WordPress: Die besten Plug-ins für Business-Blogger

WordPress hat in den vergangenen Jahren einen enormen Siegeszug angetreten. Rund um die Software, die schon längst nicht mehr nur eine Blog-Software sondern ein vollständiges CMS geworden ist, hat sich ein Markt für Designs und Erweiterungen etabliert, die das System mit allerlei Funktionen nachrüsten. Eine kleine Auswahl an Erweiterungen, die Sie installieren sollten, wenn Sie ein Business-Blog einrichten wollen.

1. WPSEO

Die Optimierung der eigenen Seiten für Suchmaschinen ist ein kompliziertes Zusammenspiel aus unterschiedlichen Einflussfaktoren. Wenn Sie sich auf das Schreiben von Artikeln konzentrieren möchten, aber auch etwas zur Verbesserung des Rankings Ihres Blogs tun wollen, benötigen Sie ein Werkzeug, das sich um die wesentlichen Aspekte kümmert. Ein solches, wenn auch kostenpflichtiges Tool, das Sie vor dem Kauf testen können, ist wpSEO. (Disclaimer: ich setzte das Plug-in selbst ein, bin sehr zufrieden damit und betreibe in diesem Blog Werbung dafür). Seine Optionen sind leicht zu verstehen und anschließend kümmert sich das Programm um den Rest. Dazu gehört beispielsweise die Umbenennung der Seitentitel oder auch von hochgeladenen Dateien. Sie brauchen kein Experte zu sein, um damit gute Ergebnisse zu erzielen und am Server konfigurieren müssen Sie ebenfalls nicht.

wp-seo

2. PollDaddy

Umfragen sind eine gute Möglichkeit, die Leser des Blogs zu aktivieren und zu einer Beteiligung zu bringen. Mit der schnell installierten Erweiterung Poll Daddy richten Sie unkompliziert kurze Umfragen ein, die Sie frei auf dem Blog platzieren können. Das Programm kümmert sich um alle weiteren Details: die Laufzeit der Umfrage, die grafische Auswertung. Die Bedienung macht Spaß und das Plug-in macht keine weitere Mühe. Auf Wunsch kann Poll Daddy alle Ihre Beiträge mit einer Bewertungsfunktion versehen. Damit geben Sie den Lesern eine weitere Möglichkeit der Rückmeldung. Machen Sie gerade in der Anfangszeit davon Gebrauch, um die Interessen Ihrer Leser besser kennen zu lernen.

Poll-daddy

3. Intense Debate

Ein Blog lebt auch von den Kommentaren seiner Leser. Das Plug-in Intense Debate erweitert die in WordPress ohnehin integrierten Funktionen. Kommentare werden etwa in einer Threadansicht dargestellt, die die gezielte Antwort auf einen Beitrag eines anderen Lesers erlaubt. Die Nutzer können sich eigene Profilseiten anlegen, um sich so besser selbst darzustellen und schließlich ist auch die Anmeldung per OpenID möglich. Mit Intense Debate wird es ganz leicht, seine Leser mehr zur aktiven Beteiligung zu animieren.

4. After the Deadline

Ihre Artikel sollen die Leser nicht nur durch Ihren Inhalt, sondern auch durch sprachliche Korrektheit. Wenn Sie Ihre Artikel im Backend von WordPress schreiben, dann installieren Sie sich diese Erweiterung. Mit einem Mausklick überprüft After The Deadline Ihre Text auch korrekte Schreibung und auch in Ansätzen auf grammatikalische Richtigkeit. Vermutete Fehler oder andere Hinweise werden direkt im Editor farbig markiert.

5. Advertising Management

Wenn Sie Ihr Blog zumindest teilweise monetarisieren wollen, ist die Schaltung klassischer Werbebanner eine gute Möglichkeit dazu. Mit diesem intelligenten Plug-in machen Sie sich die Platzierung von Werbeflächen sehr leicht. Das Advertising Management nutzt einige definierte Werbeflächen, die Sie lediglich noch mit dem Quellcode für die Anzeigen oder dem Affiliate-Code zu bestücken brauchen. Richtig flexibel sind Sie, wenn Sie das mitgelieferte Widget installieren. Dann platzieren Sie die Anzeigen direkt in der Sidebar.

6. Google XML Sitemap

Prinzipiell ist es möglich, eine Sitemap für Google mit einem einfachen Texteditor zu schreiben. Mit der Sitemap selbst erleichtern Sie der Suchmaschine die Aufnahme Ihrer Seiten in den Index. Aber sich regelmäßig um die Aktualisierung der Sitemap selbst und die Übermittlung an Google zu kümmern, ist viel zu umständlich. Lassen Sie diese Arbeit durch Google XML Sitemap WordPress erledigen. Einmal installiert und konfiguriert, wobei die Optionen sehr gut erläutert sind, werden Ihre Änderungen zuverlässig an Google übermittelt.

7. Google Analytics Dashboard

Setzen Sie Google Analytics zur Analyse des Traffics auf Ihren Seiten ein? Dieses Plug-in präsentiert Ihnen wichtige Werte aus Ihrem Analytics-Konto direkt auf dem Dashboard von WordPress und ergänzt die Installation. So erfassen Sie mit einem Blick direkt in der Artikelübersicht, wie viele Leser der Beitrag bereits hatte, und sparen sich so das Login bei Google selbst.

8. Contact Form

Vereinfachen Sie den Lesern Ihres Blogs, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Ganz ohne Programmierkenntnisse stellen Sie sich mit Platzhaltern Kontaktformulare zusammen, die per Mail versendet werden. Sie können solche Formulare auf Seiten aber auch in Beiträgen platzieren. Dazu müssen Sie lediglich einen Platzhalter in den Quelltext einzutragen.

contact-form

9. WP to Twitter

Informieren Sie Ihre Follower über einen neuen Artikel. Dieses Plugin setzt pünktlich nach dem Posting einen Tweet mit der Beitragsüberschrift und einen Link auf den Artikel ab. Nicht mehr, nicht weniger.

10. Ozh Better Feed

Dieses sehr gute Tool erlaubt Ihnen, das Aussehen Ihres Feeds zu bearbeiten. Mittels eines kleinen Editors gestalten Sie Fußzeilen und Hinweise auf andere Angebote. Auch dieses Werkzeug erfordert keinerlei Programmierkenntnisse und zeigt sich extrem flexibel. Mittels Platzhaltern erhalten Sie Zugriff auf häufig genutzte Funktionen.

better-feed

Über Stephan Lamprecht (476 Artikel)
arbeitet als freischaffender Texter und Journalist in Ahrensburg bei Hamburg. Er schreibt Fachartikel für PR-Agenturen, Texte für Whitepaper und Internetseiten sowie Beiträge für Fachmagazine. Seit 1991 hat er mehr als 25 Fachbücher verfasst. Zu seinen Themen gehören IT, Social Media, CRM und Business-Intelligence, aber eben auch das Zeit- und Selbstmanagement. Er berät Autoren auf ihrem Weg zum Buch und unterstützt Startups und kleinere Softwareunternehmen in der Pressearbeit.

1 Kommentar zu WordPress: Die besten Plug-ins für Business-Blogger

  1. Für den Fall, dass man sein WordPress-Blog auch für die eigenen Mitarbeiter einsetzen möchte, ist eine Anbindung an ein Enterprise Directory Service enorm wichtig. In diesem Fall ist etwas Active Directory Integration http://wordpress.org/extend/plugins/active-directory-integration/ sehr nützlich. Das sollte in einem Corporate Blog nicht fehlen.

2 Trackbacks & Pingbacks

  1. t3n-Linktipps: Facebook-Promotions, mixxt 1.0, WP-Plugins für Business-Blogs, Produktnamen finden und SEO Infografik » t3n News
  2. So verfassen Sie Ihre Blogbeiträge suchmaschinenfreundlich » Computer und Internet » Der Lifehacker

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren sowie Zugriffe zu analysieren. Diese Informationen geben wir an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details Details

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close