TableFlip – macht Tabellen in Markdown komfortabel

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Die Arbeit mit Tabellen in Markdown ist alles andere als bequem. Inzwischen gibt es einige Editoren, die Hilfen beim Anlegen einer Tabelle anbieten. Meist wird dabei allerdings nur das Grundgerüst in den Text eingefügt. Einen visuellen Editor bieten nur die wenigsten Programme. Eine Ausnahme bildet hier Typora. Problematisch bei Schreiben von Tabellen in Markdown ist, dass man recht schnell den Überblick verliert. Sobald der Text nicht in der ausgewählten Schriftart in einen anderen Editor übernommen wird und sich Zeilenumbrüche einschleichen, wird es schwierig, die Tabelle zu editieren.

Bei meinen Recherchen bin ich auf TableFlip gestoßen, das ich Ihnen gern vorstellen möchte.

Übersichtliches Programm

TabelFlip ist ein Mac-Programm und damit schnell installiert. Nach dem Programmaufruf begrüßt Sie die App mit einer leeren Tabelle und einer Ansicht, die an eine Tabellenkalkulation erinnert. Über die Symbolleiste können Sie Spalten und Zeilen anlegen. Unbedingt notwendig ist das vorab jedoch nicht. Sie können auch einfach mit dem Schreiben beginnen. Denn die Navigation erfolgt mit den Pfeiltasten. Mit einem Tastendruck in der jeweiligen Richtung legen Sie eine neue Zeile oder eine neue Spalte an. Anders als bei Word oder anderen Editoren müssen Sie also nicht vorher schon wissen, wie viele Reihen Sie benötigt. Die Tabelle kann mit den Inhalten wachsen.

table flip Oberfläche

Die Oberfläche von TableFlip ist übersichtlich und erinnert an eine Tabellenkalkulation.

Tabelle mit Ihrem Dokument synchronisieren

Das „Flip“ in seinem Namen ist auch das Besondere im Programm. Denn damit synchronisieren Sie den Inhalt der Tabelle mit Ihrem Markdown-Editor. In der Praxis können Sie eine Tabelle in TableFlip beginnen, speichern die Datei und nutzen das Kommando „Open with Default Editor“, um Ihren weiteren Text wie gewohnt mit dem Markdown-Editor zu bearbeiten. Ändern Sie den Inhalt der Tabelle in TabeFlip, werden Sie vom Editor auf eine aktuellere Version der Datei hingewiesen und nutzen nach dem Aktualisieren dann diesen Stand. Das funktioniert auch umgekehrt. Änderungen, die Sie in der Markdown-Datei direkt vornehmen, werden von TableFlip erkannt.

Nach einigen Experimenten finde ich den umgekehrten Weg bequemer, da ich meist auch mehr als eine Tabelle in einem Dokument verwende. Ich lege dann im Editor die erste leere Zeile der Tabelle an und öffne die Datei dann in TableFlip. Alle in der Datei enthaltenen Tabellen werden übersichtlich in Form der Register präsentiert. Das „Flippen“ hat bisher bei allen meinen eingesetzten Apps gut funktioniert. Einzig Typora, mit dem ich ja sehr gern arbeite, bereitete nach einem Update von TableFlip Schwierigkeiten. Die konnte ich aber gemeinsam mit dem netten Entwickler lösen.

TableFlip LaTeX Export

Tabellen können auch über die Zwischenablage als Markdown oder LaTeX übernommen werden.

Selbst Synchronisation mit Excel ist möglich

Ja, Sie haben richtig gelesen. Wenn Sie denn wollen, bearbeiten Sie Ihre Tabellen auch in Excel. Allerdings derzeit noch nicht im generischen Office-Format. Diese Funktion ist noch auf der Roadmap. Sie können Tabellen aber in TableFlip als CSV-Datei speichern. Diese lassen sich dann ohne Probleme in Excel öffnen und dort dann auch bearbeiten. Sobald Sie speichern, erkennt die App die Änderungen und übernimmt sie.

TableFlip und Textmate

Danke TableFlip werden Tabellen in Markdown deutlich übersichtlicher.

Fazit: TableFlip ist eine echte Erleichterung für alle, die regelmäßig in Markdown schreiben und dabei Tabellen verwenden. Die Bedienung ist unmittelbar zu verstehen und die App erleichtert das Schreiben und die Übersicht. Sie haben 30 Tage lang Zeit, um das Programm auszuprobieren. Eine Lizenz kostet 18,99 Euro.

Über Stephan Lamprecht (478 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

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