Tag Archiv: ablenkungen

Ablenkungen unter Windows ausschalten – mit Undistractr

12. Juli 2011

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Für den Mac werden eine Reihe von Programmen angeboten, die Ihnen dabei helfen, sich besser zu fokussieren und den Hang zum Multitasking zu verringern. Mit einem Mausklick werden Programme, die Sie ablenken könnten, dann einfach beendet oder in den Hintergrund versetzt. Mit Undistractr steht jetzt auch eine solche Anwendung für Windows zur Verfügung.

Besuchen Sie die Seite des Entwicklers und laden sich dort die MSI-Datei herunter. Mit einem Doppelklick auf die Datei starten Sie die Installation. Des Setup möchte von Ihnen lediglich wissen, ob Sie die Anwendung für sich allein oder für alle Nutzer des Systems installieren.

Etwas Anpassung notwendig

Gesteuert wird das Werkzeug mit einer kleinen Textdatei, die die Namen der ausführbaren Dateien der Programme aufnimmt. Diese Datei finden Sie im Verzeichnis C:\users\Benutzername\AppData\Roaming\Undistractr. Öffnen Sie die Datei app einfach mit einem Texteditor und tragen Sie die Namen der Exe-Dateien dort hinein. Der Entwickler hat bereits einige Beispiele eingetragen.

Anwendungen hinterlegen in Undistractr

Speichern Sie die Datei und laden Sie das Programm. Mit einem Klick auf Undistract me werden die hinterlegten Anwendungen beendet.

Ablenkungen ausschalten

Eine kurze Rückmeldung im Programmfenster informiert Sie über den Erfolg.

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5 Dinge, die Sie nicht tun sollten (Zeitmanagement)

13. November 2010

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In den meisten Ratgebern zum Thema Produktivität werden Sie in erster Linie Hinweise bekommen, welche neuen Gewohnheiten Sie einüben sollten, um produktiver zu sein. Oftmals ist es aber viel einfacher, Dinge nicht mehr zu tun, um anschließend festzustellen, dass plötzlich mehr Zeit zur Verfügung steht. Probieren Sie doch auch einmal aus, neben Ihrer Aufgabenliste auch eine Liste der Dinge zu führen, die Sie nicht mehr tun sollten.

  • Sich die Zeit stehlen lassen: Was haben unsere Eltern nicht alles versucht, um uns zu höflichen Menschen zu erziehen? Dazu gehört natürlich auch die Regel, den anderen stets ausreden zu lassen. Was aber, wenn dieser »andere« ein notorischer Schwätzer ist? Dies ist kein Plädoyer für die Unhöflichkeit oder ruppiges Verhalten, aber es wird Ihrer Produktivität gut tun, wenn Sie sich nicht ständig von Kollegen oder Mitarbeitern die Zeit stehlen lassen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass eine Diskussion an einem finalen Punkt angekommen ist, dann sagen Sie das auch. «Aus meiner Sicht, ergibt sich an dieser Stelle kein neuer Gesichtspunkt mehr«. Dieser Satz kann Wunder wirken und Ihnen viel Zeit in Besprechungen sparen. Und wenn die Kollegen mal eben von Ihren Erlebnissen vom Wochenende oder aus dem vergangenen Urlaub plaudern wollen, verweisen Sie darauf, dass Sie sich das gern in einer der nächsten Mittagspausen anhören. Aber eben nicht jetzt.
  • E-Mails den Alltags bestimmen lassen: Es kann und darf nicht oft genug gesagt werden. Hören Sie damit auf, ständig Ihre Mails zu überprüfen. Und noch wichtiger: Gewöhnen Sie sich an, diese nicht unmittelbar zu beantworten, sondern zu festen Zeiten innerhalb Ihres Arbeitstages. Elektronische Nachrichten sind ein Kommunikationsmittel, aber eben nicht Ihre Hauptaufgabe.
  • Zeit verschwenden: Bei vielen Menschen ist es nicht die Prokrastination, die sie vom Erreichen ihrer Ziele abhält, sondern sich zu leicht ablenken zu lassen. Aus einer kurzen Recherche im Internet werden dann ausladende Surftouren. Internet und Fernsehen gehören insgesamt zu den größten Zeitvernichtern. Natürlich ist die Zeit, die Sie bei Flickr zubringen, um sich tolle Fotografien anzusehen, angenehm verbracht. Aber benötigen Sie tatsächlich »Inspiration«? Oder ist das mehr eine Ausflucht, um die verschwendete Zeit vor sich selbst zu rechtfertigen? Achten Sie mehr darauf, womit Sie Ihre Zeit verbringen und stellen Sie den Konsum solcher Medien ein!
    Ebenfalls ein großes Problem sind Sitzungen und Diskussionen, die eine Zeitverschwendung darstellen. Meist ist alles gesagt und das Gespräch führt zu nichts. Eine Besprechung bringt nur dann etwas, wenn es eine Agenda gibt, auf die sich die Teilnehmer vorbereiten können und wenn es zu jedem Punkt der Agenda einen konkreten Beschluss und damit einen nächsten Schritt in Richtung eines Ziels gibt. Achten Sie bei Meetings, die Sie selbst einberufen, unbedingt auf diese Voraussetzungen und weisen Sie die Teilnehmer in anderen Sitzungen darauf hin, wenn Zeit verschwendet wurde!
  • Zu viele Aufgaben übernehmen: Wenn Sie nicht gewohnt sind, das einfache Wort »Nein« zu sagen, sondern es stets jedem recht machen wollen, werden Sie schneller als Sie vielleicht denken, so viele Aufgaben und Verpflichtungen übernommen haben, dass Sie sich kaum noch auf Ihre eigentlichen Ziele konzentrieren können. Achten Sie darauf, nicht zu viele Dinge zu übernehmen. Man wird Sie auch weiter als Kollegen und Mitarbeiter schätzen, wenn Sie eine Aufgabe nicht übernehmen. Das «Nein» fällt gegenüber der eigenen Führungskraft meist schwer. Argumentieren Sie nicht mit einer Überlastung. Das hört niemand gern und kann auch wie eine Ausrede klingen. Besser ist eine logische Argumentation: «Wenn ich diese Aufgabe übernehme, was ich gern tue, habe ich aber ein Problem mit der Priorisierung. Können Sie mir dabei helfen, zu entscheiden, welche Aufgabe ich nach hinten stellen kann». Ein solches Gespräch ist konstruktiv und bewahrt Sie davor, sich zu viel zuzumuten.
  • Wichtige Informationen wieder verlieren: Wenn Sie eine Information erhalten, kümmern Sie sich sofort darum, dass Sie diese nicht mehr verlieren! Tun Sie sich einen Gefallen und führen Sie ein durchdachtes Management für Ihre Notizen ein. Statt sich Telefonnummern oder Gesprächsnotizen auf diversen Notizzetteln aufzuschreiben, schaffen Sie sich ein Notizbuch an, in dem alle Informationen landen. Lassen Sie die ersten 5-10 Seiten frei, um sie als Inhaltsverzeichnis zu benutzen, sofern das Buch Ihrer Wahl über kein solches Verzeichnis verfügt. Wenn Sie die elektronische Verwaltung von Infos und Notizen bevorzugen, schaffen Sie sich ein Programm dafür an oder greifen Sie zu einem lokalen Wiki. Dokumente aus Papier sollten Sie sich nicht erst zu Stapeln anwachsen lassen, sondern diese sofort ablegen. Dazu eignen sich System wie von Classei.

Haben Sie weitere Tipps? Was sind die Dinge, die Sie nicht mehr tun, um mehr zu schaffen?

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Schließen Sie Internetablenkungen aus

23. August 2010

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Sie geben leider viel zu schnell den Verlockungen des Internet nach, auch wenn Sie eigentlich produktiv sein wollen? Wenn Sie unter Mac OS arbeiten, hilft Ihnen das kleine Werkzeug Selfcontrol dabei, fokussiert zu arbeiten. Laden Sie sich die aktuelle Version auf Ihren Rechner und installieren Sie das Programm. Nach dem ersten Aufruf müssen Sie zunächst die Blacklist der Seiten pflegen, die Sie am meisten von der Arbeit ablenken. Der Dialog dazu ist selbst erklärend. Mit einem Klick auf das Pluszeichen fügen Sie eine neue Zeile hinzu, in die Sie die Adresse des Service eintragen.

Einrichtung Blacklist Selfcontrol

Im Hauptfenster des Programms legen Sie mit dem Schieberegler fest, wie lange die Periode dauern soll, während der die gesperrten Seiten nicht aufrufbar sind. Mit einem Klick auf den Schalter beginnen Sie die Sperre, die Sie noch durch Eingabe Ihres Systemkennworts bestätigen müssen.

Hauptfenster Selfcontrol

Während das Programm läuft und die Sperre aktiviert ist, gibt es keine Möglichkeit für Sie, die Seiten aufzurufen. Dies gilt für alle installierten Browser auf Ihrem System. Die Software arbeitet mit den Systemeinstellungen und arbeitet damit unabhängig vom Browser selbst. Während der Sperrzeit ist allerdings auch das Bearbeiten der Blacklist nicht möglich. Kurzum: Der Autor hat ganze Arbeit geleistet und ein Tool geschaffen, das ihn selbst wirkungsvoll von den Lockungen des Internet abschottet.

Ähnliche Dienste leistet die Erweiterung für Firefox LeechBlock, die Sie unter Windows einsetzen können.

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Den Schweinehund bekämpfen mit Concentrate

30. Juli 2010

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Sie würden sich selbst so einschätzen, dass es um Ihre Selbstdisziplin nicht besonders gut bestellt ist? Sie lassen sich gern ablenken, wenn Sie am Computer arbeiten? Jetzt ist zumindest dann, wenn Sie den Verlockungen Ihres Macs erliegen, Hilfe nah. Das Programm «Concentrate» verspricht, Ihnen dabei zu helfen, sich besser zu konzentrieren und auf die vor Ihnen liegende Aufgabe zu fokussieren.

Nun kann ein Stück Software natürlich auch keine Wunder vollbringen und schon gar nicht gegen eventuell bei Ihnen vorliegende mentale Blockaden vorgehen, aber Concentrate schaltet zumindest einige Ablenkungen aus und stellt mit einem Mausklick die Arbeitsumgebung her, wie Sie sich diese wünschen.

In Form von Szenarien, die Sie selbst definieren, kann das Programm:

  • Anwendungen beenden und starten
  • Webseiten aufrufen
  • Den Zugriff auf Webseiten sperren
  • Den Hintergrund Ihres Bildschirms ändern
  • Skripte ausführen
  • Den Status Ihres Chatprogramms ändern
  • Einen Space Ihres Systems öffnen

Anwendungsfenster Concentrate

Sie können das Programm in Ruhe ausprobieren und für 60 Stunden kostenlos nutzen. Erst danach müssen Sie sich entschieden haben und eine Lizenz erwerben.

Starten Sie die Software, begrüßt Sie Concentrate mit einer sehr aufgeräumten Oberfläche. Klicken Sie nun auf den Schalter «New Activity». Geben Sie im nachfolgenden Dialog der Aktivität einen Namen. Im linken Teil des Fensters sind die möglichen Aktionen aufgelistet. Durch Klicken und Ziehen treffen Sie daraus Ihre Auswahl. Anschließend müssen Sie weitere Angaben machen, beispielsweise die Domains eintragen, die geblockt werden sollen.

Auswahl der Aktionen in Concentrate

Mittels eines Schiebereglers definieren Sie optional am Ende auch noch, wie lange diese Produktivitätsphase dauern soll. Concentrate residiert diskret im Hintergrund des Menüs.

Wenn Sie mit der Arbeit beginnen wollen, wählen Sie über das Programmicon das Szenario aus und das Tool stellt dann die von Ihnen eingerichtete Umgebung her. Eine verblüffend einfache, aber wirkungsvolle Idee, die noch dazu optisch ansprechend umgesetzt worden ist.

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Ablenkungsfrei Schreiben: Creawriter

4. Mai 2010

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Ablenkungsfreies Arbeiten: Seit knapp zwei Jahren tauchen immer mehr Anwendungen auf, die Autoren helfen, sich vollständig auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Dazu unterdrücken die Programme alle störenden Ablenkungen, die vom Desktop und den Versuchungen geöffneter Browserfenster ausgehen. Inspiriert sind diese Programme von OmniWriter, einer Textverarbeitung, die exklusiv für MacOS angeboten wird.

Creawriter ist schnell installiert und begrüßt seinen Anwender mit einem einfachen Eingabefenster, das auf einem bildschirmfüllenden Hintergrundbild angebracht wird. Über die Lautsprecher ertönt zugleich das Prasseln eines Kaminfeuers. Diese Hintergrundgeräusche sollen bei der noch stärkeren Konzentration behilflich sein. Vom Text lenken nicht einmal Menüs oder Icons ab. Diese werden erst dann sichtbar, wenn die Maus an den Rand des Eingabebereichs bewegt wird. Funktional wird natürlich Schmalspur geboten: Keine Rechtschreibprüfung, keine ausgefeilten Formatierungsmöglichkeiten. Das Arbeitsergebnis kann als Txt- oder RTF-Datei gespeichert werden. Neben der kostenfreien Version erhalten Spender mehr Funktionen.

creawriter

Dazu gehören unter anderem die Auswahl zwischen drei verschiedenen Schrifttypen für den Text sowie eine Funktion, die Sie in regelmäßigen Abständen daran erinnert, auch eine Pause zu machen. Insgesamt macht die Arbeit mit der Software großen Spaß und fokussiert Sie tatsächlich auf Ihren Text. Eine schöne Abwechslung im Alltag ist sie auf jeden Fall.

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