Archiv | Geld und Finanzen RSS Feed für diese Auswahl

Rechtzeitig bei Schulden gegensteuern

21. Juli 2014

1 Kommentar

Glaubt man den stets immer wieder veröffentlichten Statistiken, dann ist es für die Mehrheit der bundesdeutschen Haushalte völlig normal, Schulden zu haben. Das Auto auf Kredit, das Eigenheim per Darlehen oder auch der neue Fernseher auf Ratenzahlung im Warenhaus. Solange die finanziellen Belastungen durch die monatlichen Einkünfte ohne Einschränkungen im Lebensstil tragbar sind, so lange ist ja auch alles in Ordnung. Auch wenn den Schulden reale Gegenwerte gegenüberstehen (wie im Falle des Hausbaus oder des Erwerbs von Eigentum).

Wenn Sie monatlich mit Schrecken an die Abbuchungen der Kreditraten oder anderen Verpflichtungen denken, oder sich zum Beispiel an Ihrer Auftragslage als Selbstständiger etwas gravierend geändert hat, kann die Verschuldung schnell zu einer ernsthaften Bedrohung werden. Dann ist es höchste Zeit, um gegenzusteuern.

Schritt 1: Die Situation akzeptieren und analysieren

Es bringt Ihnen persönlich überhaupt nichts, wenn Sie die Situation beschönigen und darüber hinwegsehen. Sicherlich: Eine Umsatzdelle über einen oder zwei Monate kennt jeder Selbstständige. Wenn Sie aber keine ausreichenden Rücklagen gebildet haben, kann ein längerer Zeitraum mit weniger Einnahmen rasch dazu führen, dass Sie zusätzlich Schulden aufbauen, weil Sie etwa den Dispositionskredit Ihres Kontos in Anspruch nehmen müssen. Statt der Devise “Das wird schon” müssen Sie sich realistisch mit den Zahlen auseinandersetzen.

  • Wenn sich an der Situation nichts Grundsätzliches ändert, wie lange können Sie die Raten dann noch ohne Probleme bedienen?
  • Wie hoch sind Ihre Verbindlichkeiten genau? Gut, wenn Sie das ohnehin wissen, denn dann haben Sie auch mit Bedacht die Schulden aufgebaut. Weniger positiv, wenn Sie länger darüber nachdenken müssen.

Schritt 2: Quick-Wins suchen – was können Sie zu Geld machen? Wo können Sie Ausgaben reduzieren?

Zögern Sie nicht länger, sondern beginnen Sie unmittelbar damit, Ausgaben zu reduzieren. Schauen Sie die Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen der vergangenen Monate durch und sehen Sie sich an, wofür Sie Geld ausgeben. Was davon können Sie möglichst rasch reduzieren? Bei einem Teil der Abonnements oder Mitgliedschaften werden Sie auf längere Kündigungsfristen angewiesen sein. Bei einem anderen Teil lassen sich die Ausgaben aber unmittelbar reduzieren.

Sehen Sie sich auf der anderen Seite im Haushalt um. Gibt es Dinge, die Sie recht rasch zu Geld machen können? Denken Sie nicht nur an die großen Wertgegenstände. Beantworten Sie sich also nicht nur die Frage, ob Sie wirklich zwei Autos oder überhaupt ein Auto brauchen.
Wann haben Sie sich zuletzt die Briefmarkensammlung aus Kindheitstagen angesehen? Wäre es wirklich schlimm, wenn der Satz an Gedenkmünzen nicht mehr da wäre? Erfahrungsgemäß gibt es in jedem Haushalt eine ganze Reihe von Dingen, die sich schnell und auch recht leicht zu Geld machen lassen. Mit dem Erlös gehen Sie aber nicht einkaufen, sondern zahlen ihn auf das Konto eines Gläubigers ein, um die finanzielle Belastung zu vermindern.

Schritt 3: Sofort und ausschließlich bar zahlen!

Verbannen Sie sofort die EC- und Kreditkarten aus Ihrem Leben. Widerstehen Sie vor allen Dingen auch der Versuchung, mit der Kreditkarte Bargeld abzuheben. Zahlen Sie wann immer möglich bar. Das wirkt, denn es stellt wieder einen intensiveren Bezug zum Geld her. Sie können im Supermarkt eben nur das kaufen, wofür Sie auch genug Bargeld haben. Und kaufen Sie nur Dinge, die Sie auch tatsächlich benötigen.

Schritt 4: Zahlungs- und Sparplan machen

Richten Sie ein Budget und einen Zahlungsplan ein. Wenn Sie viele offenen Rechnungen oder Verbindlichkeiten haben, müssen Sie diese nach einem System bedienen. An erster Stelle stehen alle Gläubiger, die Ihnen die weitere Existenzgrundlage rauben können:

  • Miete oder Rate für das Eigenheim
  • Versorger (Strom, Wasser)
  • Staat (Steuern)
  • Lebensmittel (Ansprüche herunterfahren, aber Lebensmittel müssen sein)

Alles andere kann im Zweifel warten und wird Sie auch mit entsprechenden Mahnungen an die Verbindlichkeiten erinnern. Und vor allen Dingen können alle anderen Sachen auch im Sinne einer Neuanschaffung warten.

Zugleich ist es aber auch wichtig, dass Sie versuchen, nicht nur die Schulden zu reduzieren, sondern sich auch Rücklagen zu schaffen. Der Tag, an dem Kühlschrank oder Waschmaschine kaputt gehen, kommt. Und auch kleinere Beträge (regelmäßig eingezahlt) werden zu einer großen Summe. Legen Sie dieses Geld möglichst gleich am Anfang des Monats weg.

Die Reduzierung von Schulden – es ist kein leichter Weg. Aber an seinem Ende, werden Sie sich viel freier und wohler fühlen. Es lohnt sich also, damit anzufangen und auch durchzuhalten.

Weiterlesen

20 Tipps, wie Sie überall im Haushalt Geld sparen

30. Mai 2014

0 Kommentare

Wenn Aufträge ausbleiben und eine finanzielle Durststrecke vor Ihnen liegt, ist es höchste Zeit dafür, die eigenen Ausgaben kritisch unter die Lupe zu nehmen und Geld zu sparen. Noch besser indes, wenn Sie vorher bereits damit beginnen. Dann kann jeder gesparte Euro dazu beitragen, dass Sie sich ein finanzielles Polster für schwierige Zeiten aufbauen.

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen verschiedene Bereiche zeigen, die massive Einsparpotentiale bieten.

Bei Versicherungen sparen

  • Vergleichen, vergleichen, vergleichen: Nutzen Sie Vergleichsportale und sehen Sie sich die Konditionen der Versicherer an. Insbesondere bei KfZ-, Hausrat-, Haftpflicht- und anderen Standardversicherungen sind die Preise sehr unterschiedlich, die Leistungen aber nahezu identisch.
  • Zahlungsweise umstellen: Bei vielen Gesellschaften erhalten Sie Rabatte, wenn Sie statt monatlicher Zahlung auf die Begleichung der Beiträge auf Jahresbasis umstellen. Wenn Sie sich das aus Gründen der Liquidität erlauben können, ist das eine gute Möglichkeit.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Vertreter: Reden Sie mit Ihrem Versicherungsmakler und fragen Sie direkt, ob Sie weitere Rabatte erhalten können.

In der Freizeit weniger Geld ausgeben

  • Kostenlos gut unterhalten werden: Suchen Sie gezielt in der lokalen Presse und im Internet nach Festivals, Ausstellungen und Veranstaltungen, die öffentlich und kostenlos sind. Auf Straßen- und Stadtteilfesten spielen häufig viele gute Künstler und Sie werden gratis bestens unterhalten.
  • Nutzen Sie Watchever, Zattoo, Maxdome oder iTunes statt Kabelfernsehen oder Sky. Geben Sie diesen Diensten eine Chance, und Sie werden sehen, dass Sie viel Spaß haben werden, aber weniger zahlen. Ich habe an anderer Stelle sowohl einen Erfahrungsbericht zu Watchever als auch zu Zattoo geschrieben.
  • Wann waren Sie zuletzt in der Bücherei?
  • Schenken Sie Klasse statt Masse: Meinen Sie wirklich, dass sich der Beschenkte zu Weihnachten mehr über 5 Präsente als eines freut, das Sie aber mit viel Liebe ausgesucht haben?
  • Zweite Liga und Oberligen haben viel zu bieten! Sie lieben Eishockey oder Fußball? Dann sehen Sie doch einmal nach, welche Vereine in Ihrer Stadt in der Oberliga oder Regionalliga spielen. Hier wird Sport mit viel Herzblut geboten. Die Eintrittspreise sind allerdings deutlich geringer im Vergleich mit Profiligen.

So sparen Sie im Haushalt und bei Kleidung

  • Sie brauchen etwas aus der Apotheke. Auch wenn es abgedroschen klingt. Setzen Sie auf Generika (die berühmten Produkte von “Ratiopharm”.)
  • Kaufen Sie Kleidung außerhalb der Saison bzw. kurz vor Saisonwechsel. Achten Sie auf Sonderverkäufe. Wenn Sie Winterkleidung kaufen, wenn die Temperaturen bereits nach unten gehen, zahlen Sie mehr, als wenn Sie am Ende des Winters kaufen.
  • Pflegen Sie Ihre Kleidung! Die Hinweise zur Pflege in den Produkten sind keine unverbindlichen Ratschläge, sondern tragen dazu bei, dass die Stücke auch länger halten. Wenn der Trockner beim Sweatshirt der Kinder verboten ist, dann meiden Sie den Trockner auch.
  • Reparieren Sie immer sofort: Ob Möbel, Türen, Fenster oder andere Dinge im Haushalt. Es ist nie eine gute Idee, dabei zuzusehen, wie ein defekter Gegenstand nicht repariert wird. Der Defekt kann sich verschlimmern oder größer werden und dann wird die Reparatur noch einmal so teuer.
  • Heben Sie nur Geld am Automaten Ihrer Bankengruppe ab. Wenn Sie unterwegs Bargeld benötigen, machen Sie den Umweg und suchen Sie einen Automaten Ihrer Hausbank oder der Finanzgruppe, zu der das Institut gehört. Sie werden nicht durch besonders hohe Gebühren bestraft.
  • Sparen Sie Ihr Kleingeld. Werfen Sie konsequent nach einem größeren Einkauf oder festen Abständen alles Kleingeld bis zum Wert von 20 Cent in eine Spardose. Wechseln Sie das Geld einmal pro Jahr ein. Sie werden überrascht sein, wie viel hier zusammenkommt.
  • Bedenken Sie, wie lange Sie für etwas arbeiten müssen. Bevor Sie die schicke Hose für 100 Euro in den Einkaufswagen legen, denken Sie noch einmal darüber nach, ob es sich wirklich gelohnt hat, so lange dafür zu arbeiten.

Günstiger Lebensmittel kaufen

  • Vergleichen, vergleichen, vergleichen: welcher Supermarkt hat in dieser Woche die besten Sonderangebote? Vergleichen Sie kritisch die Preise! – Gehen Sie nur mit einer Einkaufsliste in das Geschäft. Immer. Punkt.
  • Überlegen Sie sich einen Menüplan für die Woche und leiten Sie daraus die Einkaufslisten ab. Kombinieren Sie Zutaten, so können Sie größere Mengen einkaufen und damit sparen.

Sparen beim Auto und auf Reisen

  • Sparangebote und Saisontickets nutzen: Wenn Sie fliegen oder mit der Bahn fahren, sparen Sie viel Geld, je früher Sie wissen, wann Sie reisen. Nutzen Sie also Sparangebote und buchen Sie lieber früher.
  • Tanken Sie um die Ecke: Gerade am Rand größerer Städte gibt es sie noch. Die kleinen und freien Tankstellen, die ihre Preise nicht minütlich verändern und preiswert sind. Hier lohnt es sich immer, die aktuellen Preise anzusehen.
  • Was haben Sie eigentlich alles im Kofferraum? Räumen Sie auf und sparen Sie so unnötigen Ballast.
Weiterlesen

Sparen Sie über 1300 Euro pro Jahr – mit einer App (iOS)

12. Mai 2014

0 Kommentare

Welche Hebelwirkung auch in kleineren Beträgen steckt, habe ich in den vergangenen 12 Monaten selbst erfahren. Seitdem rauche ich nämlich nicht mehr und habe das ersparte Zigarettengeld bar in eine große Apothekerflasche gesteckt. Nach 12 Monaten sind jetzt über 1400 Euro zusammengekommen.

Und genau das können Sie auch, ganz ohne das Rauchen aufzugeben oder damit anzufangen. Und unterstützt werden Sie dabei von einer kleinen App.

Das Prinzip dabei ist simpel (und würde natürlich auch vollständig ohne das iPhone funktionieren). Sie beginnen in der ersten Woche damit, einen Euro beiseitezulegen. In der zweiten Woche sparen Sie zwei Euro, in der dritten Woche sind schon drei Euro fällig, bis Sie in der 52. Woche auch 52 Euro sparen müssen. So kommen nach 52 Wochen immerhin stolze 1378 Euro zusammen (wenn Sie tatsächlich jede Woche den erforderlichen Betrag gespart haben). Eine stolze Summe, mit der sich schon das eine oder andere Extra im Urlaub ausgeben lässt.

52 Weeks for my Goal hilft Ihnen dabei, das Ziel zu erreichen, weil Sie zuverlässig an die Einzahlung erinnert werden und außerdem einen Zwischenstand erhalten. Die App kostet knapp 2 Euro, die müssen Sie natürlich zusätzlich aufbringen.

Die App begrüßt Sie unmittelbar nach der Installation mit einem leeren Programmfenster. Beginn Sie damit, ein Sparziel anzulegen. Dazu tippen Sie unter “Goals” auf das Pluszeichen.

52 Weeks Startscreens

Tragen Sie ein, was Sie sich vom gesparten Geld leisten wollen und fahren Sie dort. In diesem Schritt definieren Sie, mit welchem Startbetrag Sie beginnen wollen. Belassen Sie es am besten bei 1 Euro. Die erforderliche Summe wöchentlich am Ende des Jahres aufzubringen, ist anspruchsvoll genug.

Eingabe Sparziel

Nun müssen Sie lediglich noch festhalten, wann Sie mit dem Sparen beginnen wollen. Danach ist Ihr erstes Sparziel angelegt. Wenn Sie Lust haben und es sich leisten können, dürfen Sie natürlich beliebig viele weitere Ziele anlegen. Die App macht Sie auf dem Startbildschirm mit einem Zähler auf die Einzahlung aufmerksam.

Im Programm wechseln Sie dann in den Abschnitt “Deposit” und tippen den fälligen Eintrag an.

Einzahlung vornehmen

Dann nehmen Sie Ihre Einzahlung vor, die sogar vom klassischen Geräusch eines fallenden Geldstücks begleitet wird.

Erfolgsmessung

Weiterlesen

Sparen Sie viel Geld mit dem Wechsel des Stromanbieters

14. Februar 2014

1 Kommentar

Die steigenden Energiekosten werden für immer mehr Menschen zu einem drängenden Problem. Neben einem bewussteren Umgang mit den Ressourcen und dem Umstieg auf energiesparende Geräte und Verbraucher kann bereits der Wechsel des Stromanbieters eine ordentliche Entlastung der eigenen Kasse mit sich bringen.

In diesem Artikel erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie risikolos den Stromanbieter wechseln.

Eigenen Stromverbrauch ermitteln

Damit Sie den für Sie günstigsten Anbieter finden, müssen Sie Ihren eigenen Stromverbrauch kennen. Suchen Sie aus Ihren Unterlagen also am besten die Rechnungen Ihres bisherigen Versorgers für die vergangenen zwei Jahre heraus. Zwei Jahre deshalb, weil Sie so ermitteln können, ob Sie vielleicht in einem Abrechnungszeitraum besonders viel Strom verbraucht haben. Suchen Sie auf der Rechnung nach Ihrem Jahresstromverbrauch der in Kilowattstunden (kWh) angegeben ist. Diesen Wert benötigen Sie, um auf Vergleichsportalen einen passenden Tarif zu finden und vor allen Dingen Ihr Sparpotential zu erkennen.
Wenn Sie keine Rechnung zur Hand haben oder noch keine Vergleichswerte vorliegen, etwa weil Sie gerade erst Ihre Wohnung bezogen haben, können Sie von diesen Richtwerten ausgehen.

  • Alleinstehende: 1.500 kWh/Jahr
  • Paare: 2.500 kWh/Jahr
  • Kleine Familie (2 Erw., 1 Kind): 3.000 kWh/Jahr
  • Größere Familien 5.000 kWh/Jahr

Diese Werte können in der Realität deutlich nach oben oder nach unten abweichen. Sind Sie als Single viel unterwegs und damit selten zu Hause, verbrauchen Sie vielleicht deutlich weniger. Größere Familien, die unter Umständen einen älteren Wäschetrockner in Betrieb haben, verbrauchen eventuell mehr.

Vergleichsrechner füttern, aber nicht beirren lassen

Im Internet gibt es inzwischen eine Reihe von Vergleichsportalen und Rechner für Stromtarife. Allen Angeboten gemeinsam ist, dass diese ganz unverhohlen von den Provisionen der Anbieter leben. Wenn Sie also über einen Anbieter einen Vertrag bei einem Stromanbieter abschließen, erhält der Betreiber des Vergleichsrechners eine Belohnung. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber natürlich könnte der Verdacht aufkommen, dass die Vergleiche dann vielleicht doch nicht ganz so objektiv sind.

Dieser Verdacht hat auch schon die Stiftung Warentest auf den Plan gerufen. Immer wieder gut abgeschnitten haben die beiden Vergleichsportale Check24 und Verivox. Beiden haben die Tester gute Noten erteilt. Also durchaus Grund genug, sich beim Vergleich von Stromtarifen auf eines der Angebote zu verlassen.

Sowohl Verivox als auch Check24 schöpfen aus dem Vollen und greifen auf die Tarife von rund 1000 Anbietern zurück. Dass hier mit allen Varianten schnell ein Vielfaches an Tarifen ausgewertet werden muss, versteht sich fast von selbst.

Die Bedienung der Vergleichsrechner ist in beiden Fällen selbst erklärend. Sie geben Ihren Jahresverbrauch sowie die Postleitzahl Ihres Wohnortes ein und wählen den Vergleich aus. Wenn Sie die Rechnung Ihres Anbieters vorliegen haben, können Sie meist in der Tabelle auch bereits Ihren aktuellen Tarif auswählen. Sie finden auf der Ergebnisseite auch einen Verweis auf die Voreinstellungen der Suche. Damit Sie möglichst viel sparen, berücksichtigen die Vergleichsrechner auch besondere Rabatte, die Sie nur als Neukunde oder bei einem Vertragsabschluss erhalten. Das verzerrt natürlich das Ergebnis etwas, weswegen Sie sowohl bei Check24 als auch Verivox die Voreinstellungen entsprechend anpassen.

Neukunden-Boni lohnt sich, aber nur wenn…

Sie auch bereits sind, regelmäßig den Stromanbieter zu wechseln. Dann kassieren Sie im Laufe der Zeit nach Ablauf der Vertragszeit durchaus stattliche Prämien. Sie müssen dann aber auch eine funktionierende Wiedervorlage besitzen, damit Sie die Wechseltermine nicht verpassen.

Achten Sie auf diese Stolperfallen!

Das Finden eines passenden Tarifs ist mit Hilfe der Vergleichsportale tatsächlich so einfach, wie es den Anschein hat. Allerdings sollten Sie auf einige Stolperfallen achten, die die Freude am neuen Angebot trüben können, wenn Sie sich nicht bewusst für oder gegen eine Besonderheit entschieden haben.

  • Preisgarantien: Finden Sie in den Vertrags- bzw. Antragsunterlagen des Unternehmens einen Hinweis auf eine Preisgarantie? Je länger diese ausgesprochen wird, umso besser. Fehlt der Hinweis ganz, müssen Sie damit rechnen, dass Sie nur kurze Zeit tatsächlich etwas sparen, da es Ihnen passieren kann, dass der gewünschte Tarif deutlich teurer wird.
  • Vorauszahlungen: Kritisch sollten Sie mit Tarifen und Angeboten umgehen, die von Ihnen eine Vorauszahlung des Jahresbetrags erwarten. Es liegt der Verdacht nahe, dass der Anbieter seine günstigen Tarife nur dadurch anbieten kann, weil er mit dem Geld seiner Kunden in Voraus wirtschaftet. Gerät das Unternehmen finanziell ins Trudeln, ist Ihr Geld vielleicht verloren und günstigen Strom haben Sie ebenfalls nicht. Deshalb lassen Sie besser die Finger davon.
  • Paketpreise: Es klingt verlockend. Wie bei Providern buchen Sie auch beim Stromanbieter ein Paket. Statt 1000 SMS etwa 4000 kWh. Das Problem: Wenn Ihr Verbrauch über dem Paket liegt, lassen sich das die Anbieter deutlich teurer vergüten. Verbrauchen Sie weniger als das Paket umfasst, haben Sie zu teuer eingekauft. Pakete sind also grundsätzlich nur dann interessant, wenn Sie aufgrund Ihrer Abrechnungen über mehrere Jahre feststellen, dass Sie ziemlich konstant die gleiche Menge Strom verbrauchen. Sowohl Pakete als auch Vorauszahlungen müssen Sie in den Einstellungen der Suche auf beiden Portalen aktivieren.

So klappt der Wechsel!

Sie haben einen Anbieter gefunden, der preislich attraktiv ist und Ihnen dabei auch von seinen sonstigen vertraglichen Anforderungen sympathisch ist? Dann spricht nichts dagegen, den Vertrag auch über das Portal des Vergleichsrechners abzuschließen. Bedenken Sie, der tolle Service wird erst dadurch möglich.

Ähnlich wie beim Wechsel eines DSL-Anbieters können Sie den Lauf der Dinge eigentlich nur verkomplizieren, wenn Sie sich selbst einmischen. Haben Sie einen Vertrag mit dem neuen Anbieter abgeschlossen, wird dieser sich darum kümmern, den Vertrag bei Ihrem bisherigen Versorger zu kündigen. Dabei muss er sich natürlich an eine Kündigungsfrist halten. Deswegen dauert ein solcher Wechsel zwischen 6 Wochen und 3 Monaten.

Wenn Sie bei Ihrem derzeitigen Anbieter mit dem Grundversorgungstarif Strom beziehen, gibt es eine Besonderheit. Dieser kann jederzeit mit einer Frist von nur zwei Wochen gekündigt werden (§ 20 Abs. 1 StromGVV).

Keine Angst – Sie stehen nicht ohne Strom da!

Übrigens: Der Wechsel zu einem anderen Anbieter ist tatsächlich ohne Risiko: Sie brauchen keine Sorge zu haben, dass Sie in einer dunklen Wohnung stehen oder nicht kochen können. Selbst wenn etwas schief geht oder Ihr neuer Anbieter in die Pleite rasselt. Ihr Haushalt wird weiter mit Strom versorgt, denn in einem solchen Fall muss der örtliche Grundversorger Sie beliefern. Also nichts wie ran, an die Vergleichsrechner.

Weiterlesen

So reduzieren Sie Ihre monatlichen Ausgaben

10. Februar 2014

0 Kommentare

Gründe dafür, die monatlichen Kosten zu reduzieren, gibt es immer. Ob Sie sich als Selbstständiger gerade einer Auftragsflaute gegenüberstehen oder sich gern etwas mehr leisten wollen oder auf ein Ziel sparen. Grund genug, an dieser Stelle mal wieder ein paar frische Tipps zum Geldsparen zu geben.

  • Zähne pflegen: Es mag Sie überraschen. Aber wer seine Zähne regelmäßig pflegt und auch die Kontrollbesuche beim Zahnarzt wahrnimmt, spart rein rechnerisch monatlich sehr viel Geld. Sie benötigen vielleicht keinen Zahnersatz und sparen sich Zuzahlungen bei Füllungen oder auch der professionellen Zahnreinigung.
  • Bar zahlen: Auch das ist für alle Leser unter Ihnen, die sich bereits längere Zeit mit dem Thema beschäftigen, ein »alter Hut«. Aber erwiesenermaßen kaufen wir alle mehr, wenn wir durch die Zahlung per Kredit- oder EC-Karte keinen direkten Bezug zur ausgegebenen Summe besitzen.
  • Energiesparlampen kaufen: Die konsequente Umrüstung aller Leuchtmittel auf energiesparende Modelle kann (je nach Größe des Wohnraumes) ein enormer finanzieller Hebel sein.
  • Licht aus: Noch mehr Geld sparen Sie natürlich, wenn Sie generell jede nicht benötigte Lichtquelle ausschalten. Es hat schon seinen Grund, dass auch heute noch neben den Türen von Lagerräumen des Discounters Aldi Aufkleber mit dem lapidaren »Licht aus« angebracht sind.
  • Putz- und Reinigungsmittel vereinfachen: Wollwaschmittel, eines für Buntes, eines für schwarze Kleidung, ein Reiniger für das Badezimmer, einer gegen Kalk – die Industrie ist enorm einfallsreich, uns gerade bei der Pflege unserer vier Wände und unserer Kleidung Bedürfnisse einzureden. Faktisch genügen jedoch ein Vollwaschmittel, ein Wollwaschmittel und ein Waschmittel für Buntes. Ein Universalreiniger und Scheuersand (bzw. die flüssige Variante) genügen ebenfalls. Wenn Sie mehr anschaffen, bedenken Sie, dass Sie dies dann mehr oder weniger »Luxus« ist.
  • Anbieter für Telefon, Strom und Versicherungen vergleichen: Großes Einsparpotential bietet sich (regelmäßig!) bei Telefon, Strom und auch Versicherungen. Hier sind die Tarife ständig in Bewegung und der Kampf um den Kunden ist hart. Greifen Sie deshalb regelmäßig auf die Dienste von Vergleichsportalen zurück und sehen Sie nach, ob sich eventuell ein Wechsel zu einem anderen Anbieter lohnt. Bei Versicherungen können Sie bereits Geld sparen, wenn Sie statt der monatlichen Beträge auf jährliche Zahlung umstellen.
  • Mittagessen ins Büro mitnehmen: Kochen Sie vor und nehmen Sie sich Ihr eigenes Mittagessen ins Büro mit. Das klassische »Lunch-Paket« ist meist nicht nur gesünder, als das Essen vom Mittagstisch, sondern auch viel preiswerter. Bei 200 Arbeitstagen im Jahr kommt hier ein ganz schönes Sümmchen zusammen, das Sie sich sparen können.
  • Markenprodukte müssen nicht sein: Wer beim Einkauf im Supermarkt sparen möchte, sollte nicht gerade unter massiven Rückenschmerzen leiden. Denn je häufiger Sie zu den Artikeln in den unteren Regalen greifen, desto mehr Geld werden sie sparen, denn hier werden meist die namenlosen Alternativen zu Markenprodukten angeboten. Schon einem einfachen Paket Nudeln sind Ersparnisse von 60 Cent und mehr drin.
  • Starbucks & Co meiden: Wie viele geben Sie monatlich für die leckeren Kaffeespezialitäten aus, die Sie unterwegs kaufen? Wenn Sie für jeden Latte oder Espresso, den Sie unterwegs kaufen, das Geld beiseitelegen, können Sie sich mit Sicherheit nach einem Jahr einen tollen Kaffeevollautomaten leisten. Und mit einem Thermobecher können Sie sich Ihren eigenen Kaffee dann ganz bequem mitnehmen.
  • Haushaltsbuch führen! Konnten Sie die gerade aufgeworfene Frage unmittelbar beantworten? Also aus dem Stegreif sagen, wie hoch Ihre monatlichen Ausgaben für Kaffee sind? Nein? Dann sollten Sie damit beginnen, ein Haushaltsbuch zu führen. Denn damit erhalten Sie einen Überblick, wo Ihr Geld eigentlich bleibt. Und vor allen Dingen erkennen Sie damit auch, wo Sie Geld sparen können.
Weiterlesen

Tipps, wenn Sie sofort Geld sparen müssen

22. August 2013

0 Kommentare

Wenn Sie damit beginnen, Kosten zu reduzieren, weil sie es müssen, dürfte es meistens schon zu spät dafür sein.Dann ist bereits ein Ereignis eingetreten, das zu einer Verknappung Ihrer Barschaft führt. Besser, Sie unterziehen Ihre Ausgaben in regelmäßigen Abständen einer Prüfung und kürzen überall dort, wo es Sparmöglichkeiten gibt.

Bei der Durchsicht Ihrer Kosten haben Sie es grundsätzlich mit zwei Arten zu tun:

  • Feste Ausgaben: Diese Kosten lassen sich lediglich reduzieren, aber nicht abschaffen. Sie müssen Geld für Nahrung ausgeben, je nach Ihrer Situation benötigen Sie mehr oder weniger viele Versicherungen und Sie verbrauchen Ressourcen in Form von Wasser, Strom und Gas.
  • Variable Ausgaben: Sie bieten häufig ein besonders großes Sparpotential, weil viele davon ganz reduziert werden können, ohne dass sich an ihrer unmittelbaren Lebenssituation etwas verändert. Denken Sie an Abonnements für Zeitschriften oder Unterhaltungsangebote, Ausgaben für Kleidung oder Geschenke.

Allgemeine Spar-Tipps

Es gibt einige grundsätzliche Regeln, die dabei helfen, Geld zu sparen oder weniger auszugeben. Dazu gehören:

  • Freunde und Bekannte fragen: Sie brauchen für eine spezielle Aufgabe ein Werkzeug? Dann fragen Sie Ihre Freunde, Bekannten und Nachbarn, ob jemand es besitzt und Ihnen leiht. Ihr persönliches Netzwerk steckt voller Möglichkeiten und kann bares Geld sparen. Das gilt zum Beispiel auch für handwerkliche Aufgaben, die in Ihrem Haus erledigt werden müssen. So lange Sie sich revanchieren und ihre eigenen Fähigkeiten in das Netzwerk einbringen, spricht nichts gegen diese Option.
  • Selber machen: Um einen Abfluss zu reparieren, brauchen Sie nicht gleich einen Handwerker ins Haus zu holen, Wenn Sie niemanden kennen, der die Arbeit als Freundschaftsdienst erledigen kann, probieren Sie es einfach selbst. Anleitungen gibt es im Internet genügend.
  • Größere Mengen kaufen: Wenn Sie einkaufen, dann kaufen Sie größere Mengen. Damit können Sie in vielen Geschäften einen Rabatt heraushandeln, zum anderen vermeiden Sie damit, zu oft im Supermarkt zu stehen und der Gefahr zu erliegen, erneut etwas zu kaufen.
  • Energiesparenden Geräte kaufen: Egal ob Computer, Fernseher, Waschmaschine oder Glühbirnen – kaufen Sie die höchste Energieeffizienzklasse, die Sie sich gerade noch leisten können. Auf die Dauer zahlen sich die Investitionen aus.

Sparen im Haushalt

  • Strom- und Gasanbieter wechseln: Überprüfen Sie regelmäßig mit Hilfe der bekannten Vergleichsportale, ob es einen günstigeren Anbieter für Strom oder Gas gibt und wechseln Sie. Der Aufwand dafür ist gering und die Sparmöglichkeiten oft genug enorm.
  • Reduzieren Sie die Kosten für den Internetzugang: Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, sich die Kosten mit einem Nachbarn zu teilen? Ein VDSL-Anschluss bietet genügend Bandbreite, um auch mit mehreren Personen gleichzeitig das Web zu nutzen. Wem das zu radikal ist: Schauen Sie nach, ob es nicht einen günstigeren Tarif für Ihren Bedarf gibt.
  • Versicherungen durchsehen: Brauchen Sie diese Versicherungen alle (noch)? Und gibt es ein günstigeres Angebot einer anderen Gesellschaft? Auch bei der Lösung dieser Frage helfen Vergleichsportale weiter.
  • Versuchen Sie die Miete zu reduzieren: Das klingt zunächst so, als wäre der Wunsch auf jeden Fall zum Scheitern verurteilt. Aber vielleicht können Sie dem Vermieter eine Tätigkeit anbieten, die Sie übernehmen, um dafür preiswerter zu wohnen?
  • Fernsehen, Videodienste, Kabel: Bei einem Service wie Watchever können Sie für 9,90 Euro aus einem breiten Angebot an Serien und Filmen so viel schauen, wie sie wollen. Das kostet weniger als die meisten Unterhaltungspakete bei TV-Anbietern. Gehen Sie kritisch die Liste Ihrer Abos durch.
  • Zeitschriften, Zeitungen, Abonnement: Lesen oder nutzen Sie das wirklich alles noch?

Beim Einkaufen sparen

  • Statt wegwerfen, verkaufen: Wenn Sie etwas nicht mehr benötigen, werfen Sie es nicht gleich weg. Versuchen Sie zunächst, den Artikel bei Ebay oder einem anderen Portal zu verkaufen. Findet sich kein Käufer (was unwahrscheinlich ist), können Sie immer noch wegwerfen.
  • Eigenmarken kaufen: Legen Sie die Produkte der Supermärkte in den Einkaufswagen. Oftmals gleiche Qualität wie bekannte Marken, aber preiswerter.
  • Sonderangebote kritisch hinterfragen: Bevor Sie ein Sonderangebot mit nach Hause nehmen, vergleichen Sie unbedingt dessen Preis mit vergleichbaren Mengen anderer Hersteller. Oft genug ist selbst das preiswerteste Angebot einer bekannten Marke immer noch deutlich teurer als der Artikel einer Handelsmarke.
Weiterlesen

Mit “Kill” Programm und Prozesse auf dem Mac beenden

19. August 2013

1 Kommentar

Meldet Ihnen der Mac zurück, dass eine Anwendung immer noch läuft oder ein Prozess noch aktiv ist, wie zum Beispiel beim Aufspüren von Problemen mit fs_usage, dann beenden Sie die Anwendung doch einfach auf dem Terminal.

Im Terminal geben Sie ein: sudo top.

Sie erhalten eine Liste mit den laufenden Programmen, Prozessen und Diensten.

Am Anfang der Ziele finden Sie eine Ziffernfolge, die mit PID überschrieben ist. Merken Sie sich die Zahl vor dem Eintrag der Anwendung, die Sie beenden wollen.

Prozessnummern in Kommando top

Drücken Sie die Taste q, um die Liste zu verlassen.

Geben Sie im Terminal jetzt ein: kill <PID>, also die Nummer, die Sie sich gemerkt haben.

Sollte ein Prozess, damit immer noch nicht beenden werden können, erweiteren Sie das Kommando um einen Paramter kill -9 <PID>.

Währen Sie vorher dem Programm noch die Chance gegeben haben, einen Zwischenstand zu sichern, schließt dieser Parameter das Programm unmittelbar.

Weiterlesen