Wie Ihre persönliche Morgenroutine Sie produktiver macht

13. August 2013

Büro und Karriere

Wie starten Sie eigentlich in den Tag? Sind Sie sicher, dass Ihre morgendliche Routine der beste Ansatz ist, um produktiv zu sein? Habe Sie vielleicht bereits schon einmal versucht, mehr produktive Zeit für sich zu entdecken, in dem Sie früher aufgestanden sind, als es sonst ihren Gewohnheiten entspricht?

Sich dazu zu zwingen, früher aufzustehen, hilft Ihnen allein nicht weiter. Sie müssen auch darauf achten, dass Sie die an Sie gestellten Aufgaben auch in der Zeit des Tages erledigen, die dafür am besten geeignet ist. Ein paar Tipps, wie Sie mit einer Morgenroutine produktiver werden.

1. Nehmen Sie Rücksicht auf Ihren Energiehaushalt – nicht auf die Uhr!

Es spricht nichts dagegen, sich durch das Einüben einer neuen Gewohnheit die eine oder andere Stunde an zusätzlicher Arbeitszeit zu bescheren. Wenn es Ihnen möglich ist, stehen Sie also ruhig früher auf. Das funktioniert aber nur dann, wenn Sie trotzdem auch auf ausreichend Schlaf kommen. Alles andere wird sich früher oder später negativ auf ihre Gesundheit schlagen.

Wir haben alle die Erfahrung gemacht, dass wir zu bestimmten Zeiten des Tages besonders leistungsfähig sind und Aufgaben leichter erledigen können. Und da Sie niemand besser kennen sollte, als Sie sich selbst, wissen Sie auch genau, wann Sie besonders produktiv sind. Kümmern Sie sich also nicht um die Planung der Zeit, sondern darum, wie Sie die Energiereserven Ihres Tages aufteilen.

Ich gehöre zu den Menschen, die erst im Laufe des Vormittags so richtig auf Touren kommen und auch der frühe Abend gehört zu der Zeit, in der ich reichlich Energie besitze, auch komplexere Aufgaben zu bewältigen. Am frühen Morgen kümmere ich mich dagegen eher um einfachere Aktivitäten.

2. Entwickeln Sie eine Morgenroutine

Besitzen Sie bereits eine Routine für den Tagesbeginn? Also eine feste Abfolge von Schritten und Tätigkeiten, mit denen Sie langsam in den Tag finden? Während der eine zunächst eine Tasse Kaffee braucht, um sich auf den Tag einzustimmen, möchte der andere zunächst die wichtigsten Schlagzeilen auf seinem iPad lesen. Solche festen Abläufe können eine wichtige Energiequelle sein, denn in dieser morgendlichen Routine können Sie sich gedanklich schon einmal auf die Lösung von Problemen und Aufgaben einstimmen.

3. Bereiten Sie den Tag bereits am Abend vor

Der Start in den neuen Tag beginnt leichter, wenn Sie sich bereits am Abend vorbereiten. Wenn Sie schon am Abend wissen, was sie am nächsten Tag erwartet, vermeiden Sie Hektik und verschwenden keine Energie. Wenn Sie eine Reise vorhaben, legen Sie sich alle Tickets und einen Plan der Verbindung zurecht. Packen Sie Ihre Mappe oder Tasche ebenfalls bereits schon am Abend.

Legen Sie sich bereits an diesem Arbeit die 3 wichtigsten Aufgaben des Tages zurecht. Welche Tätigkeiten bringen Sie Ihren Zielen näher und in ihren wichtigsten Projekten einen Schritt vorwärts?

4. Lassen Sie das E-Mail-Programm geschlossen!

Tun Sie sich selbst einen Gefallen und nutzen Sie am frühen Morgen das Internet nur dazu, sich über die aktuellen Nachrichten des Tages zu informieren. Lassen Sie aber Ihr E-Mail-Programm geschlossen. Erst wenn Sie in das erste Energietief des Tages rutschen (wahrscheinlich gegen Mittag), sehen Sie nach, wer Ihnen geschrieben hat. Reservieren Sie aber eine feste Zeit für das Lesen und Bearbeiten der elektronischen Korrespondenz. So geraten Sie nicht in Gefahr, sich zu Verzetteln und zu viel Zeit mit dem Mailen zu verbringen.

5. Starten Sie nur die Programme, die Sie unbedingt benötigen

Wenn Sie die Möglichkeit haben, richten Sie Ihren Computer so ein, dass automatisch beim Start die Programme gestartet werden, die Sie zur Erledigung Ihrer wichtigsten Aufgaben benötigen. Aber eben auch nur diese. Auf dem Mac rufen Sie dazu die Systemeinstellungen auf, klicken dort auf “Benutzer & Gruppen”, markieren Ihren eigenen Namen und wechseln in die Rubrik “Anmeldeobjekte”. Mit den Plustasten fügen Sie jetzt die gewünschten Programme ein.

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6. Lassen Sie das Telefon aus!

Und wenn Sie schon dabei sind, morgendliche Störungen auszuschalten, dann verbannen Sie am besten Ihr Mobiltelefon in einen Nachbarraum und lassen Sie es bis zur Mittagszeit dort. Vergessen Sie aber nicht, es in den Flugmodus zu versetzen oder den Klingelton auszuschalten. Dann haben Sie Ruhe und können konzentriert arbeiten.

Haben Sie weitere Tipps? Wie starten Sie in den Tag?

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Über Stephan Lamprecht

arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

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