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NValt – Tipps zum besten Notizprogramm für den Mac

18. Februar 2013

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NValt ist meiner Ansicht nach eines der besten Programme, um auf einem Mac Notizen aller Art zu verwalten. Es speichert optional alle Einträge in Form separater Textdateien, die sich damit leicht per Dropbox oder einem ähnlichen Dienst synchronisieren lassen. Außerdem kann es die Notizen in der Markdown-Syntax abspeichern.

Aus meiner Sicht ist die durchgängige Nutzung von Tastenkürzeln ein weiterer Pluspunkt. Mit cmd-l öffnen Sie die Suchzeile, geben den Namen einer Notiz oder einen Teil davon in die Maske ein und navigieren so zum gewünschten Eintrag. Existiert dieser nicht, genügt der Druck auf die Eingabetaste, um eine passende Notiz anzulegen.

Ich nutze selbst die aktuelle und stabile Beta 2.2 der Software. Einige der Tipps funktionieren in älteren Versionen leider nicht.

Markdown-Formatierungen

In der Version können Sie einfach über die aus anderen Anwendungen gewohnten Tastenkürzel Texte als fett, kursiv oder durchgestrichen kennzeichnen. Mit cmd-b erscheinen automatisch die entsprechenden Markdown-Codes.

Markdown-Komplettierungen

Im Menü Vorschau müssen Sie den korrespondieren Befehl aktiviert haben. Dadurch stehen Ihnen weitere Optionen zur Verfügung. Mit cmd-+ wird an den Anfang einer Zeile das Lattenkreuz für eine Überschrift platziert. Wenn Sie das Kürzel erneut aufrufen, wird die Zeile eine Ebene tiefer gestuft.

Interessant ist diese Komplettierung auch, wenn Sie mit Links arbeiten wollen. Dazu geben Sie zunächst die Referenz ein, also [1]. Drücken Sie anschließend die Tab-Taste, wird automatisch das http gesetzt. Um sich auf diese Referenz zu beziehen, platzieren Sie die Schreibmarke wieder im Text und tragen Sie das Schlüsselwort in eckigen Klammern ein. Wenn Sie jetzt die Tabtaste drücken, werden die Klammern für die Referenz ebenfalls automatisch gesetzt.

Externen Editor benutzen

Zu den großen Vorzügen des Programms gehört sicherlich die Möglichkeit, die Texte mit einem anderen Editor zu bearbeiten. Wenn Ihnen die grundlegenden Funktionen von NValt gefallen, Sie aber nicht auf die gewohnte Umgebung von iAWriter oder Byword verzichten möchten, definieren Sie in den Optionen externe Werkzeuge. Mit dem Tastenkürzel cmd-umschalt-e rufen Sie dann den externen Editor auf.

Einrichtung externer Editor NValt

Notiz im Finder anzeigen

Sofern Sie in den Optionen eingestellt haben, dass die Einträge als einfache Textdateien gespeichert werden (über Notizen, Speicher), können Sie sich die Datei direkt aus NValt aufrufen. Dazu nutzen Sie das Tastenkürzel cmd-umschalt-r.

NVAlt als Wiki verwenden

Mit dem Tastenkürzel cmd-umschalt-l fügen Sie einen Link in ein Notiz ein. Alles, was zwischen einem solchen Link [[]] steht, wird automatisch zu einem Titel für eine neue Notiz. Geben Sie zwischen den Zeichen etwas ein, was bereits im Namen einer gespeicherten Notiz vorhanden ist, können Sie den Link ganz einfach komplettieren. Damit wird NValt also auch bei Bedarf zu Ihrem Desktop-Wiki.

Interne Verlinkung in NValt

Importieren von Notizen

NVAlt kann auch bereits vorliegende Dateien einfach importieren. Über die gleichnamige Funktion aus dem Menü Notiz navigieren Sie einfach in den passenden Ordner. Sehr praktisch, wenn Sie bereits vorher mit Txt-Dateien gearbeitet haben sollten. Für mich immer wieder verblüffend ist dabei die Möglichkeit, HTML-Dateien zu übernehmen, die dann in Markdown konvertiert werden.

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Markdown unter Ubuntu: Mit Uberwriter und Pandoc

14. Januar 2013

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Wie an dieser Stelle bereits häufiger erwähnt, schreibe ich alle Artikel, Blogbeiträge und Bücher im Markdown-Format. In diesem Artikel möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie mit Markdown, dem Editor Uberwriter und dem Konvertierungsprogramm Pandoc unter Ubuntu arbeiten.

Auf dem Mac herrscht an Editoren, die Markdown interpretieren, wahrlich kein Mangel und auch unter Windows wird die Situation zunehmend besser. Umso mehr freut es mich, dass auch für Linux inzwischen Projekte begonnen wurden, um die Arbeit mit Markdown auch unter diesem Betriebssystem möglich zu machen.

Uberwriter – iA-Writer unter Linux

Der Entwickler von Uberwriter hat sich eindeutig von iAWriter auf dem Mac inspirieren lassen. Das sehen Sie dem Programm unmittelbar nach dem Start bereits an. Das tut seinem Nutzen aber keinen Abbruch. Das Programm ist ein Texteditor, der auf den Einsatz von Markdown spezialisiert ist. Die Markdown-Syntax wird automatisch interpretiert und visualisiert. Zusätzlich bietet die Software die Konvertierung des Textes auf Knopfdruck in die Formate:

  • HTML
  • PDF
  • ODT

Mit einem Klick auf »Preview« werden die Formatierungen interpretiert und Sie erhalten einen Blick auf das Dokument, wie es sich später auch im PDF oder einem anderen Zielformat darstellt.

Zwei Funktionen werden professionellen Schreibern besonders gefallen. Mit dem Fullscreen-Modus lässt das Programm seinen Nutzer wohltuend mit dem Text allein und blendet alles auf dem Desktop sonst aus. Zusätzlich wurde ein »Focus-Mode« integriert, der Texte außerhalb des aktuellen Absatzes in den Hintergrund treten lässt.

Uberwriter Editor unter Ubuntu

Um die Texte in andere Formate zu konvertieren, setzt Uberwriter auf den sehr guten Konverter Pandoc. Uberwriter benötigt zur Installation dieses Programm als Abhängigkeit. Leider hinkt die in den offiziellen Paketquellen enthaltene Version stets dem aktuellen Entwicklungsstand von Pandoc hinterher. Da dessen Programmierer sehr rührig ist und stets kleinere Verbesserungen bereitstellt, ist es besser, Pandoc separat zu installieren und die Konvertierung der Texte manuell durchzuführen. Das zeige ich Ihnen jetzt.

Pandoc unter Ubuntu installieren

Sie können Pandoc recht unkompliziert auf Ihrem System selbst aus den Quellen kompilieren, wenn Sie sich die Haskell-Plattform installieren und über dessen Paketmanager den Quellcode beziehen. Dazu öffnen Sie zunächst ein Terminal. Geben Sie dort ein:

sudo apt-get install haskell-platform 

Lassen Sie das System jetzt seine Arbeit tun. Ist die Installation abgeschlossen, lassen Sie das Terminal geöffnet. Geben Sie dort ein:

cabal updatecabal install pandoc 

Installation Haskell-Plattform Ubuntu

Mit dem ersten Befehl weisen Sie den integrierten Paketmanager an, die Quellen zu aktualisieren. Anschließend holen Sie sich den Quellcode von Pandoc und kompilieren die Binärdateien. Diese landen in einem verstecken Verzeichnis innerhalb Ihres Benutzerverzeichnisses. Um Pandoc aufzurufen, könnte dies so aussehen:

/home/<ihr benutzername>/.cabal/bin/pandoc 

Das ist auf Dauer natürlich etwas langwierig zu schreiben, auch wenn Sie die Vervollständigungsfunktion des Terminals verwenden. Deswegen legen Sie sich am besten einen Alias für den Programmaufruf im Terminal an.

Alias für Pandoc im Terminal anlegen

Um Ihnen Tipparbeit zu sparen, enthält Ubuntu die Option, einen Alias für das Terminal zu definieren. Statt eine lange Befehlszeile einzutragen, verwenden Sie dann einfach dieses Kürzel. Öffnen Sie ein Terminal und geben Sie dort ein:

gedit ~/.bashrc 

Damit öffnen Sie die Konfigurationsdatei in einem Editor. Suchen Sie dort nach dem Abschnitt »Alias definitions«. Geben Sie dort jetzt das gewünschte Kürzel ein, nach dem Schema:

alias pan='Langer Befehl' 

Alias anlegen in der Bash Ubuntu

Statt »pan« nutzen Sie auf Wunsch Ihr eigenes Kürzel. Speichern Sie die Datei im Editor ab. Damit Ihnen das Kürzel unmittelbar zur Verfügung steht, müssen Sie jetzt nur noch einen kurzen Befehl eintragen:

source ~/.bashrc 

Wenn Sie jetzt den mit Uberwriter geschriebenen Text konvertieren wollen, wechseln Sie im Terminal in das Verzeichnis, in dem sich das Material befindet, und geben Ihr Kürzel ein. Anschließend noch die Pandoc-Optionen zur Konvertierung und Sie wandeln Ihren Quelltext mit der aktuellsten Version von Pandoc um.

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Markdown direkt mit gedit schreiben (Ubuntu)

30. November 2011

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Wie ich aus einigen Zuschriften weiß, arbeiten recht viele Leser dieses Blog mit Markdown. Erfreulicherweise vergrößert sich die Auswahl an Werkzeugen, mit denen Sie Texte in dieser vereinfachten Auszeichnungssprache schreiben können, ständig. Dies gilt auch für Linux. Nachdem ich Ihnen an dieser Stelle bereits ReText vorstellen konnte, habe ich jetzt eine Lösung für alle Nutzer, die lieber mit dem klassischen Gnome Editor unter Ubuntu arbeiten wollen.

Mit einer kleinen Erweiterung rüsten Sie gedit sowohl mit einer Live Vorschau für Markdown als auch der Hervorhebung der Syntax aus.

Besuchen Sie die Seite des Entwicklers und laden Sie sich dort die aktuelle Version seiner Erweiterung herunter. Entpacken Sie das Archiv in einem Verzeichnis Ihrer Wahl. Die Ergänzung basiert auf Python, das mindestens in der Version 2.6 auf Ihrem System installiert sein muss.

Öffnen Sie ein Terminal und wechseln Sie in das Verzeichnis, in das Sie das Archiv entpackt haben. Geben Sie dort ein: ./gedit-markdown.sh install. Das kleine Installationsprogramm stellt Ihnen im Anschluss zwei kurze Fragen. Dabei können Sie es aber auch bei den Voreinstellungen belassen.

Das Plug-in arbeitet sowohl mit gedit 2 und 3 zusammnen. Nach der Installation können Sie bereits auf die Hervorhebung der Markdown-Syntax zugreifen. Diese aktivierren Sie über Ansicht, Hervorhebungsmodus, so lange das Programmen anhand der Dateinamenerweiterung den Dateityp nicht erkennt.

Markdown Syntax in gedit

Die Live Vorschau müssen Sie separat aktivieren. Rufen Bearbeiten, Einstellungen auf. Wechseln Sie in das Register Plugins und aktivieren Sie die Erweiterung. Im Menü Werkzeuge steht Ihnen dann die Vorschau zur Verfügung.

Aktivierung Plug-in in gedit

Falls Sie später doch auf die Dienste der Erweiterung verzichten können, können SIe die Installation einfach wieder rückgängig machen. Dazu genügt es, das Installationsskript einfach erneut aufzurufen.

Live Vorschau Markdown in gedit

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ReText – exzellenter Editor für Markdown unter Ubuntu

10. November 2011

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Mac Anwender haben die Wahl zwischen zahlreichen Anwendungen, mit denen sich Texte mittels Markdown formatieren lassen. Das sieht unter Linux schon anders aus. Umso erfreulicher, dass mit dem Programm ReText ein kleiner Editor angeboten wird, der Autoren, die in Markdown schreiben, begeistern wird.

Installation

ReText hat es derzeit noch nicht in die offiziellen Paketquellen geschafft. Es handelt sich um eine auf Python basierende Anwendung. Eine reguläre Installation entfällt. Sind die Voraussetzungen erfüllt, genügt es, das Archiv in einem beliebigen Ordner auf dem eigenen System zu entpacken und anschließend das Skript retext zu starten.

Damit dies funktioniert, müssen neben Python noch einige Bibliotheken vorhanden sein, die Sie direkt über den Paketmanager installieren können. Dazu gehören:

  • Python
  • Python-qt4
  • Python-markdown und / oder
  • Python-docutils

Toller Editor mit Live Vorschau

ReText versammelt einige der besten Eigenschaften moderner Editoren. Die Oberfläche ist einfach und übersichtlich gestaltet. Da sein Hauptzweck die Nutzung von Markdown ist, kann dabei natürlich auf eine besondere Formatleiste verzichtet werden. Mit einem Tastendruck bietet das Programm einen Vollbild-Modus und lässt Sie wohltuend mit Ihrem Text allein.

Texte schreiben in ReText

Eine Besonderheit ist sicherlich die Live-Vorschau: Über Umschalt+Strg+E schalten Sie diese ein. Direkt neben Ihrem Text sehen Sie dann gleich die Umsetzung Ihres Markdown-Codes. Die Symbolleiste stellt in zwei Listenfeldern auch einige Symbole und Tags zur Auswahl. Wer sein Markdown kennt, wird aber im Zweifel doch schneller mit der Tastatur sein.

Live Preview in ReText

Export auch in OpenDokument

Direkt aus dem Dateimenü exportieren Sie Ihren (Multi-)Markdown-Code in eines der drei Zielformate:

  • HTML
  • PDF
  • ODT(F)

Haben Sie sich für das OpenOffice-Format entschieden und arbeiten unter Ubuntu, können Sie das Ergebnis des Exports unmittelbar in der Textverarbeitung ansehen. Nutzer von Windows oder Mac OS X werden beim Öffnen aber feststellen, dass es sich beim Ergebnis nicht um eine generische ODT-Datei handelt, sondern um eine XML-Datei. Damit diese auch als Textdatei geöffnet wird, müssen Sie sich den Filter OpenDocument-Text-Flat-XML.jar von der MultiMarkdown-Projektseite herunterladen.

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MarkdownPad – endlich ein guter Markdown-Editor für Windows

12. Oktober 2011

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Mit Macchiato sorgt seit einigen Wochen ein neuer Editor für Markdown auf dem Mac für Aufsehen. Das Programm interpretiert Ihre Eingaben unmittelbar und zeigt sofort eine umfassende Vorschau an. Allerdings ist die Software lediglich für Lion auf dem Mac verfügbar.

Aber auch Windows-Anwender können sich jetzt freuen und damit die Vorteile von Markdown und einfachen Text-Dateien nutzen. Das Programm MarkdownPad bietet einen ähnlichen Funktionsumfang.

Die Software können Sie sich von der Seite der Entwickler herunterladen und kostenfrei nutzen. Die Installation ist schnell erledigt, setzt aber eine installiert .Net-Umgebung voraus. Unmittelbar nach dem ersten Start begrüßt Sie das Programm mit einem Beispieldokument, das Ihnen die Verwendung von Markdown erklärt.

Das Programmfenster ist zweigeteilt. Auf der linken Seite sehen Sie den Editor, während die rechte Seite Ihnen den Beitrag in HTML in der Vorschau zeigt.

Markdownpad mit Vorschau

Die Vorschau können Sie optional auch ausschalten. Über die Formatleiste weisen Sie einen Text die gewünschten Formate zu. Da die meisten Kommandos auch über Tastenkürzel angesprochen werden können, sparen auch Profis mit deren Nutzung Tipparbeit.

MarkdownPad nur mit Text

Wenn Sie über View die Symbolleisten ausschalten und den sogenannten Distraction-free Mode aktivieren, lässt Sie die Software ganz wohltuend mit Ihrem Text allein. Neben der Live-Vorschau können Sie Ihren Text auch mit einem Tastenkürzel im voreingestellten Browser darstellen.

MarkdownPad ist aber kein Kompiler. Als Ergebnis Ihres Textes steht direkt aus dem Programm immer eine HTML-Seite. Wenn Sie ein anderes Ausgabeformat benötigen, beispielsweise RTF-Dateien, müssen Sie diese Umwandlung mit einem externen Werkzeug vornehmen.

Gelungen sind auch die Optionen.

Optionen in MarkdownPad

Sie verändern das Aussehen des Textes im Editor und können optional sogar das hinterlegte Stylesheet ändern, wenn Sie den Text anders betrachten wollen. Außerdem stehen einige Einstellungen für die Umwandlung in Markdown selbst zur Verfügung. Darüber steuern Sie dann, wie Sie Überschriften oder auch Aufzählungen in Markdown notieren wollen. Kurzum: ein rundherum gelungenes Programm.

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WriteMonkey – genialer Editor mit Markdown (Windows)

11. August 2011

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Bisher zählte Q10 zu meinen Lieblingseditoren unter Windows. Das Programm besitzt einen portablen Modus und eine sehr gute Vollbildansicht. Vermisst habe ich bisher aber immer den Umfang mit Markdown-Befehlen.

Mit WriteMonkey bin ich jetzt auf einen Editor gestoßen, der die Vorteile von Q10 mit einer vorbildlichen Markdown-Unterstützung vereint.

Keine Installation notwendig

Sie können sich die aktuelle Version des Editors direkt von der Homepage des Entwicklers herunterladen. Eine reguläre Installation ist dabei nicht notwendig. Entpacken Sie das Archiv in einen Ordner Ihrer Wahl und starten Sie die Software mit einem Doppelklick auf die ausführbare Datei.

Die Nutzung ist übrigens kostenlos, aber der Entwickler freut sich über eine Spende. Spender sehen dann ihre Namen innerhalb des Splash-Screens beim Programmstart.

Für Tastaturfreaks inklusive Vollbildmodus

Voreingestellt startet WriteMoney automatisch im Vollbildmodus und überdeckt damit alle anderen Fenster auf dem Bildschirm. Wenn Ihnen die gewählte Farbe nicht gefällt, können Sie diese in den Einstellungen des Programms jederzeit ändern. Dabei lassen sich die Optionen auch in Form sogenannter Profile ablegen. So können Sie das Erscheingsbild und das Verhalten des Programms an unterschiedliche Arbeitssituationen anpassen.

Vollbildmodus WriteMonkey

WriteMonkey unterstützt eine durchgängige Tastatursteuerung. Mit einem Klick auf die Taste F1 erhalten Sie eine Übersicht aller Befehle. Es dürfte kaum einen Bereich der Software geben, den Sie nicht mit den Tasten erreichen.

Befehlsübersicht in WriteMonkey

Markdown direkt integriert

Besonders gelungen ist sicherlich die integrierte Unterstützung von Markdown. Mit den aus anderen Schreibprogrammen bekannten Kürzeln können Sie die entsprechenden Befehle für Fettdruck oder kursiven Text setzen. Eine Hervorhebung der Syntax ist allerdings nicht vorhanden.

Dafür können Sie aber Ihren Text direkt aus dem Programm heraus in die verschiedenen Ausgabeformate exportieren. Mit Strg+Umschalt+E rufen Sie sich einen Dialog auf den Schirm, über den Sie den Quelltext exportieren. Dabei können Sie auch Stylesheets anlegen, um das Aussehen des Dokuments an Ihre Wünsche anzupassen. Der Editor beherrscht auch die Syntaxt von Textile. Sie brauchen also keine weitere Software auf Ihrem Windows-Rechner, um aus dem Markup Ihr Zieldokument anzulegen.

Export aus Markdown

Komfort für Vielschreiber

Es sind zahlreiche durchdachte Zusatzfunktionen, die mich kurzerhand zum Wechel auf WriteMonkey bewegen. Genau wie Q10 verfügt auch dieses Programm über eine Rechtschreibprüfung. Optional lassen Sie sich eine Statusleiste einblenden, mit der Sie den Fortschritt Ihrer Arbeit sehen können. Sie lesen ab, wie viele Zeichen oder Wörter Sie geschrieben haben. Hierüber dürfen Sie sich auch ein Ziel setzen. Praktisch wenn Sie eine bestimmte Zeichenanzahl für einen Artikel erreichen müssen.

Komfortfunktionen in WriteMonkey

Für die Arbeit in Sprints setzen Sie sich auf Wunsch auch eine zeitliche Grenze, die Ihnen ebenfalls in der Fußzeile dargestellt wird. Die Statistikfunktion kann aber noch mehr. Sie blendet Ihnen nämlich auch Worthäufigkeiten ein. Was das insgesamt gute Gesamtbild abrundet.

Fazit: WriteMonkey ist sicherlich kein Editor für Programmierer oder Entwickler. Aber für alle, die in erster Linie Texte schreiben wollen gehört die Software sicherlich zu den besten Texteditoren für Windows. Und wenn Sie mit Markdown oder Textile arbeiten, sollten Sie sich das Programm unbedingt einmal ansehen.

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Effizienter schreiben mit Typinator und Markdown

5. April 2011

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Schon mehrfach habe ich auf die Vorteil eines Systems wie [wpseo]Markdown[/wpseo] für Autoren hingewiesen, die ihre Texte in unterschiedlichen Medien veröffentlichen wollen. Um das Schreiben noch effektiver zu machen, sollten Sie sich auch ein Programm besorgen, das Ihnen systemweit [wpseo]Textbausteine[/wpseo] zur Verfügung stellt, wie beispielsweise [wpseo]Typinator[/wpseo] für den Mac oder PhraseExpress. Durch die Möglichkeit, auch Inhalte aus der Zwischenablage zu übernehmen, ergeben sich ganz hervorragende Möglichkeiten für das Zeitsparen.

Links über Typinator einfügen

Wenn Sie in Markdown einen Link einfügen wollen, setzen Sie die entsprechende URL in runde Klammern. Der eigentliche Text des Links wird in eckige Klammern gesetzt. Der Aufbau sieht also so aus:

[Text des Link](URL)

In Typinator habe ich einen entsprechenden Baustein eingefügt, der um einen Steuercode ergänzt ist. Dieser übernimmt den aktuellen Inhalt der Zwischenablage. Der Textbaustein hat das Kürzel link# zugewiesen bekommen und sieht so aus:

[{^}]({clip})

Möchte ich jetzt über [wpseo]Typinator[/wpseo] einen Link einsetzen, markiere ich kurz in Firefox die Adresse und kopiere sie in die Zwischenablage. Danach wechsle ich zu Scrivener oder Textmate, füge den Textbaustein ein und erhalte meine Schreibmarke zwischen den beiden eckigen Klammern. Dahinter befindet sich bereits die URL. Ich brauche also nur noch den eigentlichen Linktitel zu notieren.

Die Verknüpfung mit der Zwischenablage lässt sich natürlich sehr universell einsetzen. Habe ich eine Titelgrafik von Pixelio genutzt, erwarten die Nutzungsbedingungen, dass ich den Autor des Bildes mitsamt einem Link auf den Service nenne. Auch dazu habe ich einen Baustein angelegt. Ich brauche dann nur den Namen des Fotografen in die Zwischenablage einfügen und erhalte wenige Augenblicke später die Angabe direkt in meinem Text.

Setzen Sie auch Typinator oder ähnliche Programme ein? Was sind Ihre Tipps dazu?

Titelbild: Peter A / pixelio.de

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