten.

Aufnahme von Bildschirmelementen

Snapz Pro bietet nach dem Aufruf des Kürzels vier verschiedene Optionen an: Sie können damit den gesamten Bildschirm, einen frei definierbaren Ausschnitt, einzelne Objekte und schließlich eine Filmsequenz aufnehmen. Entscheiden Sie sich für den Ausschnitt, wird die Arbeitsfläche leicht abgedunkelt und Sie ziehen einen Rahmen für den zu fotografierenden Bereich auf. Bei Objekten müssen Sie das gewünschte Fenster oder den Ausschnitt daraus einfach mit der Maus anklicken. Wenn Sie ein Menü abbilden wollen, rufen Sie dieses zunächst auf, betätigen das Kürzel und klicken das Menü an.

Snagit kennt zwei verschiedene Aufnahmemodi: Beim »Window-Capture« ordnet das Programm alle laufenden Fenster wie in Expose auf dem Bildschirm an. Mit einem Mausklick treffen Sie anschließend die Auswahl und nehmen das gewünschte Fenster auf. Der Modus »All-in-one-Capture« ist dagegen vielseitiger. Mittels Klicken und Ziehen definieren Sie einen freien Ausschnitt. Das Programm erkennt aber auch Objekte, wie etwa Menüs oder geöffnete Dialoge. Eine Besonderheit des Programms: Platzieren Sie den Cursor über einem Browserfenster, dessen Inhalt gescrollt werden muss, können Sie mit einem Klick auf ein eingeblendetes Symbol den Bildschirminhalt automatisch blättern lassen. Auf Ihrem Screenshot ist also der komplette Inhalt einer Webseite zu sehen. Die Aufnahme von Filmen beherrscht das Werkzeug dagegen nicht. Das ist auch nicht verwunderlich, denn der Hersteller Techsmith bietet seit Jahren das Programm Camtasia an, das für die Aufnahme von Videosequenzen gedacht ist.

Zeitversetzte Aufnahmen

In dieser Kategorie kann lediglich Snagit punkten. In den Optionen der Software aktivieren Sie eine Zeitverzögerung in einem beliebigen Intervall. Nach dem Aufruf des gewünschten Modus blendet Ihnen die Software deutlich sichtbar einen Countdown ein. So haben Sie genügend Zeit, eine bestimmte Situation in einem Programm oder auf dem Desktop zu arrangieren, bevor diese aufgenommen wird. Bei Snapz Pro müssen Sie alles arrangiert haben, bevor Sie mit der Aufnahme beginnen.

Einstellungen von Snagit

Bearbeitungsfunktionen

Im Dialog, der vor der eigentlichen Bildschirmaufnahme erscheint, können Sie in Snapz Pro den Schalter »Vorschau« aktivieren. Damit wird Ihnen der Bereich, den Sie aufnehmen, exakt so angezeigt, wie dieser später von der Software auch gespeichert wird. So können Sie sich von den Effekten überzeugen, die das Programm auf das Bild anwenden kann. Dazu gehören verschiedene Rahmenformen, aber auch das Unterlegen des Bildes mit einem Schlagschatten. Außerdem kann Snapz Pro die Bilder mit einem Wasserzeichen unterlegen. Dieses müssen Sie allerdings separat mit einem anderen Programm anlegen. Die Software liest dann lediglich den Inhalt eines Verzeichnisses aus und bietet die dort gespeicherten Grafiken zur Auswahl an. Weitergehende Bearbeitungsfunktionen bietet das Programm nicht an. Sie können in seinen Einstellungen allerdings die Übergabe eines Screenshots an eine Grafikanwendung aktivieren. Voraussetzung dafür ist, dass Sie Freehand einsetzen und auf dem Rechner installiert haben.

Vorschaufunktion in Snapz Pro

Wer regelmäßig Screenshots von Mailprogrammen oder ähnlichen Anwendungen anfertigt, muss die dargestellten Inhalte so gut wie möglich anonymisieren. Und gerade einfache Bildbearbeitungsfunktionen habe ich persönlich bisher am meisten an Snapz Pro vermisst. Snagit öffnet nach der Aufnahme das Foto innerhalb einer kleinen Bildbearbeitung. Sie können alle Fotos aber auch zu einem separaten Zeitpunkt bearbeiten. Zunächst werden die Aufnahmen in einem besonderen Verzeichnis als Projektdaten abgelegt. Der Bildeditor bietet Zugriff auf die Werkzeuge und Effekte. Sie können einen Bildschirmfotos mit Anmerkungen versehen, beispielsweise mit Sprechblasen oder Pfeilen, um auf besondere Elemente hinzuweisen. Um Passagen unkenntlich zu machen, nutzen Sie einfach das Werkzeug »Blur« und ziehen es über den Bereich. Zu den Effekten gehören nicht nur Schatten, sondern auch die Spiegelung oder perspektivische Anordnung des Bildes. Das alles funktioniert mit einem Mausklick. Jedes Tool verfügt aber auch über separate Einstellungen, so dass Sie den Effekt an Ihre Vorstellungen anpassen können. Da der Editor auch externe Dateien laden kann, besitzen Sie mit Snagit also auch sofort ein leicht bedienbares Grafikprogramm.

Bildbearbeitung in Snagit

Dateimanagement

Sollen zahlreiche Bildschirmfotos erstellt werden, ist es natürlich angenehm und zeitsparend, wenn sich die Software um das automatisch Speichern der Dateien und die Dateinamen kümmert. In den Optionen von SnapzPro hinterlegen Sie nicht nur einen Ordner, in dem die gemachten Aufnahmen automatisch abgelegt werden, sondern können auch einen Dateinamen vorgeben. Diesen können Sie dann bei Bedarf kurz um eine Nummerierung ergänzen. Das geht schnell und ist sehr komfortabel gelöst.

Einstellungen in Snapz Pro

Das Konzept von Snagit sieht etwas anders aus. Hier werden alle Bildschirmfotos in einem Projektordner gespeichert. Sie können also zunächst alle Abbildungen erstellen und diese gesammelt bearbeiten. Anschließend kümmern Sie sich um das finale Speichern der Datei. Sie exportieren damit also die Abbildung aus dem Programm. Ist dieser Vorgang erfolgt, wird die zugehörende Projektdatei gelöscht. Leider sieht das Programm keinen Mechanismus vor, um die Bezeichnungen zu automatisieren oder die Abbildungen mit einer fortlaufenden Nummer zu versehen. Das würde die Arbeit allerdings erleichtern.

Fazit

Snagit kann aus dem Stand heraus überzeugen. Insbesondere bei den Bildbearbeitungsfunktionen und dem automatisierten Scrollen von Internetseiten kann Snapz Pro nicht mithalten. Zudem ist eine Lizenz von Snagit rund 20 Doller günstiger (49,95 US-Dollar). Wer allerdings sowohl Screenshots als auch Bildschirmfilme aufnehmen will, sollte sich für Snapz Pro entscheiden, da eine Kombination von Camtasia und Snagit mit rund 150 Dollar zu Buche schlagen würde. Allerdings darf nicht verschwiegen werden, dass Camtasia deutlich mehr Funktionen in Sachen Nachbearbeitung der Videos anbietet.

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Screenshots vom Android Telefon unter Linux erstellen

18. Mai 2010

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Sie besitzen ein Android-Telefon und wollen von Anwendungen Screenshots anfertigen? Wenn Sie unter Linux arbeiten, ist das extrem einfach.

Besuchen Sie die Seite http://developer.android.com/sdk/index.html und laden Sie sich dort das SDK für Linux auf Ihren Rechner. Entpacken Sie das Archiv in einen Ordner Ihrer Wahl. Dieser darf auch in Ihrem Homeverzeichnis liegen.

Sofern noch nicht vorhanden, installieren Sie das Java Development Kit (JDK). Dies finden Sie in der aktuellen Version mit dem Paketmanager.

Damit Sie die Werkzeuge auch nutzen können, müssen Sie eine Änderung an einer Datei vornehmen. Unter Ubuntu lassen Sie sich Ihr persönliches Verzeichnis anzeigen und entscheiden sich in Nautilus für «Ansicht, Verborgene Dateien anzeigen».

Öffnen Sie die Datei «.bash.rc» mit einem Editor. Suchen Sie dort nach einem Eintrag «PATH». Diesen müssen Sie ergänzen oder Sie legen einen neuen Pfad an: «export PATH=${PATH}:<your_sdk_dir>/tools»

Nun müssen Sie auf Ihrem Telefon eine kleine Änderung vornehmen: Wechseln Sie in die «Einstellungen».

Einstellungen auf dem Android

Entscheiden Sie sich dann für «Anwendungen».

Markieren Sie hier «Entwicklung».

Entwicklung unter Android einstellen

Im nächsten Fenster «USB-Debugging».

USB Debugging aktivieren

Verbinden Sie das Telefon mit Ihrem Rechner.

Wechseln Sie in den Ordner, in den Sie das SDK installiert haben. Führen Sie hier das Programm «ddms» im Terminal aus.

Ihr Telefon sollte nun in der Liste der angeschlossenen Geräte zu finden sein. Wählen Sie nun «Device» und «Screen Capture».

Entwicklungsumgebung Android

Es öffnet sich ein Fenster mit dem aktuellen Bildschirm des Telefons. Führen Sie die gewünschte Aktion aus und klicken Sie innerhalb des Fensters «Screen Capture» auf «Refresh». Mit «Save» speichern Sie das Foto als PNG-Datei ab.

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Shutter – Screenshots unter Linux

12. April 2010

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An professionellen Programmen für Bildschirmfotos herrscht unter Windows kein Mangel. Unter Linux sieht es da etwas schlechter aus. Das Programm Shutter gehört hier zu den besten Tools und steht hinter Windows-Anwendungen in nichts nach. Natürlich finden Sie die aktuellste Version auch auf der Homepage des Projekts (http://shutter-project.org/), aber die führenden Distributionen bringen auch jeweils eine Version in ihren Programmspeichern mit. Shutter kann in seiner aktuellen Version folgende Aufnahmen machen:

  • frei zu definierende Auswahl
  • Vollbild
  • aktives Fenster
  • Bereich in einem Fenster
  • Menü
  • Tooltip
  • Web

In den Einstellungen des Programms können Sie definieren, mit welchem Tastenkürzel Sie die Aufnahme auslösen wollen. Dabei ist auch die Belegung mit den Standardkürzeln möglich. Sehr praktisch ist die Definition von Profilen. Hier legen Sie beispielweise fest, in welchem Format die Aufnahmen gespeichert werden und nach welchem Schema die Dateien benannt werden. Richtig nützlich ist auch das Konzept der Sitzungen. So kann eine Sitzung etwa einen bestimmten Speicherort umfassen, so dass das gesamte Bildmaterial zu einem Artikel oder einer Aufgabe an einem Ort vorliegt. Die Option “Web” erlaubt die Erstellung eines Fotos nach Eingabe der URL, allerdings funktioniert dies nicht immer ganz zufriedenstellend.

Sogar an eine kleine Bildbearbeitung haben die Entwickler gedacht. Direkt aus dem Programmfenster heraus benennen Sie eine Datei um und können etwa Hervorhebungen setzen oder Passagen aus Gründen des Datenschutzes unkenntlich machen. Ein absolut professionelles Programm, das sich in den vergangenen Monaten enorm weiter entwickelt hat.

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