Tag Archiv: aufräumen

Kleine Tipps – große Wirkung. Mit einfachen Mittel schöner und aufgeräumter wohnen

17. Juli 2014

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Veränderungen in den eigenen vier Wänden, die zu mehr Komfort und Ordnung führen, sind keine Sache des Geldes. Oft genügen bereits Kleinigkeiten, um einen oder mehrere Bereiche Ihres Hauses dauerhaft besser zu organisieren. Dazu ein paar Kniffe, die sich in der Vergangenheit immer wieder bewährt haben.

Tipps für mehr Ordnung und Organisation im Haushalt

  • Wenn es Ihnen an Schränken mit Türen mangelt, dann greifen Sie zu einem Klassiker. Montieren Sie vor den Regalen an der Decke oder aber in direkt am Regal Rollos, die Sie bei Bedarf herunterziehen. So ist es nicht nur sofort aufgeräumt, sondern der Raum wirkt auch gleich viel ruhiger.
  • Schaffen Sie sich Zonen in Ihrem Haus, an denen Sie bestimmte Dinge erledigen und alles, was dazu benötigt wird, gleich zur Verfügung steht. Ein Papierkorb direkt neben der Eingangstür und in der Nähe des Briefkastens wirkt Wunder, weil Sie Reklame und Umschläge gleich richtig entsorgen können. Ein Ablagekorb direkt beim Eingang kann als Ablage für alle Familienmitglieder dienen, um Geldbörsen, Handys oder Schlüssel abzulegen. So genügen wenige Handgriffe, wenn das Haus verlassen wird.
  • Schaffen Sie sich mindestens ein Beschriftungsgerät an. Ein guter Etikettendrucker kostet nicht die Welt und erleichtert wirklich das Leben. Beschriften Sie damit nicht nur Akten oder Ordner. Auch Schachteln und Boxen in der Küche, Regale im Keller oder der Garage – es gibt unzählige Orte auch in Ihrem Haushalt, wo eine saubere Beschriftung dabei hilft, Unordnung zu vermeiden. Denn für alle Familienmitglieder ist damit klar, was an welchen Ort kommt.
  • Stellen Sie im Wohnzimmer, Schlafzimmer der Küche und am Treppenabsatz in jedem Stockwerk schicke Körbe oder andere Behälter auf. Darin landen alle Dinge, die nicht in diesen Raum gehören oder ihren Weg wieder in das andere Stockwerk finden müssen. Beim Hinaufgehen nehmen Sie einfach das Körbchen mit und räumen die Dinge weg. Dann landet der Korb in diesem Stockwerk an der Treppe. Die Körbe in den Räumen sehen Sie regelmäßig durch und räumen den Inhalt auf.
  • Wo bewahren Sie eigentlich Müllbeutel auf? Warum nicht auf dem Boden des Mülleimers? Dann sind neue Beutel nämlich beim Wechsel sofort griffbereit!
  • Räumen Sie schmutziges Geschirr immer gleich in die Spülmaschine und stellen Sie die Maschine regelmäßig an.
  • Horten Sie eigentlich Dinge, können diese aber aus sentimentalen Gründen einfach nicht wegwerfen? Ich habe neulich Tournee-T-Shirts einiger Bands aus den 90er Jahren gefunden. Wie Sie sich vielleicht vorstellen können, hatte ich damals ein etwas andere Kleidergröße. Aufheben oder Weggeben? Ich habe die Shirts mit meiner Digitalkamera fotografiert, damit ich mich jederzeit wieder daran erinnern kann. Aber die Kleidungsstücke dann doch weg gegeben.
  • Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, in Ihrer Familie mit Farbcodes zu arbeiten? Das lässt sich ganz gut für eine Vielzahl an Dingen durchhalten: Zahnbürsten und Zahnputzbecher, Handtücher und Waschlappen, Trinkflaschen und Brotdosen etc. etc. Gerade kleineren Kindern hilft dies bei der Orientierung.
  • Schaffen Sie sich ein Whiteboard für die Küche oder den Flur an. Notieren Sie darauf Dinge, die zu erledigen oder zu besorgen sind.
  • Behalten oder Weggeben? Wenn Sie unsicher sich, packen Sie solche fraglichen Gegenstände in einen Karton. Notieren Sie darauf das Datum in einem genau einem Jahr. Wenn Sie den Gegenstand nicht vorher benötigt haben, dann werfen sie ihn weg.

Dokumente organisieren

  • Investieren Sie in einen Scanner – damit digitalisieren Sie Artikel und Rezepte, aber auch andere Unterlagen, die Sie platzsparend aufbewahren wollen. Apropos: Der Korb zum Aufbewahren von Altpapier gehört in die direkte Nähe.
  • Für ein paar Euros gibt es in den App-Stores tolle Programme für das Handy, mit deren Hilfe Sie mühelos Visitenkarten digitalisieren können.
  • Besorgen Sie sich eine nett aussehende Schachtel für (private) Quittungen und Belege. Notieren Sie sich einen regelmäßigen Termin, an dem Sie die Belege sortieren.

Putzen und Pflege

  • Putzen Sie einen Raum pro Tag: Sich einen bestimmten Teil der Wohnung oder einen Raum pro Tag vorzunehmen und aufzuräumen, ist weniger anstrengend und zeitaufwändig, als stets das gesamte Heim zu organisieren. Und Sie erreichen das Ziel auch viel schneller, was ja motivierend wirkt.
  • Eines kommt rein, eines kommt heraus: Eine Regel mit ganz großer Hebelwirkung! Wenn Sie sich etwas neu anschaffen, entsorgen Sie am gleichen Tag etwas. Ein neuer Messbecher in der Küche? Weg mit dem Vorgänger! Das gilt aber nicht nur für Dinge, die Sie ersetzen. Lassen Sie es zu einer Gewohnheit werden, etwas zu entsorgen, zu verschenken oder zu spenden, wenn Sie einen neuen Gegenstand angeschafft haben.
  • Bilden Sie niemals Stapel! Niemals!

Welche Tipps haben Sie? Was hat sich bei Ihnen im Kampf gegen Unordnung bewährt?

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So bekommen Sie wieder Ihre Papierablage in den Griff

25. Juli 2013

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Im beruflichen Alltag erledigen wir ständig Dinge, die uns von unserer Kernaufgabe abhalten. Kunden und Kollegen, die sich telefonisch melden, und Unterbrechungen durch die Familie und Freunde lenken uns ab. Und dann sind da auch oft genug Probleme zu lösen, die nicht vorhersehbar waren, aber erledigt werden müssen, damit wir überhaupt einen Schritt vorwärtskommen.

Viel zu schnell und viel zu oft vernachlässigen wir deshalb die Organisation unseres Büros selbst. Und schneller als vorher vermutet, stapeln sich plötzlich Unterlagen, die abgelegt oder gesichtet werden müssen.

Unordnung und Stapel gehören zu den Misslichkeiten des Büroalltags, die uns besonders viel Kraft und Energie kosten, weil sie uns ablenken und manchmal sogar ein schlechtes Gewissen bereiten, weil sie uns als ein zu Papier gewordener Vorwurf daran erinnern, was wir nicht geschafft haben.

Je nachdem, wie lange Sie schon die “Zügel haben schleifen” lassen, werden Sie etwas mehr Zeit dafür benötigen, alles wieder in Ordnung zu bringen. Wenn die Grundlage erst geschaffen ist, brauchen Sie in der Woche wirklich nicht viel Zeit für die Organisation des Arbeitsplatzes.

  1. Starten Sie mit einer generellen Durchsicht: Sie beginnen in einer Ecke Ihres Büros und gehen dann Schritt für Schritt einmal rundherum weiter. Entsorgen Sie, was Sie offensichtlich nicht mehr benötigen. Schauen Sie nach, ob alles, was Sie finden, auch funktioniert. Was kaputt ist, geben Sie zur Reparatur oder werfen es weg. Sehen Sie sich aufmerksam um: Was haben Sie seit einer Weile überhaupt nicht mehr in der Hand gehabt? Was können Sie nicht mehr sehen? Ob Dekoration, Möbel oder anderer Gegenstand – seien Sie nicht zu nachgiebig und entsorgen Sie großzügig.
  2. Räumen Sie dabei gleich auf!: Wenn Sie ohnehin bei Ihrer kritischen Bestandsaufnahme sind, legen Sie doch gleich all die Dinge, die offensichtlich an der falschen Stelle liegen, richtig hin.
  3. Säubern Sie Ihren Schreibtisch: Nehmen Sie alles von der Schreibtischoberfläche herunter und reinigen Sie die Arbeitsfläche und alle Gegenstände. Das wirkt optisch gleich viel ansprechender und kann ein echter Motivator sein.
  4. Verleihen Sie dem Raum eine Struktur: Nicht nur Büros, sondern auch andere Räume in unseren Häusern und Wohnungen mangelt es an einer klar erkennbaren Struktur. Teilen Sie Ihr Arbeitszimmer in Zonen auf und legen Sie fest, was in welcher Zone geschieht. Das Zentrum wird wohl Ihr eigentlicher Arbeitsplatz bilden, also der Schreibtisch mitsamt Stuhl. Schaffen Sie einen zentralen Platz für Ihre Ablage und das Referenzmaterial. Platzieren Sie dort die notwendigen Regale oder Aktenschränke. Schließlich besitzen Sie sicherlich auch noch eine Menge Material, das Sie bei der Erledigung Ihrer Aufgaben unterstützt, aber nicht täglich benötigt wird. Dazu gehören etwa auch Toner, Papier, ein Vorrat an Mappen etc. Solches Material lagert gut in geschlossenen Schränken.
  5. Schaffen Sie eine “heiße” Zone: Wichtige Nachschlagewerke, Büroklammern, Beschriftungsgerät usw. – diese Dinge benötigen Sie in Ihrer unmittelbaren Griffnähe. Legen Sie sich eine “heiße Zone” an. Alle Geräte und Dinge, die sich darin befinden, sollten Sie mit einem Handgriff erreichen, auch wenn Sie am Schreibtisch sitzen. Das muss nicht im obligatorischen Rollcontainer enden, auch wenn diese ganz praktisch sind.
  6. Legen Sie sich Spezialmappen an: Mit einigen wenigen Mappen vergessen Sie nicht mehr, bei einem Kollegen oder Kunden wegen einer Sache nachzuhaken oder sich auf eine Besprechung vorzubereiten. Legen Sie sich eine Mappe oder einen stabilen Hefter an, der auf dem Schreibtisch verbleiben darf, und den Sie mit “Wiedervorlage” beschriften. Darin legen Sie alle Papiere, die im Zusammenhang mit etwas stehen, worauf Sie warten. Zum Beispiel die Erledigung einer Aufgabe durch einen Kollegen, das Ergebnis eines Vorgangs. Wenn dieses Warten häufiger vorkommt, kann es sich lohnen, dafür einen Pultordner anzuschaffen oder eine umfangreichere Wiedervorlage mit den so genannten 43 Mappen. Einladungen zu Besprechungen oder die Listen mit den Tagesordnungspunkten landen in einer weiteren separaten Mappe: “Besprechungen”. Signalisiert Ihnen Ihr Kalender, dass in den nächsten Tagen eine Sitzung ansteht, genügt ein Griff in die Mappe, um sich die Agenda dazu anzusehen.
  7. Investieren Sie in einen guten Labelprinter: Wenn Sie Ordner, Mappen und Regale optisch ansprechend beschriften, wirkt das professionell und wird zu einem Symbol für die herrschende Ordnung. Und das kann zusätzlich auch motivierend sein. Investieren Sie in einen Labelprinter, der auch mit Ihrem Computer funktioniert, falls Sie einmal größere Mengen an Schriftgut zu beschriften haben. Das Gerät sollte sich in der “heißen Zone” Ihres Schreibtisches befinden.
  8. Organisieren Sie Ihren Lesestoff: Schaffen Sie sich einen Zeitschriftensammler oder eine Eingangsbox an, in der Sie Zeitschriften und andere Lektüre ablegen. So fliegt nichts herum. Stellen Sie die Regel auf, dass sich nie mehr Lesestoff ansammeln darf, als in diesen Sammler passt. Sonst müssen Sie ein Teil herausnehmen und ungelesen wegwerfen. So stellt sich schnell heraus, ob Sie nicht vielleicht ein paar Abos zu viel abgeschlossen haben.
  9. Archivieren Sie: Ist ein Projekt erfolgreich abgeschlossen, archivieren Sie dessen Unterlagen. Dazu können Sie sich preiswerte Ablageboxen anschaffen, in denen diese Papiere landen. Lagern Sie die archivierten Unterlagen außerhalb Ihres Büros. Der Raum muss lediglich trocken sein. Beschriften Sie die Box mit dem Datum, ab dem Sie die Unterlagen wegwerfen wollen oder können.
  10. Legen Sie wöchentlich ab: Legen Sie neue Unterlagen einmal pro Woche ab. Ob Kontoauszug, Mitschrieb einer Besprechung oder anderes Dokument – machen Sie die Ablage zu einem Ritual, das Ihnen zum Beispiel den Beginn des Wochenendes signalisiert.

Haben Sie weitere Rezepte, um den Rückstand in der Ablage wieder in den Griff zu bekommen?

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Schneller fertig mit dem Haushalt

17. Juni 2013

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Immer diese Probleme mit der Hausarbeit. Gerade wer als Freiberufler am heimischen Schreibtisch arbeitet, hat es noch schwerer, Arbeit und die vielen Dinge, die im Haushalt zu erledigen sind, unter einen Hut zu bringen. Schließlich fällt spätestens beim Blick zur Kaffeemaschine wieder der Blick auf irgendeinen Bereich des Hauses, der nach Aufmerksamkeit schreit. Und wer dann als Selbstständiger auch noch Kinder hat, die den Haushalt ebenfalls in Unordnung bringen können, sieht sich eines noch schärferen Problems ausgesetzt. Vielleicht helfen Ihnen diese Tipps, um das Problem in den Griff zu bekommen:

  1. Spannen Sie Ihre Kinder mit ein: Zugegeben, je älter die Kinder werden und Sie damit mehr unterstützen könnten, desto lästiger werden diese die Aufgabe empfinden. Deshalb ist es wichtig, die Kinder möglichst früh an die Arbeiten heranzuführen. Die Allerkleinsten freuen sich, wenn sie den Eltern helfen können und wollen diesen auch nacheifern. Legen Sie zum Beispiel pro Woche eine Stunde fest, in der die ganze Familie Hausarbeiten verrichtet. Wichtig: Es müssen wirklich alle an einem Strang ziehen. Geben Sie den Kleineren Arbeiten, die diese schon gut bewältigen können, zum Beispiel Abstauben mit einem Staubwedel oder Schmutzwäsche zusammensuchen etc. Loben Sie so oft wie möglich!
  2. Überflüssiges loswerden: Was sich nicht mehr im Haushalt befindet, brauchen Sie auch nicht wegzuräumen. Simpel, oder? Schauen Sie sich deshalb jeden Tag um und werfen Sie täglich etwas weg oder spenden es für gute Zwecke. Was sich dazu eignet, um an andere weitergegeben zu werden, sammeln Sie in einem dafür geeigneten Behälter, den Sie einmal die Woche entleeren. Animieren Sie auch die Kinder, das mit Spielzeugen oder Kleidung zu tun, mit denen Sie nicht mehr spielen oder die sie gar nicht mehr anziehen wollen. Schauen Sie sich bewusst um: Was ist unansehnlich geworden? Welchen Gegenstand brauchen Sie nun wirklich nicht mehr?
  3. Lassen Sie den Müll im Geschäft!: Glauben Sie mir, der Einkauf dauert nur wenige Minuten länger, wenn Sie Umverpackungen direkt im Supermarkt lassen. Wenn Sie zu Hause angekommen sind, verräumen Sie die Waren und müssen selbst weniger häufig den Müll raustragen. Übrigens eine Aufgabe – wenn auch nicht unbedingt beliebt, die auch Kinder bereits erledigen können.
  4. Nach dem Aufstehen die Waschmaschine anschalten: Gerade in einem größeren Haushalt ist die Wäschepflege ein großes Problem. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, gleich nach dem Aufstehen eine Waschmaschine zu füllen und einzuschalten. In der Zeit, in der Sie sich selbst im Badezimmer für den Tag fertigmachen, die Kinder wecken und frühstücken, dürfte in den meisten Fällen die Maschine bereits fertig sein. Dann können Sie den Inhalt in den Trockner geben oder aufhängen und sich dann auf den Weg in Ihr Büro machen.
  5. Spülmaschine vor dem Frühstück ausräumen: Dann können nämlich alle Personen, die am Frühstückstisch gesessen haben, selbst ihr Geschirr in den Spüler räumen. Und es landet während des Tages kein schmutziges Geschirr auf den Ablageflächen in der Küche. Stellen Sie den Spüler spätestens abends vor dem Zubettgehen an. Dann ist alles am nächsten Morgen fertig.
  6. Badezimmerpflege zwischendurch: Wenn Sie sich nach dem Händewaschen oder Zähneputzen ein Handtuch schnappen und das Waschbecken damit kurz durchwischen, bleibt der Bereich viel länger in einem ordentlichen Zustand.
  7. Schuhe bleiben an der Haustür: Es ist unglaublich, was gerade unter den Sohlen von Kinderschuhen sich an Dreck sammeln kann. Damit Sie weniger häufig zum Besen oder Staubsauger greifen müssen, stellen Sie unbedingt die Regel auf, dass die Schuhe an der Haustür stehen bleiben. Damit wird der Schmutz nicht durch das ganze Haus getragen.

Haben Sie auch noch einen Tipp?

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7 Ideen, was Sie gegen Gerümpel tun können. Und wie es aufgeräumt bleiben kann.

18. Mai 2011

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Der Kampf gegen die Ansammlung von Gerümpel und der Unordnung ist ein fortwährender Akt. Ehe man es sich versieht, haben sich irgendwo wieder Stapel von Zeug gebildet, die nur unschön aussehen und Stauraum blockieren. Ein paar Denkanstöße zum Thema Gerümpel:

Idee 1: LIFO, oder immer nur ein Teil

Ein wirkungsvolles Prinzip gegen die Ansammlung von Gegenständen ist das Prinzip des “Last In, First Out”. Wann immer eine neue Sache Teil Ihres Haushalts wird, machen Sie es sich zur Regel, eine andere Sache zu entsorgen oder weiterzugeben. Sie haben ein neues Bild angeschafft? Welcher anderer Dekoartikel nervt Sie schon seit einiger Zeit? Dann geben Sie ihn weg. Das bedeutet nicht unbedingt, dass Sie ihn auch entsorgen müssen. Vielleicht eignet er sich auch als Geschenk oder Sie spenden ihn für einen guten Zweck? Und viele Dinge, die man nicht mehr braucht, werden von anderen bei Ebay oder über eine Kleinanzeige gern genommen.

Idee 2: Mieten, statt kaufen

Es herrscht kein Mangel an Geräten und Gadgets, die das Leben angenehmer machen. Ob nun ein Kaffeevollautomat oder auch der Highend-PC: Allen gemeinsam ist allerdings, dass sie in der Sekunde veralten, wo sie ausgeliefert werden. Und wer schon einmal versucht hat, ein nur zwei Jahre altes technisches Gerät gebraucht zu verkaufen, reibt sich die Augen, was er an Wertverlust hinnehmen muss; wenn sich denn überhaupt ein Käufer findet.

Und wenn nicht? Dann landet das Zeug schnell in der Garage oder dem Keller. Probieren Sie doch vor der nächsten Anschaffung, ob sich der gewünschte Artikel nicht einfach mieten lässt. Sicher kann das über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts teurer als die Anschaffung sein. Allerdings haben Sie keinen Kummer mit der Entsorgung und behalten das Gerät eben nur so lange, wie sie es wirklich benötigen. Und kommt die nächste Gerätegeneration auf den Markt, können Sie deutlich flexibler wechseln.

Idee 3: Immer nur ein Teil

Wie viele Kugelschreiber besitzen Sie eigentlich? Und wie viele Scheren befinden sich in Ihrem Haushalt? Und brauchen Sie die wirklich alle? Sehen Sie! Machen Sie es sich zur Gewohnheit, wann immer es geht, wirklich nur eine Sache anzuschaffen und zu besitzen. Ein vollständiges Ess-Service für Gäste brauchen Sie. Aber benötigen Sie davon gleich mehrere? Das Horten von Dingen kosten Platz und verursacht damit im Endeffekt Kosten. Je mehr Ballast Sie abwerfen, desto flexibler werden Sie. Auch was Ihre Wohnsituation anbelangt.

Idee 4: Kaufen Sie einfache Geräte

Haben Sie einmal versucht, eine möglichst einfache Küchenmaschine zu kaufen? Das geht eigentlich gar nicht: Unzählige Aufsätze und Zubehörteile befinden sich ebenfalls im Karton. Davon mit Sicherheit auch einige, die Sie niemals verwenden werden. Und wenn Sie sich kritisch in Ihrem Haushalt umsehen, finden Sie mit Sicherheit eine Reihe solcher Dinge. In dem Wahn, alles machen zu können und zu wollen, liefert uns die Industrie einen Haufen an Sachen mit, die untergebracht werden müssen. Ob wir nun wollen oder nicht. Gehen Sie beim Einkaufen also ganz bewusst vor und sehen Sie sich nach einem Gerät um, das möglichst einfach ist. Meist sind diese Artikel sogar langlebiger. Auch, wenn Sie gelegentlich etwas teurer sind. Denn das viele Zubehör soll uns auch gern von Mängeln der Verarbeitung ablenken.

Idee 5: Nur eine Kiste mit Erinnerungsstücken

Ein schönes Bild aus dem Kindergarten oder etwas aus dem Werkunterricht. Wer Kinder hat, weiß, dass diese fast täglich aus der Schule oder Kindergarten nach Hause kommen, und ein kleines Geschenk mitbringen. Das ist anrührend, keine Frage. Aber es belegt im Laufe der Zeit enorm viel Platz. Und ist tatsächlich wirklich jedes Bild es auch Wert aufgehoben zu werden? Sicherlich nicht. Schaffen Sie sich eine große und stabile Kiste an, in der Sie Ihre persönlichen Erinnerungsstücke lagern. Die Regel lautet hier, dass alles, woran Sie sich erinnern wollen, dort hinein passen muss. Besteht die Gefahr, dass der Stauraum an seine Grenzen stößt, müssen Sie sich von etwas trennen. Und so ganz nebenbei beschäftigen Sie sich wieder intensiv mit den Dingen.

Idee 6: Entmüllen Sie Software – und CD-Sammlungen

Sie nutzen bereits seit einigen Jahren Computer? Dann bestehen gute Chance, dass sich auch bei Ihnen viele Softwarekartons oder Datenträger mit Programmen stapeln, die längst nicht mehr auf Ihrem Computer laufen. Sehen Sie diese Sammlungen durch! Sie werden viel Stauraum schaffen können. Auch wenn Ihnen vielleicht Simcity 2000 viel Spaß gemacht hat. Wenn überhaupt, läuft das Programm noch maximal in einer DOS-Box unter Windows. Und wenn Sie die CD seit Jahren nicht mehr angerührt haben? Warum sollten Sie es jetzt tun? Also weg damit. Genauso wenig spricht etwas dagegen, Ihre Musiksammlung vollständig zu digitalisieren, um dann die CDs zu verkaufen oder zu spenden. Natürlich nur dann, wenn Sie sich auch Gedanken um ein Backup der musikalischen Kostbarkeiten gemacht haben und diese per Medienserver im gesamten Haus zur Verfügung stellen können.

Idee 7: Behalten Sie nur Sachen, die Sie auch benutzen

Generell: In Ihrem Haushalt sollten nur Dinge verbleiben, die Sie auch tatsächlich benutzen. Alte Kleidungsstücke, die Sie seit Jahren nicht getragen haben, bringen Sie zur Kleiderspende. Gebrauchsgegenstände oder technische Geräte, die Sie lange nicht mehr angerührt haben, verbrauchen nur Platz. Die klassische Ausrede lautet immer: das kann ich bestimmt noch einmal gut gebrauchen. Die Frage ist nur wann und wie häufig?

Sehen Sie sich einmal kritisch in Ihrem Haushalt um: Sie werden erstaunt sein, wie viel Ballast Sie abwerfen können!

Titelbild: Peter von Bechen / pixelio.de

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Endlich Frühling: Unsere Tipps für Ihren Frühjahrsputz

10. Mai 2011

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Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein: Auch wenn es teilweise am frühen Morgen doch noch empfindlich kühl ist, befinden wir uns doch mitten im Frühjahr. Höchste Zeit den Winter endgültig hinter sich zu lassen und die Spuren des Winters zu beseitigen!

Wohnbereich auf Vordermann bringen

  • Wischen Sie gründlich Staub auf allen sichtbaren Oberflächen. Insbesondere natürlich den Tischplatten. Nutzen Sie den Staubsauger und saugen Sie, bei niedrigster Stufe, auch eventuell vorhandene Lampenschirme ab.
  • Wenn Sie schon dabei sind: Dekorieren Sie doch einfach etwas um. Das bringt neuen Schwung und und muss nicht teuer sein. Stellen Sie Gegenstände um oder setzen Sie neue Fotos in Ihre Bilderrahmen.
  • Schließlich sollten Sie die Böden gründlich absaugen. Gehen Sie mit dem Sauger auch in die Ecken. Wenn die Böden durch die Winterperiode doch unansehnlich geworden sind, leihen Sie sich einen professionellen Teppichreiniger oder, wenn Sie die finanziellen Möglichkeiten dazu haben, lassen Sie den Boden von einem Fachmann reinigen.
  • Einmal im Jahr sollten Sie auch Ihren Möbeln eine Grundreinigung angedeihen lassen. Mit milder Seifenlauge und weichen Lappen wischen Sie die Oberflächen von Schränken gründlich ab.

Klar Schiff in der Küche

  • Sehen Sie Ihre Vorräte durch: Prüfen Sie das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) und entsorgen Sie alles, was nicht mehr brauchbar ist. Wenn Sie schon dabei sind, ordnen Sie Ihre Vorräte. Machen Sie sich dabei Notizen, was Sie unbedingt wieder einkaufen wollen.
  • Reinigen Sie die Oberflächen der Schränke und Ablagen gründlich. Auch hier ist weniger mehr: In den meisten Fällen genügt Seifenlauge. Auf die Oberseiten der Hängeschränke legen Sie eine alte Zeitung. Das hält viel Schmutz ab und kann beim nächsten Grundreinemachen einfach entsorgt werden.
  • Wischen Sie den Boden. Wenn Sie Holzböden haben, saugen Sie diese zuerst gründlich ab, um auch die Krümel aus den letzten Ritzen herauszubekommen.
  • Reinigen Sie die Herdoberfläche gründlich: Hier lohnt durchaus die Investition für einen Spezialreiniger für Glaskeramik. Und wechseln Sie schließlich die Filter der Dunstabzugshause oder stellen Sie diese, wenn Sie einen Dauerfilter aus Edelstahl haben, in die Spülmaschine.

Schlafzimmer: Weg mit alten Klamotten

  • Saugen Sie die Böden ab und wischen Sie Staub.
  • Sehen Sie den Kleiderschrank durch: Die warmen Wintersachen verstauben Sie staubgeschützt, natürlich erst, wenn Sie sie gewaschen oder gereinigt haben, in Schutzhüllen oder auch Unterbettkomoden. Nehmen Sie jedes Kleidungsstück in die Hand und fragen Sie sich, ob Sie es in der kommenden Saison überhaupt noch einmal anziehen werden. Ist dies fraglich, packen Sie es lieber gleich weg und bringen Sie die ausgemusterte Kleidung zum nächsten Container.
  • Wenn Sie bei der Durchsicht feststellen, dass etwas an der Kleidung repariert werden muss, nähen Sie schnell den fehlenden Knopf selber an oder lassen Sie die Reparatur in einer Schneiderei vornehmen. Denn sonst haben Sie schnell wieder vergessen und ärgern sich im Winter, wenn Sie das gute Stück wieder anziehen wollen.
  • Holen Sie das dünne Bettzeug und die dünneren Laken aus dem Schrank und beziehen Sie das Bett neu. Ihre Matratze könne Sie auf kleiner Stufe absaugen, um den Milbenbefall zu reduzieren. Aber Achtung: Kaltschaummatratze nehmen die Behandlung mit dem Staubsauger übel. Hier sollten Sie die Oberfläche gut abbürsten und die Matratze ausklopfen. Den Bezug stecken Sie in die Waschmaschine, aber nicht zu heiß waschen, sonst läuft er ein und passt nur noch schwer auf die Matratze.

Der Rest des Hauses

  • Putzen Sie die Fenster: Nichts lässt ein Raum so erstrahlen wie ein frisch geputztes Fenster.
  • Entfernen Sie den Staub von den Wänden. Ein Mopp leistet hier gute Dienste. Wischen Sie die Lichtschalter mit einem feuchten Tuch ab und entfernen Sie Fingerspuren mit einem „Schmutzradierer“ von den Wänden.
  • Vor allem aber: Beseitigen Sie Unordnung und unnötige Dinge. Alles, was Sie schon länger nicht benutzt haben, kommt potenziell für das Entrümpeln in Frage. Widmen Sie sich auch dem Kinderzimmer: Packen Sie Spielzeuge, mit denen die Kinder längere Zeit nicht gespielt haben weg. Wenn sich die Kinder später überlegen, dass sie das Spielzeug doch noch einmal benutzen wollen, können Sie es immer noch wieder heraus räumen.

Was sind Ihre Tipps für den Frühjahrsputz?

Titelbild: Rainer Sturm / pixelio.de

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Ordnung schaffen – aber mit System

3. Mai 2011

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Wenn Sie vorhaben, einen Raum, ein Regal, Ihren Arbeitsplatz oder die Garage aufzuräumen, sollten Sie sich nicht mit Kleinigkeiten aufhalten und eventuell damit beginnen, in den Sachen zu stöbern. Gründliches Aufräumen und Ausmisten beginnt damit, dass Sie die Sache, die Sie sich vornehmen, vollständig leer räumen.

Bei größeren Vorhaben wie dem Keller, der Garage oder einem vollständigen Raum, ist es empfehlenswert, einzelne Abschnitte zu bilden, die Sie nacheinander bearbeiten. Die Bildung kleinerer Einheiten ist nicht nur gut für Ihre Motivation, weiter zu machen. Es verhindert auch, dass Sie sich verzetteln, weil Ihnen die Zeit wegläuft oder etwas unvorhergesehenes dazwischen kommt und Sie das Aufräumen nicht beenden können.

Nehmen Sie jetzt beispielsweise eine Schublade und leeren Sie diese vollständig aus. Wischen Sie die leere Schublade aus und wenden Sie sich jetzt den Dingen zu, die darin enthalten waren.

Sehen Sie sich jeden Gegenstand an und entscheiden Sie, was damit zu tun ist:

  • Soll er wieder in dieser Schublade landen? Dann legen Sie ihn hinein!
  • Ist es etwas, das eigentlichen einen anderen Platz hat? Dann legen Sie es auf einen Stapel von Dingen, die Sie wegräumen werden.
  • Der Gegenstand ist kaputt, unansehnlich oder wird nicht mehr gebraucht? Bilden Sie einen zweiten Stapel für Sachen, die Sie entsorgen werden oder werfen Sie ihn gleich weg.
  • Sie haben eigentlich keine Verwendung mehr dafür, aber zum Entsorgen ist die Sache eigentlich zu schade? Besorgen Sie sich einen Karton oder eine andere Aufbewahrungsmöglichkeit und legen Sie dort Sachen hinein, die Sie spenden oder verkaufen wollen.

Haben Sie alle Sachen sortiert, landet die Schublade wieder im Schrank. Bevor Sie sich jetzt der nächsten Lade oder dem nächsten Regal zu wenden, räumen Sie zunächst den Stapel der Dinge weg, die einen anderen Platz haben. Gleiches gilt für die Dinge, die zur Entsorgung müssen.

Jetzt haben Sie bereits etwas geschafft und können sich der nächsten Schublade oder dem nächsten Abschnitt zuwenden.

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Schaffen Sie dauerhaft Ordnung im Kinderzimmer

19. Mai 2010

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Verzweifeln Sie auch manchmal an dem Kampf, Ordnung im Kinderzimmer zu halten? «Nun räum doch mal auf!». Ein Stressfaktor für Kinder und Eltern gleichermaßen. Dabei ist es ganz leicht, Ihrem Kind dabei zu helfen, Ordnung zu halten.

Haben Sie schon einmal bewusst das Zimmer Ihres Sprösslings mit einem Gruppenraum in einem Kindergarten verglichen? Wenn Sie es tun, werden Sie mit Sicherheit bemerken, dass der Gruppenraum offensichtlich in verschiedene Zonen aufgeteilt ist. Das gibt bereits den Ordnungsrahmen für die vielen Dinge vor, die sich im Zimmer selbst befinden. Machen Sie es doch einfach genauso!

Im Gruppenraum gibt es die Kuschelecke. Hier können sich die Kinder zurückziehen und in Ruhe in Bilderbüchern schmökern oder einfach mit dem Schmusetier eine Auszeit vom Trubel in der Gruppe nehmen. Im Kinderzimmer bildet das Bett am einfachsten diese Kuschelecke. Platzieren Sie die Regale mit Büchern und Kuscheltieren dort. Bieten Sie Anreize, sich an diesem Ort aufzuhalten und platzieren Sie im Bücherregal wechselnd einige Titel frontal (ein alter Trick der Buchhändler). In der Nähe dieses Bereichs ist auch der Ort für den CD-Player und die unvermeidlichen Hörspiel-CDs.

Rund um den Kleiderschrank positionieren Sie den Anziehbereich. Ein Spiegel, vielleicht ein kleiner Teppich sowie ausreichend Haken an den Wänden oder gar eine kleine Garderobe, an die Jacken und andere Kleidung gehängt werden. Seien Sie konsequent und machen Sie deutlich, dass auf dem Boden liegende Kleidung von Ihnen nicht geduldet wird. Schließlich macht Ihr Kind dies im Kindergarten oder in der Schule ja auch nicht. Für die Schmutzwäsche stellen Sie einen entsprechenden Behälter auf.

In der Bastel- oder Arbeitsecke kann das Kind seine Hausaufgaben erledigen oder nach Herzenslust basteln oder malen. Für Schulkinder wird dieser Bereich in erster Linie durch den eigenen Schreibtisch gebildet, der genügend Stauraum für Stifte, Papiere, Klebe und alle die Sachen bieten sollte, die zum Basteln und Schreiben notwendig sind. Mit kleineren Kindern werden Sie wahrscheinlich gemeinsam basteln wollen. Hier lohnt es sich nicht, einen eigenen Bereich im Zimmer zu reservieren. Ein Regal oder Schubfach sollte dennoch für die Lagerung der Bastelmaterialien vorbehalten sein.

Der größte Bereich im Zimmer wird durch die Spielecke gebildet. Hier darf natürlich auch einmal eine Sache über Nacht aufgestellt bleiben. Rings um diesen Bereich organisieren Sie die verschiedenen Spielsachen. Bewährt haben sich Behälter, die auch von außen eingesehen werden können. Für Kinder, die noch nicht lesen können, beschriften Sie die Behälter mit Symbolen, die etwas über den Inhalt verraten. Halten Sie das Kind dazu an, dass Spielzeuge außerhalb dieser Zone, die Sie etwa durch einen besonders kuscheligen Teppich kennzeichnen können, nichts zu suchen haben.

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