Tag Archiv: ordnung

7 Ideen, was Sie gegen Gerümpel tun können. Und wie es aufgeräumt bleiben kann.

18. Mai 2011

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Der Kampf gegen die Ansammlung von Gerümpel und der Unordnung ist ein fortwährender Akt. Ehe man es sich versieht, haben sich irgendwo wieder Stapel von Zeug gebildet, die nur unschön aussehen und Stauraum blockieren. Ein paar Denkanstöße zum Thema Gerümpel:

Idee 1: LIFO, oder immer nur ein Teil

Ein wirkungsvolles Prinzip gegen die Ansammlung von Gegenständen ist das Prinzip des “Last In, First Out”. Wann immer eine neue Sache Teil Ihres Haushalts wird, machen Sie es sich zur Regel, eine andere Sache zu entsorgen oder weiterzugeben. Sie haben ein neues Bild angeschafft? Welcher anderer Dekoartikel nervt Sie schon seit einiger Zeit? Dann geben Sie ihn weg. Das bedeutet nicht unbedingt, dass Sie ihn auch entsorgen müssen. Vielleicht eignet er sich auch als Geschenk oder Sie spenden ihn für einen guten Zweck? Und viele Dinge, die man nicht mehr braucht, werden von anderen bei Ebay oder über eine Kleinanzeige gern genommen.

Idee 2: Mieten, statt kaufen

Es herrscht kein Mangel an Geräten und Gadgets, die das Leben angenehmer machen. Ob nun ein Kaffeevollautomat oder auch der Highend-PC: Allen gemeinsam ist allerdings, dass sie in der Sekunde veralten, wo sie ausgeliefert werden. Und wer schon einmal versucht hat, ein nur zwei Jahre altes technisches Gerät gebraucht zu verkaufen, reibt sich die Augen, was er an Wertverlust hinnehmen muss; wenn sich denn überhaupt ein Käufer findet.

Und wenn nicht? Dann landet das Zeug schnell in der Garage oder dem Keller. Probieren Sie doch vor der nächsten Anschaffung, ob sich der gewünschte Artikel nicht einfach mieten lässt. Sicher kann das über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts teurer als die Anschaffung sein. Allerdings haben Sie keinen Kummer mit der Entsorgung und behalten das Gerät eben nur so lange, wie sie es wirklich benötigen. Und kommt die nächste Gerätegeneration auf den Markt, können Sie deutlich flexibler wechseln.

Idee 3: Immer nur ein Teil

Wie viele Kugelschreiber besitzen Sie eigentlich? Und wie viele Scheren befinden sich in Ihrem Haushalt? Und brauchen Sie die wirklich alle? Sehen Sie! Machen Sie es sich zur Gewohnheit, wann immer es geht, wirklich nur eine Sache anzuschaffen und zu besitzen. Ein vollständiges Ess-Service für Gäste brauchen Sie. Aber benötigen Sie davon gleich mehrere? Das Horten von Dingen kosten Platz und verursacht damit im Endeffekt Kosten. Je mehr Ballast Sie abwerfen, desto flexibler werden Sie. Auch was Ihre Wohnsituation anbelangt.

Idee 4: Kaufen Sie einfache Geräte

Haben Sie einmal versucht, eine möglichst einfache Küchenmaschine zu kaufen? Das geht eigentlich gar nicht: Unzählige Aufsätze und Zubehörteile befinden sich ebenfalls im Karton. Davon mit Sicherheit auch einige, die Sie niemals verwenden werden. Und wenn Sie sich kritisch in Ihrem Haushalt umsehen, finden Sie mit Sicherheit eine Reihe solcher Dinge. In dem Wahn, alles machen zu können und zu wollen, liefert uns die Industrie einen Haufen an Sachen mit, die untergebracht werden müssen. Ob wir nun wollen oder nicht. Gehen Sie beim Einkaufen also ganz bewusst vor und sehen Sie sich nach einem Gerät um, das möglichst einfach ist. Meist sind diese Artikel sogar langlebiger. Auch, wenn Sie gelegentlich etwas teurer sind. Denn das viele Zubehör soll uns auch gern von Mängeln der Verarbeitung ablenken.

Idee 5: Nur eine Kiste mit Erinnerungsstücken

Ein schönes Bild aus dem Kindergarten oder etwas aus dem Werkunterricht. Wer Kinder hat, weiß, dass diese fast täglich aus der Schule oder Kindergarten nach Hause kommen, und ein kleines Geschenk mitbringen. Das ist anrührend, keine Frage. Aber es belegt im Laufe der Zeit enorm viel Platz. Und ist tatsächlich wirklich jedes Bild es auch Wert aufgehoben zu werden? Sicherlich nicht. Schaffen Sie sich eine große und stabile Kiste an, in der Sie Ihre persönlichen Erinnerungsstücke lagern. Die Regel lautet hier, dass alles, woran Sie sich erinnern wollen, dort hinein passen muss. Besteht die Gefahr, dass der Stauraum an seine Grenzen stößt, müssen Sie sich von etwas trennen. Und so ganz nebenbei beschäftigen Sie sich wieder intensiv mit den Dingen.

Idee 6: Entmüllen Sie Software – und CD-Sammlungen

Sie nutzen bereits seit einigen Jahren Computer? Dann bestehen gute Chance, dass sich auch bei Ihnen viele Softwarekartons oder Datenträger mit Programmen stapeln, die längst nicht mehr auf Ihrem Computer laufen. Sehen Sie diese Sammlungen durch! Sie werden viel Stauraum schaffen können. Auch wenn Ihnen vielleicht Simcity 2000 viel Spaß gemacht hat. Wenn überhaupt, läuft das Programm noch maximal in einer DOS-Box unter Windows. Und wenn Sie die CD seit Jahren nicht mehr angerührt haben? Warum sollten Sie es jetzt tun? Also weg damit. Genauso wenig spricht etwas dagegen, Ihre Musiksammlung vollständig zu digitalisieren, um dann die CDs zu verkaufen oder zu spenden. Natürlich nur dann, wenn Sie sich auch Gedanken um ein Backup der musikalischen Kostbarkeiten gemacht haben und diese per Medienserver im gesamten Haus zur Verfügung stellen können.

Idee 7: Behalten Sie nur Sachen, die Sie auch benutzen

Generell: In Ihrem Haushalt sollten nur Dinge verbleiben, die Sie auch tatsächlich benutzen. Alte Kleidungsstücke, die Sie seit Jahren nicht getragen haben, bringen Sie zur Kleiderspende. Gebrauchsgegenstände oder technische Geräte, die Sie lange nicht mehr angerührt haben, verbrauchen nur Platz. Die klassische Ausrede lautet immer: das kann ich bestimmt noch einmal gut gebrauchen. Die Frage ist nur wann und wie häufig?

Sehen Sie sich einmal kritisch in Ihrem Haushalt um: Sie werden erstaunt sein, wie viel Ballast Sie abwerfen können!

Titelbild: Peter von Bechen / pixelio.de

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Ordnung schaffen – aber mit System

3. Mai 2011

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Wenn Sie vorhaben, einen Raum, ein Regal, Ihren Arbeitsplatz oder die Garage aufzuräumen, sollten Sie sich nicht mit Kleinigkeiten aufhalten und eventuell damit beginnen, in den Sachen zu stöbern. Gründliches Aufräumen und Ausmisten beginnt damit, dass Sie die Sache, die Sie sich vornehmen, vollständig leer räumen.

Bei größeren Vorhaben wie dem Keller, der Garage oder einem vollständigen Raum, ist es empfehlenswert, einzelne Abschnitte zu bilden, die Sie nacheinander bearbeiten. Die Bildung kleinerer Einheiten ist nicht nur gut für Ihre Motivation, weiter zu machen. Es verhindert auch, dass Sie sich verzetteln, weil Ihnen die Zeit wegläuft oder etwas unvorhergesehenes dazwischen kommt und Sie das Aufräumen nicht beenden können.

Nehmen Sie jetzt beispielsweise eine Schublade und leeren Sie diese vollständig aus. Wischen Sie die leere Schublade aus und wenden Sie sich jetzt den Dingen zu, die darin enthalten waren.

Sehen Sie sich jeden Gegenstand an und entscheiden Sie, was damit zu tun ist:

  • Soll er wieder in dieser Schublade landen? Dann legen Sie ihn hinein!
  • Ist es etwas, das eigentlichen einen anderen Platz hat? Dann legen Sie es auf einen Stapel von Dingen, die Sie wegräumen werden.
  • Der Gegenstand ist kaputt, unansehnlich oder wird nicht mehr gebraucht? Bilden Sie einen zweiten Stapel für Sachen, die Sie entsorgen werden oder werfen Sie ihn gleich weg.
  • Sie haben eigentlich keine Verwendung mehr dafür, aber zum Entsorgen ist die Sache eigentlich zu schade? Besorgen Sie sich einen Karton oder eine andere Aufbewahrungsmöglichkeit und legen Sie dort Sachen hinein, die Sie spenden oder verkaufen wollen.

Haben Sie alle Sachen sortiert, landet die Schublade wieder im Schrank. Bevor Sie sich jetzt der nächsten Lade oder dem nächsten Regal zu wenden, räumen Sie zunächst den Stapel der Dinge weg, die einen anderen Platz haben. Gleiches gilt für die Dinge, die zur Entsorgung müssen.

Jetzt haben Sie bereits etwas geschafft und können sich der nächsten Schublade oder dem nächsten Abschnitt zuwenden.

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Vereinfachen Sie Ihren digitalen Alltag: 5 Tipps (Selbstmanagement)

16. November 2010

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Vielleicht ist Apple mit seinen Produkten unter anderem deshalb so erfolgreich, weil ein Mac, ein IPhone oder ein IPod versprechen, die Dinge so einfach wie nie zu machen. Die Vereinfachung des eigenen Lebens scheint mehr als ein Trend zu sein. Dies beweisen steigende Zugriffszahlen auf zum Thema passende Internetangebote. Und Buchtitel wie «Simplify Your Life» sind seit Jahren Bestseller. Wissensarbeiter und Kreative verbringen viel zu viel Zeit vor dem Computer. Warum sich also nicht auch um die Vereinfachung des digitalen Lebens kümmern?

1. Entmüllen Sie Ihre Anwendungen!

Nicht nur dieses Blog empfiehlt Ihnen ab und zu interessante Programme. IT-Fachzeitschriften und Portale sind voller Tipps und Tricks zu Anwendungen für die unterschiedlichsten Aufgaben. Ein Download und einen Mausklick später befindet sich die neue Software auf dem Rechner und belegt Speicherplatz, verstopft die Struktur von Startmenü und Programmordner. Und meist wartet sie dann auch sehr lange auf den nächsten Einsatz. Gehen Sie doch gleich einmal Ihren Programm-Ordner durch. Schauen Sie nach, wie viele Bildbearbeitungsprogramme oder Editoren sich da bereits versammelt haben. Welches der vielen Tools und Anwendungen haben Sie zuletzt genutzt? Brauchen Sie die wirklich alle?

2. Entmüllen Sie Ihren RSS-Reader

Die Funktion «Alles als gelesen markieren» ist praktisch. Aber wenn Sie diese regelmäßig nutzen, ist das auch ein Zeichen dafür, dass Sie das Blog bzw. die Newsquelle gar nicht lesen. Also sparen Sie sich den Klick, um all die Inhalte zu markieren, die Sie ohnehin nicht wahrnehmen. Gehen Sie die Quellen in Ihrem RSS-Reader durch und löschen Sie, was Sie ohnehin nicht mehr brauchen!

3. Entmüllen Sie Ihren Desktop!

Befreien Sie Ihre Arbeitsfläche von den vielen Symbolen und Verknüpfungen, die sich darauf befinden. Das sieht unschön aus, belastet Sie und kostet Aufmerksamkeit. Probieren Sie doch einfach mal, wie viel motivierter und konzentrierter Sie sich fühlen werden, wenn Sie Ihre Arbeit mit einem leeren Desktop beginnen!

4. Lassen Sie aufräumen!

Erleichtern Sie sich die tägliche Routine und setzen Sie auf Programme wie Hazel, die Ihnen beim Ablegen von Dateien und der Organisation Ihrer Dokumente helfen. Legen Sie dort einmal eine Regel an und anschließend wird die Software Ihnen viel Zeit und Mühe sparen.

5. Speichern Sie so wenig wie möglich!

Programme wie Evernote oder Devonthink verleiten uns dazu, möglichst alles zu katalogisieren und aufzubewahren. Sie lesen einen interessanten Artikel im Web? Ein Mausklick und das Dienstprogramm hat den Artikel in Ihr persönliches Archiv übertragen. Brauchen Sie aber überhaupt ein solches Archiv? Sicher: Mitschriften und Protokolle, die Sie beruflich einsetzen, sollten Sie gut ablegen, damit Sie später auch schnell wieder darauf zurückkommen können. Rechnungen und Kontoauszüge müssen aufbewahrt werden, damit Sie gegenüber Steuerbehörden auch Nachweise erbringen können. Aber meinen Sie wirklich, dass der Kniff zu einem Ihrer Programme tatsächlich eines Tages nicht mehr im Internet steht? Vielelicht gibt es genau diesen Artikel tatsächlich nicht mehr, wenn Sie ihn noch einmal benötigen. Aber dann wird es andere Anleitungen geben. Heben Sie nur Dinge auf, die für Sie eine persönliche Bedeutung haben. Anleitungen und Tutorials finden Sie dank Google und anderen Suchdiensten stets und aktuell wieder.

Was sind Ihre Tricks zur Vereinfachung des digitalen Alltags?

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Bewährte Strategien für das Aufräumen (nicht nur am Arbeitsplatz)

15. Juli 2010

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Es ist von unserer Anschauung abhängig, ob uns eine Sache noch etwas bedeutet oder überhaupt noch verwendet wird. Und diese Ansicht ändert sich im Laufe der Zeit. Deswegen ist es gut und sinnvoll in regelmäßigen Abständen seinen Stauraum durchzusehen, um dort wieder Ordnung zu schaffen oder die bestehende Ordnung zu überprüfen. Ein paar einfache Strategien helfen dabei:

  • Alles was lose herumliegt, sammeln Sie ein und legen es in einen Umzugskarton oder eine größere Plastikbox. Diese stellen Sie anschließend beiseite. In dieser Box landen auch alle Dinge, von denen Sie nicht sicher sind, ob Sie diese wegwerfen oder behalten wollen.
  • Räumen Sie dann Regal für Regal, Schrankfach für Schrankfach vollständig aus. Säubern Sie die Fläche und beginnen Sie mit dem Einräumen.
  • Nehmen Sie Stück für Stück in die Hand und versuchen Sie sich davon zu lösen. Wenn dieses Ding nicht schon in Ihrem Besitz wäre, würden Sie es sich noch einmal kaufen? Wenn es Ihnen jemand gebraucht anbietet, würden Sie es kaufen? Lautet die Antwort „Nein“, werfen Sie es weg. Oder Sie richten eine zweite Kiste ein, in der alle Dinge landen, die Sie spenden wollen.
  • Treffen Sie auf einen defekten Gegenstand, fragen Sie sich, ob Sie tatsächlich Geld für die Reparatur ausgeben wollen. Ist auch das nicht der Fall, werfen Sie es weg.

Vermissen Sie nun im Laufe der Zeit eine Sache, schauen Sie in der Kiste nach, die Sie ganz zu Anfang befüllt haben. Legen Sie den Gegenstand nach seinem Gebrauch an seinen finalen Bestimmungsort. Sehen Sie diese Box nach einigen Wochen durch. Wenn Sie bisher nach keiner der darin befindlichen Sachen gesucht oder diese vermisst haben, brauchen Sie diese auch nicht mehr. Sie können den Gegenstand also verschenken, spenden oder wegwerfen.

Diese Regeln können Sie sowohl im Büro als auch zu Hause problemlos umsetzen. Für ein ordentliches Büro habe ich noch zwei Ergänzungen für Sie:

  • Probieren Sie Ihre mit Sicherheit umfangreiche Sammlung an Schreibgeräten aus. Alles, was nicht mehr funktioniert, wird sofort weggeworfen.
  • Sammeln Sie alles herumliegende Material ein und räumen Sie ordentlich weg. Das gilt insbesondere für alle die Haftnotizen oder andere Zettel, auf denen Sie schnell etwas notiert haben. Diese Informationen sammeln Sie bitte in einer Kladde oder erfassen Sie in ihrem Computer!
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Produktiver mit dem optimalen Arbeitsplatz

5. Juli 2010

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Wer Produktivität hört, denkt meist an ein funktionierendes Zeitmanagement oder eine solide Projektplanung. Dabei sind es häufig viele Kleinigkeiten, die uns zu mehr Konzentration und Effektivität führen. Mit einfachen Mittel gestalten Sie Ihr Umfeld so, dass Sie noch produktiver arbeiten können.

  • Was benötigen sie tatsächlich an Ihrem Arbeitsplatz? Was sollte in Griffnähe sein? Diese Frage können nur SIe selbst am besten beantworten. Aber Ihr unmittelbares Umfeld sollte keinesfalls ein Lagerort für Büromaterial sein. Verbannen Sie also das Druckerpapier oder Aktenmappen in entsprechende Ablagen oder Schränke, wo Sie bei Bedarf daraus zugreifen.
  • Wichtige Dinge gehören in Ihre unmittelbare Nähe! Und zwar so, dass Sie ohne aufzustehen daran kommen. Dazu gehören also Stifte oder Einstellmappen, um neue Vorgänge anzulegen. Aber auch Ihr Telefon oder der Zugriff auf Ihr Ablagesystem.
  • Auch wenn Sie nicht nach GTD arbeiten, legen Sie sich unbedingt eine zentrale Eingangsbox an. Hier landen alle Vorgänge im Laufe eines Tages, um spätestens vor Feierabend von Ihnen gesichtet und organisiert zu werden. Auch ein Ausgangskörbchen ist sinnvoll. Hier können Sie die erledigte Briefe ablegen oder Akten, die Sie einem Kollegen zusammengestellt haben.
  • Apropos Referenzsystem: wenn Sie noch keines haben, legen Sie sich unbedingt ein Ablagesystem an. Lose und unorganisierte Papierstapel sehen nicht nur unschön aus, sondern kosten wertvolle Zeit, wenn Sie nach einem Vorgang suchen müssen. Außerdem lenkt die unordentliche Optik vom konzentrierten Arbeiten ab.
  • Sie werden häufig von Kollegen an Ihrem Arbeitsplatz besucht und damit aus Ihrer Konzentration gerissen? Versuchen Sie es doch einmal mit diesem Trick: Platzieren Sie den Monitor Ihres Computers unmittelbar vor sich. Damit bauen Sie automatisch eine Distanz gegenüber hereintretenden Personen auf. Zum anderen wird Ihr Blick auf den Bildschirm deutlich machen, dass Sie gerade konzentriert arbeiten. Und wer stört andere schon gern?
  • Damit Sie eingehendes Material nicht zweimal lesen müssen, machen Sie es sich zur Gewohnheit, es mit einem Textmarker zu bearbeiten. Kennzeichnen Sie die Aufgabenstellung und wichtige Sachverhalte. Sofern eine Abgabefrist sich aus den Unterlagen ergibt, markieren Sie diese oder notieren Sie sie auf den Unterlagen direkt. Durch das Anstreichen finden Sie die gewünschte Information später nicht nur schneller wieder, sondern Sie prägen sich die Informationen automatisch besser ein.
  • Auf Ihren Schreibtisch gehören nur die Unterlagen, die Sie gerade in diesem Moment bearbeiten! So konzentrieren Sie sich auch nur auf das, was in diesem Moment wichtig ist!
  • Wenn Sie am Abend Ihren Arbeitsplatz verlassen, räumen Sie auf! Legen Sie alle Dinge ordentlich an Ihren Platz zurück und legen Sie eventuell nicht mehr benötigte Unterlagen ab. Sie schließen damit mit dem Tag bewusst ab und blicken zufrieden auf die Arbeitsleistung zurück.
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Keine Sentimentalitäten: Entrümpeln Sie!

24. Juni 2010

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Die Eintrittskarte zu einem schönen Konzert, das Sie vor zehn Jahren besucht haben, ein Berg voller Zeichnungen Ihres Nachwuchses, ein Freundschaftsband aus längst vergangenen Teenager-Zeiten: in jedem Haushalt sind solche Erinnerungsstücke zu finden, die ihr Dasein in Kartons, Stapeln, Boxen und Kisten fristen.

Und immer, wenn Sie aufräumen, machen Sie einen um diese Dinge einen Bogen?. Viele Menschen, die ihr Leben vereinfachen wollen und konsequent entrümpeln möchten, tun sich schwer mit solchen Erinnerungstücken. Häufig werden sie zur Hand genommen, aber dann nicht entschlossen entsorgt, sondern wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückgelegt.

Rein objektiv betrachtet, handelt es sich bei der Konzertkarte um ein Stück Altpapier und auch das Freundschaftsband hat materiell wenig mehr Wert als den Bruchteil eines Cents. Der Wert, den Sie den Dingen beimessen, stammt ausschließlich aus Ihrer Erinnerung. Solche Dinge aufzubewahren, erwächst häufig aus dem Wunsch heraus, die Vergangenheit festhalten zu können. Das ist aber unmöglich. Die Eintrittskarte bringt Sie Ihrer Jugend nicht mehr näher. Und die erwachsenen Kinder werden nicht plötzlich wieder klein und niedlich, wenn Sie deren Zeichnungen betrachten. Ein paar Tipps, wie Sie den Wunsch nach Erinnerungen und das Entrümpeln unter einen Hut bekommen:

  • Entscheiden Sie bei jedem Ding, das Sie zur Hand nehmen, ob Sie es anderen zeigen oder in Ihrer Umgebung ausstellen wollen. Bejahen Sie die Fragen, dann tun Sie dies auch. Besorgen Sie sich einen Rahmen für eine besonders schöne Kinderzeichnung und hängen Sie diese auf. Keinesfalls gehören solch schöne Stücke wieder in einen Karton! Da Sie nicht unbegrenzt Platz für solche Ausstellungsstücke haben werden, beschränken Sie sich automatisch und werden viel wegwerfen.
  • Digitalisieren Sie, so viel Sie können: Besorgen Sie sich einen flotten Scanner und digitalisieren Sie Ihre alten Fotografien oder auch kleinere Erinnerungsstücke wie Post- oder Konzertkarten. Eine großzügig bemessene Festplatte nimmt deutlich weniger Raum ein, als die vielen Kartons und Kästen, die unbemerkt auf Ihnen lasten.
  • Rufen Sie sich bei jeder Sache in Erinnerung, das an ihr eigentlich nichts besonderes ist, sondern der Wert ausschließlich aus Ihnen heraus entstammt. Das wird Ihnen den Abschied erleichtern.
  • Wenn Sie es wirklich nicht schaffen, sich von einigen Dingen zu trennen, treffen Sie mit sich selbst die Vereinbarung, solche Erinnerungsstücke in einer einzigen Kiste zu sammeln. Alles war darüber hinaus geht, wandert in die Entsorgung!

Sie werden sehen, mit dieser Taktik schaffen Sie es ebenfalls, wirkungsvoll zu entrümpeln und vor allen Dingen auch loszulassen!

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So bekämpfen Sie Papierstau in Ihrem Referenzsystem wirkungsvoll

14. Juni 2010

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Auch ein durchdachtes Ablagesystem kann irgendwann an seine Grenzen stoßen und aus allen Nähten platzen. Höchste Zeit also, die Inhalte zu überprüfen und auszumisten! So bleibt Ihre Ablage schlank!

  • Bewusster Projektabschluss: Haben Sie ein Projekt oder eine Aufgabe abgeschlossen, gehen Sie danach die Unterlagen durch. Entsorgen Sie nicht mehr benötigte Dokumente großzügig. Geben Sie Bücher oder andere Materialien, die Sie sich geliehen oder anderswo hergeholt haben, sofort zurück. Das schafft Luft und macht Ihnen das Ende der Aufgabe noch bewusster.
  • Plätze tauschen: Sobald eine neue Information es wert ist, in das Referenzsystem aufgenommen zu werden, sollte mindestens ein, besser wären zwei, Element aussortiert und entsorgt werden. Machen Sie sich diesen Platztausch, des “First in, Last Out” zur goldenen Regel. Machen Sie sich bewusst, dass Sie mit Ihrem Referenzsystem oder Archiv arbeiten wollen. Sein Zweck ist nicht das Sammeln von Infos um des Sammelns willen.
  • Vergeben Sie ein Haltbarkeitsdatum! Notieren Sie auf Ihren Mappen das Datum, ab dem die Information keinen Zweck mehr erfüllt oder nicht mehr aufbewahrt zu werden braucht. Denken Sie etwa an Unterlagen für Ihre Steuererklärung. Halten Sie sich an diese Fristen und entsorgen Sie Inhalt samt Mappe nach Erreichen des Verfallsdatums.
  • Zwischen-Durch-Sicht: Sehen Sie Ihr Ablagesystem regelmäßig durch. Dies können Sie gut nebenbei, etwa während eines einfachen Telefonats erledigen. Achten Sie dabei auf die notierten Ablaufdaten und auf die Relevanz der Information für zukünftige Projekte. Im Zweifel entsorgen Sie die Unterlagen besser!
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