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Diese 5 Mac-Funktionen steigern Ihre Produktivität

23. Juli 2014

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Auch nach vier Jahren, in denen ich ausschließlich meinen Mac zum Schreiben meiner Artikel nutze, hat die Begeisterung für das System nicht nachgelassen. Seine Stabilität und die vielen Apps, die im Lauf eines Arbeitstages viel Zeit sparen (wie Launchbar oder Alfred, Hazel und Automator), machen den Mac zu einem perfekten System für alle Nutzer, die auf Produktivität Wert legen.

Die folgenden 5 Funktionen Ihres Macs werden viel zu schnell übersehen und sind aus meiner Sicht unterbewertet, steigern aber deutlich die eigene Produktivität.

Arbeitsspeicher freiräumen

In den vergangenen Programmversionen hat Apple viel unter der Haube an der Verwaltung des Speichers verändert. Wenn Sie aber im Laufe des Tages den Eindruck haben, dass der Mac für seine Aufgaben immer länger benötigt, muss es nicht gleich ein kompletter Neustart sein.

Öffnen Sie ein Terminal und geben Sie unter Mavericks ein: sudo purge. Anschließend müssen Sie Ihr Systemkennwort eingeben. In früheren Versionen des Betriebssystems reicht die Eingabe von purge allein. Damit räumen Sie den Arbeitsspeicher wieder frei.

Projektordner im Dock ablegen

Das Dock ist ständig im Blick. Und das führt auch zu einem Gewöhnungseffekt. Denn das Dock kann mehr, als nur die von Apple vorgesehenen Programme starten. Es eignet sich auch bestens dafür, sich eine Verknüpfung zu einem oder mehreren Ordnern anzulegen, die für ein aktuelles Projekt gerade benötigt werden.

Dazu genügt es, den Ordner im Finder anzuklicken, die Maustaste zu halten und dann auf das Dock zu ziehen. Wenn Sie die Verknüpfung nicht mehr benötigen, klicken Sie mit der rechten Taste auf den Eintrag. Unter “Optionen” entfernen Sie den Ordner wieder.

Bereits vor einiger Zeit habe ich geschrieben, wie Sie die Liste der benutzen Objekte als Stapel im Dock anlegen.

Setzen Sie aktive Ecken ein!

Die Funktion “Aktive Ecken” ist einfach großartig. Sie bewegen den Mauszeiger in eine Ecke des Bildschirms und automatisch wird eine Aktion ausgeführt. Starten Sie, wenn Sie vom Arbeitsplatz aufstehen, damit einfach den Bildschirmschoner. Oder aber nutzen Sie eine Ecke als Kürzel zum Launchpad.

Um die aktiven Ecken anzupassen, starten Sie die Systemeinstellungen Ihres Macs. Wechseln Sie in den Abschnitt “Mission Control”.

produktivitaets-tools-mac-01

Dort finden Sie den Schalter “Aktive Ecken”. Wenn Sie diesen Punkt auswählen, blendet Ihnen der Mac einen neuen Dialog ein. Dort ändern Sie anschließend die Optionen.

produktivitaets-tools-mac-02

Entdecken Sie Spaces für sich

Wenn Sie es noch nicht getan haben, dann probieren Sie unbedingt Spaces aus. Sie haben mehrere Arbeitsflächen auf Ihrem Mac, warum also alle geöffneten Fenster nur auf einer davon ablegen? Mit Mission Control rufen Sie sich die Übersicht der angelegten Schreibtische auf. Darauf sehen Sie die Miniaturen der geöffneten Fenster bzw. Apps.

produktivitaets-tools-mac-03

Etwas unscheinbar am rechten Rand ist ein Pluszeichen angebracht. Mit einem Klick darauf legen Sie einen weiteren “Space” an. Die Arbeitsflächen können Sie zum Beispiel thematisch oder aufgabenbezogen einsetzen. So habe ich eine Arbeitsfläche mit E-Mail und Twitter belegt, während ein anderer Schreibtisch der produktiven Arbeit gewidmet ist. Wenn Sie die Spaces mit Aktiven Ecken kombinieren, schalten Sie blitzschnell um. Tastenkürzel oder Wischgesten gehen natürlich auch.

Den Finder meiden

Irgendwie will man bei Apple vielleicht noch den Herstellern von anderen Dateimanagern eine Chance lassen. Anders ist es für mich kaum zu erklären, dass der Finder dermaßen lieblos entwickelt wird. Wenn Sie ein Dokument verschieben wollen, brauchen Sie den Dateimanager unter Mavericks nicht mehr. Klicken Sie einfach auf den kleinen Pfeil neben dem Dateinamen in der Titelleiste des Dokuments. Hier vergeben Sie nicht nur eine neue Bezeichnung. Wenn Sie den Ordner ändern, wird die Datei auch direkt verschoben.

Welche Tipps für mehr Produktivität am Mac haben Sie?

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Kanban-Board kostenlos auf dem Mac – so geht es

17. Februar 2014

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Techniken wie Kanban und Scrum sind nach wie vor als Alternativen zum klassischen Projektmanagement und dessen Aufgabenplanungen populär. Wer sein Kanban-Board elektronisch auf dem Rechner führen wird, hat die Wahl zwischen einer Reihe mehr oder weniger preiswerten Cloud-Anbieter. Meine Suche nach einem ansprechenden Client, der nicht einfach nur eine andere Ansicht auf die Daten beim Cloud-Dienst anbietet, war nicht von Erfolg gekrönt.

Zum Glück bietet Mavericks alle Zutaten an, um ein individuelles Kanban-Board einzusetzen.

Führen Sie die Geste für »Mission Control« aus oder drücken Sie die Taste F3. Wechseln Sie nun auf eine Arbeitsfläche Ihrer Wahl oder fügen Sie eine neue mit einem Klick auf das Pluszeichen am oberen rechten Bildschirmrand hinzu.

Mission Control zum Einrichten voN Kanban

Klicken Sie auf diesem Schreibtisch mit der rechten Maustaste und führen Sie »Schreibtischhintergrund ändern« aus. Entscheiden Sie sich für einen möglich einfarbigen Hintergrund. Ober Sie bearbeiten mit einem Zeichenprogramm Ihrer Wahl die Grafik und fügen dort die vertikalen Trennstriche oder eventuell eine Beschriftung ein.

Dialog zum Einrichten Bildschirmhintergrund Mac

Starten Sie das Programm Notizzettel. Mit dem Befehl cmd-n (oder dem Menü »Ablage) legen Sie eine neue Notiz an. Durch Klicken und Ziehen passen Sie den Zettel in seiner Größe an. Und über die Einträge im Menü »Schrift« suchen Sie sich die Schriftart und deren Größe aus, die Ihnen am meisten gefallen. Wenn Sie im Menü »Notiz« das Kommando »Als Standard« aufrufen, dient die gerade erstellte Notiz als Vorlage für alle neuen Einträge.

Kanban Board Marke Eigenbau auf dem Mac

Im Komibination mit Ihrem Hintergrundbild haben Sie so ein kostenloses und eigenes Kanban-Board auf Ihrem Mac im Einsatz.

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Mit fs_usage auf dem Mac Probleme lösen

19. August 2013

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Im Beitrag zum Lösen von Problemen mit Spotlight ist Ihnen das Werkzeug fs_usage bereits begegnet. Diese Tool für die Kommandozeile kann sich auf dem Mac als Wunderwaffe erweisen, wenn Sie Fehler finden wollen.

Was ist fs_usage und wie starten Sie es?

Das Werkzeug lebt ausschließlich auf Ihrer Kommandozeile und zeigt Ihnen an, was sich im Dateisystem (Filesystem) abspielt. Öffnen Sie ein Terminal und geben Sie dort ein:

sudo fs_usage

Ihr Mac zeigt sich damit extrem gesprächig und Sie erhalten Zeile um Zeile Ausgaben darüber, welche Anwendungen und Dienste gerade Aktionen im Dateisystem ausführen.

fs_usage kann Probleme aufspüren

Auf den ersten Blick bietet das Kommando eine verwirrende Zahl von Informationen, die kaum dazu geeignet scheinen, ein Problem zu lösen. Typische Einsatzgebiete des Befehls sind zum Beispiel:

  • Ein Programm startet nicht, obwohl Sie bereits die Dateien mit den persönlichen Einstellungen gelöscht haben oder ein neues Benutzerprofil angelegt haben. Bevor Sie die Anwendung jetzt neu installieren, schauen Sie sich doch mit fs_usage an, was beim Starten des Programms passiert. Vielleicht hilft es bereit, die Datei, auf die zuletzt zugegriffen wurde, zu verschieben oder Sie finden im Internet über die Suche nach dem Dateinamen eine Lösung angeboten.
  • Das System scheint stark beansprucht zu sein. Dabei sind auf der grafischen Oberfläche kaum Programm gestartet. Auch hier kann ein Blick auf das Dateisystem weiterhelfen.

Steuern Sie die Ausgaben von fs_usage

Um die Ausgaben des Kommandos etwas übersichtlicher zu gestalten, können Sie mit Parametern gezielt bestimmte Bereiche untersuchen.

sudo fs_usage -f network

Liefert nur die Meldungen zurück, die im Zusammenhang mit dem Netzwerk stehen. Weitere Parameter sind:

  • filesys: Damit erhalten Sie nur die Ausgaben zurück, die im Zusammenhang mit dem Dateisystem stehen.
  • Pfadangabe: Sie können auch einen Pfad angeben, um nur die Ereignisse zurückzuerhalten, die dieses Verzeichnis betreffen.

Wenn Sie sich lediglich die Ereignisse ansehen wollen, die von einer bestimmten Anwendung oder einem Prozess hervorgerufen werden, geben Sie dessen Namen oder die Prozess-ID (PID) als Parameter an.

Ausgaben von fs_usage

Ausgabe Event in fs_usage.

sudo fs_usage pid <PID>
sudo fs_usage pid 422

Oder Sie nutzen den Namen des Prozesses. Dieser entspricht nicht automatisch dem Namen des Programms (denken Sie an das Beispiel Spotlight, wo einer der Prozesse “mdworker” genannt wird.)

sudo fs_usage <Prozessname>
sudo fs_usage mdworker

Ein mächtiger Verbündeter in diesem Zusammenhang ist die Umleitung der Ausgabe an grep. Denn damit können Sie die Darstellung der Ergebnisse noch weiter einschränken. Wenn Sie nur sehen wollen, dass eine Datei geöffnet wird, nutzen Sie zum Beispiel:

sudo fs_usage | grep open

Die Erweiterung mit “grep” funktioniert natürlich auch mit anderen Aspekten, die Sie interessieren könnten, etwa einen Ordnernamen oder dergleichen.

fs_usage mit grep ergaenzen

Mit der Umleitung nach grep sehen Sie nur bestimmte Ereignisse.

fs_usage beenden

Wenn Sie fs_usage beenden wollen, schließen Sie nicht einfach das Terminalfenster. Nutzen Sie die Tastenkombination strg-c, um das Programm zu verlassen.

Meldet Ihnen der Mac später, dass der Prozess noch läuft, nutzen Sie das Kill-Kommando dafür.

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Mit “Kill” Programm und Prozesse auf dem Mac beenden

19. August 2013

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Meldet Ihnen der Mac zurück, dass eine Anwendung immer noch läuft oder ein Prozess noch aktiv ist, wie zum Beispiel beim Aufspüren von Problemen mit fs_usage, dann beenden Sie die Anwendung doch einfach auf dem Terminal.

Im Terminal geben Sie ein: sudo top.

Sie erhalten eine Liste mit den laufenden Programmen, Prozessen und Diensten.

Am Anfang der Ziele finden Sie eine Ziffernfolge, die mit PID überschrieben ist. Merken Sie sich die Zahl vor dem Eintrag der Anwendung, die Sie beenden wollen.

Prozessnummern in Kommando top

Drücken Sie die Taste q, um die Liste zu verlassen.

Geben Sie im Terminal jetzt ein: kill <PID>, also die Nummer, die Sie sich gemerkt haben.

Sollte ein Prozess, damit immer noch nicht beenden werden können, erweiteren Sie das Kommando um einen Paramter kill -9 <PID>.

Währen Sie vorher dem Programm noch die Chance gegeben haben, einen Zwischenstand zu sichern, schließt dieser Parameter das Programm unmittelbar.

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Tipps und Tricks zu Time Machine

14. August 2013

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Neben Spotlight gehört auch Time Machine zu den zentralen Komponenten eines Macs, über den sich wohl die meisten Nutzer gar keine Gedanken machen werden. In regelmäßigen Abständen sichert das Programm die Dateien auf ein externes Medium. Nur je länger der Mac (und damit Time Machine) im Einsatz sind, desto wahrscheinlicher werden auch kleinere Probleme oder Ärgernisse. In diesem Artikel lesen Sie, wie Sie Apples Datensicherungswerkzeug deutlich mehr an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Sicherungsintervall von Time Machine anpassen

Zu den Klassikern beim Arbeiten auf dem Mac gehört ohne Zweifel, dass Time Machine immer dann mit einer Datensicherung startet, wenn Sie gerade eine besonders knifflige Aufgabe begonnen haben, die dem Rechner alles abfordert. Und genau wie Spotlight gehört auch Time Machine zu den Komponenten des Rechners, die die Ressourcen stark beanspruchen. Natürlich können Sie mit einem Rechtsklick auf das Symbol in der Menüleiste den Service pausieren. Aber brauchen Sie tatsächlich stündliche Backups?

Deutlich mehr Freiheit erhalten Sie durch den Einsatz des Programms Time Machine Editor. Die Software ist ebenso genial wie übersichtlich. Nach dem Programmstart wechseln Sie mit dem Listenfeld am oberen Rand zwischen der Einrichtung von “Kalenderereignissen” oder einem “zeitlichen” Intervall.

Mit dem “zeitlichen Intervall” verändern Sie die von Apple voreingestellten Werte auf Ihre Wünsche ab. Wenn Sie nur noch alle drei Stunden eine Sicherung benötigen, dann legen Sie diesen Wert fest.

time-machine-editor-01

Noch flexibler werden Sie durch die “Kalenderereignisse”. Denn damit können Sie etwa für Wochentage unterschiedliche Zeitpunkte definieren, an denen eine Datensicherung stattfindet.

Mit dem Schieberegler am unteren Rand aktivieren Sie die Überwachung der Intervalle durch die Software. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass Sie in den Systemeinstellungen den Schieberegler von Time Machine auf die Stellung “Aus” stellen. Denn der Time Machine Editor kümmert sich selbst um die Überwachung und Einhaltung der Intervalle.

Eine Datei aus dem Backup entfernen

Sie wollen eine Datei oder einen Ordner gezielt aus den bereits vorhandenen Backups entfernen? Vielleicht haben Sie festgestellt, dass Sie bereits seit einiger Zeit einen Ordner sichern, der nur unnötig Speicherplatz beim Backup verbraucht. In den Optionen von Time Machine sollten Sie dieses Verzeichnis aufnehmen, damit es ab sofort nicht mehr berücksichtigt wird.

Dateien aus Backup entfernen

Um aus den bereits vorhandenen Sicherungen eine Datei herauszunehmen, öffnen Sie zunächst Time Machine. Markieren Sie die Datei oder den Ordner, um den es geht und führen Sie darauf einen Rechtsklick aus. Aus dem Kontextmenü entscheiden Sie sich dann für das Kommando “Alle Backups … löschen”.

Time Machine Backup auf eine neue Festplatte verschieben

Die bisher von Ihnen genutzte Festplatt ist für die Datensicherungen von Time Machine zu klein geworden? Sie könnten jetzt einfach eine neue Platte verwenden. Der Nachteil: Die Historie der bisherigen Sicherungen geht verloren. Eleganter ist es, wenn Sie das Backup von einer Platte zur anderen verschieben.

Dazu formatieren Sie zuerst die neue Platte mit dem Festplatten-Dienstprogramm. Achten Sie dabei darauf, dass Sie als Dateisystem “Mac OS Extended (Journaled)” verwenden.

Wechseln Sie in die Systemeinstellungen und schalten Sie dort Time Machine vollständig aus. Dies dient der Vorsicht, damit nicht gerade in dem Moment, an dem Sie an den Dateien arbeiten, eine neue Sicherung beginnt. Dies führt zwangsläufig dazu, dass Sie gar nicht mehr auf das Backup zugreifen können.

Wechseln Sie jetzt im Finder auf das Laufwerk, das Sie bisher für Time Machine genutzt haben. Es enthält einen Ordner mit dem Namen “Backups.backupdb”. Öffnen Sie ein zweites Fenster im Finder. Dort navigieren Sie zu Ihrer neuen Festplatte. Ziehen Sie nun den Ordner von der ursprünglichen Platte zur neuen Festplatte.

Backup Ordner von Time Machine

Ist das Kopieren abgeschlossen, öffnen Sie in den Systemeinstellungen erneut Time Machine und fügen Sie dort Ihre neue Platte als Backup-Medium hinzu. Das Programm sollte das bereits vorhandene Backup erkannt haben. Jetzt können Sie Time Machine wieder aktivieren.

Redundante Backups mit Time Machine anlegen

Hätten Sie gewusst, dass Sie Ihre Backups in Time Machine auf zwei Festplatten speichern können? Die Einrichtung einer solchen Redundanz ist nicht ganz offensichtlich, funktioniert aber sehr gut. Dazu gehen Sie so vor:

Öffnen Sie die Systemeinstellungen Ihres Macs und wechseln Sie in den Abschnitt Time Machine herüber. Klicken Sie auf den Schalter “Volume auswählen”. Markieren Sie nun den Eintrag der zweiten Platte, die Sie verwenden wollen. Klicken Sie auf “Volume verwenden”.

Das Programm fragt Sie nun, ob Sie den bisherigen Eintrag ersetzen wollen, oder bevorzugen, auf beiden Platten zu sichern. Aktivieren Sie “Beide verwenden”.

Zwei Festplatten in Time Machine

Danach wird die erste neue Datensicherung auf der weiteren Festplatte gestartet.

Zwei Festplatten im Einsatz bei Time Machine

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Probleme mit Spotlight? So bekommen Sie das Suchtool in den Griff

12. August 2013

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Spotlight ist eines der zentralen Werkzeuge Ihres Macs. Mit der Software suchen Sie nach Dateien aller Art und können sogar Programme starten, wenn es sich beim Treffer um eine Anwendung handelt. Ein Programm wie Hazel benötigt ein laufendes Spotlight als Voraussetzung, um seine Aktionen ausführen zu können.

Spotlight – so arbeitet der Suchagent

Das Programm durchsucht nicht nur die Datei- und Ordnernamen des Macs, sondern greift auch auf die Inhalte von Dateien und deren Metadaten zurück. Zu den Metadaten gehören Informationen über das Erstellungs- und Änderungdatum, Kommentare zur Datei im Finder oder auch die EXIF-Informationen zu Bildern.

Und obwohl Spotlight so viele Informationen und Daten durchsuchen muss, sind die Ergebnisse nach der Eingabe eines Suchbegriffs binnen Sekunden auf dem Schirm. Das hat zwei Gründe:

  1. Spotlight greift auf eine interne Datenbank zurück, den Spotlight-Index. Es werden also nicht immer und immer wieder die Dateien durchsucht, sondern die App muss nur an einer einzigen Stelle nachsehen.
  2. Zum anderen wird der Index automatisch aktualisiert, wenn Sie neue Dateien anlegen und Dokument bearbeiten. Dazu läuft im Hintergrund Ihres Macs steht ein Prozess mit. Und die Prozesse “mds” und “mdworker” sorgen auf dem einen oder anderen Mac für Probleme, weil Sie permanent Prozessorlast erzeugen und der Lüfter des Mac sich bemerkbar macht.

Wenn sich der Lüfter des Macs permanent meldet

Kann der Grund sein, dass Spotlight das System untersucht. Spotlight geht recht verschwenderisch mit den Ressourcen des Computers um. Daran können Sie leider gar nichts ändern. Wenn allerdings das System ganz offensichtlich ständig unter “Atemnot” leidet, besteht der Verdacht, dass Spotlight hier eine Rolle spielen könnte.

Problematisch können sich schnell Anwendungen erweisen, die automatisch Dateien mit einem Server abgleichen und dazu einen eigenen Index schreiben. Da diese Datei sich ständig ändert, kommt Spotlight somit nicht damit nach, die Änderungen zu protokollieren. Glücklicherweise können Sie sich in einem Terminal ansehen, was Spotlight eigentlich gerade macht.

sudo fs_usage -w -f filesys mdworker

Liefert Ihnen in Echtzeit zurück, was der Spotlight-Prozess macht. Wenn der Lüfter also einmal wieder besonders laut ist, rufen Sie ein Terminal auf und schauen Sie einmal nach.

Wenn Sie wollen, untersuchen Sie lediglich das Öffnen von Dateien durch Spotlight. Wenn dort immer und immer wieder die gleiche Datei auftaucht und das System gleichzeit laut ist, haben Sie den Schuldigen bereits gefunden.

sudo fs_usage -w -f filesys mdworker | egrep "open"

Dateien und Order von Spotlight ausschließen

Haben Sie eine Datei oder ein Verzeichnis entdeckt, das permanent geöffnet wird, schließen Sie es am besten von der Suche in Spotlight aus. Dazu rufen Sie die Systemeinstellungen auf und wechseln dort in den Abschnitt “Spotlight”. Dort klicken Sie auf “Privatsphäre” und suchen mit einem Klick auf das Pluszeichen den Ordner aus, den Sie nicht mehr in den Index aufnehmen wollen.

Wie Sie es von Ihrem Mac gewohnt sind, gibt es auch noch den Weg, Ordner per Drag & Drop in die Privatsphäre aufzunehmen. Einfach im Finder markieren und dann in das Register “Privatsphäre” hineinziehen.

Spotlight Einstellungen Privatsphäre

Neben dem Weg über die Privatsphäre gibt es auch die Möglichkeit, eine Datei oder einen Ordner einen speziellen Namen zuzuweisen, damit der Ordner nicht mehr von Spotlight untersucht wird.

Dazu erweiteren Sie den Namen der Datei oder des Ordners einfach um .noindex. Somit wird aus dem Ordner geheim der Ordner geheim.noxindex. Das funktioniert auch auf Dateiebene. Der offensichtliche Nachteil dieses Wegs liegt auf der Hand. Der Name der Dateien ändert sind.

Ordner von Spotlight ausschliessen

Externe Freigaben in Spotlight aufnehmen

Es scheint über die Oberfläche von Spotlight keine Möglichkeit zu bestehen, externe Festplatten oder gar ein Netzlaufwerk in den Index aufzunehmen. Über das Terminal funktioniert das durchaus.

Die Aufnahme eines externen Laufwerks ist nicht zu empfehlen, auch wenn es möglich ist. Spotlight benötigt viele Ressourcen und es trägt nicht zur Leistung Ihres Systems bei, wenn zusätzlich auch noch Daten und Informationen regelmäßig über Ethernet oder gar WLAN übertragen werden müssen.

Im Terminal können Sie mit diesem Kommando ein Laufwerk in Spotlight einbinden:

mdutil -p -i on /Pfad_Laufwerk

Auf den Parameter “-p” können Sie verzichten, sofern es sich nicht um ein Netzlaufwerk handelt.

Neuaufbau des Index für Spotlight erzwingen

Wenn Spotlight bestimmte Dateien nicht findet, obwohl deren Ordner nicht unter Privatsphäre ausgeschlossen sind, hilft der Neuaufbau des Index. Das geht sogar unter der Oberfläche.

Öffnen Sie den Finder und zusätzlich das Register “Privatsphäre” von Spotlight in den Systemeinstellungen. Navigieren Sie im Finder jetzt an die oberste Position in der Hierarchie. Ziehen Sie anschließend das Symbol für die gesamte Festplatte in den Bereich der Privatsphäre.

Warnhinweis Spotlight

Ihr Mac blendet Ihnen jetzt eine Warnung ein. Bestätigen Sie den Hinweis mit OK. Der Trick besteht nun darin, den Eintrag mit einem Klick auf das Minuszeichen wieder von der Liste zu entfernen. Jetzt ist Spotlight gezwungen, den Index neu aufzubauen.

Warnhinweis von Spotlight

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Markierung für Screenshot vor dem Auslösen ändern (Mac)

8. August 2013

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Bestimmt kennen Sie das Tastenkürzel cmd-umschalt-4 auf ihrem Mac. Damit können Sie einen völlig freien Bereich des Bildschirms aufnehmen. Der Mauszeiger verändert sein Aussehen und Sie ziehen einen Rahmen um den Bereich auf, den Sie als Screenshots speichern wollen. Wenn Sie während der Arbeit bemerken, dass Sie einen Teil des Bildschirms nicht richtig einbezogen haben, können Sie den markierten Bereich mit der Maus verschieben.

screenshots-rahmen-aendern-osx

Drücken Sie die Leertaste und lassen Sie diese gedrückt, bewegt sich die Markierung über den Bildschirm, wenn Sie die Maus bewegen. Lassen Sie die Leertaste und die Maustaste los, wird das Bildschirmfoto aufgenommen.

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