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Diese 5 Mac-Funktionen steigern Ihre Produktivität

23. Juli 2014

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Auch nach vier Jahren, in denen ich ausschließlich meinen Mac zum Schreiben meiner Artikel nutze, hat die Begeisterung für das System nicht nachgelassen. Seine Stabilität und die vielen Apps, die im Lauf eines Arbeitstages viel Zeit sparen (wie Launchbar oder Alfred, Hazel und Automator), machen den Mac zu einem perfekten System für alle Nutzer, die auf Produktivität Wert legen.

Die folgenden 5 Funktionen Ihres Macs werden viel zu schnell übersehen und sind aus meiner Sicht unterbewertet, steigern aber deutlich die eigene Produktivität.

Arbeitsspeicher freiräumen

In den vergangenen Programmversionen hat Apple viel unter der Haube an der Verwaltung des Speichers verändert. Wenn Sie aber im Laufe des Tages den Eindruck haben, dass der Mac für seine Aufgaben immer länger benötigt, muss es nicht gleich ein kompletter Neustart sein.

Öffnen Sie ein Terminal und geben Sie unter Mavericks ein: sudo purge. Anschließend müssen Sie Ihr Systemkennwort eingeben. In früheren Versionen des Betriebssystems reicht die Eingabe von purge allein. Damit räumen Sie den Arbeitsspeicher wieder frei.

Projektordner im Dock ablegen

Das Dock ist ständig im Blick. Und das führt auch zu einem Gewöhnungseffekt. Denn das Dock kann mehr, als nur die von Apple vorgesehenen Programme starten. Es eignet sich auch bestens dafür, sich eine Verknüpfung zu einem oder mehreren Ordnern anzulegen, die für ein aktuelles Projekt gerade benötigt werden.

Dazu genügt es, den Ordner im Finder anzuklicken, die Maustaste zu halten und dann auf das Dock zu ziehen. Wenn Sie die Verknüpfung nicht mehr benötigen, klicken Sie mit der rechten Taste auf den Eintrag. Unter “Optionen” entfernen Sie den Ordner wieder.

Bereits vor einiger Zeit habe ich geschrieben, wie Sie die Liste der benutzen Objekte als Stapel im Dock anlegen.

Setzen Sie aktive Ecken ein!

Die Funktion “Aktive Ecken” ist einfach großartig. Sie bewegen den Mauszeiger in eine Ecke des Bildschirms und automatisch wird eine Aktion ausgeführt. Starten Sie, wenn Sie vom Arbeitsplatz aufstehen, damit einfach den Bildschirmschoner. Oder aber nutzen Sie eine Ecke als Kürzel zum Launchpad.

Um die aktiven Ecken anzupassen, starten Sie die Systemeinstellungen Ihres Macs. Wechseln Sie in den Abschnitt “Mission Control”.

produktivitaets-tools-mac-01

Dort finden Sie den Schalter “Aktive Ecken”. Wenn Sie diesen Punkt auswählen, blendet Ihnen der Mac einen neuen Dialog ein. Dort ändern Sie anschließend die Optionen.

produktivitaets-tools-mac-02

Entdecken Sie Spaces für sich

Wenn Sie es noch nicht getan haben, dann probieren Sie unbedingt Spaces aus. Sie haben mehrere Arbeitsflächen auf Ihrem Mac, warum also alle geöffneten Fenster nur auf einer davon ablegen? Mit Mission Control rufen Sie sich die Übersicht der angelegten Schreibtische auf. Darauf sehen Sie die Miniaturen der geöffneten Fenster bzw. Apps.

produktivitaets-tools-mac-03

Etwas unscheinbar am rechten Rand ist ein Pluszeichen angebracht. Mit einem Klick darauf legen Sie einen weiteren “Space” an. Die Arbeitsflächen können Sie zum Beispiel thematisch oder aufgabenbezogen einsetzen. So habe ich eine Arbeitsfläche mit E-Mail und Twitter belegt, während ein anderer Schreibtisch der produktiven Arbeit gewidmet ist. Wenn Sie die Spaces mit Aktiven Ecken kombinieren, schalten Sie blitzschnell um. Tastenkürzel oder Wischgesten gehen natürlich auch.

Den Finder meiden

Irgendwie will man bei Apple vielleicht noch den Herstellern von anderen Dateimanagern eine Chance lassen. Anders ist es für mich kaum zu erklären, dass der Finder dermaßen lieblos entwickelt wird. Wenn Sie ein Dokument verschieben wollen, brauchen Sie den Dateimanager unter Mavericks nicht mehr. Klicken Sie einfach auf den kleinen Pfeil neben dem Dateinamen in der Titelleiste des Dokuments. Hier vergeben Sie nicht nur eine neue Bezeichnung. Wenn Sie den Ordner ändern, wird die Datei auch direkt verschoben.

Welche Tipps für mehr Produktivität am Mac haben Sie?

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Unter Windows 8.1 den Pfad bearbeiten und Umgebungsvariablen ändern

18. Juni 2014

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Die Welt der Computer ist eigentlich ganz einfach. Wenn Sie eine Software starten wollen, müssen Sie Ihrem Rechner mitteilen, wie der Name der ausführbaren Datei lautet und wo Sie diese abgelegt haben.

Das Verzeichnis (Ordner), in dem die Software liegt, müssen Sie weder Linux, Windows oder dem Mac mitteilen, solange Sie Programme an den vom System vorher definierten Orten ablegen. Das geschieht automatisch, wenn die Einrichtung über das Installationsprogramm erfolgt oder Sie App-Store oder Software-Center verwenden.
Es kann aber immer wieder passieren, dass eine ausführbare Datei gerade nicht dort abgelegt wurde. Beispiele dafür sind häufig Programme, die plattformübergreifend angeboten werden.

Windows bereitet hier oftmals Probleme, da es im Gegensatz zu Linux und Mac keine Ordner wie „/local/bin“ kennt.
Vermeldet Ihnen das Betriebssystem nach dem Aufruf eines Programmnamens im Terminal oder nach einem anderen Startversuch, dass Befehl oder Verzeichnis nicht gefunden wurden, haben Sie zwei Möglichkeiten:

  1. Sie rufen das Programm stets unter Angabe des vollständigen Pfades auf, geben also nicht nur den Programmnamen an, sondern auch den Ordner, in dem sich die Datei befindet.
  2. Sie nehmen genau diesen Ordner in die so genannte Umgebungsvariable von Windows auf.

Klicken Sie in der Startleiste auf den Startbutton oder wechseln Sie zur Startseite Ihres Windows.

Schreiben Sie dort einfach Systemein. Sie rufen damit automatisch die Suchfunktion auf. Als Treffer sollten Sie die ** erweiterten Systemeinstellungen** erhalten.

path-anpassen-01

Rufen Sie diese auf. Wechseln Sie in das Register „Erweitert“.

path-anpassen-02

Drücken Sie dort auf den Schalter „Umgebungsvariablen“.

path-anpassen-03

Wählen Sie in der Liste „Path“ aus und drücken Sie „Bearbeiten“.

Im nachfolgenden Dialog tragen Sie den vollständigen Pfad ein, den Sie aufnehmen wollen.

path-anpassen-04

Verlassen Sie die Dialoge mit OK. Damit sollte Sie jetzt das Programm problemlos auch im Terminal starten können.

Die ganze Prozedur können Sie auch etwas abkürzen.

  1. Mit win-w rufen Sie die Einstellungen auf.
  2. Suchen Sie nach „Umgebung“.
  3. Nutzen Sie das Suchergebnis Umgebungsvariablen für dieses Konto bearbeiten.
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6 Vorschläge zum Einsatz von Evernote

11. Juni 2014

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Je länger Sie mit Evernote arbeiten, desto vielseitiger wird die Software Ihnen erscheinen. Bestimmt werden Ihnen ebenfalls immer mehr Dinge einfallen, die Sie in der Software ablegen können.

  • Nutzen Sie die Software als visuelles Gedächtnis! Es gibt Informationen, die Sie eher selten benötigen. Sie müssen den Hersteller Ihrer Waschmaschine oder eines anderen Haushaltsgeräts kontaktieren? Dann fotografieren Sie die Typenschilder der Geräte und legen Sie die Bilder in Evernote ab.
  • Sie haben von Ihrem Hausarzt Befunde oder andere Unterlagen erhalten? Fotografieren Sie diese mit der Seitenkamera Ihres Smartphones oder scannen Sie die Unterlagen ein. Sitzen Sie in der Praxis oder bei einem Vertretungsarzt, können Sie schnell auf die Unterlagen zugreifen.
  • Listen, Listen, Listen: Sie gehen regelmäßig auf Reisen? Sie organisieren häufiger Veranstaltungen, ie mehr oder weniger gleich ablaufen? Routine hilft Ihnen natürlich dabei, sich an alle notwendigen Arbeitsschritte oder Dinge zu erinnern. Eine Checkliste macht Ihnen die Arbeit noch leichter. Arbeiten Sie dabei immer mit einer Kopie, so haben Sie stets ein neues Exemplar zur Hand.
  • Webarchiv: Beim Surfen im Web stoßen Sie auf einen interessanten Artikel. Natürlich könnten Sie diesen in Pocket ablegen. Aber warum nicht gleich als Link in Evernote?
  • Setzen Sie Ihre Evernote-Mailadresse ein. In den Optionen Ihres Kontos finden Sie Ihre persönliche Evernote-Adresse, an die Sie jederzeit Material senden können. Verwenden Sie diese Adresse zum Beispiel auch für das Abonnement von Newslettern. Sie verstopfen damit nicht Ihren Posteingang.
  • Sitzungen vorbereiten: Evernote-Seiten eignen sich auch hervorragend dazu, Sitzungen und Besprechungen vorzubereiten. Legen Sie pro Besprechung ein Dokument an. Legen Sie eventuelle Dokumente, die zu besprechen sind, als Anlagen ab. Nutzen Sie die Checklistenfunktion dazu, um Ihre Besprechungspunkte zu notieren. Und mit der Erinnerungsfunktion werden Sie von Evernote auch pünktlich gemahnt, an Ihre Unterlagen zu denken.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Evernote gemacht? Welche Tipps haben Sie zum Umgang mit dem Programm?

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So werden Sie das Dashboard auf dem Mac wieder los

14. Mai 2014

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Wann haben Sie eigentlich zuletzt das Dashboard auf Ihrem Mac genutzt? Mmmh, das dachte ich mir.

Widgets waren eine Zeitlang (nicht zuletzt auch dank Apple) ein heisses Thema. Windows Vista brachte die Option zur Darstellung von Widgets mit und wem diese eher spärliche Auswahl nicht ausreichte, griff zu den Yahoo Widgets. Dahinter wollte die Linux-Szene natürlich nicht zurückstehen und die kleinen Apps auf der Arbeitsfläche eroberten auch den KDE-Desktop.

Das Dashboard auf dem Mac.

Das Dashboard auf dem Mac.

Wenn Sie die Widgets auf Ihrem Mac dauerhaft deaktivieren wollen, erreichen Sie das mit zwei Codezeilen direkt in einem Terminal:

defaults write com.apple.dashboard mcx-disabled -boolean true

Danach geben Sie ein:

killall Dock

Falls Sie es sich zu einem späteren Zeitpunkt anders überlegen, ersetzen Sie den Parameter true einfach in false und starten das Dock erneut.

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Sparen Sie über 1300 Euro pro Jahr – mit einer App (iOS)

12. Mai 2014

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Welche Hebelwirkung auch in kleineren Beträgen steckt, habe ich in den vergangenen 12 Monaten selbst erfahren. Seitdem rauche ich nämlich nicht mehr und habe das ersparte Zigarettengeld bar in eine große Apothekerflasche gesteckt. Nach 12 Monaten sind jetzt über 1400 Euro zusammengekommen.

Und genau das können Sie auch, ganz ohne das Rauchen aufzugeben oder damit anzufangen. Und unterstützt werden Sie dabei von einer kleinen App.

Das Prinzip dabei ist simpel (und würde natürlich auch vollständig ohne das iPhone funktionieren). Sie beginnen in der ersten Woche damit, einen Euro beiseitezulegen. In der zweiten Woche sparen Sie zwei Euro, in der dritten Woche sind schon drei Euro fällig, bis Sie in der 52. Woche auch 52 Euro sparen müssen. So kommen nach 52 Wochen immerhin stolze 1378 Euro zusammen (wenn Sie tatsächlich jede Woche den erforderlichen Betrag gespart haben). Eine stolze Summe, mit der sich schon das eine oder andere Extra im Urlaub ausgeben lässt.

52 Weeks for my Goal hilft Ihnen dabei, das Ziel zu erreichen, weil Sie zuverlässig an die Einzahlung erinnert werden und außerdem einen Zwischenstand erhalten. Die App kostet knapp 2 Euro, die müssen Sie natürlich zusätzlich aufbringen.

Die App begrüßt Sie unmittelbar nach der Installation mit einem leeren Programmfenster. Beginn Sie damit, ein Sparziel anzulegen. Dazu tippen Sie unter “Goals” auf das Pluszeichen.

52 Weeks Startscreens

Tragen Sie ein, was Sie sich vom gesparten Geld leisten wollen und fahren Sie dort. In diesem Schritt definieren Sie, mit welchem Startbetrag Sie beginnen wollen. Belassen Sie es am besten bei 1 Euro. Die erforderliche Summe wöchentlich am Ende des Jahres aufzubringen, ist anspruchsvoll genug.

Eingabe Sparziel

Nun müssen Sie lediglich noch festhalten, wann Sie mit dem Sparen beginnen wollen. Danach ist Ihr erstes Sparziel angelegt. Wenn Sie Lust haben und es sich leisten können, dürfen Sie natürlich beliebig viele weitere Ziele anlegen. Die App macht Sie auf dem Startbildschirm mit einem Zähler auf die Einzahlung aufmerksam.

Im Programm wechseln Sie dann in den Abschnitt “Deposit” und tippen den fälligen Eintrag an.

Einzahlung vornehmen

Dann nehmen Sie Ihre Einzahlung vor, die sogar vom klassischen Geräusch eines fallenden Geldstücks begleitet wird.

Erfolgsmessung

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Mit Imagemagick Bilder auf dem Mac bearbeiten

6. Mai 2014

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Bilder mit Imagemagick auf dem Mac bearbeiten

In diesem Beitrag lesen Sie, wie Sie mit Imagemagick auf der Kommandozeile Ihres Mac Bilder skalieren, konvertieren und auch neu komponieren. Dazu müssen Sie mittels Homebrew oder Macports zunächst Imagemagick installieren. Damit Sie den Aktionen besser folgenden können, habe ich folgende Grafiken vorbereitet.

Die Bilder in der Übersicht

Bilder kombinieren

Für Bücher und Artikel benötige ich häufiger einmal zwei Bildschirmfotos, die direkt nebeneinander liegen. Ich kann die Arbeit der Layouter erleichtern, in dem ich mit Imagemagick die Grafiken zu einer neuen Datei kombinieren lasse. Die drei Dateien sollen horizontal kombiniert werden:

convert +append 1.png 2.png 3.png horizontal.png

Bilder horizontal kombiniert

Um die Grafiken vertikal zu verbinden, nutzen Sie dieses Kommando:

convert -append a.png b.png c.png vertikal.png

Es versteht sich dabei von selbst, dass Sie in einem zweiten Schritt natürlich die beiden Grafiken erneut miteinander verbinden können.

Vertikal Kombiniert

Wenn Sie die Grafiken mit append miteinander kombinieren, so werden diese direkt aneinander gehängt. Ein zusätzlicher Parameter schafft hier Abstand zwischen den Grafiken. Mit -splice übergeben Sie einen Wert in Pixeln für die Horizontale und die Vertikale, der als Abstand genutzt werden soll:

convert +append a.png b.png c.png -splice 10×0 abstand.png

Das funktioniert auch mit einem Abstand in beide Richtungen. Dann wird eben ein zusätzlicher Rand hinzugefügt.

Grafiken mit Abstand

Bildformate konvertieren

Ein klassischer Anwendungsfall ist die Konvertierung des Bildmaterials von einem Format in ein anderes:

convert a.png test.jpg

Die Datei im PNG-Format wird dabei in das JPG-Format umgewandelt und dabei auch gleich anders benannt. Das funktioniert auch mit einem Platzhalterzeichen:

convert *.png beispiel.jpg

Wenn Sie dieses Kommando ausführen, werden alle PNG-Dateien verwendet. Sie müssen beim Befehl convert einen Zielnamen eingeben. Dieser wird von Imagemagick ganz einfach hochgezählt.

Bilder nummerieren

Sie möchten alle Bilder eines bestimmten Formats konvertieren und dabei dann auch gleich noch individuell nummerieren?

convert *.png %03d.bmp

Damit werden die Dateien dreistellig und dezimal benannt. Natürlich dürfen Sie den neuen Dateinamen auch mit einer weiteren individuellen Bezeichnung ergänzen.

Bilder skalieren

Oft genug muss ich für die Arbeit an meinen Blogs auch Bilder in der Größe anpassen. Das Skalieren funktioniert ebenfalls wunderbar auf der Kommandozeile:

convert -resize 800×600 a.png skaliert.png

Beim Skalieren mittels resize beachtet Imagemagick die Dimensionen des Bildes. In diesem Beispiel wird die Datei, die im Original 120 mal 60 Pixel groß ist, auf die Dimension 800 x 400 gebracht, weil für die Vergrößerung in der Breite weniger Schritt notwendig waren.

Bilder skalieren

Eine Option, die ich selbst sehr häufig benötige, besteht in der Vergrößerung der Datei auf eine bestimmte Breite. Diese geben Sie als Parameter an und Imagemagick skaliert die Höhe des Bildes passend unter Beachtung der Proportionen:

convert -resize 250 1.png skaliert.png

Das funktioniert auch mit der Angabe einer bestimmten Höhe. Dem gewünschten Wert müssen Sie allerdings ein x voranstellen.

convert -resize x240 c.png hoeher.png

Bilder bearbeiten, aber Originalnamen behalten

Wenn Sie mit convert arbeiten, erhalten Sie stets eine neue Datei. Diese müssen Sie als Ziel angeben. Zu Imagemagick gehört aber auch ein Programm, mit dem Sie am Original arbeiten. Der Dateiname ändert sich also nicht, es sei denn, Sie nutzen den Zusatz -format.

mogrify -resize 250 a.png

Skaliert die Datei a.png und verwendet den Originaldateinamen. Aus Sicht des Betriebssytems wird die Datei also ersetzt.

mogrify -format bmp *.png

In diesem Beispiel werden alle Dateien mit der Endung PNG genommen und in das BMP-Format konvertiert.

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Imagemagick mit Homebrew auf dem Mac installieren

5. Mai 2014

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Paketmanager Homebrew auf dem Mac einrichten

Imagemagick ist eines der leistungsstärksten Programme für die Kommandozeile, mit der Sie Grafiken bearbeiten können. Mit dem Aufruf einiger Schalter fügen Sie verschiedene Bilder zu einer neuen Komposition zusammen oder konvertieren Formate. Und mit dem Paketmanager Homebrew ist die Installation von Imagemagick (und anderer Programme, die unter Linux sehr bekannt sind) schnell erledigt. In diesem Beitrag lesen Sie:

  • Wie Sie HomeBrew installieren
  • Das Paket Imagemagick einrichten

Ein weiterer Artikel beschäftigt sich dann mit der Konvertierung von Grafiken mittels Imagemagick.

Voraussetzungen für Homebrew schaffen

Homebrew ist ein Paketmanager für OS X. Ein Paketmanager kümmert sich darum, die für die Ausführung einer Anwendung notwendigen Dateien an die vordefinierten Orte zu kopieren. Mit MacPorts habe ich Ihnen bereits in einem anderem Beitrag einen solchen Paketmanager vorgestellt. Die Voraussetzungen für den Einsatz von Homebrew sind denen für MacPorts sehr ähnlich.

Sie müssen zunächst das Programm Xcode installieren. Diese von Apple angebotene Entwicklungsumgebung erhalten Sie direkt im App-Store. Suchen Sie dort nach xcode und installieren Sie das (etwas umfangreiche) Programm.

Sobald die Installation abgeschlossen ist, öffnen Sie ein Terminal und geben dort ein: xcode-select --install. Es erfolgt ein Hinweis, dass die „Command Line Tools“ installiert werden müssen, um das Kommando auszuführen. Bestätigen Sie diesen Hinweis und installieren Sie die Kommandozeilen-Werkzeuge.

Falls Sie vorhaben auch Programmpakete zu installieren, die den Fenstermanager X11 voraussetzen (das sind Programme, die eine grafische Benutzeroberfläche verwenden), müssen Sie zusätzlich XQuartz installieren. Auf der Projektseite finden Sie eine DMG-Datei, die Sie wie von anderen Anwendungen gewohnt, auf Ihr System aufspielen.

Homebrew installieren

Sie haben damit alle Voraussetzungen geschaffen und können jetzt Homebrew selbst installieren. Öffnen Sie ein Terminal und geben Sie dort diesen Code ein:

ruby -e “$(curl -fsSL https://raw.github.com/Homebrew/homebrew/go/install)”

Die weitere Installation verläuft ohne Eingreifen auf Ihrer Seite. Sie benötigen allerdings eine Internetverbindung, um die Einrichtung abzuschließen.

Imagemagick mit Homebrew auf dem Mac einrichten

Sind Sie nur daran interessiert, Imagemagick auf Ihrem Mac zu installieren, wären die Vorbereitungen mit der Einrichtung von Homebrew schon recht umfangreich. Das sieht dann schon anders aus, wenn Sie weitere Spezialwerkzeuge, wie zum Beispiel die PDF-Tools, auf dem Mac nutzen wollen. Zumal die Paketmanager in aller Regel auch aktuellere Versionen der bekannten Programme in ihren Archiven anbieten.

Bringen Sie die Pakete zunächst auf den neuesten Stand. Dazu öffnen Sie ein Terminal und geben dort ein:

brew update

homebrew-01

Danach leiten Sie die Installation ein:

brew install imagemagick

Die Installation eines Pakets folgt immer dem gleichen Funktionsaufruf. Wollen Sie das Paket später wieder loswerden, ist natürlich das Kommando uninstall korrekt.

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