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Bringen Sie sich in Schwung (2) – Strecken Sie sich!

19. September 2013

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Sie brauchen schnell neue Energie? Dann strecken Sie sich! Beginnen Sie damit bereits unmittelbar nach Aufstehen, denn so entspannend der Schlaf auch sein kann. Es kommt immer wieder vor, dass durch eine falsche Schlafposition Muskeln erstarren. Und auch am Arbeitsplatz kann das beherzte Strecken schnell wieder neue Lebensgeister in Ihnen wecken.

Dieses Youtube-Video zum Thema Strecken zeigt Ihnen in rund vier Minuten, wie es richtig geht.

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Bringen Sie sich in Schwung (1) – Trinken Sie genügend Wasser!

18. September 2013

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Unser Körper ähnelt schon in vielen Belangen der berühmten Maschine, die in Schwung gehalten werden muss. Und einer der Treibstoffe, die Sie benötigen, ist Wasser. Der Genuss eines Glases frischen Wassers bringt Sie sofort in Schwung und setzt sofort Energien frei.

Sie sollten ohnehin auf ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit achten. Gerade im Herbsten haben Sie mit welkem Laub vor Augen, was mit Ihrem Körper passiert, wenn Sie nicht ausreichend trinken. Aber welche Menge ist ausreichend? Hören Sie doch einfach selbst auf Ihren Körper! Wenn Sie eines (oder mehrere) der nachfolgenden Anzeichen an sich bemerken, ist es Zeit, Wasser zu »tanken«.

  • Ihre Lippen sehen trocken aus und fühlen sich so an.
  • Ihre Lippen zeigen Risse oder auch Hautschüppchen.
  • Ihre Augen sind trocken und brennen.
  • Ihre Zunge fühlt sich schwer und trocken an.
  • Der Mund ist trocken.
  • Ihr Speichel ist dick und eher klebrig.
  • Der Hals fühlt sich trocken an, sie müssen sich räuspern.
  • Ihre Haut sieht trocken aus und es zeigen sich Hautschüppchen.
  • Sie fühlen sich durstig.
  • Ihre Stimme ist rau.
  • Sie haben stark geschwitzt.

Wenn Sie sich also am Schreibtisch gerade etwas schlapp fühlen. Dann probieren Sie doch selbst die belebende Wirkung von Wasser aus.

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7 Tipps für mehr Gelassenheit für Selbstständige

28. August 2013

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Als Selbstständiger genießen Sie eine Menge Freiheiten, die auch Ihrem unmittelbarem Umfeld auffallen. Denn welcher Angestellte kann spontan an einem Vormittag zum Einkaufen gehen, oder sich um sein erkranktes Kind kümmern. Gern übersehen die »Neider« allerdings auch die Verantwortung, die Sie tragen. Das, was Sie an Honoraren nicht verdienen, besitzen Sie am Ende auch nicht. Sie müssen sich der Frage stellen, wie es im Falle einer Erkrankung weitergeht und sich auch um die eigene Altersvorsorge kümmern.

Wenn Sie noch dazu in Ihren eigenen vier Wänden arbeiten, sind viele Anforderungen unter einen Hut zu bringen. Wünsche und Bedürfnisse der Familie, der Kinder und Erfordernisse und Aufgaben rund um den Haushalt. Diese Herausforderungen können Ihre beruflichen Tätigkeiten durchaus stark beeinflussen. Deswegen sollten Sie sich Ihr Leben möglichst einfach gestalten, damit Sie sich voll und ganz auf Ihren Beruf konzentrieren können.

1. Planen Sie weniger als eine 40 Stunden Woche!

Wenn Sie bereits eine Weile selbstständig arbeiten, wissen Sie es selbst. Mit einer 40-Stunden-Woche werden Sie kaum auskommen. Unverhoffte Anfragen von Stammkunden, denen Sie einen Gefallen tun wollen und Verwaltungsaufgaben – alle diese Dinge wollen erledigt werden. Verplanen Sie im Rahmen Ihrer Wochenplanung maximal 35 Stunden. Wenn Sie die unvorhergesehenen Aufgaben hinzuaddieren, bleiben Sie dann wenigstens unter 50 Stunden.

2. Arbeiten Sie zu festen Zeiten

Sie wollen dringend etwas besorgen? Natürlich können Sie, wenn es die aktuellen Projekte erlauben, auch an einem Vormittag zu Ikea fahren. Das sollte aber eine Ausnahme bleiben. Arbeiten Sie zu festen Zeiten, so wie Sie dies auch als Angestellter getan haben. Das erleichtert einerseits auch das Zusammenleben mit der Familie, da Sie verlässlicher sind. Zum anderen fördert die Regelmäßigkeit bei vielen Menschen die Produktivität.

3. Feste Freiräume im Kalender verankern

Machen Sie nicht den Fehler, Ihre gesamte Zeit für Projekte und Akquisition zu verplanen. Wie Angestellte brauchen Sie nicht nur Ruhephasen, sondern sollten sich auch Freiräume reservieren, um Tätigkeiten erledigen zu können, die nicht im direkten Zusammenhang mit Ihrem Beruf stehen. Erledigen Sie in diesen größeren Zeiteinheiten Ihre Steuererklärung. Besuchen Sie Seminare oder Fortbildungen oder lesen Sie schlicht ein Buch, um sich fortzubilden.

4. E-Mail und Korrespondenz schnell erledigen

Halten Sie sich nicht mit Routinetätigkeiten auf. Beantworten Sie Ihre elektronische Post zweimal am Tag und so schnell wie möglich. Übertragen Sie dies auch auf die klassische Post. Geht eine Rechnung ein, erledigen Sie diese möglichst gleich. Wenn Sie Online-Banking machen, lassen sich Zahlungen dort hinterlegen und planen.

5. Vergleichen Sie sich nicht mit anderen!

Handeln Sie nach der Maxime, dass Sie einzigartig sind. Vergleichen Sie sich und das, was Sie erreicht haben, nicht mit anderen. Nicht mit Angestellten, nicht mit den Nachbarn und auch nicht mit direkten Kollegen. Jeder von denen hat seine individuelle Geschichte und der augenscheinliche Wohlstand eines anderen kann täuschen. Denn wissen Sie, was tatsächlich der Preis für diesen Wohlstand ist? Das Nacheifern setzt sie nur unnötig unter Druck. Wichtiger ist, dass Sie sich selbst zufrieden fühlen und mit dem auskommen, was Sie verdienen. Und das geht auch durch das Anpassen der eigenen Ausgaben an das Einkommen.

6. Lassen Sie sich helfen!

Nehmen Sie so viel Hilfe an, wie sich Ihnen bietet. Spannen Sie ruhig Ihre Familie ein. Schon Schulkinder können einfache Tätigkeiten im Haushalt verrichten, sei es Staubsaugen oder das Einräumen der Spülmaschine. So bleibt Ihnen mehr Zeit, die Sie auch für unvorhersehbare Dinge aufwenden können.

7. Halten Sie Ordnung!

Die Suche nach Dingen ist unnötig und sicherlich einer der größten Zeitverschwender. Tun Sie sich selbst einen Gefallen und halten Sie Ordnung. Geben Sie Dingen, falls Sie es noch nicht getan haben, einen festen Platz – ob Geldbörse, Schlüssel oder auch Hilfsmittel, die Sie an Ihrem Arbeitsplatz benötigen. Eine gute Ordnung spart Ihnen Zeit und lässt Sie einfach entspannter sein.

Wenn Sie selbstständig sind? Was sind Ihre Tipps, um entspannter arbeiten zu können?

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Wie Ihre persönliche Morgenroutine Sie produktiver macht

13. August 2013

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Wie starten Sie eigentlich in den Tag? Sind Sie sicher, dass Ihre morgendliche Routine der beste Ansatz ist, um produktiv zu sein? Habe Sie vielleicht bereits schon einmal versucht, mehr produktive Zeit für sich zu entdecken, in dem Sie früher aufgestanden sind, als es sonst ihren Gewohnheiten entspricht?

Sich dazu zu zwingen, früher aufzustehen, hilft Ihnen allein nicht weiter. Sie müssen auch darauf achten, dass Sie die an Sie gestellten Aufgaben auch in der Zeit des Tages erledigen, die dafür am besten geeignet ist. Ein paar Tipps, wie Sie mit einer Morgenroutine produktiver werden.

1. Nehmen Sie Rücksicht auf Ihren Energiehaushalt – nicht auf die Uhr!

Es spricht nichts dagegen, sich durch das Einüben einer neuen Gewohnheit die eine oder andere Stunde an zusätzlicher Arbeitszeit zu bescheren. Wenn es Ihnen möglich ist, stehen Sie also ruhig früher auf. Das funktioniert aber nur dann, wenn Sie trotzdem auch auf ausreichend Schlaf kommen. Alles andere wird sich früher oder später negativ auf ihre Gesundheit schlagen.

Wir haben alle die Erfahrung gemacht, dass wir zu bestimmten Zeiten des Tages besonders leistungsfähig sind und Aufgaben leichter erledigen können. Und da Sie niemand besser kennen sollte, als Sie sich selbst, wissen Sie auch genau, wann Sie besonders produktiv sind. Kümmern Sie sich also nicht um die Planung der Zeit, sondern darum, wie Sie die Energiereserven Ihres Tages aufteilen.

Ich gehöre zu den Menschen, die erst im Laufe des Vormittags so richtig auf Touren kommen und auch der frühe Abend gehört zu der Zeit, in der ich reichlich Energie besitze, auch komplexere Aufgaben zu bewältigen. Am frühen Morgen kümmere ich mich dagegen eher um einfachere Aktivitäten.

2. Entwickeln Sie eine Morgenroutine

Besitzen Sie bereits eine Routine für den Tagesbeginn? Also eine feste Abfolge von Schritten und Tätigkeiten, mit denen Sie langsam in den Tag finden? Während der eine zunächst eine Tasse Kaffee braucht, um sich auf den Tag einzustimmen, möchte der andere zunächst die wichtigsten Schlagzeilen auf seinem iPad lesen. Solche festen Abläufe können eine wichtige Energiequelle sein, denn in dieser morgendlichen Routine können Sie sich gedanklich schon einmal auf die Lösung von Problemen und Aufgaben einstimmen.

3. Bereiten Sie den Tag bereits am Abend vor

Der Start in den neuen Tag beginnt leichter, wenn Sie sich bereits am Abend vorbereiten. Wenn Sie schon am Abend wissen, was sie am nächsten Tag erwartet, vermeiden Sie Hektik und verschwenden keine Energie. Wenn Sie eine Reise vorhaben, legen Sie sich alle Tickets und einen Plan der Verbindung zurecht. Packen Sie Ihre Mappe oder Tasche ebenfalls bereits schon am Abend.

Legen Sie sich bereits an diesem Arbeit die 3 wichtigsten Aufgaben des Tages zurecht. Welche Tätigkeiten bringen Sie Ihren Zielen näher und in ihren wichtigsten Projekten einen Schritt vorwärts?

4. Lassen Sie das E-Mail-Programm geschlossen!

Tun Sie sich selbst einen Gefallen und nutzen Sie am frühen Morgen das Internet nur dazu, sich über die aktuellen Nachrichten des Tages zu informieren. Lassen Sie aber Ihr E-Mail-Programm geschlossen. Erst wenn Sie in das erste Energietief des Tages rutschen (wahrscheinlich gegen Mittag), sehen Sie nach, wer Ihnen geschrieben hat. Reservieren Sie aber eine feste Zeit für das Lesen und Bearbeiten der elektronischen Korrespondenz. So geraten Sie nicht in Gefahr, sich zu Verzetteln und zu viel Zeit mit dem Mailen zu verbringen.

5. Starten Sie nur die Programme, die Sie unbedingt benötigen

Wenn Sie die Möglichkeit haben, richten Sie Ihren Computer so ein, dass automatisch beim Start die Programme gestartet werden, die Sie zur Erledigung Ihrer wichtigsten Aufgaben benötigen. Aber eben auch nur diese. Auf dem Mac rufen Sie dazu die Systemeinstellungen auf, klicken dort auf “Benutzer & Gruppen”, markieren Ihren eigenen Namen und wechseln in die Rubrik “Anmeldeobjekte”. Mit den Plustasten fügen Sie jetzt die gewünschten Programme ein.

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6. Lassen Sie das Telefon aus!

Und wenn Sie schon dabei sind, morgendliche Störungen auszuschalten, dann verbannen Sie am besten Ihr Mobiltelefon in einen Nachbarraum und lassen Sie es bis zur Mittagszeit dort. Vergessen Sie aber nicht, es in den Flugmodus zu versetzen oder den Klingelton auszuschalten. Dann haben Sie Ruhe und können konzentriert arbeiten.

Haben Sie weitere Tipps? Wie starten Sie in den Tag?

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Die Sommerhitze im Büro überstehen

27. Juli 2013

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Die Tage der größten Hitze liegen zumindest vorläufig bald hinter uns. Doch noch steht in die Wärme in den Räumen. Zumindest dann, wenn Sie nicht über den Luxus einer Klimaanlage verfügen. Mit diesen Tipps kommen Sie besser im Büro über den Sommer.

Abkühlung im Büro schaffen

  • Dunkeln Sie den Raum ab. Lassen Sie Jalousien oder Rollos herunter. Wenn Sie Wahl zwischen außen- oder innenliegenden Jalousien haben, sind die Außen angebrachten Rollläden die bessere Wahl.
  • Wenn Sie einen Ventilator besitzen, hilft er Ihnen, die Luft etwas in Bewegung zu halten und damit etwas Abkühlung zu bringen. Personen, die empfindlich auf Zugluft reagieren, verzichten besser darauf.
  • Lüften sollten Sie nur abends und morgens. Sie lassen sonst die Hitze ins Büro hinein. Wenn Sie lüften, stellen Sie Durchzug her.

Kalte oder heiße Getränke?

Trinken Sie viel, und zwar mehr als die ohnehin empfohlene Menge von 1,5 Litern. Übrigens spielt es zwar eine Rolle, ob Sie warme oder kalte Getränke zu sich nehmen. Der Effekt ist aber weitaus geringer, als die meisten von Ihnen annehmen werden. Das Trinken im Sommer dient in erster Linie dem Ausgleich der verlorenen Flüssigkeit. Eine Abkühlung stellt sich durch das Trinken nicht ein – dazu müssten Sie schon mehr kalte Getränke zu sich nehmen, als Ihr Magen überhaupt fassen kann. Das eiskalte Wasser wirkt zwar erfrischend, andererseits kann es bei empfindlichen Menschen auch zu Magenkrämpfen fühlen.

Es ist immer wieder zu lesen, dass kalte Getränke dazu führen, dass man noch mehr schwitzen würde und gerade deswegen in Ländern mit einem warmen Klima heiße Getränke gereicht würden. Diese löschen aber nicht den Durst besser, sondern beeinflussen die Temperatursensoren im Körper. Wenn Sie in Ruhe ein warmes Getränk in kleinen Schlücken zu sich nehmen, erhält Ihr Körper von innen einen weiteren Temperaturreiz, auf den er mit Abkühlung reagieren will. Sie schwitzen, allerdings steigt der Grundumsatz langsam an. Und das Schwitzen führt eben zur Abkühlung.

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So bekommen Sie wieder Ihre Papierablage in den Griff

25. Juli 2013

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Im beruflichen Alltag erledigen wir ständig Dinge, die uns von unserer Kernaufgabe abhalten. Kunden und Kollegen, die sich telefonisch melden, und Unterbrechungen durch die Familie und Freunde lenken uns ab. Und dann sind da auch oft genug Probleme zu lösen, die nicht vorhersehbar waren, aber erledigt werden müssen, damit wir überhaupt einen Schritt vorwärtskommen.

Viel zu schnell und viel zu oft vernachlässigen wir deshalb die Organisation unseres Büros selbst. Und schneller als vorher vermutet, stapeln sich plötzlich Unterlagen, die abgelegt oder gesichtet werden müssen.

Unordnung und Stapel gehören zu den Misslichkeiten des Büroalltags, die uns besonders viel Kraft und Energie kosten, weil sie uns ablenken und manchmal sogar ein schlechtes Gewissen bereiten, weil sie uns als ein zu Papier gewordener Vorwurf daran erinnern, was wir nicht geschafft haben.

Je nachdem, wie lange Sie schon die “Zügel haben schleifen” lassen, werden Sie etwas mehr Zeit dafür benötigen, alles wieder in Ordnung zu bringen. Wenn die Grundlage erst geschaffen ist, brauchen Sie in der Woche wirklich nicht viel Zeit für die Organisation des Arbeitsplatzes.

  1. Starten Sie mit einer generellen Durchsicht: Sie beginnen in einer Ecke Ihres Büros und gehen dann Schritt für Schritt einmal rundherum weiter. Entsorgen Sie, was Sie offensichtlich nicht mehr benötigen. Schauen Sie nach, ob alles, was Sie finden, auch funktioniert. Was kaputt ist, geben Sie zur Reparatur oder werfen es weg. Sehen Sie sich aufmerksam um: Was haben Sie seit einer Weile überhaupt nicht mehr in der Hand gehabt? Was können Sie nicht mehr sehen? Ob Dekoration, Möbel oder anderer Gegenstand – seien Sie nicht zu nachgiebig und entsorgen Sie großzügig.
  2. Räumen Sie dabei gleich auf!: Wenn Sie ohnehin bei Ihrer kritischen Bestandsaufnahme sind, legen Sie doch gleich all die Dinge, die offensichtlich an der falschen Stelle liegen, richtig hin.
  3. Säubern Sie Ihren Schreibtisch: Nehmen Sie alles von der Schreibtischoberfläche herunter und reinigen Sie die Arbeitsfläche und alle Gegenstände. Das wirkt optisch gleich viel ansprechender und kann ein echter Motivator sein.
  4. Verleihen Sie dem Raum eine Struktur: Nicht nur Büros, sondern auch andere Räume in unseren Häusern und Wohnungen mangelt es an einer klar erkennbaren Struktur. Teilen Sie Ihr Arbeitszimmer in Zonen auf und legen Sie fest, was in welcher Zone geschieht. Das Zentrum wird wohl Ihr eigentlicher Arbeitsplatz bilden, also der Schreibtisch mitsamt Stuhl. Schaffen Sie einen zentralen Platz für Ihre Ablage und das Referenzmaterial. Platzieren Sie dort die notwendigen Regale oder Aktenschränke. Schließlich besitzen Sie sicherlich auch noch eine Menge Material, das Sie bei der Erledigung Ihrer Aufgaben unterstützt, aber nicht täglich benötigt wird. Dazu gehören etwa auch Toner, Papier, ein Vorrat an Mappen etc. Solches Material lagert gut in geschlossenen Schränken.
  5. Schaffen Sie eine “heiße” Zone: Wichtige Nachschlagewerke, Büroklammern, Beschriftungsgerät usw. – diese Dinge benötigen Sie in Ihrer unmittelbaren Griffnähe. Legen Sie sich eine “heiße Zone” an. Alle Geräte und Dinge, die sich darin befinden, sollten Sie mit einem Handgriff erreichen, auch wenn Sie am Schreibtisch sitzen. Das muss nicht im obligatorischen Rollcontainer enden, auch wenn diese ganz praktisch sind.
  6. Legen Sie sich Spezialmappen an: Mit einigen wenigen Mappen vergessen Sie nicht mehr, bei einem Kollegen oder Kunden wegen einer Sache nachzuhaken oder sich auf eine Besprechung vorzubereiten. Legen Sie sich eine Mappe oder einen stabilen Hefter an, der auf dem Schreibtisch verbleiben darf, und den Sie mit “Wiedervorlage” beschriften. Darin legen Sie alle Papiere, die im Zusammenhang mit etwas stehen, worauf Sie warten. Zum Beispiel die Erledigung einer Aufgabe durch einen Kollegen, das Ergebnis eines Vorgangs. Wenn dieses Warten häufiger vorkommt, kann es sich lohnen, dafür einen Pultordner anzuschaffen oder eine umfangreichere Wiedervorlage mit den so genannten 43 Mappen. Einladungen zu Besprechungen oder die Listen mit den Tagesordnungspunkten landen in einer weiteren separaten Mappe: “Besprechungen”. Signalisiert Ihnen Ihr Kalender, dass in den nächsten Tagen eine Sitzung ansteht, genügt ein Griff in die Mappe, um sich die Agenda dazu anzusehen.
  7. Investieren Sie in einen guten Labelprinter: Wenn Sie Ordner, Mappen und Regale optisch ansprechend beschriften, wirkt das professionell und wird zu einem Symbol für die herrschende Ordnung. Und das kann zusätzlich auch motivierend sein. Investieren Sie in einen Labelprinter, der auch mit Ihrem Computer funktioniert, falls Sie einmal größere Mengen an Schriftgut zu beschriften haben. Das Gerät sollte sich in der “heißen Zone” Ihres Schreibtisches befinden.
  8. Organisieren Sie Ihren Lesestoff: Schaffen Sie sich einen Zeitschriftensammler oder eine Eingangsbox an, in der Sie Zeitschriften und andere Lektüre ablegen. So fliegt nichts herum. Stellen Sie die Regel auf, dass sich nie mehr Lesestoff ansammeln darf, als in diesen Sammler passt. Sonst müssen Sie ein Teil herausnehmen und ungelesen wegwerfen. So stellt sich schnell heraus, ob Sie nicht vielleicht ein paar Abos zu viel abgeschlossen haben.
  9. Archivieren Sie: Ist ein Projekt erfolgreich abgeschlossen, archivieren Sie dessen Unterlagen. Dazu können Sie sich preiswerte Ablageboxen anschaffen, in denen diese Papiere landen. Lagern Sie die archivierten Unterlagen außerhalb Ihres Büros. Der Raum muss lediglich trocken sein. Beschriften Sie die Box mit dem Datum, ab dem Sie die Unterlagen wegwerfen wollen oder können.
  10. Legen Sie wöchentlich ab: Legen Sie neue Unterlagen einmal pro Woche ab. Ob Kontoauszug, Mitschrieb einer Besprechung oder anderes Dokument – machen Sie die Ablage zu einem Ritual, das Ihnen zum Beispiel den Beginn des Wochenendes signalisiert.

Haben Sie weitere Rezepte, um den Rückstand in der Ablage wieder in den Griff zu bekommen?

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Im Homeoffice produktiv bleiben – auch mit Kindern

24. Juni 2013

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Eine der größten Bremsen unserer Produktivität sind Unterbrechungen. Das gilt für die Arbeit in einem Büro genauso, wie für alle Freiberufler, Selbstständigen und Angestellten, die zu Hause arbeiten. Doch was in der Firma noch funktioniert, bereitet Vielen im Heimbüro Schwierigkeiten: Der Lebenspartner und auch Kinder fordern ihre Rechte und nehmen das Familienmitglied bei Bedarf vollständig in Beschlag. Und am Ende des Arbeitstages hat man dann viel weniger geschafft, als eigentlich notwendig gewesen wäre.

Es gibt aber durchaus einige Strategien, um mit dem Problem fertig zu werden.

Regelmäßig Pausen im Kreis der Familie machen!

Es ist für die eigene Familie schwer zu akzeptieren, eines ihrer anwesenden Mitglieder bewusst von den Aktivitäten auszuschließen. Je jünger die im Haushalt lebenden Kinder noch sind, desto schwerer ist es, ihnen die Notwendigkeit zu vermitteln, eine Zeitlang dem Impuls nicht nachzugeben, Papa oder Mama eine Neuigkeit zu erzählen oder um etwas zu bitten.

Und wer möchte schon zu Hause arbeiten, um den ganzen Tag seine Familie und die Kinder nicht zusehen? Die engere Verbindung macht ja gerade auch einen Teil des Reizes aus, nicht in ein Büro fahren zu müssen. Da Sie ohnehin regelmäßig Pause machen müssen und sollten, verbringen Sie diese am besten im Kreis Ihrer Familie. Tun Sie dies ganz bewusst. In der halben oder drei viertel Stunde könnten Sie (verlässlich!) mit den Kleineren spielen. Oder aber Sie sitzen gemeinsam mit Ihrem Partner oder auch den Kindern zusammen, um Neuigkeiten auszutauschen. Eine solche Pause kann auch die Gelegenheit für Schulkinder sein, mit ihnen aktuelle Probleme bei den Hausarbeiten zu klären.

Kinder haben auch Rechte!

Auch Ihre Kinder haben ein Recht auf ihre sozialen Kontakte und so wird es sich wohl kaum vermeiden lassen, dass hin und wieder ein Schulkamerad zu Besuch kommt. Und wenn Kinder zusammen spielen, ist das bekanntlich nicht zwangsläufig immer eine ruhige Angelegenheit. Wenn es denn gar nicht anders geht, müssen Sie bei solchen Gelegenheiten, die eine Ausnahme bleiben sollten, ihren Arbeitsplatz räumen und anderswo produktiv arbeiten. Setzen Sie sich bei schönem Wetter auf die Terrasse oder den Balkon (wenn Sie einen solchen besitzen) oder besuchen Sie ein Café in der Nähe. Und damit solche Ausflüge auch tatsächlich die Ausnahme bleiben, sollten Sie mit Ihren Kindern eine Regelung finden, wie sich das am besten lösen lässt. Zum Beispiel feste »Besuchstage« finden oder aber nach der Rückkehr aus der Schule kurz besprechen, ob ein Spielbesuch gut in die Tagesplanung passt.

Kinder beschäftigen

Mit zunehmendem Alter beschäftigen sich die Kinder von allein. Und irgendwann haben die meisten Eltern das Gefühl, die Kids gar nicht mehr zu sehen. Aber jüngere Kinder müssen im Zweifel auch beschäftigt werden. Wenn Sie eine besonders knifflige Aufgaben zu erledigen haben oder etwa Ruhe brauchen, weil sie telefonieren müssen, verabreden Sie mit den Kindern »Ruhephasen«. In dieser (maximal) halben Stunde sollten Sie die Dinge anpacken, wo absolute Ruhe herrschen muss. Damit sich die Kinder auch daran halten, kombinieren Sie zwei Dinge. Setzen Sie ein deutliches Signal dafür, dass Sie nicht gestört werden dürfen. Etwa durch die verschlossene Zimmertür. Und verschaffen Sie den Kindern eine Beschäftigung: Ein neues Malbuch, ein kleines Spielzeug, etwas zum Basteln. Diese Geschenke erhalten die Kinder vor Beginn einer solchen Ruhephase. Was Sie dort anbieten, erfordert etwas Planung und wahrscheinlich werden Sie die Sache auch erst besorgen müssen. Anschließend besitzen Sie aber eine Möglichkeit, für etwas mehr Ruhe zu sorgen.

Sich abgrenzen!

Damit Sie auch die Ruhe bekommen, die Sie für konzentriertes Arbeiten benötigen, müssen Sie sich vom restlichen Familienleben abgrenzen. Das geht am einfachsten durch einfache Signale, die Sie klar kommunizieren sollten. Für den Lebenspartner und Kinder jeden Alters verständlich, ist eine geschlossene Tür. Vereinbaren Sie mit der Familie zum Beispiel einen einfachen Code:

  • Vollständig geschlossen: Sie möchten überhaupt nicht gestört werden. Wenn Sie mit den Kindern allein zu Hause sind, erklären Sie ihnen, dass die Tür nur dann geöffnet werden sollte, wenn wirklich etwas von enormer Wichtigkeit passiert sein sollte. Darunter fassen Sie dann alle Notfälle des Alltags zusammen – die je nach Alter variieren können: Stürze oder geschwisterliche Auseinandersetzungen wo es zu blutenden Wunden oder anderen Schmerzen gekommen ist, eine volle Hose usw.
  • Angelehnte Tür: Sie wollen eigentlich lieber allein bleiben. Aber wenn etwas wichtig ist, darf man Sie stören. Es wird die Krankenversicherungskarte eines Kindes gesucht, weil der Arzttermin ansteht? Dann steht die Tür offen! Es gilt die Frage zu klären, was denn eingekauft werden muss? Dann ist die Tür geschlossen!
  • Offene Tür: Sie erledigen gerade Routinearbeiten und man darf zu ihnen einfach hereinkommen.

Als Alternative – oder auch um sich gegen Lärm zu schützen- lassen Sie die Tür geschlossen und hängen Sie ein Schild heran. Auch kleinere Kinder verstehen eine Ampelmechanik sehr gut.

Planen Sie Ihre Zeit mit Bedacht

Sie sollten sich darum bemühen, Ihre Zeitplanung an den familiären Tagesablauf anzupassen. Das erleichtert vieles: Ihre Kinder gehen in die Schule: Dann legen Sie besonders knifflige Arbeiten in die Vormittagsstunden. Am Nachmittag, wenn die Chancen groß sind, dass Sie bei der Betreuung bei den Hausaufgaben gebraucht werden oder Besucher eintrifft, erledigen Sie weniger anstrengende Aufgaben. Eine Variante für die Zeitplanung im Home-Office kann auch im Aufteilen des Tages bestehen. Zwischen den beiden Abschnitten, die jeweils vier Stunden umfassen und die Sie in Ihrem Büro verbringen, könnten Sie auch zwei Stunden legen, in denen Sie der Familie und ihren Anforderungen zur Verfügung stehen.

Wie sind Ihre Erfahrungen im Home-Office? Wie schaffen Sie es, dort produktiv zu bleiben?

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