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Im Homeoffice produktiv bleiben – auch mit Kindern

24. Juni 2013

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Eine der größten Bremsen unserer Produktivität sind Unterbrechungen. Das gilt für die Arbeit in einem Büro genauso, wie für alle Freiberufler, Selbstständigen und Angestellten, die zu Hause arbeiten. Doch was in der Firma noch funktioniert, bereitet Vielen im Heimbüro Schwierigkeiten: Der Lebenspartner und auch Kinder fordern ihre Rechte und nehmen das Familienmitglied bei Bedarf vollständig in Beschlag. Und am Ende des Arbeitstages hat man dann viel weniger geschafft, als eigentlich notwendig gewesen wäre.

Es gibt aber durchaus einige Strategien, um mit dem Problem fertig zu werden.

Regelmäßig Pausen im Kreis der Familie machen!

Es ist für die eigene Familie schwer zu akzeptieren, eines ihrer anwesenden Mitglieder bewusst von den Aktivitäten auszuschließen. Je jünger die im Haushalt lebenden Kinder noch sind, desto schwerer ist es, ihnen die Notwendigkeit zu vermitteln, eine Zeitlang dem Impuls nicht nachzugeben, Papa oder Mama eine Neuigkeit zu erzählen oder um etwas zu bitten.

Und wer möchte schon zu Hause arbeiten, um den ganzen Tag seine Familie und die Kinder nicht zusehen? Die engere Verbindung macht ja gerade auch einen Teil des Reizes aus, nicht in ein Büro fahren zu müssen. Da Sie ohnehin regelmäßig Pause machen müssen und sollten, verbringen Sie diese am besten im Kreis Ihrer Familie. Tun Sie dies ganz bewusst. In der halben oder drei viertel Stunde könnten Sie (verlässlich!) mit den Kleineren spielen. Oder aber Sie sitzen gemeinsam mit Ihrem Partner oder auch den Kindern zusammen, um Neuigkeiten auszutauschen. Eine solche Pause kann auch die Gelegenheit für Schulkinder sein, mit ihnen aktuelle Probleme bei den Hausarbeiten zu klären.

Kinder haben auch Rechte!

Auch Ihre Kinder haben ein Recht auf ihre sozialen Kontakte und so wird es sich wohl kaum vermeiden lassen, dass hin und wieder ein Schulkamerad zu Besuch kommt. Und wenn Kinder zusammen spielen, ist das bekanntlich nicht zwangsläufig immer eine ruhige Angelegenheit. Wenn es denn gar nicht anders geht, müssen Sie bei solchen Gelegenheiten, die eine Ausnahme bleiben sollten, ihren Arbeitsplatz räumen und anderswo produktiv arbeiten. Setzen Sie sich bei schönem Wetter auf die Terrasse oder den Balkon (wenn Sie einen solchen besitzen) oder besuchen Sie ein Café in der Nähe. Und damit solche Ausflüge auch tatsächlich die Ausnahme bleiben, sollten Sie mit Ihren Kindern eine Regelung finden, wie sich das am besten lösen lässt. Zum Beispiel feste »Besuchstage« finden oder aber nach der Rückkehr aus der Schule kurz besprechen, ob ein Spielbesuch gut in die Tagesplanung passt.

Kinder beschäftigen

Mit zunehmendem Alter beschäftigen sich die Kinder von allein. Und irgendwann haben die meisten Eltern das Gefühl, die Kids gar nicht mehr zu sehen. Aber jüngere Kinder müssen im Zweifel auch beschäftigt werden. Wenn Sie eine besonders knifflige Aufgaben zu erledigen haben oder etwa Ruhe brauchen, weil sie telefonieren müssen, verabreden Sie mit den Kindern »Ruhephasen«. In dieser (maximal) halben Stunde sollten Sie die Dinge anpacken, wo absolute Ruhe herrschen muss. Damit sich die Kinder auch daran halten, kombinieren Sie zwei Dinge. Setzen Sie ein deutliches Signal dafür, dass Sie nicht gestört werden dürfen. Etwa durch die verschlossene Zimmertür. Und verschaffen Sie den Kindern eine Beschäftigung: Ein neues Malbuch, ein kleines Spielzeug, etwas zum Basteln. Diese Geschenke erhalten die Kinder vor Beginn einer solchen Ruhephase. Was Sie dort anbieten, erfordert etwas Planung und wahrscheinlich werden Sie die Sache auch erst besorgen müssen. Anschließend besitzen Sie aber eine Möglichkeit, für etwas mehr Ruhe zu sorgen.

Sich abgrenzen!

Damit Sie auch die Ruhe bekommen, die Sie für konzentriertes Arbeiten benötigen, müssen Sie sich vom restlichen Familienleben abgrenzen. Das geht am einfachsten durch einfache Signale, die Sie klar kommunizieren sollten. Für den Lebenspartner und Kinder jeden Alters verständlich, ist eine geschlossene Tür. Vereinbaren Sie mit der Familie zum Beispiel einen einfachen Code:

  • Vollständig geschlossen: Sie möchten überhaupt nicht gestört werden. Wenn Sie mit den Kindern allein zu Hause sind, erklären Sie ihnen, dass die Tür nur dann geöffnet werden sollte, wenn wirklich etwas von enormer Wichtigkeit passiert sein sollte. Darunter fassen Sie dann alle Notfälle des Alltags zusammen – die je nach Alter variieren können: Stürze oder geschwisterliche Auseinandersetzungen wo es zu blutenden Wunden oder anderen Schmerzen gekommen ist, eine volle Hose usw.
  • Angelehnte Tür: Sie wollen eigentlich lieber allein bleiben. Aber wenn etwas wichtig ist, darf man Sie stören. Es wird die Krankenversicherungskarte eines Kindes gesucht, weil der Arzttermin ansteht? Dann steht die Tür offen! Es gilt die Frage zu klären, was denn eingekauft werden muss? Dann ist die Tür geschlossen!
  • Offene Tür: Sie erledigen gerade Routinearbeiten und man darf zu ihnen einfach hereinkommen.

Als Alternative – oder auch um sich gegen Lärm zu schützen- lassen Sie die Tür geschlossen und hängen Sie ein Schild heran. Auch kleinere Kinder verstehen eine Ampelmechanik sehr gut.

Planen Sie Ihre Zeit mit Bedacht

Sie sollten sich darum bemühen, Ihre Zeitplanung an den familiären Tagesablauf anzupassen. Das erleichtert vieles: Ihre Kinder gehen in die Schule: Dann legen Sie besonders knifflige Arbeiten in die Vormittagsstunden. Am Nachmittag, wenn die Chancen groß sind, dass Sie bei der Betreuung bei den Hausaufgaben gebraucht werden oder Besucher eintrifft, erledigen Sie weniger anstrengende Aufgaben. Eine Variante für die Zeitplanung im Home-Office kann auch im Aufteilen des Tages bestehen. Zwischen den beiden Abschnitten, die jeweils vier Stunden umfassen und die Sie in Ihrem Büro verbringen, könnten Sie auch zwei Stunden legen, in denen Sie der Familie und ihren Anforderungen zur Verfügung stehen.

Wie sind Ihre Erfahrungen im Home-Office? Wie schaffen Sie es, dort produktiv zu bleiben?

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Schonen Sie die Umwelt und Ihren Geldbeutel (Home Office)

30. August 2011

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Wer als Selbstständiger arbeitet, genießt auch die Freiheit, mehr für die Umwelt zu tun, als es vielleicht in dem Unternehmen, in dem er vorher gearbeitet hat, üblich war. Ansätze für die Schonung von Ressourcen gibt es im HomeOffice mehr als genug:

  • Leihen, statt kaufen!: Wenn Sie für Ihre Arbeit ein Werkzeug oder einen anderen Gegenstand benötigen, es aber absehbar ist, dass dies die Ausnahme bleibt, versuchen Sie, sich den Gegenstand zu leihen. Egal, um was es sich auch handelt. Sie tun etwas für die Umwelt, denn die Ressourcen, die zur Produktion benötigt worden sind, mussten damit nur einmal in Anspruch genommen werden.
  • Reduzieren Sie Ihren Papierverbrauch: Für die Herstellung von Papier wird neben Holz eine enorme Menge Wasser benötigt. Wann immer es geht, vermeiden Sie den Einsatz von Papier. Steigen Sie bei Fachbüchern auf E-Books um, versuchen Sie Kunden elektronische Rechnungen zu schicken und fragen Sie sich, ob Sie Ihre Arbeit nicht auch am Bildschirm überarbeiten können.
  • Ausschalten!: Schalten Sie grundsätzlich elektronische Geräte, die Sie nicht benötigen aus. Muss der Drucker ständig in Bereitschaft sein? Was spricht dagegen, den Computer abzuschalten, statt lediglich in den Bereitschaftsmodus zu schicken? Viel Energie können Sie auch sparen, in dem Sie Licht nur dort brennen lassen, wo Sie es benötigen. Sie schonen damit nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel.
  • Spenden Sie alte Geräte: Das alte Mobiltelefon muss nicht in der Schublade verstauben. In die Herstellung ist viel Energie und Material geflossen. Der Anbieter Wir kaufens hat sich auf den Ankauf gebrauchter Elektronik spezialisiert. Und wenn Sie zugleich etwas für eine gute Sache tun wollen, recherchieren Sie im Internet nach passenden Sammelstellen. Handyspenden arbeitet beispielsweise mit dem gleichen Anbieter zusammen. Die Erlöse fließen aber in konkrete Projekte. Auch alte Brillen können anderswo noch gebraucht werden. Und statt alte Hardware auf dem Dachboden zu horten oder zum Elektroschrott zu tragen, können Sie finanziell benachteiligte Familien unterstützen, zum Beispiel bei Computer Tafel.
  • Tragen Sie verbrauchte Materialien zum Recycling!: Geben Sie Verbrauchsmaterialien zum Recycling: Tonerkartuschen können Sie meist kostenlos an den Hersteller senden. Oder Sie geben diese im Fachhandel zurück. Sammeln Sie Altpapier und achten Sie bereits bei der Bestellung von Material auf die Vermeidung von Müll. Wenn Sie 2500 Blatt Druckerpapier kaufen wollen, können Sie natürlich einen Karton mit 5 Einzelpaketen erwerben. Viele Hersteller bieten aber inzwischen auch Kartonagen an, in denen die Blattzahl ohne weitere Umverpackung enthalten ist.

Bereits mit vielen einfachen Dingen können Sie etwas für die Umfeld tun. Lassen Sie uns diese Chance nutzen! Und wenn Sie weitere Tipps haben, schreiben Sie diese doch gern in die Kommentare.

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So bleiben Sie im HomeOffice produktiv

7. März 2011

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Arbeiten Sie bereits von zu Hause aus? Dann gehören Sie zwar noch zu einer Minderheit, haben aber bestimmt bereits die Erfahrung gemacht, dass das HomeOffice deutlich mehr Disziplin erfordert, als vorher vielleicht angenommen, oder?

In den eigenen vier Wänden produktiv zu sein und vor allen Dingen zu bleiben, ist keine ganz leicht Aufgabe. Enthusiastisch gestartet, schleicht sich häufig bei Selbstständigen und Freiberuflern Schlendrian und Unzufriedenheit ein. Damit es Ihnen nicht auch so geht, ein paar Tipps:

Verlassen Sie regelmäßig das Haus

Während die anderen noch im Stau stehen, gehen Sie nur ein paar Schritte und sitzen bereits am Schreibtisch. Das spart Zeit. Aber ehe man es sich auch versieht, ist der Tag bereits herum. Und wer alleine lebt, hat dann schnell einen Tag ganz ohne Kontakt zu anderen Menschen verbracht. Achten Sie darauf, dass Sie regelmäßig das Haus verlassen. Nehmen Sie sich eine Besorgung vor oder planen Sie einen festen Spaziergang ein.

Es geht dabei nicht nur um die Bewegung, die ohnehin allen Menschen gut tut, die viel am Schreibtisch sitzen. Sie brauchen Sinneseindrücke und Abwechslung. Und diese finden Sie eben nicht vor dem Monitor, sondern nur draußen. Genauso wichtig ist, dass Sie nicht Ihren Freundeskreis vernachlässigen. Verabreden Sie sich regelmäßig, auch in Zeiten, in denen viel zu tun ist. Kommunikation und Austausch mit Ihrem Umfeld sind eine gute Abwechslung des Alltags und gleichen stressige Arbeitsphasen wieder aus.

Passen Sie auf sich auf

Vernachlässigen Sie sich nicht selbst und geben Sie auf Ihre Gesundheit acht. Natürlich könnten Sie sich im Schlafanzug an den Schreibtisch setzen, denn niemand sieht sie. Tun Sie es aber nicht. Stehen Sie zu festen Zeiten auf und achten Sie auf Ihrer Körperhygiene. Nehmen Sie ein Frühstück zu sich und wenn Sie zu den Menschen gehören, die am frühen Morgen lieber nichts essen, planen Sie eine ausreichend lange Mittagspause ein.

Kochen Sie sich frische Speisen. In der Nähe des Schreibtisches sollte auch immer eine ausreichend große Menge an Getränken (vorzugsweise Wasser) stehen. Nicht nur, wenn Sie selbstständig arbeiten, bildet die Gesundheit die Grundlage Ihrer Arbeitskraft. Und von der leben Sie schließlich.

Definieren Sie feste Arbeitszeiten

Als Selbstständiger oder Heimarbeiter sind Sie zeitlich flexibler als andere Arbeitnehmer. Das ist ein großer Luxus, aber auch eine Bürde. Denn wenn die zeitliche Flexibilität ständig dazu führt, dass Sie andere Dinge erledigen und damit statt 8 plötzlich 12 oder 14 Stunden arbeiten, läuft etwas schief. Das kann natürlich auch daran liegen, dass Sie unter Aufschieberitis leiden. Es liegt aber auch nahe, dass Sie schlicht Ihre Zeit nicht im Griff haben.

Deswegen ist es wichtig, dass Sie für sich selbst Kernarbeitszeiten beschließen. Wann diese beginnen und ob Sie 1 oder gar 3 Stunden Pause einplanen, ist natürlich einer der Vorteile des Homeoffice. Definieren Sie beispielsweise zwei Blöcke mit jeweils vier Stunden. In diesen Blöcken nehmen Sie sich nichts vor, außer produktiv zu arbeiten. Keine Besorgungen, keine spontanen Besuche etc. Das könnten Sie im Büro ja schließlich auch nicht. Den Rest des Tages dürfen Sie spontaner gestalten.

Arbeiten Sie nur mit einem Plan

Damit Sie möglichst viel wichtige Aufgaben in diesen zwei Zeitblöcken schaffen, gewöhnen Sie sich an, niemals ohne Plan zu arbeiten. Was wollen Sie erreichen? Welche Aufgaben müssen an diesem Tag auf jeden Fall erledigt werden? Welche Aufgaben wollen Sie bearbeiten? Planen Sie am besten die gesamte Woche so durch. Behalten Sie aber auch Freiraum für unvorhergesehene Dinge.

Weiterer Lesestoff zum Thema:

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So richten Sie einen Heimarbeitsplatz ein

9. September 2010

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Aktuell liegt wieder der Ikea-Katalog in den Briefkästen und wie in jedem Jahr, werden dort auch «Heimarbeitsplätze» vorgestellt. Nach dem Motto: Raum ist in der kleinsten Hütte, stilisieren die Designer kleine Beistelltischchen zu Arbeitsplätzen hoch. Aber worauf kommt es tatsächlich bei der Einrichtung eines Home-Office an? Wie planen Sie einen neuen Arbeitsplatz? Oder was können Sie tun, um Ihren Arbeitsplatz besser zu gestalten?

Der Raum und Infrastruktur

Wenn Sie die Möglichkeit haben, Ihren Arbeitsplatz zu Hause von Grund auf neu zu planen, beginnen Sie mit der Auswahl des Raumes. Er sollte mit einer Tür verschlossen werden können und kein Durchgangszimmer sein. Vermeiden Sie die unmittelbare Nachbarschaft zu Zentren in Ihrem Haus. Der Arbeitsplatz in der Nähe der Küche ist ebenso zweite Wahl wie ein Büro in der Nähe der Kinderzimmer. Der Raum sollte am besten über Tageslicht verfügen. Sie werden Telefon- und Internetanschluss ebenso benötigen, wie ausreichend Anschlussmöglichkeiten an das Stromnetz. Sofern sich der Zugang zum Internet nicht in diesem Raum befindet, müssen Sie sich entweder einen WLAN-Router anschaffen oder aber sich mit dem Thema PowerLAN (Netzwerk per Stromleitung) beschäftigen. PowerLAN Sets gibt es bereits unter 100 Euro und die dahinter stehende Technik ist inzwischen sehr ausgereift.

Licht, Beschattung, Frischluft

Der Sommer ist vorbei und die «dunkle» Jahreszeit kommt jetzt schneller als man möchte. Damit aber auch die Notwendigkeit bereits am Nachmittag das Licht einzuschalten. Sie benötigen eine Lichtquelle unmittelbar am Arbeitsplatz und idealerweise eine indirekte und gute Ausleuchtung des gesamten Arbeitszimmers. Wer sich mit dem Charme klassischer Deckenleuchten fürs Büro in seinen eigenen vier Wänden nicht anfreunden mag, kann auch zu lichtstarken Halogendeckenflutern greifen, die einen Raum ebenfalls gut ausleuchten können. Auch wenn sie uns gerade nicht verwöhnt: denken Sie auch an den Lichteinfall durch die Sonne. Schaffen Sie sich mindestes ein Rollo an, um notfalls für eine Beschattung des Raumes zu sorgen. Dass sich Ihr Büro einfach durchlüften lassen sollte, versteht sich fast schon von selbst. Wenn Sie einen Laserdrucker besitzen, prüfen Sie, ob Sie diesen außerhalb des Büro platzieren können, etwa im Flur. Das Raumklima dankt es Ihnen. Schaffen Sie sich einige Grünpflanzen an, die einen wichtigen Beitrag zu gesunder Raumluft leisten.

Standort des Arbeitsplatzes, Schreibtisch und Bestuhlung

Wenn Ihr Büro den Einfall von Tageslicht ermöglicht, achten Sie darauf, dass Sie den Schreibtisch so stellen, dass das Licht aus der zu Ihrer Schreibhand entgegengesetzten Richtung fällt. Andernfalls wirft die Lichtquelle einen Schatten auf den Text, den Sie gerade mit der Hand schreiben. Ungünstig, gerade für Bildschirmarbeiter, ist direktes Licht von vorn, da dieses Sie andauernd blendet und Ihre Augen rasch ermüdet.
Bei der Größe des Schreibtisches kommt es weniger auf die Breite als vielmehr auf die Tiefe an. Ob Sie 1,60 m oder 1,40 m breite Tischplatte bevorzugen, ist eine Frage der Stellfläche, des Geschmacks und des Budgets. Wichtig ist aber, dass Sie den Monitor weit genug von sich entfernt platzieren und Ihre Hände dennoch bequem auf der Arbeitsfläche liegen können. Eine Tiefe von 80cm sollte es schon sein. Der Schreibtisch sollte höhenverstellbar sein bzw. kleinere Unebenheiten ausgleichen können, damit nichts vibriert und wackelt, wenn Sie daran arbeiten. Investieren Sie in den Tisch gerade so viel Geld, wie Sie sich maximal leisten können. Da Sie an dem Tisch viel Zeit verbringen werden, lohnt sich eine Investition in diesen Arbeitsmittel absolut.

Dies gilt umso mehr für den Schreibtischstuhl. Vermeiden Sie Billigprodukte vom Discounter oder aus schwedischen Einrichtungshäusern. Der Stuhl sollte eine Bewertung für «uneingeschränkte» Nutzung haben und mindestens höhenverstellbar sein. Empfehlenswert sind darüber hinaus auch Optionen wie verstellbare Armlehnen, Einstellung der Rückenlehne und der Sitztiefe. An dieser Stelle können Sie gar nicht genug investieren. Machen Sie hier keinen Unterschied zwischen Home Office und Arbeitsplatz im Büro.

Platzierung der Arbeitsmittel

Dinge, die Sie regelmäßig benötigen, sollten Sie ohne Aufstehen erreichen. Dazu gehören also Schreibutensilien, das Telefon, Papier und Ihre Handakten bzw. die Wiedervorlage. Praktisch sind natürlich Rollcontainer, die Sie neben oder unter den Tisch platzieren, um so Stauraum in Ihrer unmittelbaren Nähe zu schaffen. In der Nähe des Arbeitsplatzes lagert auch ein kleinerer Bestand an Verbrauchsmaterial wie Umschläge. Unmittelbar neben oder auf dem Schreibtisch platzieren Sie auch Ihren Eingangskorb.

Stauraum

Auch wenn das eine zusätzliche Investition bedeutet: schaffen Sie sich genügend Möbel mit Ablageflächen an. Druckerpapier, das persönliche Archiv, ein Vorrat an Verbrauchsmaterial und Handbücher müssen ebenso wie im Büro auch am Heimarbeitsplatz untergebracht werden. Aus ästhetischen Gründen sind Möbel mit Schubladen oder Türen zu bevorzugen. So sind alle Sachen ordentlich untergebracht, stauben nicht so schnell ein und Ihr Blick wird nicht abgelenkt. Sofern Sie viele Akten unterzubringen haben, prüfen Sie, ob Sie sich vielleicht einen professionellen Ablageschrank gönnen sollten, der Platz für Hängeregistraturen oder Einstellmappen bietet.

Organisieren Sie Kabel und Stolperfallen

Sofern der Schreibtisch, den Sie gekauft haben, nicht ohnehin bereits über einen Kabelkanal verfügt, rüsten Sie einen solchen nach. Verräumen Sie die vielen Kabel der Bürogeräte ordentlich und nutzen Sie Kabelbinder. Auch Verschlussclips für Frischhaltebeutel können Ordnung in das Chaos der Strippen und Leitungen bringen. Die ästhetische Wirkung ist enorm und Sie haben auch eventuelle Stolperfallen wirkungsvoll eliminiert.

Vergessen Sie persönliche Gegenstände nicht!

Vergessen Sie den «Wohlfühlfaktor» nicht. Stellen Sie auch einige persönliche Gegenstände in Ihrem Home Office auf. Das kann ein Bild Ihrer Lieben sein, oder ein Gestand, der Sie inspiriert.

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Wie Sie im Home Office wirklich arbeiten

2. September 2010

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Am Arbeitsplatz zu Hause wirklich produktiv zu sein, ist nicht immer einfach. Ob es nun Mitglieder der Familie sind, die Aufmerksamkeit verlangen, oder die Verlockungen von DVD-Player, Fernseher & Co. Damit Sie Ihre Zeit nicht verschwenden, sondern konzentriert arbeiten, fünf kurze Tipps:

  • Schaffen Sie sich einen festen Arbeitsplatz: Natürlich könnten Sie auch mit dem Notebook auf dem Schoß im Wohnzimmer arbeiten. Aber die entspannte Haltung, die Sie bestimmt einnehmen, wird nicht gerade Ihre Ernsthaftigkeit gegenüber Ihrer Arbeit wachsen lassen. Zum anderen ist das Wohnzimmer prall gefüllt mit Ablenkungen: und schon ertappen Sie sich dabei, wie aus geplanten 10 Minuten Ablenkung an der Konsole eine Stunde vertaner Arbeitszeit geworden ist. Richten Sie sich einen festen Arbeitsplatz in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung ein. Am besten in einem eigenen Raum, dessen Tür Sie schließen können.
  • Versetzen Sie sich in einen Arbeitsmodus: Natürlich ist es angenehm, wenn Sie sich zur Arbeit nicht die Krawatte umbinden müssen und viele Menschen, die zu Hause arbeiten, genießen gerade diese Freiheit. Übertreiben Sie es aber nicht mit der Lässigkeit. Stehen Sie wie gewohnt auf, duschen Sie und ziehen Sie sich ganz normal an. Sie gehen zur Arbeit, nur verlassen Sie dabei das Haus nicht. Sie werden sehen, dass dieser Wechsel in einen Arbeitsmodus Ihnen gut tut!
  • Arbeiten Sie nach Terminplan: Eine große Freiheit der Arbeit im Home Office liegt in der freien Zeiteinteilung. Sie können Ihre Kinder aus der Schule holen oder Ihre Arbeit unterbrechen, um schnell eine Kleinigkeit einzukaufen. Aber es ist auch genau diese Freiheit in der Zeiteinteilung, die vielen Arbeitnehmern Probleme schafft. Setzen Sie sich selbst enge Zeitpläne. Wenn Sie festgelegt haben, dass der Bericht um 10 Uhr fertig sein soll, dann tun Sie alles dafür, dieses Ziel auch zu erreichen.
  • E-Mail zu festen Zeiten: Wie im Büroalltag gilt auch hier: lesen und beantworten Sie Ihre Mails zu festen Zeiten. Eine einfache, aber wirkungsvolle Maßnahme, um produktiv zu bleiben.
  • Schalten Sie Ablenkungen konsequent aus: Sie werden Ihr Konzept oder Ihren Bericht niemals beenden, wenn Sie ständig all den Dingen Aufmerksamkeit schenken, die nicht zur Arbeit gehören. Stellen Sie den Anrufbeantworter ein, stellen Sie die Klingel ab reduzieren Sie ganz bewusst Ablenkungen, damit Sie die Zeit im Home-Office produktiv nutzen.

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So sind Sie auch im Homeoffice produktiv!

9. August 2010

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Für viele Menschen ein Wunschtraum: Daheim in den eigenen vier Wänden nicht nur zu leben, sondern auch arbeiten zu können. Das ist aber schwieriger, als sich die meisten das vorher vorgestellt haben. Lebenspartner und Kinder haben ihre Bedürfnisse und wollen Aufmerksamkeit, der Blick fällt auf Dinge, die auch unbedingt im Haushalt zu erledigen wären und dann sind da noch Verlockungen wie der Fernseher oder die eigene Bibliothek. Damit die Arbeit im Home-Office auch produktiv ist, sollten Sie ein paar Regeln beherzigen.

Störungen

  • Unterstreichen Sie die Wichtigkeit Ihrer Arbeit: Nur wer selbst auch zu Hause arbeitet, weiß, wie schwierig das sein kann. Die meisten Menschen, die täglich ins Büro fahren, assoziieren damit den Freizeitgedanken und können nicht nachvollziehen, dass Sie fokussiert und konzentriert sein müssen. Familie und Freunde werden Sie einfach anrufen oder in Ihr Zimmer kommen wollen, denn schließlich sind Sie ja da. Unterstreichen Sie, dass Sie arbeiten und keine Freizeit haben. Das geht am einfachsten, wenn Sie feste Arbeitszeiten einrichten und durch äußere Signale, wie etwa eine geschlossene Tür, anzeigen, dass Sie jetzt arbeiten.
  • Untersuchen Sie, was Sie stört und stellen Sie es ab! Was lenkt Sie ab und stört Sie dabei produktiv zu sein? Sind des die Familienmitglieder, die ständig in Ihr Büro platzen? Sind es die Hintergrundgeräusche oder Hintergrundmusik, die in einem Haus einfach schnell auftreten können? Erst wenn Sie herausgefunden haben, was Ihre Arbeit negativ beeinflusst, können Sie gezielt dagegen vorgehen.
  • Legen Sie Pausen ein! Es ist ohnehin der Produktivität und Gesundheit nicht förderlich, stundenlang auf den Monitor zu starren und in einer Position zu verharren. Legen Sie also regelmäßig größere Pausen ein, in denen Sie sich zur Familie gesellen. Ein kurzes Kartenspiel mit den Kindern oder eine Telefonat mit Freunden, kann eine Erholung und mentale Ablenkung sein. Wichtig ist dabei allerdings, dass Sie diese Pausenzeiten einhalten und nicht ausdehnen.
  • Lieber offline? Gerade Arbeiter im Home-Office benötigen heute einen Onlinezugang, um erreichbar zu sein oder aber zur Recherche. Aber diese Verbindung zum Internet ist leider auch eine hervorragende Ablenkung. Schnell mal nachsehen, was es neues bei Facebook gibt? Oder was in den Zeitungen steht? Schon ist kostbare Zeit unproduktiv verschwendet worden. Vielleicht arbeiten Sie lieber offline und trennen die Verbindung, um konzentrierter zu sein.

Planung

  • Arbeiten Sie zu festen Zeiten: Natürlich gehört es zu den Freiheiten im Home-Office, sich die Zeit frei einteilen zu können. Das bedeutet aber nicht, dass es gut ist, jeden Tag zu unterschiedlichen Zeiten produktiv sein zu wollen. Einerseits entspricht dies nicht Ihrem eigenen Rhythmus, zum anderen machen Sie es Ihrem Umfeld damit unnötig schwer. Schaffen Sie sich also Ihre eigenen Routinen und festen Zeiten in Ihrem Heimbüro. Kommunizieren Sie diese Arbeitszeiten auch an Kolegen, Freunde und Bekannte.
  • Wann arbeiten Sie am besten? Wann sind Sie am produktivsten? Gehören Sie zu den Menschen, die besonders am frühen Morgen zu Höchstleistungen fähig sind? Wann fühlen Sie sich am wohlsten? Feste Arbeitszeiten bedeuten ja nicht, unmittelbar täglich von 9 bis 17 Uhr zu arbeiten. Vielleicht ist für Sie eine Zweiteilung des Tages am geeignetsten?
  • Pflegen Sie Ihre Aufgabenlisten und planen Sie den Tag! Dies unterscheidet Sie nicht von anderen Arbeitnehmern. Notieren Sie sich Aufgaben und Dinge, die Sie erledigen müssen, und planen Sie bereits am Vorabend den kommenden Tag. Spätestens am Freitag sollten Sie auch immer die kommende Woche genauer planen, so können Sie auch private Termine (Kinder zur Schule bringen, an einer Aufführung oder einem Elternabend teilnehmen) besser mit der Arbeit vereinbaren.

Erfolgsmessung

  • Setzen Sie sich Tagesziele: Gerade wenn Sie sich den Heimarbeitsplatz vielleicht erst seit kurzen „erobert“ haben, ist es wichtig, Kollegen und Vorgesetzten zu zeigen, was Sie am Tag schaffen. Da der Austausch mit Kollegen ja zwangsläufig nicht mehr so intensiv ist, benötigen Sie auch etwa zu Ihrer Selbstmotivation und was wäre da besser geeignet, als sich über ein erreichtes Ziel zu freuen?
  • Führen Sie einen Zeitnachweis: Auch wenn Ihnen Ihre Vorgesetzten vertrauen. Ob Sie nun selbstständig arbeiten oder nicht: Messen Sie und schreiben Sie auf, wofür Sie Ihre Zeit verwendet haben. Welche Tätigkeiten haben Sie erledigt? Wie lange haben Sie dafür benötigt. So überprüfen Sie ganz einfach, ob Sie tatsächlich produktiv waren und erhalten auch ein Gespür dafür, wie lange manche Aufgaben dauern. Das hilft Ihnen später bei der Kalkulation von Angeboten.
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