Tag Archiv: arbeitsplatz

Herzlich willkommen! Tipps zum ersten Arbeitstag im neuen Job

1. Oktober 2010

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Der erste Tag eines Monats: Viele Arbeitsverhältnisse beginnen heute neu. Das erste Auftreten in der neuen Firma, der erste Tag im neuen Job: wichtig, welchen Eindruck Sie heute hinterlassen. Ein paar Tipps, damit Sie gut ankommen.

  • Ausgeruht kommen: Keinesfalls sollten Sie am Vorabend eine Party besuchen und unausgeschlafen zur Arbeit kommen. Eine lange Nacht hinterlässt sich nicht optische Spuren, sondern erschwert Ihnen auch, die vielen neuen Eindrücke zu verarbeiten und sich die Gesichter der neuen Kollegen einzuprägen.
  • Nur nicht nervös werden: Der erste Schultag, der Wechsel auf die weiterführende Schule, der erste Arbeitstag überhaupt – etwas Aufregung gehört dazu und ist ganz verständlich. Steigert sich die Anspannung aber zur Nervosität, sagen Sie sich, dass Sie froh sein können, Arbeit zu haben und dass dieses Unternehmen ja mit Ihnen zusammenarbeiten will. Freuen Sie sich auf die neuen Eindrücke und machen Sie sich noch einmal bewusst, warum Sie sich genau für dieses Arbeitgeber entschieden haben.
  • Seien Sie pünktlich: Stehen Sie ruhig etwas früher auf und gehen Sie den Tag gelassen an. Fahren Sie rechtzeitig los, auch auf die Gefahr hin etwas zu früh zu sein. Gehen Sie vor Ort lieber noch einen Kaffee trinken oder eine Runde um den Block. Informieren Sie sich einige Tage vor dem ersten Arbeitstag bei Ihrer Führungskraft, wann Sie kommen sollen. Oftmals wollen Chefs Ihre neuen Mitarbeiter ganz bewusst begrüßen, selbst aber erst einmal ihren Tag geplant haben, so dass der erste Tag des neuen Mitarbeiters etwas später beginnt.
  • Kommen Sie gut gekleidet: Sie werden während Ihres Vorstellungsgesprächs gesehen haben, wie der Dresscode des Unternehmens ist. Bestehen Unklarheiten riskieren Sie am ersten Tag lieber, etwas zu gut angezogen zu sein. Sie können sich Ihrem unmittelbaren Umfeld noch am zweiten Tag anpassen.
  • Seien Sie freundlich und lächeln Sie: Gehen Sie freundlich auf Ihre neuen Kollegen zu und vor allem: Lächeln Sie! Wenn Ihnen das für gewöhnlich nicht so liegt, üben Sie ruhig daheim vor dem Spiegel. So können Sie Ihre Ausstrahlung kontrollieren.
  • Vermeiden Sie spitzfindige Bemerkungen: Zurückhalten sollte man sich auf jeden Fall mit ironischen Bemerkungen oder Spitzfindigkeiten. Zu schnell landet man damit im kommunikatorischen Abseits. Humor ist generell ein schwieriges Thema, deswegen lernen Sie lieber erst Ihre Kollegen kennen, bevor Sie ihnen Gelegenheit geben, sich an Ihren Humor zu gewöhnen

In diesem Sinn: einen guten Start!

Haben Sie weitere Tipps für den ersten Arbeitstag? Wie sind Ihre Erfahrungen?

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So richten Sie einen Heimarbeitsplatz ein

9. September 2010

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Aktuell liegt wieder der Ikea-Katalog in den Briefkästen und wie in jedem Jahr, werden dort auch «Heimarbeitsplätze» vorgestellt. Nach dem Motto: Raum ist in der kleinsten Hütte, stilisieren die Designer kleine Beistelltischchen zu Arbeitsplätzen hoch. Aber worauf kommt es tatsächlich bei der Einrichtung eines Home-Office an? Wie planen Sie einen neuen Arbeitsplatz? Oder was können Sie tun, um Ihren Arbeitsplatz besser zu gestalten?

Der Raum und Infrastruktur

Wenn Sie die Möglichkeit haben, Ihren Arbeitsplatz zu Hause von Grund auf neu zu planen, beginnen Sie mit der Auswahl des Raumes. Er sollte mit einer Tür verschlossen werden können und kein Durchgangszimmer sein. Vermeiden Sie die unmittelbare Nachbarschaft zu Zentren in Ihrem Haus. Der Arbeitsplatz in der Nähe der Küche ist ebenso zweite Wahl wie ein Büro in der Nähe der Kinderzimmer. Der Raum sollte am besten über Tageslicht verfügen. Sie werden Telefon- und Internetanschluss ebenso benötigen, wie ausreichend Anschlussmöglichkeiten an das Stromnetz. Sofern sich der Zugang zum Internet nicht in diesem Raum befindet, müssen Sie sich entweder einen WLAN-Router anschaffen oder aber sich mit dem Thema PowerLAN (Netzwerk per Stromleitung) beschäftigen. PowerLAN Sets gibt es bereits unter 100 Euro und die dahinter stehende Technik ist inzwischen sehr ausgereift.

Licht, Beschattung, Frischluft

Der Sommer ist vorbei und die «dunkle» Jahreszeit kommt jetzt schneller als man möchte. Damit aber auch die Notwendigkeit bereits am Nachmittag das Licht einzuschalten. Sie benötigen eine Lichtquelle unmittelbar am Arbeitsplatz und idealerweise eine indirekte und gute Ausleuchtung des gesamten Arbeitszimmers. Wer sich mit dem Charme klassischer Deckenleuchten fürs Büro in seinen eigenen vier Wänden nicht anfreunden mag, kann auch zu lichtstarken Halogendeckenflutern greifen, die einen Raum ebenfalls gut ausleuchten können. Auch wenn sie uns gerade nicht verwöhnt: denken Sie auch an den Lichteinfall durch die Sonne. Schaffen Sie sich mindestes ein Rollo an, um notfalls für eine Beschattung des Raumes zu sorgen. Dass sich Ihr Büro einfach durchlüften lassen sollte, versteht sich fast schon von selbst. Wenn Sie einen Laserdrucker besitzen, prüfen Sie, ob Sie diesen außerhalb des Büro platzieren können, etwa im Flur. Das Raumklima dankt es Ihnen. Schaffen Sie sich einige Grünpflanzen an, die einen wichtigen Beitrag zu gesunder Raumluft leisten.

Standort des Arbeitsplatzes, Schreibtisch und Bestuhlung

Wenn Ihr Büro den Einfall von Tageslicht ermöglicht, achten Sie darauf, dass Sie den Schreibtisch so stellen, dass das Licht aus der zu Ihrer Schreibhand entgegengesetzten Richtung fällt. Andernfalls wirft die Lichtquelle einen Schatten auf den Text, den Sie gerade mit der Hand schreiben. Ungünstig, gerade für Bildschirmarbeiter, ist direktes Licht von vorn, da dieses Sie andauernd blendet und Ihre Augen rasch ermüdet.
Bei der Größe des Schreibtisches kommt es weniger auf die Breite als vielmehr auf die Tiefe an. Ob Sie 1,60 m oder 1,40 m breite Tischplatte bevorzugen, ist eine Frage der Stellfläche, des Geschmacks und des Budgets. Wichtig ist aber, dass Sie den Monitor weit genug von sich entfernt platzieren und Ihre Hände dennoch bequem auf der Arbeitsfläche liegen können. Eine Tiefe von 80cm sollte es schon sein. Der Schreibtisch sollte höhenverstellbar sein bzw. kleinere Unebenheiten ausgleichen können, damit nichts vibriert und wackelt, wenn Sie daran arbeiten. Investieren Sie in den Tisch gerade so viel Geld, wie Sie sich maximal leisten können. Da Sie an dem Tisch viel Zeit verbringen werden, lohnt sich eine Investition in diesen Arbeitsmittel absolut.

Dies gilt umso mehr für den Schreibtischstuhl. Vermeiden Sie Billigprodukte vom Discounter oder aus schwedischen Einrichtungshäusern. Der Stuhl sollte eine Bewertung für «uneingeschränkte» Nutzung haben und mindestens höhenverstellbar sein. Empfehlenswert sind darüber hinaus auch Optionen wie verstellbare Armlehnen, Einstellung der Rückenlehne und der Sitztiefe. An dieser Stelle können Sie gar nicht genug investieren. Machen Sie hier keinen Unterschied zwischen Home Office und Arbeitsplatz im Büro.

Platzierung der Arbeitsmittel

Dinge, die Sie regelmäßig benötigen, sollten Sie ohne Aufstehen erreichen. Dazu gehören also Schreibutensilien, das Telefon, Papier und Ihre Handakten bzw. die Wiedervorlage. Praktisch sind natürlich Rollcontainer, die Sie neben oder unter den Tisch platzieren, um so Stauraum in Ihrer unmittelbaren Nähe zu schaffen. In der Nähe des Arbeitsplatzes lagert auch ein kleinerer Bestand an Verbrauchsmaterial wie Umschläge. Unmittelbar neben oder auf dem Schreibtisch platzieren Sie auch Ihren Eingangskorb.

Stauraum

Auch wenn das eine zusätzliche Investition bedeutet: schaffen Sie sich genügend Möbel mit Ablageflächen an. Druckerpapier, das persönliche Archiv, ein Vorrat an Verbrauchsmaterial und Handbücher müssen ebenso wie im Büro auch am Heimarbeitsplatz untergebracht werden. Aus ästhetischen Gründen sind Möbel mit Schubladen oder Türen zu bevorzugen. So sind alle Sachen ordentlich untergebracht, stauben nicht so schnell ein und Ihr Blick wird nicht abgelenkt. Sofern Sie viele Akten unterzubringen haben, prüfen Sie, ob Sie sich vielleicht einen professionellen Ablageschrank gönnen sollten, der Platz für Hängeregistraturen oder Einstellmappen bietet.

Organisieren Sie Kabel und Stolperfallen

Sofern der Schreibtisch, den Sie gekauft haben, nicht ohnehin bereits über einen Kabelkanal verfügt, rüsten Sie einen solchen nach. Verräumen Sie die vielen Kabel der Bürogeräte ordentlich und nutzen Sie Kabelbinder. Auch Verschlussclips für Frischhaltebeutel können Ordnung in das Chaos der Strippen und Leitungen bringen. Die ästhetische Wirkung ist enorm und Sie haben auch eventuelle Stolperfallen wirkungsvoll eliminiert.

Vergessen Sie persönliche Gegenstände nicht!

Vergessen Sie den «Wohlfühlfaktor» nicht. Stellen Sie auch einige persönliche Gegenstände in Ihrem Home Office auf. Das kann ein Bild Ihrer Lieben sein, oder ein Gestand, der Sie inspiriert.

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Produktiver mit dem optimalen Arbeitsplatz

5. Juli 2010

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Wer Produktivität hört, denkt meist an ein funktionierendes Zeitmanagement oder eine solide Projektplanung. Dabei sind es häufig viele Kleinigkeiten, die uns zu mehr Konzentration und Effektivität führen. Mit einfachen Mittel gestalten Sie Ihr Umfeld so, dass Sie noch produktiver arbeiten können.

  • Was benötigen sie tatsächlich an Ihrem Arbeitsplatz? Was sollte in Griffnähe sein? Diese Frage können nur SIe selbst am besten beantworten. Aber Ihr unmittelbares Umfeld sollte keinesfalls ein Lagerort für Büromaterial sein. Verbannen Sie also das Druckerpapier oder Aktenmappen in entsprechende Ablagen oder Schränke, wo Sie bei Bedarf daraus zugreifen.
  • Wichtige Dinge gehören in Ihre unmittelbare Nähe! Und zwar so, dass Sie ohne aufzustehen daran kommen. Dazu gehören also Stifte oder Einstellmappen, um neue Vorgänge anzulegen. Aber auch Ihr Telefon oder der Zugriff auf Ihr Ablagesystem.
  • Auch wenn Sie nicht nach GTD arbeiten, legen Sie sich unbedingt eine zentrale Eingangsbox an. Hier landen alle Vorgänge im Laufe eines Tages, um spätestens vor Feierabend von Ihnen gesichtet und organisiert zu werden. Auch ein Ausgangskörbchen ist sinnvoll. Hier können Sie die erledigte Briefe ablegen oder Akten, die Sie einem Kollegen zusammengestellt haben.
  • Apropos Referenzsystem: wenn Sie noch keines haben, legen Sie sich unbedingt ein Ablagesystem an. Lose und unorganisierte Papierstapel sehen nicht nur unschön aus, sondern kosten wertvolle Zeit, wenn Sie nach einem Vorgang suchen müssen. Außerdem lenkt die unordentliche Optik vom konzentrierten Arbeiten ab.
  • Sie werden häufig von Kollegen an Ihrem Arbeitsplatz besucht und damit aus Ihrer Konzentration gerissen? Versuchen Sie es doch einmal mit diesem Trick: Platzieren Sie den Monitor Ihres Computers unmittelbar vor sich. Damit bauen Sie automatisch eine Distanz gegenüber hereintretenden Personen auf. Zum anderen wird Ihr Blick auf den Bildschirm deutlich machen, dass Sie gerade konzentriert arbeiten. Und wer stört andere schon gern?
  • Damit Sie eingehendes Material nicht zweimal lesen müssen, machen Sie es sich zur Gewohnheit, es mit einem Textmarker zu bearbeiten. Kennzeichnen Sie die Aufgabenstellung und wichtige Sachverhalte. Sofern eine Abgabefrist sich aus den Unterlagen ergibt, markieren Sie diese oder notieren Sie sie auf den Unterlagen direkt. Durch das Anstreichen finden Sie die gewünschte Information später nicht nur schneller wieder, sondern Sie prägen sich die Informationen automatisch besser ein.
  • Auf Ihren Schreibtisch gehören nur die Unterlagen, die Sie gerade in diesem Moment bearbeiten! So konzentrieren Sie sich auch nur auf das, was in diesem Moment wichtig ist!
  • Wenn Sie am Abend Ihren Arbeitsplatz verlassen, räumen Sie auf! Legen Sie alle Dinge ordentlich an Ihren Platz zurück und legen Sie eventuell nicht mehr benötigte Unterlagen ab. Sie schließen damit mit dem Tag bewusst ab und blicken zufrieden auf die Arbeitsleistung zurück.
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Stärken Sie Ihre Position am Arbeitsplatz

30. April 2010

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Die Wirtschaftskrise und deren Turbulenzen sind noch lange nicht vorbei. Angesicht der schlechten Grundstimmung in der Wirtschaft ist es nicht verwunderlich, dass sich Arbeitnehmer Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen. Stärken Sie Ihr Ansehen in Ihren Unternehmen und verringern Sie damit die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auf die Liste der entbehrlichen Mitarbeiter geraten!

Lassen Sie Kollegen gut aussehen: Viele Menschen sind der Ansicht, dass das Loben anderer Kollegen sie im Ansehen schlechter dastehen lässt. Das Gegenteil ist der Fall. Erhalten Sie von Ihrem Chef Lob für eine Idee oder ein Arbeitsergebnis und hat ein Mitarbeiter daran Anteil gehabt, weisen Sie darauf ausdrücklich hin. Ihr Chef wird dies registrieren, gerade weil es keine Selbstverständlichkeit ist, die Arbeit anderer zu loben. Versäumen Sie es aber auch nicht, den Kollegen darüber zu informieren, dass Sie seine Leistung bei der Führungskraft gelobt haben. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Mitarbeiter, deren Leistung sie gelobt haben, sich ebenfalls positiv über Ihre Arbeit äußern werden. Und genau das ist ja das Ziel!

Gehen Sie mit Informationen freigiebig um: Viele Arbeitnehmer sind in dem Irrglauben gefangen, dass ihre Wichtigkeit mit dem Wissen, das sie horten, steigt. Genau das Gegenteil ist aber der Fall. Damit Kollegen positiv über Sie sprechen, müssen sie gern mit Ihnen arbeiten. Und das erreichen Sie am einfachsten dadurch, dass Sie Informationen und Wissen ungefragt und gern weitergeben. Unterstützen Sie Kollegen bei deren Arbeit durch Hinweise und Tipps. Das wird sich in Ihrer Reputation bemerkbar machen.

Halten Sie sich auf Tratsch und Gerüchten heraus: Gerüchte und Tratsch sind selten dazu geeignet, ein harmonisches und produktives Arbeitsklima zu schaffen. Beteiligen Sie sich nicht an Gerede und Gerüchten. Sie laufen sonst Gefahr, auch einmal das Opfer von solchen Nachreden zu werden und das ist mit Sicherheit nicht in Ihrem Sinn!

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