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Mit Imagemagick Bilder auf dem Mac bearbeiten

6. Mai 2014

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Bilder mit Imagemagick auf dem Mac bearbeiten

In diesem Beitrag lesen Sie, wie Sie mit Imagemagick auf der Kommandozeile Ihres Mac Bilder skalieren, konvertieren und auch neu komponieren. Dazu müssen Sie mittels Homebrew oder Macports zunächst Imagemagick installieren. Damit Sie den Aktionen besser folgenden können, habe ich folgende Grafiken vorbereitet.

Die Bilder in der Übersicht

Bilder kombinieren

Für Bücher und Artikel benötige ich häufiger einmal zwei Bildschirmfotos, die direkt nebeneinander liegen. Ich kann die Arbeit der Layouter erleichtern, in dem ich mit Imagemagick die Grafiken zu einer neuen Datei kombinieren lasse. Die drei Dateien sollen horizontal kombiniert werden:

convert +append 1.png 2.png 3.png horizontal.png

Bilder horizontal kombiniert

Um die Grafiken vertikal zu verbinden, nutzen Sie dieses Kommando:

convert -append a.png b.png c.png vertikal.png

Es versteht sich dabei von selbst, dass Sie in einem zweiten Schritt natürlich die beiden Grafiken erneut miteinander verbinden können.

Vertikal Kombiniert

Wenn Sie die Grafiken mit append miteinander kombinieren, so werden diese direkt aneinander gehängt. Ein zusätzlicher Parameter schafft hier Abstand zwischen den Grafiken. Mit -splice übergeben Sie einen Wert in Pixeln für die Horizontale und die Vertikale, der als Abstand genutzt werden soll:

convert +append a.png b.png c.png -splice 10×0 abstand.png

Das funktioniert auch mit einem Abstand in beide Richtungen. Dann wird eben ein zusätzlicher Rand hinzugefügt.

Grafiken mit Abstand

Bildformate konvertieren

Ein klassischer Anwendungsfall ist die Konvertierung des Bildmaterials von einem Format in ein anderes:

convert a.png test.jpg

Die Datei im PNG-Format wird dabei in das JPG-Format umgewandelt und dabei auch gleich anders benannt. Das funktioniert auch mit einem Platzhalterzeichen:

convert *.png beispiel.jpg

Wenn Sie dieses Kommando ausführen, werden alle PNG-Dateien verwendet. Sie müssen beim Befehl convert einen Zielnamen eingeben. Dieser wird von Imagemagick ganz einfach hochgezählt.

Bilder nummerieren

Sie möchten alle Bilder eines bestimmten Formats konvertieren und dabei dann auch gleich noch individuell nummerieren?

convert *.png %03d.bmp

Damit werden die Dateien dreistellig und dezimal benannt. Natürlich dürfen Sie den neuen Dateinamen auch mit einer weiteren individuellen Bezeichnung ergänzen.

Bilder skalieren

Oft genug muss ich für die Arbeit an meinen Blogs auch Bilder in der Größe anpassen. Das Skalieren funktioniert ebenfalls wunderbar auf der Kommandozeile:

convert -resize 800×600 a.png skaliert.png

Beim Skalieren mittels resize beachtet Imagemagick die Dimensionen des Bildes. In diesem Beispiel wird die Datei, die im Original 120 mal 60 Pixel groß ist, auf die Dimension 800 x 400 gebracht, weil für die Vergrößerung in der Breite weniger Schritt notwendig waren.

Bilder skalieren

Eine Option, die ich selbst sehr häufig benötige, besteht in der Vergrößerung der Datei auf eine bestimmte Breite. Diese geben Sie als Parameter an und Imagemagick skaliert die Höhe des Bildes passend unter Beachtung der Proportionen:

convert -resize 250 1.png skaliert.png

Das funktioniert auch mit der Angabe einer bestimmten Höhe. Dem gewünschten Wert müssen Sie allerdings ein x voranstellen.

convert -resize x240 c.png hoeher.png

Bilder bearbeiten, aber Originalnamen behalten

Wenn Sie mit convert arbeiten, erhalten Sie stets eine neue Datei. Diese müssen Sie als Ziel angeben. Zu Imagemagick gehört aber auch ein Programm, mit dem Sie am Original arbeiten. Der Dateiname ändert sich also nicht, es sei denn, Sie nutzen den Zusatz -format.

mogrify -resize 250 a.png

Skaliert die Datei a.png und verwendet den Originaldateinamen. Aus Sicht des Betriebssytems wird die Datei also ersetzt.

mogrify -format bmp *.png

In diesem Beispiel werden alle Dateien mit der Endung PNG genommen und in das BMP-Format konvertiert.

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Imagemagick mit Homebrew auf dem Mac installieren

5. Mai 2014

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Paketmanager Homebrew auf dem Mac einrichten

Imagemagick ist eines der leistungsstärksten Programme für die Kommandozeile, mit der Sie Grafiken bearbeiten können. Mit dem Aufruf einiger Schalter fügen Sie verschiedene Bilder zu einer neuen Komposition zusammen oder konvertieren Formate. Und mit dem Paketmanager Homebrew ist die Installation von Imagemagick (und anderer Programme, die unter Linux sehr bekannt sind) schnell erledigt. In diesem Beitrag lesen Sie:

  • Wie Sie HomeBrew installieren
  • Das Paket Imagemagick einrichten

Ein weiterer Artikel beschäftigt sich dann mit der Konvertierung von Grafiken mittels Imagemagick.

Voraussetzungen für Homebrew schaffen

Homebrew ist ein Paketmanager für OS X. Ein Paketmanager kümmert sich darum, die für die Ausführung einer Anwendung notwendigen Dateien an die vordefinierten Orte zu kopieren. Mit MacPorts habe ich Ihnen bereits in einem anderem Beitrag einen solchen Paketmanager vorgestellt. Die Voraussetzungen für den Einsatz von Homebrew sind denen für MacPorts sehr ähnlich.

Sie müssen zunächst das Programm Xcode installieren. Diese von Apple angebotene Entwicklungsumgebung erhalten Sie direkt im App-Store. Suchen Sie dort nach xcode und installieren Sie das (etwas umfangreiche) Programm.

Sobald die Installation abgeschlossen ist, öffnen Sie ein Terminal und geben dort ein: xcode-select --install. Es erfolgt ein Hinweis, dass die „Command Line Tools“ installiert werden müssen, um das Kommando auszuführen. Bestätigen Sie diesen Hinweis und installieren Sie die Kommandozeilen-Werkzeuge.

Falls Sie vorhaben auch Programmpakete zu installieren, die den Fenstermanager X11 voraussetzen (das sind Programme, die eine grafische Benutzeroberfläche verwenden), müssen Sie zusätzlich XQuartz installieren. Auf der Projektseite finden Sie eine DMG-Datei, die Sie wie von anderen Anwendungen gewohnt, auf Ihr System aufspielen.

Homebrew installieren

Sie haben damit alle Voraussetzungen geschaffen und können jetzt Homebrew selbst installieren. Öffnen Sie ein Terminal und geben Sie dort diesen Code ein:

ruby -e “$(curl -fsSL https://raw.github.com/Homebrew/homebrew/go/install)”

Die weitere Installation verläuft ohne Eingreifen auf Ihrer Seite. Sie benötigen allerdings eine Internetverbindung, um die Einrichtung abzuschließen.

Imagemagick mit Homebrew auf dem Mac einrichten

Sind Sie nur daran interessiert, Imagemagick auf Ihrem Mac zu installieren, wären die Vorbereitungen mit der Einrichtung von Homebrew schon recht umfangreich. Das sieht dann schon anders aus, wenn Sie weitere Spezialwerkzeuge, wie zum Beispiel die PDF-Tools, auf dem Mac nutzen wollen. Zumal die Paketmanager in aller Regel auch aktuellere Versionen der bekannten Programme in ihren Archiven anbieten.

Bringen Sie die Pakete zunächst auf den neuesten Stand. Dazu öffnen Sie ein Terminal und geben dort ein:

brew update

homebrew-01

Danach leiten Sie die Installation ein:

brew install imagemagick

Die Installation eines Pakets folgt immer dem gleichen Funktionsaufruf. Wollen Sie das Paket später wieder loswerden, ist natürlich das Kommando uninstall korrekt.

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Apps schöner starten – Launchpad richtig nutzen

17. April 2014

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Vielleicht gehören auch Sie zu den Mac-Usern, für die Launchpad eher eine überflüssige Funktion von Mavericks zu sein scheint. Mit dem Dock und dem Ordner Programme gibt es ja bereits zwei Funktionen in OSX, um Apps zu starten und zu organisieren.

Die Ähnlichkeiten zwischen der Startoberfläche des iPads und iPhones und deren Betriebssystem iOS sind unverkennbar. Apple scheint aber auch entschlossen, mehr aus Launchpad zu machen. Schließlich führt das Tastenkürzel F4 auf aktuellen Macbooks direkt zu diesem Programmstarter. Während aber das Dock ausgereift ist und sich dessen Bedienung und sein Nutzen unmittelbar erschließen, scheint das bei Launchpad zunächst anders.

Lesen Sie in diesem Artikel, wie Sie mehr aus dieser unterschätzen Funktion herausholen.

Immer nur einen Tastendruck entfernt

Um seinen Nutzen als Programmstarter zu entfalten, muss das Launchpad stets mit nur einer Geste oder einem Tastendruck aufgerufen werden können. Und das ist manchmal gar nicht so einfach.

  • Besitzen Sie bereits seit längerer Zeit eine Wireless-Tastatur von Apple? Dann ruft Ihnen die Taste F4 das Dashboard auf.
  • Und wenn Sie eine der aktuellen Bluetooth-Tastaturen von Logitech verwenden, wie etwa die K760 oder K811, verschieben sich die Funktionstasten ohnehin, wiel die ersten drei ja für den Wechsel des gekoppelten Geräts genutzt werden.

Definieren Sie daher am besten ein einheitliches Tastenkürzel für den schnellen Aufruf von Launchpad. Dazu rufen Sie sich zunächst die Systemeinstellungen des Mac auf. Wechseln Sie in den Abschnitt »Tastatur« und danach »Kurzbefehle«.

Im Abschnitt »Launchpad & Dock« klicken Sie doppelt auf den Eintrag »Launchpad« und drücken anschließend die Tasten oder das Tastenkürzel, das Sie einsetzen wollen.

Tastenkürzel zuweisen für Launchpad

Tastenkürzel zuweisen für Launchpad

Als zusätzlicher Weg zum Aufruf des Starters definieren Sie am besten auch eine aktive Ecke. Wenn Sie den Mauszeiger dorthin bewegen, startet die App. Aktive Ecken definieren Sie unter »Schreibtisch & Bildschirmschoner« in den Systemeinstellungen. Dort einfach auf »Aktive Ecken« drücken und im Bereich der gewünschten Ecke die Funktion auswählen.

Aktive Ecken

Aktive Ecken

Übrigens: Trackpad-Nutzer rufen das Launchpad auch über die Geste »Mit 3 Fingern und Daumen verkleinern« auf.

Apps organisieren

Launchpad ist scheinbar gegenüber den Dock unpraktisch, weil alle Apps offensichtlich alphabetisch angeordnet werden. Dabei können Sie auch hier Ihre Anwendungen genauso anordnen und gruppieren, wie Sie dies für optimal empfinden.

Launchpad nutzt bei der Organisation ein festes Gitter von Bildschirmseiten. Sind mehr Apps auf dem System installiert, als auf eine Seite des Bildschirms passen, werden automatisch weitere Folgeseiten angelegt. Zu einer bestimmten Bildschirmseite springen Sie über die Schalter am unteren Rand, in dem Sie einfach direkt drauf klicken oder blättern durch Wischen durch die Listen.

Launchpad passen Sie auf zwei Arten an Ihre Wünsche an:

  • Apps können in Gruppen angeordnet werden.
  • Die Reihenfolge der Programme lässt sich anpassen.

Reihenfolge von Apps in Launchpad ändern

Um die Reihenfolge der Apps zu ändern, gehen Sie so vor:

  1. Tippen Sie doppelt auf ein Icon und halten Sie den Finger auf dem Trackpad.
  2. Bewegen Sie das Icon jetzt auf dem Bildschirm. Wenn Sie den Rand einer Bildschirmseite erreichen, und das Icon weiter in die Richtung bewegen, wechseln Sie zur nächsten Seite.
  3. An der neuen Position lassen Sie das Icon los.
Launchpad unter Mavericks

Launchpad unter Mavericks

Tippen Sie doppelt auf eine App und zeigen weiter darauf, beginnen die Icons sich alle auf dem Bildschirm zu bewegen. Auch in diesem Zustand bearbeiten Sie die Reihenfolge von Apps. Zusätzlich wird bei Programmen, die Sie aus dem App-Store bezogen haben, am linken oberen Rand des Icons ein Kreuz sichtbar. Klicken Sie darauf, deinstallieren Sie die Anwendung von Ihrem System.

Gruppen von Apps bilden

Sie möchten Gruppen von Apps bilden, etwas Office-Programme oder die Werkzeuge, die Sie für das Bloggen oder die Bearbeitung von Grafiken benötigen?

Das geht genauso intuitiv wie auf dem Tablet. Sie bewegen ein Icon einer App – wie gerade beschrieben – und lassen es auf einem anderen Icon los. Das System erzeugt automatisch eine Gruppe daraus. Diese trägt den Namen der Kategorie, in die der Entwickler die App eingeordnet hat. Der Name ist allerdings nur als Vorschlag zu verstehen und kann jederzeit bearbeitet werden.

Dazu öffnen Sie eine Gruppe, und tippen auf deren Überschrift. Ändern Sie den Namen einfach ab.

Gruppennamen in Launchpad bearbeiten.

Gruppennamen in Launchpad bearbeiten.

Apps suchen

Sie können Ihre Apps noch so durchdacht angeordnet und gruppiert haben. Gerade wenn es hektisch wird, ist ein Icon auch schon einmal schnell übersehen. Deswegen ist das Launchpad mit einer praktischen Suchfunktion ausgestattet. Klicken Sie in das Feld am oberen Rand und geben Sie dort den Namen bzw. die Anfangsbuchstaben der gesuchten App ein. Danach wählen Sie zwischen den Treffern entweder mit den Pfeiltasten oder der Maus aus.

Es gibt auch eine App dafür

Es versteht sich fast von selbst, aber es gibt auch eine App für die Organisation des Launchpads. Notwendig ist die Anschaffung des knapp 8 Euro teuren Launchpad Manager nicht. Denn alle Arbeiten können Sie auch manuell durchführen. Wenn Sie aber sehr viele Apps installiert haben und das Launchpad schnell organisieren wollen, hilft das Programm auf jeden Fall dabei, Zeit zu sparen. Schon allein durch die kürzeren Wege, die Sie mit der Maus zurücklegen müssen oder den Einsatz der Zwischenablage.

Launchpad Manager

Launchpad Manager

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Direkt nach Evernote scannen unter OS X

14. Oktober 2013

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Wenn Sie unter MacOS X direkt in Evernote scannen wollen, scheint es dazu keinen Befehl zu geben. Damit Ihre eingelesenen Dokument direkt in Evernote landen, gehen Sie so vor:

Starten Sie die Software “Digitale Bilder”. Achten Sie darauf, dass Ihr Scanner auch eingeschaltet ist. Legen Sie die Optionen (Auflösung, Farbtiefe etc) für den Scan fest.

Sie finden dort das Listenfeld “Scannen in”. Klappen Sie es auf und wählen Sie aus der Liste der Einträge das Kommando “Weitere”. Im Finder-Fenster navigieren Sie in den Ordner “Programme” und markieren dort den Eintrag von Evernote.

Scannen nach Evernote einrichten

Den Namen, den Sie in diesem Dialog dem Scan zuweisen, wird auch später zum Namen der Notiz in Evernote.

Wann immer Sie jetzt direkt in Evernote scannen wollen, brauchen Sie nur den Eintrag im Listenfeld markieren, da dieser permanent gespeichert wird.

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Probleme mit Spotlight? So bekommen Sie das Suchtool in den Griff

12. August 2013

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Spotlight ist eines der zentralen Werkzeuge Ihres Macs. Mit der Software suchen Sie nach Dateien aller Art und können sogar Programme starten, wenn es sich beim Treffer um eine Anwendung handelt. Ein Programm wie Hazel benötigt ein laufendes Spotlight als Voraussetzung, um seine Aktionen ausführen zu können.

Spotlight – so arbeitet der Suchagent

Das Programm durchsucht nicht nur die Datei- und Ordnernamen des Macs, sondern greift auch auf die Inhalte von Dateien und deren Metadaten zurück. Zu den Metadaten gehören Informationen über das Erstellungs- und Änderungdatum, Kommentare zur Datei im Finder oder auch die EXIF-Informationen zu Bildern.

Und obwohl Spotlight so viele Informationen und Daten durchsuchen muss, sind die Ergebnisse nach der Eingabe eines Suchbegriffs binnen Sekunden auf dem Schirm. Das hat zwei Gründe:

  1. Spotlight greift auf eine interne Datenbank zurück, den Spotlight-Index. Es werden also nicht immer und immer wieder die Dateien durchsucht, sondern die App muss nur an einer einzigen Stelle nachsehen.
  2. Zum anderen wird der Index automatisch aktualisiert, wenn Sie neue Dateien anlegen und Dokument bearbeiten. Dazu läuft im Hintergrund Ihres Macs steht ein Prozess mit. Und die Prozesse “mds” und “mdworker” sorgen auf dem einen oder anderen Mac für Probleme, weil Sie permanent Prozessorlast erzeugen und der Lüfter des Mac sich bemerkbar macht.

Wenn sich der Lüfter des Macs permanent meldet

Kann der Grund sein, dass Spotlight das System untersucht. Spotlight geht recht verschwenderisch mit den Ressourcen des Computers um. Daran können Sie leider gar nichts ändern. Wenn allerdings das System ganz offensichtlich ständig unter “Atemnot” leidet, besteht der Verdacht, dass Spotlight hier eine Rolle spielen könnte.

Problematisch können sich schnell Anwendungen erweisen, die automatisch Dateien mit einem Server abgleichen und dazu einen eigenen Index schreiben. Da diese Datei sich ständig ändert, kommt Spotlight somit nicht damit nach, die Änderungen zu protokollieren. Glücklicherweise können Sie sich in einem Terminal ansehen, was Spotlight eigentlich gerade macht.

sudo fs_usage -w -f filesys mdworker

Liefert Ihnen in Echtzeit zurück, was der Spotlight-Prozess macht. Wenn der Lüfter also einmal wieder besonders laut ist, rufen Sie ein Terminal auf und schauen Sie einmal nach.

Wenn Sie wollen, untersuchen Sie lediglich das Öffnen von Dateien durch Spotlight. Wenn dort immer und immer wieder die gleiche Datei auftaucht und das System gleichzeit laut ist, haben Sie den Schuldigen bereits gefunden.

sudo fs_usage -w -f filesys mdworker | egrep "open"

Dateien und Order von Spotlight ausschließen

Haben Sie eine Datei oder ein Verzeichnis entdeckt, das permanent geöffnet wird, schließen Sie es am besten von der Suche in Spotlight aus. Dazu rufen Sie die Systemeinstellungen auf und wechseln dort in den Abschnitt “Spotlight”. Dort klicken Sie auf “Privatsphäre” und suchen mit einem Klick auf das Pluszeichen den Ordner aus, den Sie nicht mehr in den Index aufnehmen wollen.

Wie Sie es von Ihrem Mac gewohnt sind, gibt es auch noch den Weg, Ordner per Drag & Drop in die Privatsphäre aufzunehmen. Einfach im Finder markieren und dann in das Register “Privatsphäre” hineinziehen.

Spotlight Einstellungen Privatsphäre

Neben dem Weg über die Privatsphäre gibt es auch die Möglichkeit, eine Datei oder einen Ordner einen speziellen Namen zuzuweisen, damit der Ordner nicht mehr von Spotlight untersucht wird.

Dazu erweiteren Sie den Namen der Datei oder des Ordners einfach um .noindex. Somit wird aus dem Ordner geheim der Ordner geheim.noxindex. Das funktioniert auch auf Dateiebene. Der offensichtliche Nachteil dieses Wegs liegt auf der Hand. Der Name der Dateien ändert sind.

Ordner von Spotlight ausschliessen

Externe Freigaben in Spotlight aufnehmen

Es scheint über die Oberfläche von Spotlight keine Möglichkeit zu bestehen, externe Festplatten oder gar ein Netzlaufwerk in den Index aufzunehmen. Über das Terminal funktioniert das durchaus.

Die Aufnahme eines externen Laufwerks ist nicht zu empfehlen, auch wenn es möglich ist. Spotlight benötigt viele Ressourcen und es trägt nicht zur Leistung Ihres Systems bei, wenn zusätzlich auch noch Daten und Informationen regelmäßig über Ethernet oder gar WLAN übertragen werden müssen.

Im Terminal können Sie mit diesem Kommando ein Laufwerk in Spotlight einbinden:

mdutil -p -i on /Pfad_Laufwerk

Auf den Parameter “-p” können Sie verzichten, sofern es sich nicht um ein Netzlaufwerk handelt.

Neuaufbau des Index für Spotlight erzwingen

Wenn Spotlight bestimmte Dateien nicht findet, obwohl deren Ordner nicht unter Privatsphäre ausgeschlossen sind, hilft der Neuaufbau des Index. Das geht sogar unter der Oberfläche.

Öffnen Sie den Finder und zusätzlich das Register “Privatsphäre” von Spotlight in den Systemeinstellungen. Navigieren Sie im Finder jetzt an die oberste Position in der Hierarchie. Ziehen Sie anschließend das Symbol für die gesamte Festplatte in den Bereich der Privatsphäre.

Warnhinweis Spotlight

Ihr Mac blendet Ihnen jetzt eine Warnung ein. Bestätigen Sie den Hinweis mit OK. Der Trick besteht nun darin, den Eintrag mit einem Klick auf das Minuszeichen wieder von der Liste zu entfernen. Jetzt ist Spotlight gezwungen, den Index neu aufzubauen.

Warnhinweis von Spotlight

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Markierung für Screenshot vor dem Auslösen ändern (Mac)

8. August 2013

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Bestimmt kennen Sie das Tastenkürzel cmd-umschalt-4 auf ihrem Mac. Damit können Sie einen völlig freien Bereich des Bildschirms aufnehmen. Der Mauszeiger verändert sein Aussehen und Sie ziehen einen Rahmen um den Bereich auf, den Sie als Screenshots speichern wollen. Wenn Sie während der Arbeit bemerken, dass Sie einen Teil des Bildschirms nicht richtig einbezogen haben, können Sie den markierten Bereich mit der Maus verschieben.

screenshots-rahmen-aendern-osx

Drücken Sie die Leertaste und lassen Sie diese gedrückt, bewegt sich die Markierung über den Bildschirm, wenn Sie die Maus bewegen. Lassen Sie die Leertaste und die Maustaste los, wird das Bildschirmfoto aufgenommen.

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Schneller im Terminal den Ordner wechseln (Mac-Tipp)

24. Juni 2013

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Der Wechsel in einen Ordner im Terminal kann zu einer ziemlichen Schreiberei ausarten. Steckt das Verzeichnis tief in der Hierarchie und enthält der Name viele Leerzeichen hat man sich schneller verschrieben, als einem lieb ist und schon darf die Eingabe wiederholt werden. Abgesehen davon, dass das Maskieren von Leerzeichen auf der Konsole auch nicht besonders geeignet für Einsteiger ist. Mit einem kleinen Trick übernimmt OS X für Sie die Ausführung des Kommandos “cd”.

Öffnen Sie das Terminal und den Finder und arrangieren Sie beide Fenster so, dass diese gut nebeneinander zu sehen sind. Markieren Sie im Finder den Ordner, in den Sie wechseln wollen und ziehen Sie den Ordner auf das Terminal-Fenster. Halten Sie dabei die Taste cmd gedrückt. Lassen Sie die Maustaste los. Ihr Mac führt nun den Wechseln in das Verzeichnis durch!

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